Dienstag, 27. Januar 2015

Leserkommentare [11836]

[27.01.2015, 11:57:27]
Katharina Weyandt 
Wer geht mit gutem Beispiel voran? 
Das Wartezimmer ist ein Sitz-Zmmer. In welcher Praxis gibt es Alternativen, Wipp-Hocker,Bälle? Vielleicht bei Orthopäden wenigstens? Kennt jemand ein Beispiel? Spielt das bei der Praxiseinrichtung eine Rolle? Man muss die Leute da erreichen, wo sie gerade die Aufmerksamkeit auf ihre Gesundheit richten. zum Beitrag »
[27.01.2015, 11:11:13]
Dr. Helmut Köster 
Was tun bei Bisphenol A Belastung? 
Mit der Herabsetzung des TDI-Grenzwertes für Bisphenol A (BPA) durch die EFSA (EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit) werden sich vermutlich auch die HBM (Human Bio Monitoring)-Werte reduzieren müssen. Damit wird deutlich, dass eine Überprüfung der adversen Effekte in der Bevölkerung immer dringender werden.
Urin-Analysen sind ein geeignetes Mittel, um die Bisphenol A Rückstände im Menschen zu erkennen und zu bewerten. Siehe auch Bundesgesundheitsblatt 9/2012.

Dr. Helmut Dietrich Köster
Medizinisches Labor Bremen
Haferwende 12
28357 Bremen zum Beitrag »
[27.01.2015, 10:25:38]
Dr. Wolfgang Bensch 
Kraffel und die Vergütung 
Das ist wohl ein ganz besonderes Kapitel in BERLIN, wo man den Vorstand noch ganz speziell nach einer Amtszeit beim Start in die nächste mit "Übergangsgeldern" beglückte, die dann wieder eingefordert wurden und nun ein Abwahlverfahren ansteht, was der Köhler-Vortrag in den Hintergrund treten liess.
60 Prozent mehr in 10 Jahren des Wirkens von Herrn Kraffel ... na, wenn das man keine Empfehlung zum Verbleib in seinem Amt sein sollte ... aber wo ist die Beispielrechnung dafür, um seine Aussage zu verifizieren? zum Beitrag »
[27.01.2015, 09:18:11]
Carsten Windt 
Weltfremd oder warum wir wieder den berittenden Boten brauchen 
Es gibt praktisch keine Möglichkeit in unserem System den Zugang eines Schreibens zweifelsfrei zu beweisen. Einschreibebriefe sind bei der Zuverlässigkeit der Post nichts wert, und die Postzustellungsurkunde gibt es nicht mehr....
Wir brauchen also wieder den Boten des Unternehmens, der persönlich die Post verteilt und sich den Zugang jeweils auf Kopie des Schreibens quittieren lässt....

Bedenklich ist, dass es hier um eine gesetzliche Regelung nicht um eine Versicherungsbedingung geht. Hier auf Treu und Glauben sich zu berufen geht m.E. dann doch zu weit. zum Beitrag »
[26.01.2015, 17:20:46]
Lutz Barth 
Demokratieverständnis? 
Eigentlich ist die Meldung nicht von Bedeutung und dennoch darf kritisch nachgefragt werden, warum ein scheinbar gestandener Sozialdemokrat meint, aus der Partei austreten zu müssen, „nur“ weil er einige seiner (!) Positionen nicht umgesetzt sieht?

Sicherlich: Bei fundamentalen Entscheidungen mag dies noch nachvollziehbar sein, wenngleich aber der Präsident der BÄK selber nicht selten mit demokratiepolitischen Argumenten aufwartet, um so im Zweifel gar individuelle Gewissensentscheidungen zugunsten einer Mehrheitsentscheidung des „Ärzteparlaments“ obsolet werden zu lassen.

Gleich den „Kopf in den Sand zu stecken“, nur weil ein derzeit amtierender Präsident der BÄK seine Positionen nicht hinreichend berücksichtigt sieht, haftet notwendiger Weise etwas Mimosenhaftes an, obgleich doch der Präsident der BÄK als „politischer Vollprofi“ gesehen wird und er es ansonsten versteht, sich in Szene zu setzen, auch wenn er gelegentlich über das Ziel hinausschießt.

Die Mitgliedschaft in einer Partei ist eben keine „Privatangelegenheit“, so wie im Übrigen sich die Interessenvertretungen der Ärzteschaft vornehmlich in den Dienst der ärztlichen Kolleginnen und Kollegen zu stellen haben. Dass auch hier ein gewisser Korrekturbedarf besteht, lässt sich u.a. an der aktuellen Sterbehilfedebatte ablesen, wo insbesondere auch der Präsident der BÄK meint, einfach mal über die individuellen Grundrechte der Ärztinnen und Ärzte hinwegfegen zu können. Zuzugeben ist einzig, dass sowohl Ärztefunktionäre als auch Politiker im Zweifel dazu neigen, sich einerseits als Zuchtmeister der Partei oder ihrer Berufskollegen zu erproben, obgleich dies nun wahrlich nicht angesichts der „Gewissensfreiheit“ angebracht ist.

Sei es drum. Der Präsident der BÄK ist in seiner Entscheidung frei (!) und es wäre zu wünschen, dass er dies auch seinen ärztlichen Kolleginnen und Kollegen bei höchst persönlichen Entscheidungen zugesteht, mag auch die Mehrheit etwas anderes beschlossen haben.

