Samstag, 30. Mai 2015

Leserkommentare [12971]

[21.05.2015, 12:12:39]
Dr. Hartmut Hollerbuhl 
Präzise Nomenklatur ist Grundlage für jede sachliche Diskussion 
Man findet sowohl in der medialen Berichterstattung (Stichwort Regenbogenpresse) als auch in Organen wie der Ärztezeitung nicht ganz korrekte Bezeichnungen bis hin zu globalisierenden Begriffen wie Ärztepfusch. Dazu ist zu sagen: 1. Es handelt sich nicht um den Medizinischen Dienst der Krankenkassen, sondern der Krankenversicherung; d.h. der MDK ist kein Instrument der Kassen, sondern wie die Kassen eins der Krankenversicherung und somit hat der MDK unparteiisch zu sein.
2. Bei unvorhergesehenen Zwischenfällen gibt es 3 Grade der Abweichung: Nämlich zunächst Komplikationen, die trotz aller Sorgfalt möglich sind und über die die Patienten aufgeklärt werden müssen. Zum Zweiten Behandlungsfehler, die leider auftreten und in jedem Lebensbereich auftreten können, also falsches Verhalten ohne böse Absicht oder groben Sorgfaltspflichtverstoss. Und drittens gibt es dann auch den sogen. tatsächlichen Ärztepfusch, d.h. grobe Verstöße gegen die Sorgfaltspflicht.
Leider werden hier immer wieder keine Unterschiede gemacht und alle Ereignisse unter letzterem Begriff subsummiert. zum Beitrag »
[21.05.2015, 08:33:14]
Dr. Wolfgang Bensch 
Angestellte Funktionäre im Rausch der Freiberuflichkeit 
Donnerwetter, da berauschen sich wieder einmal best dotierte und angestellte Funktionäre am Nimbus der "Freiberuflichkeit" eines versklavten Kassenarztes der GKV, dem sogar noch für seine Notfalldienstverpflichtung Quartal um Quartal im Vorwegabzug der Honorarauszahlung Geld abgeknöpft wird, damit ihre Hoheit "Selbstverwaltung" die Illusion des übernommenen Sicherstellungsauftrages im ambulanten Bereich aufrecht erhalten kann.
Schämt ihr euch denn nicht, wenn ihr solche Papiere verfasst? zum Beitrag »
[21.05.2015, 08:31:02]
Dr. Mikael Präg 
Mangelzustände beachten 
Vielleicht ist doch etwas dran, dass die Diabetesentstehung durch kombinierte Mangelzustände verursacht wird, z.B. für den Diabetes interessant: Vitamin D und seine Kofaktoren Mg, Zink und Bor, dazu Vit. A und Vit. K, des weiteren Chrom und Vanadium und die Vit.-B-Gruppe...
Die Forschung über die sekundären Pflanzenstoffe sollte ebenfalls unbedingt intensiviert werden. Schade ist auch, dass die Systematik eines methodisch logischen Vorgehens in der Forschung so sehr vernachlässigt wird, dass nach wie vor über 90% der Studien wegen ungenügender Methodik kaum verwertbare Ergebnisse liefern werden. Was ist z.B. mit den zahlreichen Giften, denen wir ausgesetzt sind? 40% der gängigen Nervengifte sollen angeblich Medikamente sein - was passiert hier eigentlich genau, in den biochemischen Abläufen in der Zelel genauso wie im Organismus über lange Jahre wie auch in der Gesellschaft über die Jahrhunderte??? zum Beitrag »
[21.05.2015, 08:18:09]
Carmen P. Baake 
Gerät Laumann unter Druck? 
Wieder einmal spielt sich der GKV-Spitzenverband, flankiert vom MDS, als alleinwissender Prüfer in Sachen Pflegequalität auf und - "spielt den Ball an die Politik zurück"

Diese solle bei einem Aus der Pflegenoten doch bitte sagen, welche Kriterien aus den MDK-Prüfberichten veröffentlicht werden sollen. Schließlich läge der Grund für die fehlende Aussagekraft der Pflegenoten darin, dass 14 Verbände der Leistungserbringer mitentscheiden dürfen, was veröffentlicht wird.

Obwohl auch ich die bisherigen Vorschläge von Herrn Laumann zum Pflege-TÜV für absolut unzureichend halte, muss ich angesichts der Haltung des GKV-Spitzenverbandes feststellen: KONSTRUKTIV GEHT ANDERS!

Doch genau konstruktive Vorschläge sind es, die bei diesem Thema gefordert sind, um die sprichwörtliche Kuh vom Eis zu holen. zum Beitrag »
[20.05.2015, 20:31:25]
Claus F. Dieterle 
Aber auch frisch sein 
Als Christ nehme ich die Verheißung in Psalm 92,15 in Anspruch:
"Und wenn sie auch alt werden, werden sie dennoch blühen, fruchtbar und frisch sein...". zum Beitrag »
[20.05.2015, 16:10:26]
Dr. Michael Traub 
welcome practitioner nurse 
Das wollten die Briten, das bekommen sie auch - schließlich ist sie viel billiger, die practitioner nurse!
Und wir werden sie auch bekommen: schließlich ist sie dafür ausgebildet und nicht überqualifiziert wie
ein zum Hausarzt zwangsverpflichteter Internist! Ach, sie sind ja schon da, die Gemeindeschwestern
im Erzgebirge... Das war früher schon so, warum soll es nicht wieder so werden? Dann müßte kein
Politiker mehr Unterstützung des Hausarztes heucheln... zum Beitrag »
[20.05.2015, 15:40:42]
Dr. Klaus Meiners 
Angemessene medizinische Versorgung von Asylbegehrenden 
Wenn die medizinische Versorgung von Asylbegehrenden wirklich so schlecht wäre, wie einige - insbesondere aus der grünen Ecke- uns glauben machen wollen, müssten die Flüchtlinge eigentlich einen großen Bogen um Deutschland machen.Wir alle wissen, dass das Gegenteil der Fall ist.  zum Beitrag »
[20.05.2015, 12:18:39]
Dr. Ursula Günther 
Dank an den Kollegen in Hemsbach! 
Besten Dank Herr Kollege Schlüter für die Differenzierung, sie kam wie gerufen! Dr. U. Günther, Viernheim PT zum Beitrag »
[20.05.2015, 11:21:01]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Pertussis-Impfung bei Erwachsenen jetzt! 
"Nur 11,8% der Frauen und 9,4% der Männer in Westdeutschland haben innerhalb der letzten 10 Jahre eine Impfung gegen Pertussis erhalten". Die Zahlen in den Neuen Bundesländern sind deutlich besser.
http://edoc.rki.de/oa/articles/reb7vPK7TXrvs/PDF/28zSzwwnYZBs.pdfn

