Ärzte Zeitung, 09.07.2012

Abstrahltechnik gegen Feinstaubbelastung

NEU-ISENBURG (eb). Die Feinstaubbelastung, die technische Geräte, allen voran Laserdrucker, in Innenräumen erzeugen, wird oft unterschätzt.

Und selten genug lassen sich Drucker und Co in Praxen so unterbringen, dass sie in einem Raum stehen, in dem nicht dauerhaft gearbeitet wird.

Diesem Problem hat sich die memon bionic instruments GmbH angenommen. Ihr memonizer ist ein Gerät, das ein Abstrahlungsfeld erzeugt und dadurch den Feinstaub reduziere, so memon.

Dazu werde das Gerät so an der Hauptstromquelle angebracht, dass sein Abstrahlungsfeld auf den gewünschten Bereich wirke. Dass der memonizer wirke, lasse sich durch Luftpartikelmessungen nachweisen.

www.memon.eu

[28.05.2015, 16:46:50]
Guido Reimann 
Großer Segen
Da hat sich aber jemand wie Herr Weber mit seinem Kommentar ziemlich viel Mühe gegeben... Ich könnte glatt glauben, dass dieser Herr von der Pharma Lobby beauftragt worden sein könnte, um diese herausragende memon Technologie, welche sich als großer Segen für die Menschheit erweist, zu versuchen zu Nichte zu machen. Es darf ja nämlich gar nicht sein, wenn die Gefahr bestehen sollte, dass Umsätze von Arzneimittel geschmälert werden könnten indem sich eine solche Technologie etabliert. Da braucht nicht jeder lange zu überlegen, dass auf Dauer mehr Nutzen damit verbunden ist, wenn Ursachen mit solchen zusammenhängenden Symptomen beseitigt werden können, als anstatt wie gewohnt Arzneimittel zu verwenden.
Die Funktions- und Wirkungsweise der memon Technologie hat sich in verschiedenen Bereichen bestätigt. Die memon Technologie darf als wissenschaftlich angemessen angesehen werden. U.a. bestätigte dies der renommierte Mathematiker und Physiker, Prof. Dr. Armin Bechmann, indem er die 47 wichtigsten, der bis 2012 vorliegenden Untersuchungen nach deren Qualität und Aussagekraft untersucht hat und diese übrigens auch in einer Metastudie veröffentlichte.

Im Übrigen ist die Aussage von Herrn Tapfer auch schlicht falsch. Sehr wohl hat die memon Technologie nachgewiesene Effekte. Und zwar:

Auf den Anstieg der Gesamtionenkonzentration (sowohl der Anstieg von positiv geladenen Ionen als auch der Anstieg von negativ geladenen Ionen zum Idealwert hin),
auf die Wiederherstellung des natürlichen Ionenflusses,
auf die signifikante Reduktion der Feinstaubbelastung in allen drei Feinstaubfraktionen (PM10 / PM2,5 / PM1)
und einen physikalischen Wirkungsnachweis auf statische und extrem niederfrequente Magnetfelder (0 bis 15 Hz), dass die memon Technologie Feldeinflüsse verringert, die sich gesundheitlich belastend auswirken können.
All diese Wirkungen sind reproduzierbar.

Ich bin mit ganz sicher, dass stets alle Leser hier die Wahrheit wissen wollen und daher bringe ich es relativ einfach auf den Punkt:
Sehr gerne kann die Redaktion für Testmessungen bzw. Untersuchungen mit einem festgelegten Termin nach Rosenheim kommen. Danach liegen klare Fakten für jeden direkt auf der Hand, womit anschließend eine seriöse Kommunikation fortgeführt werden kann. Wäre dies nicht etwa in Interesse aller?

An dieser Stelle möchte ich noch dem memon Geschäftsführer Hans Felder für seine ehrenvolle Auszeichnung, wo er zum Mitglied im Senat der Deutschen Wirtschaft berufen worden ist, recht herzlich gratulieren. Mit diesem bedeutenden Ehrenamt, was sich mit anderen Persönlichkeiten zusammensetzt, hat er ganz klar aufgezeigt, dass er sich in seiner Verantwortung gegenüber Staat und Gesellschaft völlig bewusst ist. So etwas nenne ich sehr vorbildlich. zum Beitrag »
[16.05.2015, 12:52:15]
Michael Simharl 
Meinung nun anders?
Sehr geehrter Herr Weber,

hat sich Ihre Meinung nun geändert oder stimmt das alles noch, was Sie hier aufzeigen?
Interessant finde ich, wie viele Ärzte mit Memon arbeiten und Dr. Bäck anhand von Dunkelfeldmikroskopaufnahmen Änderungen bei den Blutwerten nach Einsatz von Memon-Geräten nachweisen kann. Zufall? Oder auch Betrug?

MfG
M. Simharl zum Beitrag »
[15.11.2012, 16:04:20]
Peter Tappler 
Wieso wird hier ein unwirksames Produkt beworben?
Ich bin Innenraumklimatologe und leite seit 1999 den Arbeitskreis Innenraumluft am österr. Lebensministerium. Das Produkt Memon hat keinerlei nachgewiesene belegte Wirkung auf die Feinstaubbelastung eines Innenraumes.

