Mittwoch, 17. September 2014

Leserkommentare [10900]

[05.09.2014, 19:21:37]
Dr. Horst Grünwoldt 
Ebola-Eindämmung 
Wozu führen die gespenstischen Auftritte der WHO-Ebola-Kämpfer? - Gewiß nicht zur Eindämmung einer ansteckenden Krankheit!
Die zum Aberglauben neigende Bevölkerung Schwarzafrikas verbindet mit den verpuppten weißen (warum nicht grünen?) "Alien" grundsätzlich das Böse und Gefährliche, und sogar den Tod. Insbesondere lassen sich die bewegungsfreudigen, klinisch gesunden Menschen nicht in irgendeine geartete "Quarantäne" wegsperren oder isolieren.
Vielmehr sollte die Bevölkerung landesweit aufgerufen werden, sich bei bestimmten Anzeichen einer hämorhagischen Krankheit in Gesundheits-Stützpunkten (Infirmieres oder health points) zu melden, um ggf. Ebola diffentieldiagnostisch ausschließen zu lassen.
Mit einem schlichten Attest über eine klinische Untersuchung und über einen negativen Ebola-Test werden die Afrikaner mit Hilfe der "Buschtrommel" im Pallaver auch andere animieren, sich das wertvolle Papier zu besorgen.
Nach m.E. berücksichtigt der bisherige "Seuchenkampf" südlich der Sahara in keiner Weise ethnologische Verhaltensweisen der betroffenen Bevölkerung.
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt, Rostock zum Beitrag »
[05.09.2014, 18:31:23]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Antworten auf Vorschläge zum Bürokratieabbau - Fehlanzeige! 
Genau auf dieser Webseite http://buerokratieabbau.kv-safenet.de habe ich am 31.10.2012 meine Vorschläge platziert und meiner KVWL zur Kenntnis gegeben.

Unter dem Titel "KBV torpediert eigenen Bürokratieabbau?" habe ich im Deutschen Ärzteblatt kommentiert: "dr.med.thomas.g.schaetzler - am Mittwoch, 31. Oktober 2012 - Drei Vorschläge an die KBV/KVen zum Bürokratieabbau in der GKV und bei den Vertragsärzten/-innen

1. Abschaffung der Praxisgebühr:
Nach Schätzungen des Nationalen Normenkontrollrates vom März 2012, der die Bundesregierung beim Bürokratieabbau kontrolliert und berät, kostet allein die Verwaltung der Praxisgebühr in den Vertragsarztpraxen rund 300 Millionen Euro pro Jahr.

2. Abschaffung der Krankengeldformulare:
145 Gesetzliche Krankenkassen (Stand 2. Quartal 2012) betreiben 145 individuelle Formulare für ihre Krankengeldzahlungen nach Ende der Lohnfortzahlung. Vom Arzt wird die schlichte Fortschreibung der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) nach Muster 1 a abgefragt. Im EDV-Zeitalter müssen kleine Kästchen handschriftlich mit Krankheitsbeginn, Dauer, Wiedervorstellung, Ende der AU und Diagnoseverschlüsselung nach ICD-10 mühsam ausgefüllt werden. In vielen PKV-Unternehmen wird dieser anachronistische Unsinn auch praktiziert.

3. Vereinfachtes Vorschlagswesen:
Ende des überbürokratisierten Zugangs für Verbesserungsvorschläge über KV-SafeNet und die KBV. Verbesserungsvorschläge müssen offen vernetzt über die normalen Internet-Adressen kommuniziert werden können. Der diskriminierende A u s s c h l u s s von Kolleginnen und Kollegen o h n e eigenen KV-SafeNet- oder KV-FlexNet-Anschluss ist eine selbst geschaffene Bürokratiehürde zur Verhinderung von Verbesserungsvorschlägen!

Bis heute keine Antwort, keine Reaktion!
Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/52227 zum Beitrag »
[05.09.2014, 16:16:20]
Rita Marusic-Bubenhofer 
Keimschleuder Mensch 
es gibt Untersuchungen die klar zeigen, dass Mensch und Tiere nicht die gleichen Stämme von pathologischen Keimen tragen. die Uerbertragung der Resistenz bei Heimtieren läuft umgekehrt, Mensch- Heimtier- Mensch.

Trotzdem muss im Stall und Heim mehr Antibiotikafrei therapiert werden.
Alternative Phytotherapeutika:
http://www.smgp.ch/smgp/archiv/jahrestagungenf/jahrestagung2012.html
abstract Johanna Fink-Gremmel zum Beitrag »
[05.09.2014, 15:02:22]
Dr. Matthias Schreiber 
Angebot und Nachfrage Regel einen Preis 
"Wenn ein Arzt nicht aufs Land will, wird man ihn auch nicht mit einem 50-prozentigen Zuschlag dorthin bringen."
Wenn man einen Arzt auf das Land haben will, dann muss man eben ausloten, wann der Preis angemessen ist. Wenn 50% nicht reichen, dann vielleicht 70? Oder 100? Das nennt man Marktwirtschaft.  zum Beitrag »
[05.09.2014, 14:37:06]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
"Etwas Besseres als den Tod werden wir allemal finden!" (Die 3 Bremer Stadtmusikanten) 
Kollege Dr. med. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender "unserer" Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), verteidigt den diesjährigen Honorarabschluss. Das ist sein gutes Recht. Aber seine Behauptung, "dass mit rund 850 Millionen Euro mehr Honorar ein besseres Ergebnis erzielt wurde als im vergangenen Jahr" kann so nicht stehen bleiben.

