Samstag, 28. Februar 2015

Leserkommentare [12178]

[24.02.2015, 11:09:39]
Heidi Hecht 
Zwang zur Impfung? 
Ich kann die Impfkritiker sehr gut verstehen. Leider habe ich nicht das Wissen gehabt das ich heute habe, als meine Kinder Kinder waren. Ich hätte sie wahrscheinlich nicht geimpft. Ich würde nicht zulassen, dass meinen Kindern mehrmals das Zell - und Nervengift Aluminium, das krebserregende Formaldehyd oder organische Quecksilberverbindungen gespritzt werden.
Und wenn ich mir dann die zeitlichen Verläufe des Auftritts der Erkrankungen weit vor und dann nach den Impfungen ansehe, dann frage ich mich - was tun wir hier?
Zum Einstieg in das Verständnis der Impfkritiker empfehle ich den Film Wir impfen nicht, den kann man kostenlos auf youtube sehen. zum Beitrag »
[24.02.2015, 09:22:00]
Ullrich Katz 
Unfassbar-Wundauflage hat wenig Einfluss auf die Wundheilung-es fehlen valide Studien und Erfahrung 
Die weitaus meisten chronischen Wunden sind venöse Ulzera. Nach unterschiedlichen Studien zwischen 70-90%. Bei diesen Wunden steht immer die Schwellung aus verschiedene Gründen im Vordergrund: Varizen(Operieren) , Leitvenen-Insuffizienz ( Kompression) Postthrombotisches Syndrom, etc.! Also ist die Kompression , auch mehrfach täglich das A&O .
Nimmt man die Schwellung , geht der Schmerz fast von allein zurück! Anders ist es bei der häufigen " Atrophie blanche" Diese sind schon früh unglaublich schmerzhaft , selbst wenn sie wenige Millimeter gross ist-und dann oft Morphin-pflichtig.
Die häufige , suffiziente Kompression nimmt den Schmerz und heilt dann auch immer ! Auf die Wundauflage kommt es darauf gar nicht an-sehr gegen den Mainstream. Durch die " Auflagen-fixierte , sogenannte Moderne Wundversorgung wird das Leiden der Betroffenen nur unnötig verlängert, die Umsatzzahlen erhöht , aber dem Patienten nicht geholfen. Warum wohl benötigt man " nach Beginn eine adäquaten Therapie" , was immer das heissen mag, 1 Jahr bis zur Wundheilung in 33-66% der Fälle , bei 20% sogar 2 Jahre , und bei 8% bis 5 Jahre. Nachlesbar im neuesten Heil-und Hilfsmittel-Katalog der Barmer GEK vom September 2014.
Und warum brauchen wir 1000 verschiedene Wundauflagen, wenn doch die ersten Hundert schon so toll waren?
Solange die Einflussnahme der Wundauflagen-Hersteller so dominant ist , über verschiedene Verbände, zeigt das nur , hier ist ein " Umsatz-Eldorado", wird sich hier nicht viel ändern. Die Kassen stöhnen unter den enormen Kosten der Wundauflagen. Und Einflussnahme auf Krankenschwestern und Krankenpfleger sind offensichtlich einfacher...?!
Und wir Ärzte sollten sehr kritisch mit werbenden Artikeln bzgl.der Wundauflagen umgehen. Sie helfen vielleicht dem Ego, aber nicht den Patienten.
Aber deren Leiden ist grausam und riesengross: mehr als 1000 Patienten mit schlimmsten chronischen Wunden in den letzten 20 Jahre haben mir Ihr Schicksal bis ins Detail erzählt. Und ich habe es aufgeschrieben. Furchtbar!
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[24.02.2015, 09:12:53]
Annett Fischer 
Gehört mein Körper jetzt der BRD? 