Wieso dies dennoch in einer so seriösen Zeitung steht, ist mir schleierhaft - entweder wurde hier falsch oder gar nicht recherchiert - man kann doch nicht einfach völlig unbewiesene Behauptungen von dubiosen Firmen übernehmen. Schade, denn es gäbe Möglichkeiten der Feinstaubreduktion, wie z.B. geprüfte Produkte, nicht so einen esoterischen Unsinn.  zum Beitrag »
[14.11.2012, 20:54:37]
Fritz Weber 
Wenn solche Ergüsse nicht so gefährlich wären, könnte man sich über einen solchen Humbug amüsieren
Wer schreibt denn so einen Bericht? Jemand aus dem Redaktionsteam? Oder jemand, der bei memon auf der Gehaltsliste oder Spendenliste geführt wird? Das ist ja hahnebüchen! Besonders verräterisch ist der vorletzte Satz. (Zur Information: Die metallene "memonizer"-Hülle birgt in ihrem Inneren definitiv nichts anderes als Quarzsand und zwei folienartige "Steuerstreifen" - so nennen es die memonisten.)
Welche Art von "Abstahlungsfeld" soll denn da emittieren und sogar "Feinstaub reduzieren"?! Mit der von memon bombastisch behaupteten "Quantentransformation" hat das nichts zu tun, diesen Leuten fehlen buchstäblich sogar die einfachsten Kenntnisse der Physik und Elektrotechnik. Darüber könnte man seitenweise zitieren, dokumentieren und Zeugen beibringen.
Aber der Betrug ist noch schlimmer: Sie berufen sich auf Testergebnisse, die - wenn man nachforscht - ins Leere gehen oder im Esoterikbereich liegen (Wünschelruten-"Nachweise" etc.). Wenn man bei memon nachfragt, welche Energiequelle die behauptete Emission der die (angeblichen) "pathogenen Schwingungen" angeblich harmonisierenden "Gegenschwingungen" (ohne Stromanschluss!) speisen soll, dann heißt es: Die "Energie" komme "aus dem natürlichen Strahlungsfeld der Materie" - typisch Esoterik...!
memon hat in seinen Werbeunterlagen 2006 behauptet, dass das Hygiene-Institut in Graz nachgewiesen habe, dass mittels memon ("Transformer", jetzt: "memonizer") "die Keimzahl der Raumluft um ein Vielfaches verringert" werde. Ich habe in dem einzigen Hygiene-Institut nachgefragt, das in Graz existiert. Die Antwort von Prof. Dr. Franz Reintaler: "Mir sind solche Untersuchungen vom Hygiene-Institut Graz nicht bekannt, unserem Vorstand, Herrn Prof. Marth ebenso nicht."
Zu der memon-Behauptung, dass nach Installation eines "Transformers" (memonizers) aus der Messfolge eine Keimzahl-Reduktion von "40 bis 50%" (!) hervorgehe, fragte ich, ob eine allfällige Keimzahl-Reduktion der Raumluft zugleich eine allgemeine Luftpartikel-Reduktion bedeute (wie von memon behauptet), antwortete Prof. Reintaler: "Nein."
Unwahre Werbebehauptungen von memon wie diese würden ein ganzes Dossier füllen. Der "Entdecker" dieser "Technologie", der deutsche Wünschelrutengeher Winfried Dochow, hat behauptet, "Ingenieur" zu sein, ohne es nachweisen zu können (oder zu wollen). Er hat behauptet, dass er als solcher unter anderem "Forschungsprojekte" mit der "Universität für Bodenkultur" und anderen renommierten Instítutionen gemacht habe (Zitat: "Zwischen 1990 und 1997 folgte die gemeinsame Forschungsarbeit auf diesem Gebiet mit dem Ludwig-Boltzmann-Institut und dem Joanneum-Research Zentrum in Graz."). Nichts davon ist wahr, ich bin allem nachgegangen (und da ich unter anderem selber BoKu-Absolvent bin, war das mein erster Check und habe ihn danach persönlich zur Rede gestellt).
Noch etwas ganz Entscheidendes: Die Österr. Ärztekammer empfiehlt mit Recht, elektromagnetische Immissionen so weit wie möglich zu reduzieren und abzuschirmen (siehe Leitlinien-Papier vom März 2012) – memon verlangt indirekt das Gegenteil, denn die "Dochowschen Schwingungen" müssen, um aus den Leitungen "abstrahlen" zu können, unbedingt durch das ungeschirmte (!!) E-Installationsnetz im Wohnraum "fließen". Eine Leitungsschirmung dagegen verhindere dies. - Das ist doch Humbug übelster Sorte und geeignet, die Gesundheit ahnungsloser memon-Kunden zu riskieren, die sich in falscher Sicherheit wiegen und dabei weiterhin elektrischen und magnetischen Wechselfeldern und Hochfrequenzen ausgesetzt sind! Von daher ist es völlig unerheblich, ob memon "funktioniert" oder etwas "bewirkt" (was auch immer) oder ob es gar nichts bewirkt, denn die elektrobiologische Geisterfahrt der Verhinderung geschirmter E-Installationen ist m.E. an sich schon kriminell - abgesehen von dem Kundenbetrug mittels erfundener Wirkerklärungsbehauptungen.
Sogar ein Untersuchungsergebnis unter Berufung auf Prof. Fritz-Albert Popps Institut hatten sie auf ihrer Website präsentiert. Prof. Popp hat mir bestätigt, dass es gefälscht ist und nicht von ihm stammt. Die Liste wäre - wie gesagt - endlos. Wichtig ist, dass die unlauteren und unwahren Werbeaussagen, die die naiven, in mehrtätigen Schulungen irregleiteten Vertriebs-Berater gegenüber den Kunden unkritisch "nachbeten", endlich einmal aufgezeigt werden.
Noch einmal, damit ich nicht missverstanden werde: Alles hier Behauptete kann haarklein belegt werden, darüber hinaus können, wie gesagt, Zeugen beigebracht werden. zum Beitrag »

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