Leserkommentare [15857]

[26.07.2016, 13:59:32]
Thomas Georg Schätzler 
Antikorruptinsgesetz ist ein "Lex Ärzte"! 
Es wird tatsächlich das eintreten, was ich befürchtet und beschrieben habe: Die Folgen der Antikorruptionsgesetzgebung im Gesundheitswesen mit den §§ 299a und 299b StGB sollen gezielt uns Vertragärztinnen und Vertragsärzte treffen.

Auch die inhaltlich positiven Interpretationshilfen von Thomas Hochstein, erster Staatsanwaltschaft der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart, können nicht darüber hinwegtäuschen: Adressiert werden in den neuen Paragrafen 299a und 299b StGB zwar alle Heilberufe, doch Ärzte werden "aufgrund ihrer Schnittstellenfunktion besonders betroffen sein", sagte Hochstein.

Von daher bestätigen mich die Aussagen: "Die Kollegen sind durch das neue Gesetz massiv verunsichert", konstatierte Dr. Berthold Dietsche, VV-Delegierter und Chef des Hausärzteverbands in Baden-Württemberg. Und Medi-Chef Dr. Werner Baumgärtner empörte sich über das "Sonderstrafrecht" für Ärzte.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund  zum Beitrag »
[26.07.2016, 13:41:12]
Karl-Georg Vaith 
Was ist wichtiger ? 
Ein kranker Mensch mit Depression, dessen Symptome einen Einsatz im Arbeitsprozess nicht zulassen oder ein therapierter Patient mit einem Antidepressivum, der wieder in den Arbeitsprozess eingeordnet werden kann?
Da sollte die Gesundheitskasse aber nachdenken ???  zum Beitrag »
[26.07.2016, 13:33:56]
Siegfried Hauswirth 
Humanitäre Hilfe "ohne Grenzen" 
Ich finde, an der Arbeit der Ärzte ohne Grenzen gibt es nichts zu kritisieren ! Es handelt sich um einen humanitären Einsatz, um medizinische Hilfe an Menschen, die - aus welchen Gründen auch immer - in Not geraten sind. Dies zu kritisieren, mit dem Argument, man schaffe ja eine Sogwirkung und die Betroffenen generell als Analphabeten, familiär Entwurzelte und skrupellose Eltern und als Erpresser zu diffamieren, finde ich beschämend, sorry !  zum Beitrag »
[26.07.2016, 11:02:47]
Dr. Henning Fischer 
rein mathematisch stimmt das: wenn der Feldherr im Krieg nicht mehr genügend Soldaten hat 

werden mehr ausgebildet oder rekrutiert.

Und je mehr Studenten man hat, umso größer ist die Chance welche zu finden, die sich alles gefallen lassen.

Das wird schon funktionieren. Schon vor über 15 Jahren las man, es ist fünf vor oder fünf nach 12. Doch im Gesundheitswesen sind die Uhren stehengeblieben.
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[26.07.2016, 10:02:45]
Rainer Michael Stiebing 
Drittmittel 
Wie ist eigentlich die Verpflichtung zur Drittmitteleinwerbung (-erlangung) durch (Universitäts-, Krankenhaus) Verwaltungen zu werten ???
ist das "erlaubte" Korruption? zum Beitrag »
[26.07.2016, 08:57:18]
Frank Krimphove 
Ein Laumann steht im Walde... 
Auch ein Herr Laumann sollte wissen, dass JÄHRLICH zwei- bis dreitausend in Deutschland ausgebildete Mediziner das Land verlassen. Die hauen einfach ab: nach England, Skandinavien, Frankreich, in die Schweiz oder in die USA. Während der vergangenen 10 Jahre haben mindestens 25.000 Ärzte Deutschland den Rücken gekehrt.

