Mittwoch, 22. Oktober 2014

Leserkommentare [11130]

[21.10.2014, 21:13:35]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
will mir hier jemand ernsthaft erzählen, 
dass eine "soziale" Indikation für einen Schwangerschaftsabbruch "moralisch" völlig o.k. sei,
nur wenn das Kind SCHWER behindert ist, muss das verboten werden???
All diese merkwürdigen Bedenkenträger sollten sich mit den über 100.000 Abtreibungen gesunder Kinder befassen!
Wir haben bereits eine rationierte Medizin, das erwünschte Austragen einer Trisomie, belastet dieses System ganz erheblich. Die bedauernswerten Eltern leben nicht so lange.
Normalerweise reguliert das "die Natur", Trisomien sind bei Frauen ab 30 sehr sehr häufig und führen zum unbemerkten Abort. Die Natur selektiert also selbst sehr effektiv. zum Beitrag »
[21.10.2014, 20:51:43]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Zur Klarstellung: 
Eizellen müssen natürlich getötet werden, nicht eingefroren,
so verstehe ich die Empörung, oder? zum Beitrag »
[21.10.2014, 20:49:12]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
wer genau getraut sich "Empörung" gegen Aktionen der USA zu äußern. 
Wir führen ja sogar unmoralische Kriege für sie, auch unser Bundespräsident möchte das!
Nun ja, sozial ist das bei uns natürlich besser.
Da wird die Abtreibung auch von der AOK bezahlt, wie sich das gehört.
. . . ist auch entschieden billiger, hm zum Beitrag »
[21.10.2014, 20:36:30]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Hier sagt Thomas Strowitzki vorsätzlich die Unwahrheit 
"Die Chance auf eine erfolgreiche künstliche Befruchtung sei im Ausland nicht höher als hierzulande."
Das liegt allerdings ganz überwiegend an der Gesetzgebung, darf man ruhig zugeben.
Abtötung hat hier Vorfahrt zum Schutz der Embryos natürlich. zum Beitrag »
[21.10.2014, 20:23:43]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Lutz Barth , ich frage Sie  
wie man Ärzte , die sich in der "unerträglichen Situation" befinden Leben retten zu wollen denn am besten bestrafen könnte?
Wenn Herr Lauterbach den Mund aufmacht, das wissen wir doch, will er Sie immer irgendwie bestrafen.
Sie offenbar auch. Also wie nur. zum Beitrag »
[21.10.2014, 20:13:16]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Verehrter Herr jur. Lutz Barth, das ist ein guter Ansatz: 
"Insbesondere die BÄK sollte nun die entsprechenden Signale aussenden und so einen Beitrag dazu leisten, dass die "ethische Integrität" ihren eigenen Berufskollgen/innen gewahrt bleibt"

Genau das hat auch die Bundesärztekammer und einige Landesärztekammern getan.
Die Berufsethik verbietet den Wechsel von Lebensrettung zu Leben vorzeitig beenden.
Ist doch eigentlich nicht so schwer zu verstehen.
Blättern Sie mal nach bei Hypokrates.
Sie können ja dafür einen neuen (alten) Beruf ins Leben rufen.
Die Amerikaner experimentieren ja ständig damit rum.
Das machen glaube ich so eine Art Polizisten, wäre doch viel sicherer. zum Beitrag »
[21.10.2014, 19:55:27]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
@Lutz Barth, bla bla, ad hominem bla, bla, schlechter Diskussionsstil 
" .... zwischenzeitlich die ärztliche Ethik einen Wandel erfahren hat ...."

Sie mein sicher den Wandel der Gesellschaft bezüglich der Instrumentalisierung von Ärzten,
nicht nur zur Bewahrung von Leben sondern auch zu aktiven Beendigung von Leben???
Dafür werden Sie dann wieder gebremst von der Gesellschaft bei der Entstehung neuen Lebens aktive Hilfe zu leisten, angeblich "zum Schutz" der Embryos müssen Sie getötet werden.
Tendenz der Gesellschaft also in der Richtung gegen Leben?

Und die Ärzte selbst sollen den Mund halten?

Zum ersten mal seit 3000 Jahren? zum Beitrag »
[21.10.2014, 15:58:13]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Auch bei der 'dpa' besteht die Kunst wieder mal im 'Weglassen'! 
Bei Männern liegt der Normalbereich bei einem Body Mass Index zwischen 20 und 25, bei Frauen zwischen 19 und 24. Das entspricht bei männlichen Personen mit 1,90 Meter Größe einem Körpergewicht von gut 71 kg bis 89 kg; bei weiblichen Personen und 1,70 Meter Größe knapp 57 kg bis 71 kg. Von einem deutlich erhöhten Taillenumfang spricht man bei Frauen ab 88 cm und bei Männern ab 102 cm. Als erhöht gilt der Umfang ab 80 cm für Frauen und ab 94 cm für Männer.

In der oben referierten Studie schweigt sich das Autorenteam aus immerhin 43 europäischen Forschungseinrichtungen ausgerechnet zum e n t s c h e i d e n d e n Problem aus und schreibt sybillinisch: "Among the study population, 203,595 (59%) participants had BMI and waist circumference within the recommended range, 179,787 (52%) had high physical activity, 264,153 (76%) were non-smokers (among these, 63% had never smoked and 37% were former smokers)...".

Aber es kommt noch schlimmer: "251,523 (72%) had alcohol intake within the recommended limits, and 208,562 (60%) had a healthy diet as assessed by the dietary quality index. The participants having a higher HLI [healthy lifestyle index] were more likely to be women and tended to have a higher educational level. Each healthy lifestyle factor was associated with a reduction in CRC [colorectal cancer] risk after taking age, sex, educational status and the remaining lifestyle factors into account".

