Leserkommentare [15542]

[18.05.2016, 12:54:59]
Dr. Gottfried Arnold 
Glyphosat ist erbgutschädigend 
Einige wichtige Hinweise:
1. Die Mutagenität von Glyphosat ist sogar beim Menschen(Lymphozyten) in mindestens 3 wissenschaftlichen Arbeiten eindeutig mit epidemiologischen Verfahren und u.a.Comet-Test nachgewiesen1,2,3.
2. Die zitierte aktuelle Äußerung der WHO/FAO/JMPR widerspricht den Krebsforschern der WHO(IARC) schon deshalb, weil sie z.T. mit Pestizid-Herstellern besetzt ist. Also erwarten wir kein objektives Urteil von dieser Gruppe. Erstaunlich ist hier auch wieder , dass Sie bei der JMPR-Stellungnahme keine Unterschrift finden, während die Krebsforscher der WHO für ihre Behauptung der wahrscheinlichen Cancerogenität mit ihrem Namen die Verantwortung für ihr Statement übernehmen!
3. Ein Interesse, die durch epidemiologische Berichte aus Südamerika Hinweise auf Auslösung von zB Neuralrohrdefekten (Meningomyelocele=MMC) zu bestätigen oder zu widerlegen, sehe ich hier nicht. Das für den Schutz der Bevölkerung zuständige Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) kennt die Informationen schon lange, hat bisher aber keine Untersuchungen diesbezüglich in Auftrag gegeben. Vor Jahren schon hätte man z.B. bei allen Kindern, die mit einer MMC geboren werden, den Glyphosatgehalt im Nabelschnurblut messen können als ersten Anhaltspunkt, um weitere Untersuchungen anzuschließen. Fr. Prof Krüger hat jedenfalls bei fehlgebildeten, einen Tag postpartal gestorbenen (oder getöteten) Ferkeln4 deutlich nachweisbare Mengen an Glyphosat in vielen Organen gefunden.
Gottfried Arnold, Kinderarzt im Ruhestand zum Beitrag »
[18.05.2016, 12:07:07]
Clemens M. Hürten 
nicht nur kumulative Effekte, sondern substanz-interaktive 
Gerade erst wurde die Medikations-Dokumentation gefordert, weil die Wechselwirkungen eingenommener Medikamente - insbesondere bei Psychopharmaka - zu extremen unerwünschten Wirkungen führen kann.

Wie vielen chemischen Stoffen sind wir im Lebensalltag ausgesetzt, ohne dass wir dagegen etwas tun könnten? Autoabgase und Feinstäube brauche ich sicher gar nicht erst zusätzlich erwähnen.

Angesichts dessen ist jedes Nanogramm einer gesundheitlich zweifelhaften Substanz ein Nanogramm zu viel!

Was hier läuft, ist die Unterordnung menschlicher Grundbedürfnisse nach Gesundheit und Schutz der natürlichen lebensgrundlage unter die Profitinteressen von Aktionären und internationaler Hochfinanz.

Zudem lernen wir daraus, was jetzt schon an Schweinereien möglich ist, ohne dass TTIP abgeschlossen wurde! Was können wir erwarten, wenn TTIP usw. in Kraft tritt?

