Leserkommentare [17253]

[07.04.2017, 13:15:45]
Peter Friemelt 
Superidee in den Basistarif für gut 600 Euro im Monat 
so ist zumindest aktuell der Betrag, den alle nicht-Sozialhilfeleistungen Empfangende zahlen dürfen. Die mit mehr als gut 400 Euro (plus Miete) Einkommen werden sich also auf dieses Sonder-Angebot Basistarif stürzen und die PKV freut sich darauf.

Mit freundlichen Grüßen
Peter Friemelt zum Beitrag »
[07.04.2017, 12:52:40]
Horst Grünwoldt 
Virus-Zirkulationen? 
Geschätztes Robert-Koch-Institut,
wieso können unbelebte, unbewegliche Virus-Partikel überhaupt "zirkulieren" (herumkreisen)?
Wie Sie wissen sollten, sind auch die alarmistischen Begriffe vom (aktiven) "Ausbrechen" und "Verbreiten" von irgendwelchen krankheits-assoziierten "Erregern" in Verlautbarungen des RKI und FLI geeignet, psychosomatisch Menschen anfällig für körperlich-geistige Schwächen zu machen!
Schließlich wird durch Ihre Epidemiologen lediglich statistisch erhoben, dass diese oder jene Infektionskrankheit irgendwo auf Grund von klinischen Befunden oder pathologischen Bildern "festgestellt" worden ist. Oder sind diese nüchternen öffentlichen Mitteilungen nicht dramatisierend genug?
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt, Rostock zum Beitrag »
[07.04.2017, 12:51:27]
Hartwig Raeder 
Erklärung 
Marathonläufer trinken, weil sie schwitzen. Das Herzzeitvolumen kann sich auf 50 l/min erhöhen. Die dazu proportionale GFR kann sich auf mehr als 1000 ml/min beim Laufen vergrößern. Trotzdem kommt es immer dann zur physiologischen Anurie, wenn die Tubuli ihre Rückresorptionsquote von 99 % um nur einen Prozentpunkt auf 100 % vergrößern. Eine Gefährdung der Nieren liegt nicht vor. zum Beitrag »
[07.04.2017, 11:14:17]
Thomas Georg Schätzler 
PTBS-Antibiotika-Leichtsinn? 
Mit der komplexen Diagnose "Posttraumatische Belastungsstörung" [PTBS] nach ICD-10-GM (2016) F43.1+G hat die Publikation "Blocking human fear memory with the matrix metalloproteinase inhibitor doxycycline" von D. R. Bach et al. m. E. nicht das Geringste zu tun. Im Gegenteil: Es zeugt von wissenschafts- und erkenntnistheoretischen Schwächen bzw. reduktionistischem monokausalem, biologistischem Denken, das "menschliche Angstgedächtnis" bzw. "Matrix-Metallproteinase-Hemmer" mit den komplizierten Mechanismen von verschiedenen Formen, Intensitäten und Verlaufsbeobachtungen der PTBS gleichsetzen zu wollen.

Die Versuchsanordnung war äußerst schlicht gestrickt: Ein Labormodell für Angsterkrankungen (also keine PTBS?) sei von hoher klinischer Relevanz bei störenden Angsterinnerungen, wurde tautologisierend bei fehlender In-vivo-Evidenz für diesen Vorschlag postuliert...und zum "Beweis" von "Bedrohungs-Lernen" wurde die Untersuchung einer Pavlov'schen Angst-Reflex-Konditionierung angeboten ["...laboratory model for anxiety disorders. Interfering with such memories in humans would be of high clinical relevance. On the basis of studies in cell cultures and slice preparations, it is hypothesised that synaptic remodelling required for threat learning involves the extracellular enzyme matrix metalloproteinase (MMP) 9. However, in vivo evidence for this proposal is lacking. Here we investigate human Pavlovian fear conditioning..."].

