Leserkommentare [14795]

[06.02.2016, 10:16:45]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Vor allem ist der Arzt NICHT die Ursache der "Erkrankung". 
[06.02.2016, 10:14:09]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Danke, das ist alles nichts neues liebe Ärztezeitung 
Deshalb sollte man auch nicht soviel gegen diese Operation meckern,
ebenso wie gegen diese Patienten. Es gibt nichts auch nur annähernd wirksames bei solchem Übergewicht wie die Operation.
Grundsätzlich ist die (genetische) Veranlagung, mehr zu essen als man (augenblicklich) benötigt keine Krankheit aus evolutionärer Sicht, eher ein Vorteil.
Ungewöhnlich ist lediglich gegenüber unserer "Vorfahren" das permanente Überangebot von Nahrung,
kombiniert mit der ungesunden süßen und KH-Schlagseite unserer industriellen Ernährungsindustrie.
Bietet man Laborratten ähnliches an (Überangebot), werden auch sie übergewichtig mit kürzerer Lebenserwartung.
Das größte Benefit solcher Eingriffe ist daher das schnell einsetzende Sättigungsgefühl nach wenigen Löffel oder Bissen.
Na klar, kein Eingriff für Anfänger und das "Einfachste" (Magenband) ist hier NICHT das beste. zum Beitrag »
[05.02.2016, 22:20:47]
Dr. Wolfgang Bensch 
Gewinne in der Medizin nicht mit Ethik zu vereinbaren? 
Komisch, der deutsche Sonderweg seit Bismarck, der mit der frühen SPD seine liebe Not hatte und deswegen den Grundstein zur Sozialversicherung hierzulande legte, die nach Kriegsende 1945 zumindest ein "positives Überbleibsel" darstellte, das sogar die Besatzer respektierten, wird hierzulande kritiklos als "Non-Plus-Ultra" angesehen, obwohl das System als "Exportschlager" auf ganzer Linie versagte.
Unsere spezielle Sozialgerichtsbarkeit weltweit einzigartig und die Beitragslast der GKV-Versicherter wird staatlich justiert, der Verschiebebahnhof der Milliarden von "galloppierenden" Sozialbeiträgen bleibt politisch verlockend, wenn der Normalbürger sowieso längst nicht mehr durchblickt.
Klinikketten wie Rhön, Helios, Sana ... ihren Aktionären nicht verpflichtet? zum Beitrag »
[05.02.2016, 15:01:23]
Heidi Hecht 
Wettbewerb? 
Niemand, der noch einen Rest Ethik und Menschlichkeit in sich fühlt, will einen Wettbewerb bei der Behandlung von kranken Menschen. Dieses neoliberale System, das inzwischen nur noch auf Gewinn ausgelegt ist, ist menschenverachtend. zum Beitrag »
[05.02.2016, 13:35:59]
Halina Burzynski 
Kind mit Down Syndrom 
Wenn die Eltern so fest entschlossen waren,
ein eventuell behindertes Kind abtreiben zu lassen,
gab es doch die pränatale Diagnostik.
Amniocentese und einiges mehr.
Es ist sicher nicht einfach ein behindertes Kind groß
zu ziehen,aber die Liebe die man zurück kriegt
entschädigt Alles. zum Beitrag »
[05.02.2016, 13:05:53]
Dr. Heinz Stein 
Tetravalenter Virusgrippe-Impfstoff 
Seit Ende November 2015 bemühe ich mich vergeblich,den Tetra-Impfstoff
zu erhalten.
Leider ist er weder über eine Berliner Apotheke noch über eine
der zahlreichen Dauerimpfstellen in Berlin zu erhalten.

Angeblich würde dieser für die BRD nicht mehr hergestellt
bzw. geliefert werden.

Dr.Stein  zum Beitrag »
[05.02.2016, 12:08:50]
Carsten Windt 
Galoppierende Beitragsentwicklung bei sinkenden Leistungen 
Die Niederlande und die Eidgenossen haben es vorgemacht und wir sollen folgen.
Doch ist das wirklich ein erstrebenswertes Ziel seit den Reformen sind die Beiträge in beiden Ländern explosionsartig gestiegen und weit höher als in Deutschland.
Wollen wir das auch?

Die Wartezeiten in Holland sind so hoch, dass die Niederländer sich in Deutschland behandeln lassen (müssen?). Wo doch GKV-Patienten so benachteiligt sind.
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[05.02.2016, 11:10:18]
Dr. Stefan Schaller 
Eine äußerst bedenkliche Entwicklung ! 
Vieles macht unsere Medizin heute möglich, aber der superschlaue Patient erwartet eine unrealistische Garantie.

Auch wenn der betroffene Arzt diesen Prozess gewonnen hat, so ist ihm sicherlich die psychologische Belastung dieser Anklage nicht erspart geblieben. In diesem Fall hat sich die Justiz schützend vor ihn gestellt.

Bedenklich erscheint mir die Einstellung des kinderreichen Elternpaares, das ein unbequemes Kind "wegmachen" würde und den Arzt als Schuldigen der eigenen Misere betrachtet.  zum Beitrag »
[05.02.2016, 11:07:24]
Dr. Henning Fischer 
am eigentlichen schwerwiegenden Problem vorbei 

denn die Frage ist:

warum haben wir so viele ausländische Ärzte?
warum sind wir auf die angewiesen???
warum gibt es nicht genügend deutsche Ärzte?

Wegen völlig verfehlter Gesundheitspolitik seit Jahrzehnten !!!

Nur, das wird eben nicht thematisiert. zum Beitrag »
[05.02.2016, 10:25:27]
Dr. Karl-Otmar Stenger 
Kostenübernahme bei bariatrischen Operationen 
Angesichts des ungüntigen Risikoprofils bei morbider Adipositas ist die bariatrische Operation dem Patienten dringend zu empfehlen. Als hinderlich bei der Kostenübernahme durch die Krankenkasse stellt sich heraus, dass der Patient in den meisten Fällen nicht nachweisen kann, dass er sich sportlich betätigt hat. Das hat seinen Grund in der Pathophysiologie; denn in der genannten Situation sind seine Mitochondrien entweder zahlenmäßig oder funktionell so dezimiert, dass nur kurzfristige körperliche Anstrengung zu einem Ausschöpfen der geringen Energiereserven führt. Die Folge davon ist nicht etwa Fettverbrennung, sondern Nahrungszufuhr wegen eines unbändigen Hungergefühls. Da die wenigen noch verbliebenen Mitochondrien nicht auf Energieerzeugung sondern auf Fettspeicherung eingestellt sind, ist die Forderung nach sportlicher Betätigung kontraproduktiv. Diese Forderung sollte gestrichen werden. zum Beitrag »
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