Mit anderen Worten: Hier wurden überwiegend kaum Alkohol trinkende, ständig Obst, Gemüse und Salat knabbernde, niemals über die Stränge schlagende, nichtrauchende und bewegungsaktive "Gesundheitsapostel" europaweit gefunden, die in der Öffentlichkeit postindustrieller Gesellschaften wie ausgemergelte Gazellen mit ihren Wespentaillen durch die Straßen hetzen, um den übergewichtig bräsig vollgefressenen und saturierten "Couchpotatoes" zu zeigen, dass man beim Zusammenstoß mit anderen Verkehrsteilnehmern genauso schnell sterben kann, wie an Darmkrebs. Dass gegenüber dieser gertenschlank auffälligen Bevölkerungsgruppe alle anderen mit ihrem erhöhten Krebsrisiko viel häufiger an Tumorerkrankungen leiden, liegt auf der Hand.

Und ich bleibe dabei: "prospektiv" ist bei EPIC (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition) ein glatter Euphemismus - es handelt sich in Wahrheit um eine simple "Follow-up-Studie"! Ernährungs- und Lebensgewohnheiten bzw. allgemeine Verhaltensweisen wurden durch detaillierte ex-post Fragebögen unsystematisch rein r e t r o s p e k t i v und eben n i c h t prospektiv erfasst. Aspekte der sozialen Erwünschtheit ("social desirability") von Antworten und vorgefassten Meinungen wurden gar nicht ernsthaft geprüft. Im zeitlichen Verlauf wurden dann von verschiedenen Studiengruppen höchst unterschiedliche, spekulative Hypothesen vorformuliert, um sie an Hand von völlig invalidem Datenmaterial verifizieren zu wollen.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler FAfAM Dortmund
 zum Beitrag »
[21.10.2014, 15:53:59]
Anne C. Leber 
Leserzuschrift von Professor Erland Erdmann 
Als Präsident der Galenus-von-Pergamon-Jury antwortet Professor Erland Erdmann auf den ersten Leserkommentar:

Sowohl das IQWiG als auch das G-BA bewerten ein neues Medikament bzw. (in diesem Fall) eine neue Indikation immer im Vergleich zu einem "Basistherapeutikum" und legen dabei gelegentlich spezielle Maßstäbe an. Wenn ein oral zu gebendes Medikament gegen Placebo getestet wird, weil das Basistherapeutikum nur s.c. zu applizieren ist, kann keine direkte Vergleichsstudie zwischen dem zu begutachtenden Präparat und dem festgelegten Komparator vorgelegt werden. Damit werden die verfügbaren Studien (gegen Placebo) vom G-BA nicht anerkannt und es wird kein Zusatznutzen zuerkannt. Die Galenus-Preis Jury sah hingegen den Vorteil der oralen Medikation und den Nutzen gegenüber Placebo als so wesentlich an, dass sie dem Tecfidera den Preis zuerkannte.

 zum Beitrag »
[21.10.2014, 14:40:52]
Dr. Horst Grünwoldt 
Weltgesundheits-Gipfel  
In Berlin treffen sich zur Zeit zum sog. "world health summit" -aus Anlaß der westafrikanischen Ebola-Epidemie- die Mikrobiologen, Virologen und Hygieniker aus allen Kontinenten der Erde.
Am zu mehr als Dreiviertel (75 %) von Europäern besuchten "Weltgipfel" Kongreß ragen als Eisberg-Spitze aber nur 4 Prozent Afrikaner als Teilnehmer heraus. Selbst die USA sind mit lediglich jedem vierzehnten Besucher (7%) als Seuchenexperten vertreten. Damit dürften die aktuell am stärksten betroffenen Kontinente (Afrika und Nordamerika) mit der schwächsten Teilnehmerzahl vertreten sein!
Läßt man die Europäer auf dieser globalen Veranstaltung so dominieren, weil sie am "Seuchenherd" am nächsten, mit den wenigsten Flugstunden dran sind? Oder sind dort die wahren "Seuchenbekämpfer" zu finden?

Dem Beauftragten der deutschen Bundesregierung Lindner, der selbst jahrelang volksverbundener Botschafter in Afrika war, hätte ich nach seinem Grußwort -ebenso wie auch unserem Bundesaußenminister Steinmeier-als Hygienefachmann geraten:
Infektionsherde werden -wie Brände- am Ort der Entstehung isoliert und gelöscht.
Will man weitere "Ausbrüche" eindämmen, dann müssen seuchenhygienische Maßnahmen vordringlich in dessen Nähe und Umgebung stattfinden.
Entsprechend werden im Reiseverkehr notfalls gesundheitliche Kontrollen schon am Abgangsflughafen durchgeführt, und nicht erst im medizinisch hochgerüsteten Deutschland. Der Import von schon Erkrankten wird beschränkt auf Bürger, die in Europa oder Amerika zu Hause sind.
Den authochtonen Afrikanern wird -ohne jeden ideologischen Rassismus- natürlich kein Seuchenweg nach Europa bereitet, sondern bestmögliche sanitäre und medizinische Soforthilfe am Ort des Geschehens aus Mitteln der UNO und ihrer Mitgliedsstaaten angeboten. Und die sollte gemäß der Statuten in den exekutiven Händen der rasch zu gründenden WHO- "Weißhelm"- Truppe liegen, und nicht im autonomen US- Militäreinsatz!
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt, Rostock zum Beitrag »
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10vor