Leserkommentare [15539]

[26.05.2016, 19:27:01]
Karin Koch 
Frau Machholz 
die Zwangsmitgliedschaft in z.B. der Pflegekammer RP:
http://www.100prozent-pflegekammer.de
(eine unterirdische Homepage für einen unterirdischen Zwang für Pfleger/innen, einen Teil ihrer unterirdischen Vergütung für bessere Pflegebedingungen in Deutschland bezahlen zu müssen).
--
Und dafür auch noch kostenpflichtig abgemahnt zu werden:
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/pflegekammer-rheinland-pfalz-mahnschreiben-an-nicht-registrierte-pflegekraefte/-/id=1682/did=17419014/nid=1682/h1qwo6/
„(…) Sie haben sich nicht in der Pflegekammer registriert und haben nun einen Mahnbrief erhalten: 4.500 Pflegekräfte in Rheinland-Pfalz. In dem Brief droht die neue Kammer mit einem Ordnungsgeld.
Wer die Frist versäumt, bekommt einen weiteren Mahnbrief. Das Ordnungsgeld von 120 Euro verdoppelt sich dann auf 240 Euro. So will die neue Kammer Druck ausüben auf die rund 4.500 Pflegekräfte, die sich bis jetzt nicht oder unvollständig registriert haben. Das Heilberufsgesetz schreibt Pflegern vor, dass sie Mitglied sein müssen. Ein Sprecher der Kammer sagte dem SWR, bis jetzt hätten sich rund 34.000 Pfleger korrekt registriert.“…) (...)"
--
bringt genau GARNICHTS als Kampagne für mehr Männer in Pflegeberufen!
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[26.05.2016, 18:24:58]
Dr. Ulrich Bickel 
So ein Quatsch 
Als langjähriger Algeiologe kann ich über die Aussage von Herrn Kopf nur den gleichen schütteln. Wenn die Indikation stimmt und das Opioid differenziert ausgewählt wird, profitieren sehr viel Schmerzpatienten mit Nichttumorschmerzen deutlich von der Therapie. Aber vielleicht kann Herr Kopf mir mal verraten, auf welche Studien er sich bezieht mit seiner Aussage, dass 3/4 aller Schmerzpatienten mit Nichttumorschmerzen eigentlich einen Entzug machen müssten. zum Beitrag »
[26.05.2016, 17:45:25]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Das einzige, was wir von denen (USA) lernen könnten, 
ist eine bessere Bezahlung des Arztes und etwas mehr "öffentliche" Anerkennung,
z.B. den National Doctors Day,
aber das ist wohl eher nicht mit TTIP gemeint, müsste man ja auch nicht so streng geheim halten.
Was den meisten wohl entgangen ist, obwohl es nur so von Anglizismen in der Medizin wimmelt,
- es soll ja angeblich was mit Freihandel sein -
dass in dieser offiziellen Bezeichnung nirgendwo das Wort frei oder Freiheit vorkommt.
Deshalb ist Wachsamkeit angesagt, die unserer Regierung leider gänzlich fehlt. zum Beitrag »
[26.05.2016, 17:31:36]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Nach dem nachfolgenden Text ist die Überschrift falsch 
sowohl bei Mäusen wie bei Menschen sind Übergewichtige bei gleichem Gewicht stoffwechselgesünder mit langen Nahrungspausen, die den Insulinspiegel (endlich einmal) senken können mit all den bekannten Zusammenhängen.

Alles andere widerspricht auch den Kenntnissen über die NACHTEILE von langem Schlaf,
die man in unserer Wunschwelt immer ausblendet. zum Beitrag »
[26.05.2016, 17:21:34]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Liebe Frau Koch, 
mein Beitrag war eigentlich nicht schwer zu verstehen, und er hat sich KEINESWEGS gegen den Pflegeberuf gerichtet, sondern nur um das antimännliche Gejammere, das schlicht auf die Nerven geht.
Wie Sie selbst bestätigen, geht es den Frauen beruflich erheblich besser als 1848.
Ob der Beruf jedoch der gültige Maßstab für Lebenszufriedenheit darstellt, wird von Ihnen, wie von allen Genderdeppen penetrant ausgeblendet. Wer hier von Empathie redet müsste wissen was damit gemeint ist.
Ich möchte mal was positives von euch Frauen über arbeitende Männer hören, z.B. gäbe es kein Handwerk mehr ohne Männer.
Männer arbeiten einfach mehr auch mit geringerer Ausbildung und beziehen weniger Sozialhilfe!
Sicher ist allerdings, dass Männer, gerade auch wenn sie schwer schuften müssen eigentlich NICHT jammern und zufriedener sind,
.... gäbe es nicht die Frauen, die das einschränken.
Stellen Sie sich vor, auch der möchte in der Regel nicht nur arbeiten. zum Beitrag »
[26.05.2016, 13:16:02]
Dr. Karl-Otmar Stenger 
Gen-Methylierung und vorbeugende Gesundheitsfürsorge 
Schön und gut was die Forschungsergebnisse uns an Neuigkeiten bescheren. Denkt man den Vorsorgegedanken zuende, ist man wohl auch in Zukunft auf dem Holzwege; denn wer soll das - möglicherweise auf Krankenkassenkosten - bei wem untersuchen ? Vorbeugende Gesundheitsfürsorge stelle ich mir anders vor: Die WHO hat da einen besseren Vorschlag: Begrenzung des Anteils von Zucker auf < 5% der Energiezufuhr. Forschungsvorhaben mit dem Hintergedanken, die wirklich wichtigen Maßnahmen zu unterlassen, sollten nicht mehr gefördert werden. zum Beitrag »
[26.05.2016, 13:11:20]
Dr. Henning Fischer 
@Dr. Karopka: es ist noch viel schlimmer 

mit Seehofer haben die Bundesregierungen erkannt, daß man die Ärzteschaft beliebig in den Hintern treten kann, ohne erkennbare Gegenreaktion fürchten zu müssen.

