Donnerstag, 3. September 2015

Leserkommentare [13789]

[03.09.2015, 20:06:04]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Die Einfältigkeit der Argumentation ist nicht zu überbieten... 
Da ist Dr. Johann-Magnus von Stackelberg und dem Spitzenverband Bund (SpiBu) der GKV-Kassen wohl aufgefallen, dass vor allem Kliniken, die eine unzureichende Qualität liefern, geschlossen werden sollten. Was aber bei mangelhafter SpiBu-Expertise gar nicht von dort aus beurteilt werden kann.

Der Verband gründet seine Auffassung eigenen Angaben zufolge auf "Messungen der Entfernung, die Patienten in Krankenhäuser zurücklegen müssen"? Dabei sei aufgefallen, dass es Standorte in Ballungsräumen gebe, die man "ohne Probleme" schließen könne, ohne dass die Versorgung darunter leide. Eine solche Überversorgung gebe es in allen Bundesländern, vor allem aber in Nordrhein-Westfalen.

Die Anwendung verbindlicher Grundsätze der Logik werden dabei allerdings ausgehebelt:

1. Die Wege zwischen konkurrierenden Kliniken sind in den Ballungsräumen kürzer, weil dort m e h r Menschen auf kleinem Raum leben.

2. Die Versorgungssicherheit ist gerade d o r t bei Betten-Streichungen gefährdet.

3. Eine f i k t i v angenommene hohe Versorgungsdichte ist bei zugleich am dichtesten besiedelter Fläche des Bundeslandes NRW mit weit über 17 Millionen Einwohnern eine klassische K o n t r a d i k t i o n.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund zum Beitrag »
[03.09.2015, 17:06:46]
Dr. Henning Fischer 
dafür, daß niedergelassene Ärzte nur 62% ihrer Leistungen bezahlt bekommen (Aussage KVWL) 

und ständig unter Regressandrohungen stehen

funktioniert das System aber noch ganz gut.

Wenn es noch besser werden soll, ist die Politik gefragt. Eine Abschaffung der Budgets nach über 20 Jahren ist überfällig.

Allerdings ist man ja schon dabei, ÄrztInnen aus Bulgarien, Ungarn, Griechenland und jetzt sogar syrische Flüchtlinge zu akquirieren. Danach kommen Simbabwe und Kongo.
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[03.09.2015, 17:06:02]
Dr. Uwe Wolfgang Popert 
merkwürdige Analyse 
Eigentlich müsste die Überschrift lauten: die meisten Patientenbeschwerden richten sich gegen verweigerte Krankengeldzahlungen.
Nur ein Bruchteil der Kritik bezieht sich tatsächlich auf verweigerte Behandlungen und / oder verweigerte Akteneinsicht.
Ausserdem: Wir erfahren hier nur etwas über die Patientensicht. Zur besseren Beurteilung fehlen aber wichtige Informationen:
- wie viele der Anschuldigungen wurden weiter verfolgt und mit welchem Ergebnis?
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[03.09.2015, 16:24:27]
Karl-Georg Vaith 
Die Bekämpfung von Asylmissbrauch 
Wir sollten nicht vergessen, dass am 01.03.2015 unter Tagesschau.de nachzulesen war,dass der IS im ostsyrischen Rakka 3800 syrische Blanko-Pässe erbeutet hat.
Die Bundespolizei stellt seit geraumer Zeit fest, dass eine gewissen Anzahl Flüchtlinge aus Syrien mit nagelneuen Pässen ausgestattet sind.

Gesundheitskarten sollten erst ausgegeben werden, wenn die Flüchtlinge seßhaft werden und einen Beruf ausüben.  zum Beitrag »
[03.09.2015, 16:09:47]
Karl-Georg Vaith 
Eine kopflose Idee ! 
Mit diesem Feigenblatt werden wohl die Krankenkassenbeiträge bald erhöht.

Nun der Wähler hat die Möglichkeit der Politiker erkannt, alles auf den Beitragszahler der Krankenkassen abzuwälzen.

Das ist eine Angelegenheit der Bundesregierung und der Länder, hier eine optimale Entscheidung zu treffen.


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[03.09.2015, 16:03:06]
Karl-Georg Vaith 
Gesundheitskarte dient auch einer Mehrverwendung ! 
Die Flüchtlinge, Asylanten haben doch jederzeit die Möglichkeit einen Arzt aufzusuchen um sich in Behandlung zu begeben.

