Leserkommentare [16057]

[25.08.2016, 13:37:12]
Rudolf Hege 
Süßstoffe? 
Man muss ja nicht auf künstliche Süßstoffe zurückgreifen. Mit den Zuckeralkoholen (z.B. Erythrit, Xylit) und auch Stefia hätte man natürliche Alternativen ohne geschmackliche Einbußen. Allerdings sind diese Ersatzstoffe teurer. zum Beitrag »
[25.08.2016, 11:32:47]
Karl-Otmar Stenger 
Zucker ist - und bleibt - zu billig 
Allgemein bekannt ist, dass Kolumbus nicht nur Amerika entdeckt hatte, sondern auch den Zuckerrohranbau in der Karibik initiiert hatte. Zunächst war Zucker unerschwinglich für die breite Bevölkerungsmehrheit. Das Rad der Geschichte zurückzudrehen, um auf die Warnungen der WHO einzugehen, wäre notwendig. Nur die Gesundheits- und Verbraucherschutz-Politiker wollen es nicht ernst nehmen, dass derjenige, der mehr als 5% seines Energiebedarfs in Form von Zucker konsumiert, früher oder später schwer erkrankt. Von praktischer Bedeutung ist, zwischen natürlichem Zuckergehalt von Lebensmitteln und Zuckerzusätzen zu unterscheiden. Das gilt auch für Fruchtsäfte. Sind keine Zuckerzusätze vorhanden, kann man zunächst von einem ausgewogenen Verhältnis von schädigenden und vorteilhaften Anteilen ausgehen. Es gilt allerdings weiterhin der von dem Urvater der Inneren Medizin Sir William Osler Ende des 19. Jh. formulierte Grundsatz - bezogen auf das mit Zufuhr von Fruktose verbundene Gicht-Risiko - "Sugar should be reduced to a minimum - sweet fruits should not be taken". zum Beitrag »
[25.08.2016, 10:33:29]
Thomas Georg Schätzler 
Müssen Mäuse von Menschen lernen oder Menschen von Mäusen?  
Die Publikation: 
"Infection-induced behavioural changes reduce connectivity and the potential for disease spread in wild mice contact networks" von Patricia C. Lopes et al. in NATURE
http://www.nature.com/articles/srep31790
ist in der Tat nicht nur für die Gattung "Mus musculus domesticus" ('wild house mice' oder frei lebende Hausmaus) verhaltensbiologisch und infektions-epidemiologisch höchst interessant.

Während beim Menschen viele Pädagoginnen und Pädagogen zunehmend den Eindruck gewinnen, kranke Kleinkinder und Schüler werden gezielt im kranken Zustand in die Kindergärten, Schulen und Horte gebracht, weil man sie dort besser versorgt bzw. Gesundungs-fördernd untergebracht wähnt?
Während die gute alte Bettruhe ohne Besuchermassen so gut wie ausgestorben zu sein scheint?
Und während jeder kürzere oder längere Klinik-Aufenthalt zu einem Besucher-Ansturm längst vergessener Familienangehöriger und entfernterFreunde mutiert?
Da ziehen sich die erkrankten Hausmäuse eher aus ihrer sozialen Gemeinschaft zurück.

In der vorliegenden Studie wurden Krankheiten durch spezifische Injektionen mit einem bakteriellen Produkt (LPS) simuliert, ergänzt durch eine Kontrollgruppe mit Kochsalzinjektionen, bei denen die o.g. Verhaltensweisen n i c h t auftraten ["...we used a common model of bacterial infection, consisting of injections of a bacterial product (lipopolysaccharide or LPS)"] und ["...receiving an injection of either LPS or control (saline) in one night"].

Es waren eigene Verhaltensänderungen der Mäuse m i t Krankheitssymptomen, die von der Gruppe selbst nicht wesentlich erkannt und gemieden wurden  ["Our data suggest that immune-challenged mice became disconnected from their social groups as a result of their own behaviour, rather than through avoidance by conspecifics"]. Lediglich die weiblichen Tiere änderten ihr Paarungsverhalten ["...that females are able to distinguish between an LPS and a saline injected male, preferring to spend time near the latter"].