- für 2-3 Jahre geplante Honorarbudgets gelten heute noch, die Fallwerte der Allgemeinärzte sind heute so hoch wie vor 30 Jahren, die GOÄ wurde ebenfalls nicht angepaßt

- sich rasant ausdehnende Frustration bei ÄrztInnen, die von Bürokratie- und Sparlawinen überrollt werden, die Motivation sinkt. Viele eigentlich hoch motivierte ÄrztInnen wandern ab.

was machen die Bundesregierungen? Zwangsfortbildungen, Ärzte aus dem minderbemittelten Ausland abwerben (offensichtlich ohne jegliches Gewissen), Ärzte durch medizinisches Hilfspersonal und Telemedizin ersetzen.

Der Staat nutzt die fehlende Gegenwehr der Ärzteschaft schamlos aus. Peitsche ohne Zuckerbrot.

Es stellt sich die Frage: hätte eine Verfassungsklage Aussicht, wenn der Staat seiner Verpflichtung einer Anpassung der GOÄ über Jahrzehnte nicht nachkommt?

Aber mit unserer "Interessenvertretung" KBV und BÄK können Sie das alles vergessen.

Daher: Nachwuchs! Überlegt es Euch sehr gut, ob Ihr Euch das antun und Euch von solchen Dünnbrettbohrern vertreten lassen wollt.

Wenn es geht, ab ins Ausland, wo man ÄrztInnen noch schätzt.

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[26.05.2016, 08:13:44]
Dr. Cornelia Karopka 
Übersetzung für Hausärzte 
"Übersehen wir aber bitte nicht: Etwa 40 Prozent der GOÄ- Rechnungen sind Beihilfen des Bundes und der Länder. (...)

Ohne eine Zustimmung des Bundesrates, ohne Berücksichtigung der Länderhaushalte und der Finanzierungsreserven unter der ab 2020 greifenden Schuldenbremse geht es deshalb nicht."

Also dieser Staat, der die höchsten Steuereinnahmen jemals eingenommen hat, der gerade ein Paket von 94 Milliarden Euro zur Bewältigung der Flüchtlingskrise beschlossen hat, der 7 Milliarden an die Türkei gibt und immer wieder Milliarden für Griechenland, der die Bezüge seiner Bundestagsabgeordneten per Gesetz jährlich erhöht- dieser Staat sagt uns, dass auch dreißig Jahre später kein Geld für einen Inflationsausgleich da sei und diese Botschaft überbringt uns der von uns gewählte BÄK Präsident, und wir Schafe wehren uns nicht dagegen!
Mir fiel spontan ein, dass es doch möglich sein müsste, diesen Inflationsausgleich selber vorzunehmen, denn Vertragspartner ist in der Regel der Patient und nicht der Staat. Kurzer Blick in die Suchmaschine- die Idee hatten sogar schon Ärztevertreter und es gibt einen Flyer zum Verbreiten unter Kollegen.
Wenn wir uns das weiterhin bieten lassen, dann haben wir es tatsächlich nicht besser verdient (und zwar in jedem denkbaren Sinn!) zum Beitrag »
[25.05.2016, 21:58:27]
Dr. Henning Fischer 
"So sieht der GOÄ-Fahrplan aus:" es fährt ein Zug nach nirgendwo.... 

und das seit über 20 Jahren.

Wie viel haben die verantwortlichen Funktionäre dafür an Honorar kassiert?

Außer Spesen nichts gewesen.
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[25.05.2016, 14:46:59]
Karin Koch 
Herr Dr. Bayerl 
eigentlich geht es in dem Artikel darum, dass in Sachsen kaum Männer in Pflegeberufen arbeiten:

1. Die Pflege-Arbeit wird schlecht bezahlt.
2. Es ist eine schwere Arbeit - die körperliche und psychische Inanspruchnahme ist sehr hoch.

Empathie (spezielles Einfühlungsvermögen) - in Pflegeberufen weit verbreitet, kann nicht mit Emotionen (kurzfristigen Gefühlsaufwallungen) gleichgesetzt werden.

Zu Müllabfuhr und Frauen (Geschichte):
http://www.frauentouren.de/unsere-themen/potpourri/207-der-mythos-von-frauen-und-maennerberufen.html
Bis 1848 war zum Beispiel die Müllabfuhr in Berlin Frauenarbeit. Ausgeübt wurde sie von alleinstehenden und alleinerziehenden Frauen, die keine Erwerbsalternative hatten. Als eine englische Gesellschaft das Monopol erhielt, konnte sie hohe Löhne zahlen und damit wurde die Arbeit für Männer attraktiv. Da die Gesellschaft außerdem Wagen zum Mülltransport einsetzte, wurde sie gleichzeitig leichter. Die Frauen hatten Abfall und Fäkalien in Eimern bis zum nächsten Fluss geschleppt.
--
Siehe auch Zille:
http://www.zeno.org/Kunstwerke/B/Zille,+Heinrich%3A+Frauen+bei+der+M%C3%BCllabfuhr
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Ich empfehle Ihnen ein anonymes 4-wöchentliches Praktikum in einem Alten-und Pflegeheim oder einem Krankenhaus (Innere Abteilung) - als Pflegepraktikant (nicht als Dr. ...) - um sich ein aktuelles Bild von den Belastungen der Pfleger/innen zu machen!
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