C.M. Hürten, Heilpraktiker der Psychotherapie zum Beitrag »
[18.05.2016, 11:59:08]
Heike Drolshagen 
Springen in die Behinderung? 
Das ist doch wohl mehr als krank! Wie kann man seinen gesunden Körper absichtlich so maltraitieren? Keine Medaille der Welt kann einem die Gesundheit zurückbringen! Manche Menschen brauchen offensichtlich Krankheiten oder Behinderungen, um Gesundheit wieder schätzen zu können. Mich würde interessieren, ob langfristig bei Wasser(kopf)springern auch das Gehirn leidet z. B. in Form einer höheren Demenzrate. zum Beitrag »
[18.05.2016, 09:41:09]
Charlotte Matzner 
Einfache Informationsprozesse entlang der Behandlung wirken schnell, sind effektiv und effizient! 
Warum so kompliziert und realitätsfremd? Das frage ich mich als Jemand, der über 30 Jahre in der (Akut)-Medizin gearbeitet hat. Herr Gröhes Wunsch und der der Kassen ist zwar nachvollziehbar, doch eher für ein langfristiges, auf viele Jahre ausgelegtes Projekt geeignet(Studien- und Ausbildungsinhalte). Wer weiß, unter welchem Druck Mediziner und medizinisches Personal in Kliniken arbeiten wird mir zustimmen. Selbst wenn Arzt oder Pflegekraft sich darum bemühen, ihren Patienten etwas auf Augenhöhe und einfach zu erklären, ist nicht gesagt, dass sie es verstehen werden - und sich merken! Angst, Schmerz, Aufregung... . Helfen kann eine Form der standardisierten einfachen bidirektionalen Kommunikation(Feedback)entlang verschiedenster Behandlungsprozesse, die den Patienten aktiviert, zu adhärentem Verhalten motiviert und sein Kohärenzgefühl stärkt - vor, während und nach der Behandlung!Die wichtigsten Kriterien sind ein ubiquitär genutzes Medium, Augenhöhe, Einfachheit,Direktheit, Wiederholung und Relevanz. Die hohe Qualität und der Erfolg einer solchen Lösung kann freilich nur von innen heraus entstehen, nämlich da wo die Probleme liegen. Kassen sollten dies unterstützen!  zum Beitrag »
[18.05.2016, 09:15:39]
Cordula Molz 
Health Literacy.. 
Wie sollen Ärzte in den paar Minuten, die pro Patient zur Verfügung stehen, eine ernsthafte Aufklärung und Beratung durchführen, die als Ziel optimalerweise eine Lebensstiländerung hat? Sehr wirklichkeitsfremd - sowohl, was den Alltag in einer Arztpraxis als auch was die Vermittlung von Wissen an bis dahin möglicherweise Uninteressierte angeht. Von der Umsetzung reden wir hier noch lange nicht. zum Beitrag »
[18.05.2016, 09:08:32]
Cordula Molz 
Lobby..  
Wer traut solchen Aussagen denn eigentlich noch? Kommerzielle Interessen haben Vorrang vor dem Schutz der Menschen.
"...Definition eines Höchstwerts für die einmalige Aufnahme des Herbizid" - was soll das denn eigentlich? Wir sind Glyphosat ständig ausgesetzt - was heißt das für kummulative Effekte? Interessiert den Landwirtschaftsminister offensichtlich nicht.  zum Beitrag »
[18.05.2016, 07:45:14]
Carsten Windt 
Schande auch über die Kirche 
Gerade die katholische Kirche müsste erhebliche Mittel einzahlen. Was ist da bisher passiert? zum Beitrag »
[17.05.2016, 23:17:02]
Dr. Henning Fischer 
nicht die Hauptamtlichkeit ist das Problem 

sondern das korrupte System, in dem die Krankensparkassen die Kassenärzte mit Hilfe der Politik und deren Gesetze um Unsummen betrügen können (KVWL: die Kassen bezahlen 62% der erbrachten Leistungen)

und in dem die Selbstverwaltung dazu degradiert ist, den Mangel irgendwie zu verteilen.

Die Frage ist nur, warum machen Kassenärzte in dieser Selbstverwaltung überhaupt mit und erhalten damit ein unwürdiges und kriminelles System?

Als ich mich 1985 niedergelassen habe war bestimmt nicht alles ok. Heute basiert das ganze nur noch auf Lug und Betrug.

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[17.05.2016, 22:11:38]
Dr. Henning Fischer 
wie soll die KBV die Interessen der Kassenärzte vertreten und gegen Politik und andere durchsetzen 

wenn sie so unfähig und verdorben ist?

Kein Wunder, daß es für uns in den letzten 20 Jahren,besonders in der Ära Köhler, immer schlechter geworden ist.

Kein Hoffnungsschimmer am Horizont.
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[17.05.2016, 16:26:26]
Dr. Monika Bär-Degitz 
Korrekte Bezeichnung? 
Ich will ja nicht kleinlich sein, aber unter Aborigines verstehe ich die Ureinwohner Australiens.
Müsste es nicht aboriginal heissen? zum Beitrag »
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