Ein letzter Punkt konnte mit "Mus musculus domesticus" nicht ausdiskutiert werden: In Ermangelung einer Mäuse-eigenen, spezifischen Krankenversorgung konnte nicht erklärt werden, warum im menschlichen Verhalten entgegen eines natürlichen Rückzugs-Reflexes der Infizierten oder Kranken bei den behandelnden Ärztinnen und Ärzten bzw. Rettungs-, Pflegepersonal und Mitarbeitern ein a k t i v e s Draufzugehen mit altruistisch-selbstaufopfernder Hilfestellung angelegt ist?

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund (z. Zt. Bergen aan Zee/NL)  zum Beitrag »
[25.08.2016, 10:12:05]
Joachim Malinowski 
Süßstoff gegen Zucker?? 
Es gab früher (und heute?) eine Diskussion um krebserregende Süßstoffe. Sollen wir nun diese anstelle von Zucker konsumieren?
Ich halte das für keine gute Idee.

Aber Aufklärung über den Zuckergehalt tut Not. Vielleicht sollte man die Getränke mit zuviel Zucker besser deklarieren, damit der Kunde aufgeklärt wird. Wer danach immer noch viel Zucker konsumieren will, dem ist wie den Rauchern sowieso nicht zu helfen.

Von einer weiteren Steuer halte ich gar nichts.
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[25.08.2016, 09:26:08]
Thomas Weiser 
Auf einem Auge blind? 
Die Reduktion der Zuckeraufnahme - natürlich auch über Getränke - ist ein hehres Ziel, da kann man Foodwatch nur zustimmen.

Was ich erstaunlich finde: Foodwatch hat keine Fruchtsäfte untersucht! Das wäre doch nur konsequent gewesen; schließlich enthalten diese z. T. noch mehr Zucker als die schlimmst-bewerteten Getränke in dieser Studie.

Unser Metabolismus kann m. W. noch nicht zwischen "bösem Zucker" aus Erfrischungsgetränken und "gutem Zucker" aus natürlichen (Frucht-)Quellen unterscheiden.

Ist Foodwatch auf einem Auge blind?