Ich habe in der DDR Impfzwang erlebt. Ich wurde von der Kinderärztin gezwungen erst alle Impfungen bei meiner Tochter durchführen zu lassen, dann erst die notwendige Operation. Sie hatte einen Leistenbruch, der immer öfter und immer stärker auftrat. Auf meine Frage was ist wenn sie später nicht mehr schwanger werden könne weil eine Schädigung vorhanden ist, bekam ich nur die abwertende Antwort, dass es ja dann noch andere Wege gäbe.
Will damit sagen auch das gehörte zu diesem Unrechtsstaat!
Nun soll mein Körper und der meines Kindes wieder nicht mir sondern der BRD gehören??(wofür haben wir Frauen gekämpft) Ich soll wieder gezwungen werden oder ja was ? eingesperrt? Ich erwarte einen signifikanten Vorteil Geimpfter gegenüber Ungeimpften. Den Beweis gibt es nicht. Placebo bei Impfstudien heißt heute auch dass der neue Impfstoff gegen irgend einen anderen schon lange auf dem Markt befindlichen getestet wird. Was soll das beweisen? Auch brauch ich hier keinem die wackelige Aussage über den Titer erklären.
Was hatte das Kind außer Masern noch? Fanden gerade andere Behandlungen statt? Wie sah die Therapie aus? Immunsuppressiv oder Vitamin A? Welcher Arzt ist bereit eventuelle Impfschåden bei mir oder meinem Kind zu entschädigen und nicht wegzudiskutieren? Mir gefällt auch nicht diese entwürdigende Ausländerhatz! Wes geistes Kind sind Sie denn ?? Aggressive Angstmache sollte der Sachlichkeit weichen.
Eine Spritze ist und bleibt eine Körperverletzung, wenn ich dem nicht mündig zustimme. Ich bin im vermeintlich wohlbehüteten Gesundheitssystem der DDR aufgewachsen, jetzt habe ich die Möglichkeit mich allumfassend zu informieren, mir wirklich jede Seite VORBEHALTLOS anzuschauen. Aufgrund dessen ist ein wissendliches Umdenken erfolgt. Umdenken, keine von vornherein feste Meinung.
Wer kann das hier von sich sagen?
Das die Masern verschoben werden ins jugendliche haben wir der Impfung zu verdanken, denn nur die durchgemachten Masern schützen lebenslang. Und somit dann auch das Neugebohrene! Nur dann haben wir einen echten Herdenschutz!
LG Fischer
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[24.02.2015, 08:50:10]
Dr. Franz J. Linnenbaum 
Fanatiker kann man nicht beraten 
1. Eine Impfpflicht oder gar Zwang ist in Deutschland für mich unvorstellbar. Weder Politiker noch Ärzte können und wollen dies politisch oder praktisch durchsetzen.
2. Liberal bedeutet : Ich überlasse dem Individuum die freie Entscheidung über eine erwünschte, angestrebte und umsetzbare Maßnahme, solange sie nicht die Freiheit des Nächsten unangemessen einschränkt. Für die Folgen der Entscheidung ist man allerdings selbst verantwortlich. Deswegen bemüht sich das Individuum zu sorgfältiger Entscheidungsfindung.
3. Links bedeutet : ich überlasse dem Individuum die freie Entscheidung über eine erwünschte, angestrebte und umsetzbare Maßnahme. Für negative Folgen ist man allerdings nicht selbst verantwortlich. Entstehende Probleme sind nämlich für den nicht wirklich selbst verantwortlichen Entscheider ohne einschneidende Folgen. Folgen werden einfach auf die starken Schultern verteilt. Dies führt zur gravierenden Änderungen in der Entscheidungsfindung, die viel seltener wohlüberlegt erfolgt. Die Qualität der Entscheidungen leidet um so mehr, wie die Verantwortung für eigenes Handeln aufgehoben wird.

