Sonntag, 28. Dezember 2014

Leserkommentare [11604]

[16.12.2014, 16:23:19]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
wen interessiert das 
und warum muss das publiziert werden? zum Beitrag »
[16.12.2014, 16:14:51]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
man soll das Kind nicht mit dem Bade ausschütten. 
Dass alle Diäten nur in ihrem Kalorieninhalt zu bewerten seien, ist nur "physikalisch" korrekt und biologisch FALSCH! Der Körper hat etwas mehr also nur tägliche Kalorienbedürfnisse.
Es ist schon faszinierend wieviele, auch staatlich geförderte, LAIEN sich hier berufen fühlen, Empfehlungen oder noch schlimmer Resignation zu verbreiten.
Es ist also keineswegs gleichgültig, mit welchem MANGEL, der menschlicher Körper seine gespeicherten Kalorien (Fettreserven) angreift!
Ärztliche Aufgabe ist es hier, GESUNDHEITSSCHÄDEN zu verhindern, was selbstverständlich möglich ist.
Mit falscher Zusammensetzung verliert der Patient Gewicht, aber nicht sein Fett,
das passiert bei Eiweißmangel, für das der Organismus KEINE Speicher besitzt. Es gibt ein TÄGLICHES Eiweißminimum, der Körper baut sonst seine eigenen Zellen ab,
dabei hat es bei nahezu eiweißfreien "Diäten" schon Todesfälle gegeben. Von anderen essentiellen Nahrungsmitteln abgesehen.
Man kann jemand also durch FALSCHE Diät umbringen, deshalb sollte man vielleicht einen sachkundigen Arzt fragen, eher keinen Ernährungsberater.
Eine weitere Hilfe von eiweißreicher Kost ist SOWOHL das höchste Sättigungsgefühl aller drei Hauptnahrungsgruppen, als auch der höchste zusätzliche Kalorienverbrauch DURCH die Nahrung, genannt spezifisch-dynamische Wirkung.
Viele kleine Nahrungsportionen ist ebenso völliger Quatsch, besser so wenig wie möglich, schafft ein Dicker auch besser als ein Schlanker.
Der subjektive "Sättigungseffekt" entscheidet WESENTLICH mit, ob der Übergewichtige die Diät "durchhält".
Kollege Schätzler,
das ist das Geheimnis der Atkins-Diät, die ja in der Realität wirklich erfolgreich ist, auch wenn sie von "Ernährungswissenschaftlern" so unbeliebt ist.
Die Menschen sind soooo schnell satt von der einseitigen Fett- und Eiweiß - Kost, dass sie automatisch weniger essen, ohne alles abzuwiegen. Hunger bekommt man also am meisten nach Kohlenhydraren!
Ich will Atkins nicht empfehlen, sondern nur erklären,
denn es ist in der (Küchen-)Praxis extrem schwer, kohlenhydrat frei zu kochen,
das weis jeder der weis was Kochen ist.