Die Kosten rechnen sie doch über das Sozialamt ab ?

Solange keine Krankenkassenbeiträge bezahlt werden, besteht keine Notwendigkeit eine Gesundheitskarte auszustellen.

Oder sollen die Kosten die GKV und diverse Privatkassen übernehmen ?
Dann kommt es zu einer Erhöhung der Kassebeiträge der einzelnen
Mitglieder !
Da sind wir Wähler dagegen !!! zum Beitrag »
[03.09.2015, 14:31:46]
Heidemarie Heubach 
Toll: wer früher stirbt, ist gut für die Gesellschaft ? 
Ob wohl nur die Raucher mit dieser Botschaft gemeint sind ? - siehe Beitrag "konkrete Fragen" von Dr.Fischer!
Oder soll hier einmal mehr vorbereitet werden, wie die kostenträchtigen "Altenberge" abzubauen sind ? - technologisch, wie bereits 2010 vorgeschlagen auf einer pharmaziegesponserten Tagung auf Usedom : Pflegenotstand, massenhaft Demente in den Heimen und Organmangel für Transplatationen zusammen lösen (dafür wurde ja eigens bereits das Programm "old-for-old" entwickelt!).
Dürfen wir uns also "freuen" auf diese schöne neue Welt, in der dann geordnet sozialverträgliches Ableben - mithilfe von Ärzten (?) - organisiert wird ? zum Beitrag »
[03.09.2015, 13:54:09]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) rafft es nicht? 
Wer kann noch den Spitzenverband (SpiBu) der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) und seinen Sprecher, Florian Lanz, verstehen?

Einerseits fordert der SpiBu, im besonders bevölkerungsreichen Bundesland NRW angeblich unwirtschaftlich arbeitende Krankenhäuser aus rein betriebs- und volkswirtschaftlichen Gründen zu schließen. Mit dem völlig unlogischen Argument, die Wege zwischen konkurrierenden Kliniken seien doch sehr kurz, die Versorgungssicherheit sei nicht gefährdet und eine fiktiv angenommene hohe Versorgungsdichte bei zugleich am dichtesten besiedelter Fläche (NRW hat weit über 17 Millionen Einwohner) sei entbehrlich (O-Ton: Vizechef des GKV-Spitzenverbands, Dr. Johann-Magnus von Stackelberg).

Kommt dann allerdings eine volks- und finanz-wirtschaftlich orientierte Karlsruher Studie zu dem wissenschaftlich begründeten Ergebnis, dass Raucher in Deutschland Sozialkassen und Steuerzahler in Deutschland unter dem Strich um hohe Milliardenbeträge entlasten, ist dies dem SpiBu auch nicht recht.

Fakt ist aber auch, dass SpiBu und s ä m t l i c h e GKV-Kassen - wie im übrigen die PKV - sich nicht im Geringsten um angemessen honorierte, ambulante, hausärztliche Beratungs-, Entwöhnungs-, Sucht- und Abhängigkeitsberatung scheren. Im Gegenteil: Extra finanzierte Netze von Ernährungsberatern, Suchttherapeuten, Sport- und Fitnesseinrichtungen werden mit großem Aufwand und kleinem Wirkungsgrad aufgebaut, um mal wieder "den Ärzten" eins auszuwischen. W i r sind diejenigen, die kurze Wege und niedrigschwellige Beratungsangebote garantieren. So sieht's aus!

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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[03.09.2015, 13:11:52]
Dr. Rainer Holzke 
Interessante Untersuchung, plausibel und beachtenswert 
Die Untersuchung ist plausibel und beachtenswert.

Überlege bereits, was Herr Schäuble wohl gedanklich antreibt...

Also: Weg mit den hässlichen Zigarettenverpackungsaufdrucken, dafür neu: Rauchen fördert die Gesundheit des Sozialsystems! Heute schon geraucht?

Sicher ein Raucher, der Herr Lanz, und was seine Aussage betrifft, er ist halt ein Sprecher, also ist das wirklich relevant was er zu dieser Studie zu sprechen hat?

(der Also: Kommentar ist durchaus ironisch gemeint, schreibe als Nichtraucher und Alkoholabstinenzler - wann folgt die Alkohol Endzeit-Studie?)

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[03.09.2015, 12:32:30]
Dr. Henning Fischer 
dazu weitere Frage 

warum dürfen Frauen bei 5 Jahren höherer Lebenserwartung als Männer eher in Rente gehen?

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