Woran liegt´s, Herr Laumann? Am Wetter? zum Beitrag »
[26.07.2016, 07:28:38]
Johannes Hupfer 
noch mehr Studenten ? 
Lässt ein Autoreifen Luft, einfach regelmäßig an der Tankstelle nachfüllen.
So ein Blödsinn.... typische Denkweise der Politik. zum Beitrag »
[25.07.2016, 17:33:41]
Robert Künzel 
Ich kann aber mit "Fitness-Tracker" Daten tatsächlich nichts anfangen.... 
...was also tun ? Ich kommuniziere dies und lege dem "Digital-Native" nahe, eine andere Praxis aufzusuchen.
Das ist weder ablehnend noch wertend, sondern nur ehrlich.
Hinzuzufügen wäre noch, daß all diese Spielereien sowieso nicht von der WANZ - Medizin (SGB V, §12) abgedeckt sind.
Insofern müssten diese Patienten erstmal den Geldbeutel zücken, leider ist der aber durch die Anschaffung der ganzen elektronischen Spielereien leergesaugt ;-). Am besten also die Fitnessdaten selbst auswerten, soll sogar Spass machen. zum Beitrag »
[25.07.2016, 15:00:01]
Thomas Georg Schätzler 
GBA hält Vertragsärzte für dumm und erfindet das Rad neu? 
Tabak-, Alkoholentwöhnung und Verhaltensprävention? Lebensstiländerung?
Als hätten wir Haus- und Fach-Ärztinnen und -Ärzte noch nie etwas davon gehört?
Als hätten wir die strukturierten Behandlungsprogramme (DMP) immer isoliert nebeneinander stehen lassen?
Als hätten wir wirksame Behandlungen von Komorbiditäten grundsätzlich vergessen?
Als hätten wir Diabetes mellitus Typ-2, kardiovaskuläre Erkrankungen, Depressionen bewusst ausgegrenzt?
Als gebe es beim DMP-COPD kein ärztlich-strukturiertes Medikamentenmanagement?

Was sich da der GBA ebenso infantil-naiv wie Medizin-bildungs und Versorgungs-fern zusammengereimt hat, ist der Gipfel von Verleugnung, Missachtung und Verkennung haus- und fachärztlicher Kernkompetenzen. So ist die Vorstellung ziemlich weltfremd, Prävention solle es künftig "auf Rezept" geben, um Patienten zum Verzicht auf Alkohol, Zigaretten oder härtere Drogen zu bewegen, ihnen sportliche Betätigung und andere Ernährungsgewohnheiten nahe zu legen sowie beim Stressabbau zu helfen.

Erstens tun wir Vertragsärzte das schon längst, ohne dass dies von irgendeiner Seite anerkannt, respektiert oder honoriert wird.
Zweitens werden diese Präventionsempfehlungen, wie ich GBA und SpiBu kenne, wie immer selbstverständlich kostenlos zu erbringen sein.

Das Beste ist: "Ärzte haben mit dem Ausstellen von Präventionsempfehlungen zukünftig eine weitere Möglichkeit, Versicherte zu motivieren, an gesundheitsbezogenen Kursen teilzunehmen", sagt ausgerechnet Dr. Harald Deisler, unparteiisches Mitglied des GBA, am Donnerstag [GBA: "CURRICULUM VITAE - Dr. jur. Harald Deisler, geboren 1949 in Kiel"]. Von einem Juristen der als Staatsbeamter schon längst im Ruhestand wäre!

Die Kassen, echot GKV-Spitzenverbandssprecher (SpiBu) Florian Lanz am Freitag an die "Ärzte Zeitung", werden den Ärzten ein (weiteres bürokratisches) Formular für ihre Empfehlungen zur Verfügung stellen. Listen mit konkreten Präventionsangeboten soll es aber nicht geben - weil Letztere bereits bisher überwiegend durch Hausärzte erbracht werden!

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund


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[25.07.2016, 13:54:19]
Richard Barabasch 
Die Mehrzahl der Iternet-Schlaumeier . . . . 
Die übergroße Mehrzahl der Iternet-Schlaumeier aber haben mir noch nie diese Qualität von Recherche angeliefert, die Frau Hammer "zusammenphantasiert". Prozentual überschlage ich 1 % der angeblich Rechercheirenden - leider. Kommt mir ein Mensch mit Sinnvollem, dann KANN geschehen, was Frau Hammer visualisiert. In 99 % indes werden Forderungen gestellt, Halbwissen muss zeitaufwändig versucht werden zu korrigieren und am Ende - leider - waar's das. Und Herr Thill fokusiert auch mehr auf seine Idée von "toller Praxis", als auf die Re-Alität in der Praxis - auch "leider",
meint
R.B. zum Beitrag »
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