Donnerstag, 31. Juli 2014

Leserkommentare [10507]

[31.07.2014, 15:34:05]
Dr. Manfred Stapff 
Die Welt sieht tatenlos zu 
Über 50 Jahre hat Israel nicht gelernt, daß Waffen und Raketen im Nahen Osten den Konflikt um das Land Palästina nicht lösen können.
Was zur Zeit dort passiert grenzt and den Versuch der ethinschen Säuberung durch das gezielte Töten von bereits über tausend Zivilisten, verletzt die Genfer Konvention durch die Zerstörung von ziviler Infrastruktur, Angriff auf Krankenhäuser, Flüchtlingslager und UN-Einrichtungen.
Die Welt sieht tatenlos zu. Die Vereinten Nationen sind wie immer machtlos. Den Haag denkt nicht daran, zu prüfen Netanyahu als Kriegsverbrecher angeklagt werden kann. Politiker in Europa und USA, die sich sonst sehr gerne in die Angelegenheiten anderer Länder einmischen, schweigen. Derweilen geht das Morden von überwiegend Jugendlichen und die Zerstörung eines ganzen Landstrichs weiter.  zum Beitrag »
[31.07.2014, 15:31:31]
Dr. Robert Siebel 
Angestellte, Selbstständige, Gehalt, Einkommen, Überschuss 
Immer wieder erschreckend ist die undifferenzierte Berichterstattung und Unkenntniss von Behörden und Gerichten. Selbstständige erwirtschaften einen Überschuss nach Abzug aller Betriebsausgaben, kein Einkommen wie ein Angestellter! Hiervon abzuziehen sind alle Aufwendungen für Kranken- und Rentenversicherung, dann kommt man nach noch abzuziehenden Steuern in etwa auf einen Nettolohn. Dieser ist bei rein konservativ tätigen Orthopäden in sozial schwachen Lagen ohne Quersubventionierung mit Privateinnahmen unter Umständen in Höhe der Vergütung einer Reinigungskraft- eingeleitet mit politischer Absicht durch die verantwortlichen Stellen!! zum Beitrag »
[31.07.2014, 13:13:57]
Dr. Matthias Peisler 
Shitstorm ... 
... über Frau Dr. Doris Pfeiffer. Der Euphemismus unseres geschätzten Kollegen Dr. Werner Baumgärtner: Peiffers Vorschlag sei "völlig kontraproduktiv"... ist gesundheitspolitisch absolut korrekt.
Ich wünschte mir, dass solche hochbezahlten leitenden Angestellten wie Frau Dr. Pfeiffer mehr Realitätsinn durch Pflichthospitationen in deutschen Arztpraxen aussitzen und Bilanzprüfung und Altersversorgung Selbsständiger Freiberufler erlernen müssen.
Die Kolleginnen und Kollegen des Nachwuchses sind mit dem deutschen GKV- und kostsspieligem bürokratielastigen KV-System gut beraten weiterhin ins Ausland zu gehen. Wir Kassenärzte werden aus betriebswirtschaftlichen Gründen in absehbarer Zukunft - bei Kassenscheinschnitt/Q. ca. 45-65 Euro unsere Kassenzulassungen zurückgeben (müssen) und freiberuflich die Selbstzahler und Privatpatienten behandeln (siehe Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral).
ERGO: Dann braucht es eine Fr. Dr. Pfeiffer nicht mehr ....
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[31.07.2014, 09:40:51]
Dr. Friedrich Rudolph 
Terminnot 
Fast könnte ich glauben, auf einem anderen Stern zu leben, wenn ich solche Artikel lese.
Ich warte seit 10 Monaten auf einen OP-Termin für eine Star-Op und muß noch bis Mitte Oktober weiter warten. Sicher, Gera ist in Bezug auf Augenärzte ja schon republikbekannt. Aber offenbar gehen unsere Probleme schon nicht mehr in diese Art von Beurteilung ein.
Wer wird denn endlich einmal hier für Ordnung sorgen?
Ob ich den Termin überhaupt noch erleben werde, ist ungewiß, bin icch doch inzwischen 90. zum Beitrag »
[31.07.2014, 09:11:26]
Dr. Stefan Richter 
Terminuntreue von Patienten 
Und wie fügt sich in die angebliche Terminnot die große Zahl der unentschuldigt zum vereinbarten Termin nicht erscheinenden Patienten ("no show")? Es gibt ja sogar Patienten, die nach routinemäßiger (!) vorheriger telefonischer Abfrage am Vortag ihr Kommen zusagen und dann doch nicht erscheinen!  zum Beitrag »
[31.07.2014, 08:39:48]
Dr. Gerhard Kraus 
Alles schon dagewesen - und jeder fängt von vorne an 
Vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen gab 2011 bis 2013 ein trotz Erfolg nicht verlängertes, sehr ähnliches Modellprojekt unter dem Namen 'Gesundheitshelfer in Lippe' (siehe auch die Homepage), wo genau diese Projektinhalte angeboten wurden. Die wissenschaftliche Auswertung erfolgte durch das Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft Ostwestfalen-Lippe (ZIG). Meine Vermutung: es geht wohl mehr darum, daß jeder Politiker einmal 'sein' Modellprojekt durchzieht - Abstimmungen mit anderen Bundesländern: besser nicht, die wissenschaftlichen Auswertungen - für die Katz, Kosten - zahlt ja die Allgemeinheit. Dabei sehr schade - das Angebot ist für die Betroffenen außerordentlich hilfreich, entlastet langfristig die Kassen, unterstützt die hausärztliche Betreuung, entlastet die Angehörigen - hat also nur Vorteile - aber daran ist die Politik wohl nicht wirklich interessiert. zum Beitrag »
[30.07.2014, 10:19:17]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Liebe KVWL, KBV und KKH 
Liebe Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) und liebe Kaufmännische Krankenkasse Halle (KKH): In NRW leben rund 17,6 Millionen Einwohner. Damit ist Nordrhein-Westfalen das bevölkerungsreichste und flächenbezogen mit rund 34.100 km² das viertgrößte deutsche Bundesland. Nach grober Schätzung (Familientradition!) sind 90 Prozent GKV-Kassen-Versicherte: Das sind 15,84 Millionen Menschen.