Dass die Autoren insgesamt gar nicht so wirklich wissen, was sie denn nun begrifflich dezidiert meinen, wird im Schlusswort ihres Abstracts erkennbar: Dort ist plötzlich weder vom "menschlichem Angstgedächtnis" ["human fear memory"], von "Angsterkrankungen" ["anxiety disorders"] noch von "Bedrohungs-Lernen" ["threat learning"], sondern von der "Formierung der Bedrohungserinnerung" ["threat memory formation"] die Rede ["Our findings support an emerging view that extracellular signalling pathways are crucially required for threat memory formation. Furthermore, they suggest novel pharmacological methods for primary prevention and treatment of posttraumatic stress disorder."].
Wie aus der "Formierung der Bedrohungserinnerung" aber tatsächlich die Diagnose einer "Posttraumatische Belastungsstörung" [PTBS] entwickelt werden soll, bleibt weiterhin ungeklärt…

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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[07.04.2017, 10:55:35]
Thomas Georg Schätzler 
Altenwohnheim, Altenheim und Altenpflegeheim! 
@ Tina Katrin Zenker: Was mir immer wieder sauer aufstößt, es heißt A L T E N - Heime und nicht Altersheime. Diese Einrichtungen sind nicht Heime für das Alter, sondern für die alten Menschen, die darin wohnen, weil sie anderswo nicht mehr versorgt, gepflegt und betreut werden können.

Ob das Ganze dann ärztlich geleitet werden sollte, steht auf einem ganz anderen Blatt - Ihr Vergleich "Mittelalterliche Irrenanstalten" postuliert allerdings irrtümlich, dass angeblich "Geisteskranke - jetzt also Demenzkranke und damit der überwiegende Teil der Heimbewohner - in Verwahranstalten ohne ärztliche Leitung ihr Leben" fristen würden.

Sind an Ihnen eventuell die letzten 100 Jahre Sozialpsychiatrie, Sozialpsychologie, Geriatrie und Gerontologie reflexionslos vorbei gegangen? Oder was kann Ihre verbalen Entgleisungen gegenüber Senioren-Einrichtungen erklären?

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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[06.04.2017, 14:40:46]
Tina Katrin Zenker 
Mittelalterliche Irrenanstalten 
Altersheime sollten ärztlich geleitet sein. Nur dadurch erreicht man eine klare Zuordnung der auch nach außen zu vertretenden ärztlichen Verantwortung. Die im Artikel erwähnte "fehlende Abstimmung der (konsiliarisch tätigen) Ärzte untereinander" wäre dann vermeidbar; sie läge in der Hand einer Person.
Die Zeiten, in denen Geisteskranke - jetzt also Demenzkranke und damit der überwiegende Teil der Heimbewohner - in Verwahranstalten ohne ärztliche Leitung ihr Leben fristeten, sollten doch längst der Vergangenheit angehören! zum Beitrag »
[06.04.2017, 13:28:23]
Wolfgang Bensch 
Neben Lesen auch noch praktisch denken - danke für den Tipp! 
Natürlich spielt der Paragraph 12 in SGB V eine Rolle, wenn Mediziner eine Leistung als "nicht-kassenkonform" und damit zur Selbstzahlerleistung ausserhalb der gesetzlichen Krankenversicherung erklären.

Damit beschäftigen sich dann vielleicht "indirekt" betroffene Patienten, wenn dies die Honorarvereinbarung thematisiert. zum Beitrag »
[06.04.2017, 11:36:26]
Detlef Bunk 
Abwarten 
Die weitere Rechtsprechung und -praxis bei von Cannabis-Patienten verursachten tödlichen Verkehrsunfällen wird es zeigen.

Dr. phil. Detlef Bunk, Dipl. Psych.
Psychotherapeut, Essen
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[06.04.2017, 11:32:59]
Richard Barabasch 
Es haben schon viele - historisch gesehen - das Heil verkündet 
. . . . und es ist dann doch anders gekommen . Wenn ich in meinen historischen "Universum"-Jahrbüchern blättere und anschaue, was mir "Experten" damals als das Heil der Welt (vor allem in der(ren) Zukunft - verkauften und dabei einen Abgleich versuche mit den "Versprechungen" heutzutage von (mag sein ) durchaus engagierten Personen, aber meist eher von lobbyistischen "Vorteilsziehern" . . . , dann reist mich die "schöne neue Welt" keineswegs vom Hocker, zumal wenn ich an just die Menschen im Wartezimmer denke, die MICH brauchen und keine Digitalisierung mit Megatrend-Line . . . ,
meint
R.B. zum Beitrag »
[06.04.2017, 08:48:18]
Hartwig Raeder 
Anmerkung 
Die Herzinsuffizienz ist definiert als zu kleines Pumpvolumen sauerstoffreichen Blutes. Jede Anämie verursacht oder verschlechtert also jede Herzinsuffizienz. zum Beitrag »
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