Toleranz gegenüber Andersdenkenden ist das Gebot; dies gilt sowohl in der Politik als auch bei der Wahrnehmung eines Amtes innerhalb einer Standesvertretung und hier scheint mir noch ein gewisser Nachholbedarf zu bestehen.
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[26.01.2015, 16:14:18]
Karin Koch 
"Still sitzen" in der Schule gewünscht 
Seit gefühlt ewigen Zeiten wird Schülern - schon im Grundschulalter - antrainiert, dass man "Still Sitzen" muss. Jetzt wird eine neue Studie veröffentlicht, die besagt, dass langes Sitzen schädlich ist.
Der vernunftbegabte Mensch hat schon seit langem erkannt, dass einseitige Belastungen für den Körper schädlich sind - Dazu gehört auch das: "Still sitzen" in der Schule und am Arbeitsplatz.
Wie degeneriert sind wir denn schon, dass wir uns nur noch nach Studien richten - und unseren Verstand - aussen vor lassen?
--
Dazu:
http://www.focus.de/familie/lernen/lernhilfen/richtig-konzentrieren-lernen_id_2111422.html
"(...) Bewegung hilft dem Gehirn auf die Sprünge (...)"



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[26.01.2015, 16:07:56]
Dr. Thomas Ruprecht 
"Die größten Kritiker der Elche ..." 
Es ist durchaus bedauerlich, dass Herr Köhler fast zweimal sterben musste, um zu dieser zutreffenden, wenn auch nicht gerade neuen Erkenntnis zu gelangen. Die seit Jahrzehnten immer noch wachsende Zahl der Analysen, Publikationen und Expertenvoten, deren gleichlautende Botschaften sich u.a. auch an das KV-System richten, werden jedoch interessegeleitet bestenfalls ignoriert, oft sogar bekämpft - genau wie von fast allen anderen sog. „Playern“ im System. Ein zergliederter Sicherstellungsauftrag mit getrennten Finanztöpfen, die binnenlogisch aus Sicht der Inhaber selbstverständlich nach allen Seiten mit Zähnen und Klauen verteidigt (oder erweitert) werden müssen, führen eben nicht zu einer fallbezogenen Gesamtverantwortung und -steuerung. Nicht erinnerlich sind Aktivitäten des Kollegen Köhler aus seiner Amtszeit,an diesem spezifisch deutschen Grundproblem des Gesundheitssystems gerüttelt zu haben. Aber wer weiß ... die Hoffnung stirbt zuletzt (aber sie stirbt!)  zum Beitrag »
[26.01.2015, 15:20:24]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Es geht nicht nur um die Folgen der Anschläge... 
sondern auch um die fundamental andere Arbeits-Ethik bzw. den aufklärerisch-pluralen Ansatz in unserer Humanmedizin. Die Terroranschläge in Paris bedrohen nicht nur Meinungs-, Gedanken-, Kunst- und Pressefreiheit, sondern auch die offene Unvoreingenommenheit, mit denen wir a l l e n Patientinnen und Patienten begegnen wollen.

Bei uns Vertragsärzten in der Bundesrepublik Deutschland stehen die Praxistüren zu Sprechstunden-Zeiten und im organisierten ärztlichen Notdienst grundsätzlich allen Ratsuchenden offen. Wir behandeln alle Männer, Frauen und Kindern in Deutschland, u n a b h ä n g i g von ihrer politisch-religiös-weltanschaulichen Grundeinstellung in Abhängigkeit von Schwere, Dringlichkeit und Bedrohlichkeit ihrer Krankheitserscheinungen, egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund, Asylbewerber, politisch Rechts, Mitte oder Links, homo-, bi- oder heterosexuell.

Im G e g e n s a t z zu fundamentalistischen "Gotteskriegern" und ihren heimlich-unheimlichen Sympathisanten gibt es bei uns für Menschen aller Rassen und Klassen, unabhängig von religiöser Überzeugung, Herkunft, Geschlecht, Wohlstand oder Armut das Grundrecht des freien Zugangs zu Gesundheits- und Krankheitsversorgung mit Existenzsicherung. Diesen Anspruch löst unsere Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) mit ein.

Angst- und Barriere-freier Umgang mit Patienten ohne Vorbehalte, ohne konfessionelle Scheuklappen oder polit-ökonomisch motivierte Handlungsbeschränkungen sind Wesensmerkmale offener, freier, laizistischer Gesellschaften: Chance, Herausforderung und Risiko zugleich.

Mf+kG, Dr med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund

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[26.01.2015, 13:16:16]
Dr. Wolfgang Bensch 
"Eingeübte Verhandlungsrituale in anankastischer Weise" 
Das nun von einem, der "an das KV-System glaubt", das mit dem "Sicherstellungsauftrag" ein Monopol als Grundlage der Geschäftstätigkeit staatlich verbrieft im Jahre 1955 erhalten hat und diesen stets hartnäckig verteidigt. Davon auch hier wieder kein Wort. Sollte er das immer noch nicht verstanden haben?
Anankasmus ... als zwanghafte Störung bei Zwangsmitgliedschaft der Kassenärzte wohl nicht anders zu erwarten? zum Beitrag »
[26.01.2015, 11:33:17]
Dr. Peter Köhler 
Späte Erkenntnis 
Niemand hätte dem Kollegen gewünscht, auf diesem Wege seine Erkenntnisse zu gewinnen, aber so ist das nun mal, wenn man seine jeweiligen Ansichten als absolut setzt. Viele aktiv in der Patientenversorgung tätige Ärzte hätten sich gewünscht, daß ihre Funktionäre bereiter gewesen wären, auch ihren Argumenten zuzuhören. Weiterhin gute Besserung zum Beitrag »
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