Alles andere hat mit Gewichtsabnahme nicht viel zu tun,
ohne vernünftige Ernährung nützt auch Sport nichts,
wobei es auch gesunde Dicke gibt.
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[16.12.2014, 14:03:24]
Prof. Dr. Volker von Loewenich 
Patientenverfügungfür Kinder 
Im Gegensatz z.B. zu Österreich hat der deutsche Bundestag kein Gesetz über Patientenverfügungen zustande gebracht. Grund waren unüberbrückbare Meinungsverschiedenheiten. Daher hat man die gesetzlichen Bestimmungen in das Betreuungsgesetz eingefügt (§ 1901 a BGB). Dabei wurde aber offensichtlich übersehen (oder gewollt?), dass die Rechtsverbindlichkeit einer Patientenverfügung an die Volljährigkeit des Erstellers gebunden ist, was im Gegensatz steht zu einer vorausgehenden Bundestagsdrucksache (BT-Drs. 16/8442), die statt einer starren Altersgrenze Einsichts- und Entscheidungsfähigkeit zur Voraussetzung der Rechtsgültigkeit fordert. Eine gleiche Formulierung hat der BGH in seiner Entscheidung vom 17.03.2003 gebraucht (BGHZ 29:33). Derzeit besteht die paradoxe Situation, dass ein(e) Minderjährige(r) aktuell anstehende Massnahmen akzeptieren oder auch verweigern kann, dass aber sein im Vorhinein schriftlich niedergelegter Wille rechtlich nicht verbindlich ist. Es besteht dringender Bedarf, das Gesetz nachzubessern.Allerdings ist es keineswegs verboten, Patientenverfügungen Minderjähriger zu beachten und sie zu befolgen.
Die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin (DAKJ)hat im November ein Positionspapier zur Patientenverfügung Minderjähriger herausgebracht, das die rechtlichen und ethischen Aspekte behandelt. Das Papier kann als pdf von der website der DAKJ heruntergeladen werden. Ausserdem wird es in absehbarer Zeit in der Monatsschrift für Kinderheilkunde gedruckt erscheinen.  zum Beitrag »
[16.12.2014, 13:33:35]
Dr. Wolfgang Bensch 
Fehlentscheidungen der KBV oder den beiden KV-en in NRW? 
Vielleicht entwickelten die sich zu divergent, zumal KV-Vorstand Dryden vor einiger Zeit vor dem Petitionsausschuss in BERLIN mehr Konvergenz einforderte?
Auf Nachfrage hat Dryden einmal gesagt, dass dieses Problem nicht innerhalb der Selbstverwaltung gelöst werden könne, da es zwei völlig gegensätzliche Strömungen unter dem Dach der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) gibt.  zum Beitrag »
[16.12.2014, 12:11:14]
Dieter Döring 
Neuer Hausarzt-Vertrag soll Wartezeit verkürzen 
Passt gut zur Verlogenheitskultur und zum Bürokratiemonster im Gesundheitswesen. zum Beitrag »
[16.12.2014, 10:47:03]
PD Dr. Ulrich Schuler 
Überschrift nicht korrekt  
Bisher geht es nur um Progressionfreies Überleben. Ein signifikanter Effekt auf das Gesamtüberleben ist bisher nur ein (nicht signifikanter) Trend. Im Abstract heißt es: "The median OS had not been reached in either arm; the 3-year OS was 56% with placebo versus 63% with sorafenib (p=0.382)." zum Beitrag »
[15.12.2014, 17:50:13]
Dr. Horst Grünwoldt 
Doping-Dealer vs. Doping-Opfer 
Wann stellen die "Doping-Experten" der NADA/WADA endlich einmal redlich fest, daß jugendliche Hochleistungs-Sportler selbst nicht Täter ("Doper") sind, sondern nur Opfer der doping-Quacksalberei!
Schließlich sind die geldgierigen Drogenhändler und prestigesüchtigen Medizinmänner die eigentlichen Betrüger im Geschäft mit dem "Phantom Doping", weil sie teuer etwas verkaufen, dessen Wirkung am gesunden Individuum sie verantwortungsvoll gar nicht abschätzen können.
Deshalb ist es nach m.E. ganz und gar absurd, ein sog. Antidoping-Gesetz gegen einzelne, gutgläubige Athleten zu basteln und strafbar anzuwenden.Damit wird nämlich der Gärtner zum Sündenbock gemacht.

Insofern gehören alleine die raffgierigen Händler und verantwortungslosen Behandler mit dem strafbewehrten Arzneimittelgesetz verfolgt, wenn sie unbefugt Pharmaka zu anderen als therapeutischen Zwecken in den Verkehr bringen und damit Gesunde körperlich verletzen.
Wer lediglich den Spurennachweis von irgendwelchen "verbotenen" Stoffwechsel-Rückständen in Urin- oder Blutproben analytisch-biochemisch erbringt, hat noch lange nicht den Beweis geliefert, daß jemals ein Olympiasieg oder Weltrekord aufgrund irgendeiner Substanz "leistungssteigernd" erreicht worden ist.
Das haben nicht zuletzt die "dopingfreien" Leistungen von Justin Gatlin (nach vierjähriger Wettkampfsperre im Sprint!) und die grandiose, langjährige Weitsprung-Karriere von Heike Drechsler -gewissermaßen als "doppelte pharmakologische Blindversuche"-, gezeigt.
Damit wurden deren sportliche Leistungen nach menschlichem Ermessen alleine durch herausragendes Talent, andauernde Trainings- und Wettkampfhärte, mentale Stärke, sowie gesunde Lebensweise erbracht. Bei allen deutschen "Granaten", die noch unter dem DDR- Emblem an den Start gekommen sind, kam als zusätzlicher Leistungsfaktor noch die extreme Motivation dazu, aus dem ummauerten Teilstaat vor dem 60.ten Lebensjahr in die Welt reisen zu können.
Deshalb müßte der anhaltende Betrugsvorwurf wg. "unerlaubter Leistungssteigerung" gegen einzelne, vermeintlich "dopende" Athleten juristisch auch in´s Leere laufen.
Ich halte den sogar im Zusammenhang mit dem "Phantom Doping" geäußert, für grobe Persönlichkeits-Verletzung.
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt, Rostock
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[15.12.2014, 17:11:37]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Vorsicht! Satire! 
Wie gut, dass es in Köln an den 132 öffentlichen Defibrillatoren keine Warteschlangen, Wartezeiten und überquellende Wartezimmer auf der Suche nach einen Termin mit diesen formschönen Geräten und den hinzueilenden, attraktiven Ersthelferinnen und Ersthelfer gibt.

Denn sonst hätte unser aller ebenso tapfer wie Medizin-bildungsfern agierende Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe eine zentrale Termin-Vergabestelle für die Defibrillator-Anwendung bei den Kassenärztlichen Vereinigungen kostenpflichtig einrichten lassen, um damit der Chancenungleichheit auf dem Land mit dort außerordentlich ausgedünntem Versorgungsnetz von PAD (Public-Access-Defibrillation) zu begegnen.