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[25.08.2016, 00:46:35]
Wolfgang P. Bayerl 
Falsche Überschrift auch im Lancet 
Hier geht es um die Radiatio, nicht um die Brusterhaltung!
Und außer T1N0 bringt die gar nichts.
Fragt man nach der Ursache der Fernmetastasen im 2-stelligen Bereich, trotz "Frühstadium",
so war in diesen Fällen die Behandlung imho eher nicht optimal. zum Beitrag »
[24.08.2016, 09:29:50]
Michael Peuser 
Alzheimer vermeiden und/oder stoppen 
Im Juli 2014 veröffentlichte ich eine 38-seitige Broschüre unter dem Titel "ALZHEIMER MUSS NICHT SEIN" mit dem Untertitel "Wie vermeidet und stoppt man Alzheimer und Demenz". ISBN 978-3-00-047051-6 Auf Seite 4 erschien darin mein neuer Lehrsatz: "ALZHEIMER IST DEMNACH EIN UMGEKEHRTER KREBS." Im Februar 2015 erklärten die Neurowissenschaftler der Universität Lausanne diesen Lehrsatz als die einzig wahre Ursache für Alzheimer.
Wer die Lehre zum Thema Krebs des deutschen Nobelpreisträgers Prof. Dr. Otto Heinrich Warburg aus den 30er Jahren kennt und begreift, weiss, dass Krebs ein Sauerstoffmangel in den Zellen ist. Dadurch geht die Zelle dann in die Zellgärung über und diese erzeugt mehr Energie als die normale Sauerstoffversorgung, so dass dann diese Zelle sich vermehrt vermehren kann und das ist Krebs! Die mangelnde Sauerstoffversorgung wird verursacht durch eine Störung der Mikrozirkulation in den 150.000 km Kapillaren zur Versorgung der 75 Billionen Zellen. Siehe auch "KAPILLAREN BESTIMMEN UNSER SCHICKSAL" ISBN 978-3-00-009640-2. Die Kapillaren sind lt. meiner Lehre der Hauptentscheidungsträger unserer Gesundheit und lt. Prof. Dr. Klopp die Hauptstrasse der Gesundheit.
Gehirnzellen können sich jedoch nicht vermehren. Diese sterben bei Sauerstoffmangel ab. Dadurch entstehen Löcher im Gehirn, als wenn man Löcher in die Festplatte des Computers bohrt. Die Memoria geht dann nach und nach verloren.
Deshalb sollte nicht nur bei Krebs, sondern auch bei Alzheimer und Demenz stets an erster Stelle die Wiederherstellung einer einwandfreien Mikrozirkulation stehen. Siehe auch das 580-seitige Werk von Prof. Dr. med. R. Klopp, Leiter des Institutes der Mikrozirkulation in Berlin/Bernau MIKROZIRKULATION IM FOKUS DER FORSCHUNG ISBN 978-3-033-01464-0.
Michael Peuser
Staatspreisträger in Brasilien
mpeuser@hotmail.com zum Beitrag »
[24.08.2016, 09:24:10]
Gunnar Dietz 
MMST von 16 ist keine leichte Demenz 
Es sollte vermutlich "MMST-Wert zwischen 26 und 14 Punkten" heißen. zum Beitrag »
[23.08.2016, 16:03:42]
Klaus-Uwe Pagel 
Ist Homöopathie Homöopathie? 
Es haben sich im Laufe der Zeit verschiedene Varianten der ursprünglichen klassischen Homöopathie nach Hahnemann herausgebildet. So unterscheidet man Niederpotenzler von Hochpotenzlern, Monotherapeuten von Polypragmatikern, homöopathische Phytotherapeuten von anthroposophischen Homöopathen usw.

Und es werden dann eine ganze Reihe von anderen „Homöopathien“ aufgelistete. Denen ist im Grunde eines gemeinsam: Da hat jemand ,aus einer anderen, meist philosophischen, spirituellen, spiritistischen, okkultistischen usw. kommend, Ideen von Hahnemann, teil unter wortklauberischen Verdrehungen, teils entgegen den Aussagen von Hahnemann, teils mit frei erfundenen angebliche Hahnemannzitaten in seine eigene Lehre übertragen. So R. Steiner. Es ist dann plötzlich statt der Wissenschaft eine „Weltanschauung“ daraus gemacht worden.

Da werden sogar absurde Lehren mit Verweis auf die Homöopathie als glaubwürdig erklärt.

Welche Homöopathie meint denn die Autorin des Beitrages? Ich als viele Jahre nach den Prinzipien des heikundlichen Vorgehens nach Hahnemann arbeitender Heilkundler (seine Lehren bedeuten mehr als "Globuliverabreichung")kann der Autorin nicht wirklich folgen. zum Beitrag »
[23.08.2016, 14:22:20]
Cordula Molz 
Hilfreich 
Alles, was dazu hilft, dass ein Patient weiß, was er hat und was er selbst zu seiner Gesundung beitragen kann, ist gut. Patient hat ein Recht, seine Unterlagen einzusehen und zu verstehen. Möglichst etwas schriftliches zu bekommen, der Inhalt eines intensiven 5-Minuten Gespräches ist oft nicht nur schwer verständlich sondern kann kaum komplett erinnert werden. Bilder müssen natürlich vom Arzt erläutert werden.
Höchste Priorität hat, dass der Patient versteht. Ignoranz führt zu fehlender Compliance. Hilft keinem.
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