Fanatiker kann man nicht beraten. Sie wissen sowieso alles besser. Je extremer eine Position, Haltung, Überzeugung etc. ist, desto weniger kann man mit Sachargumenten überzeugen. Für die Masernimpfung und andere Impfungen bedeutet dies, dass man mit Aufklärung in Praxis, Klinik, Medien und im persönlichen Umfeld weiter Überzeugungsarbeit und Position pro Impfung leisten muss, aber bitte nicht glauben muss, dass die paar überzeugten und fanatischen Impfgegner doch noch mit großem Aufwand davon überzeugt werden können, dass sie ihre Kinder impfen lassen. Ich würde mir aber wünschen, dass man für seine Entscheidung bzw. seine Folgen auch zur Verantwortung gezogen wird. Die Qualität der Entscheidungen steigt dann auch ohne große Beratungskampagne. Die Medienhysterie trägt zur Aufmerksamkeit bei. Es ist erfreulich, dass ( zur Zeit ) die überwiegende Meinung pro Impfung ist. Und ich würde mir wünschen, dass fanatische Positionen in Politik, Finanzwelt, Medizin etc. nicht ständig in den Medien überrepräsentiert zur Diskussion gestellt werden.







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[24.02.2015, 08:48:02]
Brigitte Werner 
Impfpflicht ja oder nein 
Wie auch die Schulpflicht ohne großes Geschrei besteht, sollte auch die Impfpflicht mit den entsprechenden Kontraindikationen eingeführt weren !!! zum Beitrag »
[24.02.2015, 08:17:32]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Wir können ja auch die 14-Jährigen fragen, was "zeitgemäß" ist. 
Die haben zwar von Medizin keine Ahnung, sind aber sicher noch mehr "Digital Natives". zum Beitrag »
[24.02.2015, 08:08:47]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Die Überschrift ist eher irreführend. 
Es geht also um die Arzneimittelpreise. Die "ambulante Medizin" sollte daher Klinik-Rabatte für Arzneimittel erhalten. Aber das soll ja durch ein spezielles Gesetz für Ärzte strafbar gemacht werden, wenn ich das richtig verstanden habe. zum Beitrag »
[24.02.2015, 07:56:36]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Ergänzung: Diphterie gibt es natürlich noch im Ausland. 
Deutlich gefährlicher als Masern.
Und für den Kollegen, dem das nicht gefällt:
Der Hinweis auf Bosnien-Herzegowina und Serbien ist ein Hinweis auf einen noch viel größeren Masern-Ausbruch dort, gemeldet von der WHO,
mit noch größeren Impflücken, verursacht durch die bekannten Kriege, an denen "der Westen" nicht ganz unschuldig ist :-)
Ein Blick in die RKI-Seite kann nicht schaden. zum Beitrag »
[24.02.2015, 07:32:07]
Dr. Christian Schulze 
Chance vertan... 
Als Rheinland-Pfälzer, der in Greifswald und Berlin studiert hat in den 1990er Jahren kann ich nur sagen, vielleicht hätte man ja der Impfpflicht aus der ehemaligen DDR eine Chance geben können. Die Polikliniken wurden nach der Ausrottung als MVZs ja später quasi auch wieder belebt. Aber Hauptsache, die Kinder werden von ihren tollen nach Nikotin riechenden Müttern mit Homöopathievorliebe nicht geimpft. So stellt es sich ja nicht selten dar im Alltag! Aufklärung heißt für mich, dass jeder die Bögen vom deutschen grünen Kreuz unterschreibt als Elternteil und bis zum Anschlag aufgeklärt wird. Leider gibt es da viele Kinderärzte, die äussert inkonsequent mit dieser Sorgsamkeitspflicht umgehen. Nicht immer zum Wohle der ihnen anvertrauten Kinder, wie die Impfraten zeigen. zum Beitrag »
[24.02.2015, 05:56:28]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
@Dr. Karlheinz Bayer, Mir gefällt Ihre Sprache und Ihr Umgangston nicht 
Sie sagen,
"Ihr selbsternannten Besserwisser und Volksbelehrer, Ihr, die sicher auch auf den Autobahnen drängelt, um die Langsamfahrer wegzuscheichen, die die "Herdengeschwindigkeit" nicht einhalten, nee, mit Euch habe ich kollegial nichts am Hut! Die Ausrottungstheoretiker ..."

Ich weis nicht wie alt Sie sind, Herr Kollege, wissen Sie noch oder haben Sie im Studium etwas über Pest gehört? Gibt es noch in Madagaskar mit vielen Toten,
oder über Pocken, da gab es gesetzliche Impfpflicht, natürlich auch mit wenigen Kontraindikationen, die aber gerade durch die Impfpflicht geschützt waren. Ein Deutscher durfte aus dem lange völlig pockenfreien Deutschland nicht in die USAb einreisen ohne Pockenimpfung, gar nicht so lange her. Wissen Sie noch wieviel 1000de Tote die Diphterie noch in der Nachkriegszeit JÄHRLICH gekostet. Auch hier ist der Impfschutz der praktisch zur Ausrottung geführt hat inzwischen sehr lückenhaft, bei Erwachsenen.
Jetzt ist ein Kleinkind an Masern gestorben, auch 2014 bei Hannover, angesteckt von der eigenen Mutter,
ein totes Kind, sicher vermeidbar durch eine Impfung. Ich selbst habe ein 8-jähriges Kind, ungeimpft an Tetanus sterben sehen, natürlich Uni, Intensivstation, maximaler Aufwand,
selten, natürlich, aber ein überflüssiger Tod, weil vermeidbar.
Für Impfgegner habe ich kein Verständnis.
Man kann vielleicht etwas differenzieren, Nutzen und Risiko sind sicher nicht bei jeder Impfung identisch,
bei Masern erkenne ich hier aber keinen seriösen Diskussionsbedarf,
gerade weil Kleinkinder heute früher von der Mutter getrennt werden,
unsere Gesellschaft will es so. zum Beitrag »
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