Der Spitzenverband Bund (SpiBu) der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) und der Bundesverband der Privaten Krankenversicherer (PKV) denken jetzt schon ernsthaft darüber nach, alle öffentlich verfügbaren Automatisierten Externen Defibrillatoren (AED), auch als Laiendefibrillator oder Defi bezeichnet, mit einem automatisierten Kartenlesegerät (AKLG) für die E-Health-Card zu versehen.

Denn da die Leistungen des EBM "Reanimationskomplex" (EBM-GOP 01220) mit 101,68€ und die der EBM "Elektrostimulation(en) des Herzens" (EBM-GOP 01222) mit 28,53€ bewertet, aber von n i c h t-ärztlichen Laienhelfern gar nicht erst abgerechnet werden können, würden die GKV-Kassen diese Honorare gerne als zusätzliche Boni an ihre Mitarbeiter ausschütten. Außerdem hätte man damit ein kostenloses Bewegungsbild von Versicherten, die AEDs durch zu häufigen Gebrauch verschleißen.

Bei den PKV-Versicherten kämen analog nach GOÄ pro PAD (Public-Access-Defibrillation) einmal die GOÄ-Nr. 429 ("Wiederbelebungsversuch...") in Höhe von 53,62€ (2,3-facher Satz) und die mit 400 Punkten ebenso hoch bewertete GOÄ-Nr. 430 ("Extra- oder intrathorakale Elektro-Defibrillation...") als Boni für die gewinnorientiert arbeitenden PKV-Vorstände in Frage.

Im Bundesfinanzministerium erarbeitet eine Arbeitsgruppe unter Leitung von Minister Dr. Wolfgang Schäuble fieberhaft eine Gesetzesvorlage, nach der diese zusätzlichen Kassen-Einkünfte der Mehrwertsteuerpflicht zu unterwerfen seien. Schließlich könne man die GKV-Versichertengemeinschaft der Arbeitnehmer und Arbeitgeber ja nicht endlos durch weitere Kürzungen des gesetzlichen Bundeszuschuss an die GKV-Kassen schröpfen, sondern müsse sich nach alternativen Steuereinnahmen umsehen.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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[15.12.2014, 13:20:18]
Dr. Karlheinz Bayer 
Es besteht ein Überangebot an Defibrillatoren 

Seien wir doch mal ehrlich! Daß in Köln 132 Defibrillatoren hängen, liegt nicht daran, daß in Köl 132 Defibrillatoren gebraucht werden. Und wenn diese nur 8-mal zum Einsatz kamen, zeigt das auch nicht, daß hunderte von Herztoten neben einem Defibrillator verstorben sind.
Die an Wahnsinn grenzende Zahl von Defibrillatoren hängt nicht mit den kardialen Ereignissen zusammen, sondern in erster Linie damit, daß es Mäzene gibt, die sich gerne in der Zeitung sehen. Und was g8ubt es da Besseres, als einen überdimensionalen Scheck in die Luft zu halten für die Kinderkrebshilfe oder eben einen dieser totschicken AED-Geräte, an denen dann - benutzt oder unbenutzt - mitten in der Fuzßgängerzone auch noch "gestiftet von ..." steht.
Geht Werben noch besser?
Warum geht es den Skandinaviern besser?
Weil sie nicht auf Geräte, sondern auf Wissen setzen!
Der augenfälligste Beweis für das Ausbildungsdefizit ist der Kotau vor dem Unvermögen der künstlichen Beatmung. Weil wir verlernt haben zu lernen, wie man mit AMBU-Beuteln umgeht, sieht der Herz-Lunge-Wiederbelebungsalgorithmus nicht mehr 5:1, sondern 30:2 vor.
Begründung, Herzmassage geht im Zweifelsfall immer noch besser als Beatmung.
Noch mal ehrlich! Wenn der Mann oder die Frau auf der Straße keine ordentliche Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführen können, wie kann man dann annehmen, daß er oder sie einen Defibrillator einsetzt?
Es ist gut, daß sie da sind.
Aber wir bräuchten sie nicht in der Menge.
Und bevor man sie anschafft - BEVOR man sie anschafft - sollte man ausbilden.
Möglicheweise würden manche Herztodesfälle bei besser ausgebildeten Ersthelfern soger vermieden werden ohne Defibrillator.

Dr.Karlheinz Bayer zum Beitrag »
[15.12.2014, 11:31:19]
Dr. Wolfgang Bensch 
Kraffel vor über 10 Jahren auf dem Sprung in den Vorstand der KV-Berlin 
Damals im Interview mit dem Ärztenachrichtendienst:
„Wenn wir uns untereinander so stark streiten, wird es keine ärztliche Durchsetzungskraft geben. Dann wird die Gesundheitspolitik weiter und stärker gegen uns laufen“, sagt Kraffel, der gleichzeitig seine Kandidatur für den Berliner KV-Vorstand ankündigt.
http://www.facharzt.de/content/red.otx/188,27078,0.html
Kommt wohl auch darauf an, worüber man streitet ... zum Beitrag »
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