Und dann kommt ausgerechnet die KKH mit ganzen 110.000 Versicherten im "kleinen" Westfalen-Lippe "angekleckert" und will "die Versorgung von Patienten mit kritischem Alkoholkonsum verbessern"? Das Ganze kommt zusätzlich aus der berüchtigten "Vertragswerkstatt der KBV" in Berlin? Und obendrein werden auch noch von der KVWL alle Hausärztinnen und Hausärzte
o h n e Zusatzqualifikation und Berechtigung zur „Psychosomatischen Grundversorgung“, „Suchtmedizinischen Grundversorgung“ oder Nachweis einer Schulung in „Motivational Interviewing“ a u s g e s c h l o s s e n?

Na denn, Prost Mahlzeit! Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund (z.Zt. Reykjavik/Iceland)
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[30.07.2014, 09:39:38]
Herbert Weisbrod-Frey 
Mehr Auszubildende in der Altenpflege 
Die Daten belegen, dass auch im Inland mehr Auszubildende gewonnen werden können. Die Steigerungsrate um mehr als 36% innerhalb von 5 Jahren ist ein ermutigendes Zeichen. Es ist sicher kein Zufall, dass in dieser Zeit mehrere Bundesländer das Schulgeld in der Altenpflege abgeschafft haben und die BA bei Umschulungsmaßnahmen zur Altenpflege wieder das dritte Ausbildungsjahr fördert. Für beides hat sich die Gewerkschaft ver.di massiv eingesetzt.
Aber es gibt kein Vertun: Wir brauchen mehr solcher Initiativen, um die Pflegeberufe attraktiver zu machen. Dazu gehört die Abschaffung des Schulgelds in allen Bundesländern, die Verbesserung in der praktischen Ausbildung durch qualifizierte Praxisanleiter und auch gute Perspektiven nach der Ausbildung. Noch immer gibt es Einrichtungen, die den frisch examinierten Altenpflegerinnen nur Teilzeitstellen anbieten. Und wir brauchen eine Bezahlung, wie in anderen Ausbildungsberufen. Vor allem private Altenpflegeeinrichtungen verweigern sich jeglicher Tarifverträge mit der Gewerkschaft. Die Tarifbindung ist dort sehr gering.
ver.di hält ein Grundeinkommen in den Pflegeberufen von mindestens 3.000 Euro für angemessen. Zudem brauchen wir Arbeitsbedingungen, die einen langen Verbleib im Beruf ermöglichen. Arbeiten bis zur Rente können sich derzeit 74 % der Altenpfleger/-innen nicht vorstellen. Das ist alarmierend.
Aber wie gesagt: Die vorliegenden Zahlen zeigen, dass durch aktives Handeln von Politik und Sozialpartnern deutlich mehr Menschen für den Altenpflegeberuf gewonnen werden können. Und das ist doch ein Signal jetzt in Bund und Ländern weitere Initiativen zu ergreifen.
Herbert Weisbrod-Frey
Bereichsleiter Gesundheitspolitik
beim ver.di Bundesvorstand zum Beitrag »
[30.07.2014, 08:59:37]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
also weg mit dem frühzeitigen "Rollator", 
weg mit Aspirin (Blutungsrisiko), dafür Vit.D-Spiegel bestimmen und ausreichend substituieren,
egal ob die rückständige DGE meckert. Eine SH-Fraktur ist häufig ein entscheidender Wendepunkt mit irreversibler Verschlechterung.
Der Mensch ist "konstruiert" zum aufrechten Gang, hierzu hat er auch die größte Muskelmasse (Stoffwechsel),
Aufgabe des aufrechten Ganges ist immer der Anfang vom Ende,
wie immer Ausnahmen eingeschlossen. zum Beitrag »
[30.07.2014, 08:48:19]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Ursache und Wirkung von "Hormonen" 
Testosteron ist bekanntlich mit der Muskelmasse korreliert,
wird diese also gezielt auftrainiert, steigt sogar der Testosteronspiegel, auch im Alter!
Das Umgekehrte, genannt Doping, funktioniert bekanntlich NICHT ohne zusätzliches Muskeltraining.
Die (künstliche) Gabe von Hormonen ist immer ein Spiel mit dem Feuer und selten medizinisch indiziert.
Auch das Östrogen (bei Frauen) hat unbestritten gesundheitlich positive Wirkung bis zur Lebensverlängerung,
was man (statistisch) nachweisen kann, wenn Frauen noch spät Kinder kriegen,
jedoch hat die postmenopausale Gabe mehr Nachteile als Vorteile. zum Beitrag »
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