Höchste Zeit, die seit 2009 bestehende STIKO-Empfehlung umzusetzen und mit DPT-Pertussis oder DT-Pertussis (z. B. Boostrix®, COVAXiS® oder Repevax®, Boostrix®-Polio) Erwachsene alle 10 Jahre aufzufrischen. Dies dient auch als Kokon-Strategie zum Schutz von Impfmüden, Impfverweigerern und Menschen mit endogener/exogener Immunsuppression.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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[20.05.2015, 10:30:39]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Pertussis-Impfschutz bei Erwachsenen immer noch lückenhaft 
In den ersten Jahren meiner hausärztlichen Tätigkeit als langjährig weitergebildeter Facharzt für Allgemeinmedizin war ich vollkommen überrascht, wie viele meiner Patientinnen und Patienten Zeichen einer pertussiformen Bronchitis aufwiesen. Ab 1992, in Zeiten o h n e Laborbudgets, haben wir bei hartnäckig länger bestehenden unproduktiven Hustenattacken regelmäßig auch eine Pertussis-Serologie veranlasst. Und waren völlig überrascht, wie häufig bei Erwachsenen eine frische Bordetella-pertussis-Infektion detektiert werden konnte.

Robert-Koch-Institut(RKI) bzw. Ständige Impfkommission(STIKO) haben auf diese Situation am 28.4.2000 reagiert:
http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2000/Ausgabenlinks/17_00.pdf?__blob=publicationFile
"1. Frage: Warum hat die STIKO ab 1. Januar 2000 die bisherige Alters-Begrenzung (bis zum vollendeten 5. Lebensjahr) für die Pertussis-Schutzimpfung aufgehoben und empfiehlt jetzt das Nachholen bzw. die Vervollständigung der Impfung für alle Kinder und Jugendlichen bis zum 18.
Lebensjahr? Antwort: Das Nachholen der Pertussis-Impfung ist eine entscheidende Maßnahme zur Reduktion der großen Zahl von Empfänglichen besonders in den alten Bundesländern, wo die Impfung erst seit 1991 wieder generell empfohlen wurde."

Im Bundesgesundheitsblatt ?2013?·?56:845–857 - DOI?10.1007/s00103-013-1693-6
© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2013 - wurde die Notwendigkeit regelmäßiger Pertussis-Boosterungen von C.?Poethko-Müller? und R.? Schmitz empirisch untermauert: "Impfstatus von Erwachsenen in Deutschland. Ergebnisse der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1) -
Zusammenfassung: In Deutschland werden Impfquoten nicht über ein Impfregister erfasst. Die bevölkerungsrepräsentative Studie zur Gesundheit
Erwachsener in Deutschland (DEGS1) ist ein Baustein für das Monitoring der Durchimpfung. Zur Erhebung der Impfdaten wurden Impfpässe und Befragungsdaten genutzt. Der Tetanus- und Diphtherie-Impfstatus Erwachsener ist besser als vor 10?Jahren im „Bundes-Gesundheitssurvey 1998“, dennoch haben immer noch 28,6% der Bevölkerung in
den letzten 10?Jahren keine Tetanusimpfung und 42,9% keine Diphtherieimpfung erhalten. Insbesondere bei Älteren, bei Erwachsenen
mit niedrigem sozioökonomischem Status und in Westdeutschland bestehen Impflücken. Nur 11,8% der Frauen und 9,4% der Männer in Westdeutschland haben innerhalb der letzten 10?Jahre eine Impfung gegen Pertussis erhalten; die Durchimpfung ist in Ostdeutschland doppeltso hoch. Die seit 2009 bestehende Empfehlung, mit der nächstanstehenden
Tetanusimpfung gleichzeitig gegen Pertussis zu impfen, lässt jedoch einen
Anstieg der Durchimpfung erwarten. Im Vergleich zu den jährlichen Impfraten gegen Influenza ist der Anteil jemals gegen Influenza geimpfter Erwachsener höher. Allerdings liegt bei Frauen und Männern im Alter über 60?Jahren selbst die Lebenszeitprävalenz deutlich unter der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen jährlichen Impfrate von 75%."
http://edoc.rki.de/oa/articles/reb7vPK7TXrvs/PDF/28zSzwwnYZBs.pdfn

Höchste Zeit, nach nunmehr 16 Jahren die seit 2009 bestehende STIKO-Empfehlung umzusetzen und mit DPT-Pertussis oder DT-Pertussis (z. B. Boostrix®, COVAXiS® oder Repevax®, Boostrix®-Polio) Erwachsene alle 10 Jahre aufzufrischen. Dies dient auch als Kokon-Strategie zum Schutz von Impfmüden, Impfverweigerern und Menschen mit endogener/exogener Immunsuppression.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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