2013 stand die KBV noch ganz unter dem Eindruck ihres Honorar-Desasters von 2012 mit dem Schiedsspruch von Prof. Jürgen Wasem (Uni DU/E) über magere plus 0,9 Prozent. Wobei PROGNOS-Gutachter der GKV-Kassen auf Honorarkürzungen von minus 7 Prozent und die KBV-Seite auf eine Steigerung um Plus 11 Prozent plädiert hatten.

2013 hatte die KBV noch unter dem Vorsitz des damaligen Kollegen Dr. med. Andreas Köhler bei einer angenommenen fiktiven Preissteigerungsrate von 0,8 Prozent (sic!) bescheidene plus 2,6 Prozent gefordert. Generiert werden sollte dieser Mehrwert durch die Steigerung des Orientierungspunktwerts ab 1. Januar 2014 um 1,3 Prozent auf 10,13 Cent.

Die KBV ließ sich damals also von ursprünglich 2,6 Prozent Forderung auf die Hälfte herunterhandeln. Die erhöhte Demografie- und Morbiditätsrate solle um einen Wert zwischen plus 0,4 und 1,4 Prozent korrigiert werden, blieb aber eine unverbindliche "Empfehlung". Die Förderung der Grundversorgung im haus- und fachärztlichen Versorgungsbereich war als "Tropfen auf den heißen Stein" mit 140 Millionen Euro vorgesehen.

Dagegen wäre jedwedes Verhandlungsergebnis in diesem Jahr immer noch besser gewesen. Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund zum Beitrag »
[05.09.2014, 14:10:16]
Dr. Ludwig Krüger 
"langweilig, zu viel Arbeit, nur was für Dumme..." "studere-sich bemühen" wäre besser !!! 
Liebe Kollegen Medizinstudenten,

Als engagierter Hausarzt rufe ich Euch zu: Hospitiert bitte in mehreren Hausarztpraxen. Dann könnt Ihr Euch ein Bild davon machen, wie abwechslungsreich unsere Arbeit wirklich ist.

Und Ihr habt es selbst in der Hand, Euch als Niedergelassener Eure Tätigkeit zu organisieren, damit der Arbeitsaufwand erträglich wird und der Freizeitanteil möglichst hoch ausfällt.
Diese Möglichkeit besteht im stationären Bereich und besonders im Notdienst nicht. Nebenbei: Wer heute Medizin studiert und künftig wenig arbeiten möchte, der sollte den Beruf rechtzeitig wechseln...

Wer jedoch als Student meint, Allgemeinmedizin sei nur etwas für Dumme, der beleidigt einen ganzen Berufsstand und bestätigt damit nur seine beginnende Arroganz und Unkollegialität.

Mit freundlichen kollegialen Grüßen Dr. Ludwig Krüger aus Gransee
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[05.09.2014, 09:27:44]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
GKV-Spitzenverband SpiBu "beamt" sich in die Steinzeit? 
Im EDV-Zeitalter von Tablet-PC's, App's, Smartphones, Internet und Telemedizin mit dem Satz, "die Liste ist nicht sortierbar nach der Höhe des Zusatzbeitrages und ist wie bisher alphabetisch nach Krankenkassennamen sortiert" in einer Beschlussvorlage sich vollständig zu entblöden, muss man erstmal nachmachen.

Microsoft Excel-Tabellen und -Kalkulationen gab es erstmals 1985 für den Apple McIntosh. Mittlerweile gibt es Excel 2013 für Windows und Excel 2011 für Intel-Macs. Und wer es ganz schlicht haben will, stellt einfach bei den ca. 130 GKV-Krankenkassen-Namen die Zusatz-Beitragssätze an den Zeilenanfang und sortiert dann mit dem Button in der Kopfzeile aufsteigend oder absteigend nach Belieben.

"Button"? Oh, verehrte Damen und Herren vom SpiBu, das ist nicht der Ein/Aus-Knopf am PC oder am Cerebrum, sondern etwas, was mittlerweile mit einer "Mouse" angeklickt wird.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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[05.09.2014, 08:43:51]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Dr. Patricia Klein, Sie haben das ja hiermit nachgeholt, 
jedoch angesprochen werden sollte doch bitte der "Kostenträger", ein furchtbares Wort, der den Prozess gegen seinen Kunden, den Patient führt, statt gegen den Medikamentenhersteller. zum Beitrag »
[05.09.2014, 08:42:29]
R. Mortag 
neue Versichertenkarte Bürokratie 
So etwas können sich nur Bürokraten einfallen lassen. Wenn ein Patient keine Legitimation der Kasse für eine Kassenbehandlung hat zählen wir 10 Tage, dann schreiben wir eine Privatrechnung, welche der Patient nicht zahlt, weil er sich ja kassenversichert fühlt, dann schreiben wir 3 Mahnungen und einen Tag vor Quartalsende kommt er vorbei und legt 17:50 Uhr seine Chipkarte vor. Wir machen alle Rechnungen ungültig, schreiben neue EBM Nummern und bleiben auf dem gesamten Bürokram und Postversand sitzen. DANKE zum Beitrag »
[05.09.2014, 08:26:07]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
"Das Volk" gibt genau das wieder, was ihnen von den "Medien" vorgebetet wird. 
Verschwiegen von den Medien wird die Herkunft von Keimen, penibel "überwacht" und für jeden im Internet nachsehbar in einer eigenen Abteilung unserer Gesundheitsregierung RKI,
dem Nationalen Referenzzentrum
für Surveillance
von nosokomialen Infektionen

Hier sieht man, dass inzwischen über 80 von draußen ins Krankenhaus reingeschleppt wird,
etwas schwer zu finden allerdings in dem "professionellen" Datenwirrwar. zum Beitrag »
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