Apotheker plus, 30.09.2011

Männer und Frauen ticken anders

TRIER (run). Ob ein Mensch ein kollegialer und kooperativer Typ ist, wird offenbar mit von seinen Genen beeinflusst. Forscher der Uni Trier haben dazu vor Kurzem Studiendaten im Onlinejournal PLoS ONE veröffentlicht.

Männer mit einer weniger aktiven Variante des Monoaminooxidase-A-Gens zeigten demnach gegenüber Mitspielern starke Skepsis und wenig Kooperationsbereitschaft, ein aktives Gen stärkte hingegen die Kooperationsbereitschaft.

Ganz anders aber bei Frauen: Hier waren es die Frauen mit einer weniger aktiven MAOA-Variante, die sich besonders kooperativ verhielten und optimistischer in der Einschätzung ihrer Mitspieler waren.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Amazonas-Volk hat die gesündesten Gefäße weltweit

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »

Kiffen schädigt wohl doch Herz und Hirn

Cannabis-Konsum erhöht offenbar doch das Risiko für Schlaganfall und Herzschwäche. Zumindest hat sich ein entsprechender Zusammenhang in einer umfassenden US-amerikanischen Analyse gezeigt. mehr »