Mittwoch, 26. November 2014

Leserkommentare [11364]

[26.11.2014, 11:31:56]
Dr. Christian Schulze 
Genau ins Schwarze getroffen! 
Ergebnisorientierte Medizin. Zufriedene Patienten, viel Zuspruch und Anerkennung bei Fallwerten von 78 Euro z.B. bei uns. So sieht die Realität aus. Eine gut organisierte Praxis mit Problemlöseansatz und Zuwendung und Teamwork mit dem Patienten, das ist edel und einzigartig und man kann damit zwei Dinge erreichen, die das Leben bereichern:
1. Zufriedenheit mit der Arbeit!
2. ein sehr ausgewogenes Einkommen!
und vorallem kann man sich selbst verwirklichen und sich genau die Patienten aussuchen, die zu einem passen, mit denen man erfolgreich zusammen arbeiten kann. Passt das nicht, ist man ja zu nichts verpflichtet und kann das Verhältnis auch aufgeben. Ohne gemeinsame Basis hat es ohnehin wenig Sinn "ärztlich zu handeln" wie Prof. Hoppe es einst umschrieb! zum Beitrag »
[26.11.2014, 10:38:19]
Dr. Detlef Bunk 
Angriff auf die Volksgesundheit 
Jede Legalisierung von Tetrahydrocannabinol (THC), die unterhalb der juristischen Schwelle eines BtM-Rezeptes liegt, ist ein Verbrechen gegen die Volksgesundheit. Insbesondere bei jugendlichen Konsumenten wurde durch eine Meta-Analyse von 35 Einzeluntersuchungen nachgewiesen, „dass Cannabiskonsumierende ein um 41 Prozent höheres Risiko für eine Psychose haben, als abstinente Personen. Dabei fanden sie zudem eine dosisabhängige Beziehung“ (Zammit et al., 2007). Das bedeutet, je mehr die Personen kiffen, desto höher ist ihr Risiko, schwer psychisch zu erkranken.

Haben wir nicht schon genug Verrückte und Psychotherapiebedürftige in Deutschland?
Der Hanfverband sollte als kriminelle Organisation eingestuft werden!

Lit:
Zammit, S, Lingford-Hughes, A, Barnes, T, Jones, P, Lewis, G, Moore, T & Burke, M (2007). ‘Cannabis use and risk of psychotic or affective mental health outcomes: a systematic review’. The Lancet, Vol. 370 (9584), pp. 319 – 328.


Dr. phil. Detlef Bunk
Dipl. Psych., PP, KJP, Essen
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[26.11.2014, 10:35:01]
Jörg Dähn 
Sehr schöne Zusammenfassung. Ein kleiner Fehler 
" Die einmalige Injektion von Gentamycin kann bei von Sturzattacken betroffenen Patienten schwere Stürze und Verletzungen verhindern." Da ist whs. die intratympanale Injektion von Gentamycin gemeint, also das Auffüllen des Mittelohres mit dem innenohr-toxischen Gentamycin mit dem Ziel, das Gleichgewichtsorgan auf der betroffenen Seite auszuschalten und so dem Pat. die Schwindelattacken zu ersparen. zum Beitrag »
[26.11.2014, 08:51:38]
Jörg Dähn 
Selten so gelacht! 
2In der Allgemeinmedizin erleben die Studierenden keine DRG-getriebene Medizin, wo die Kollegen über die Klinikflure hechten, schlechte Laune haben und die Patienten in 6,3 Tagen durch die Behandlung schleusen müssen"

Ne, da müssen die dann für 38 Euro RLV pro Quartal 40-100 Patienten pro Tag durch die Praxis schleusen . . . Kennt der Herr Gerlach die Arbeitsbedingungen nicht oder blendet er sie bewusst für diese Propagandalügen zur Allgemeinmediziner-Gewinnung aus? Oder sitzt er so hoch im universitären Elfenbeinturm, dass er das gar nicht mitbekommt? zum Beitrag »
[26.11.2014, 08:35:22]
Dr. Ulrich Bohnet 
Dort heißt es: "Der Arzt darf Leistungen, die er aufgrund der erforderlichen besonderen Fachkenntnisse nur persönlich erbringen kann, nicht delegieren." 
Waraum also dürfen wohl "Geriater" selbst, wenn sie nicht Hausärzte sind, die Ziffern nicht abrechnen? zum Beitrag »
[25.11.2014, 23:03:37]
Dr. Karlheinz Bayer 
Ich wußte garnicht, daß es einen "Deutschen Hanfverband" gibt 

Und wenn es einen Bund der Steuerzahler gibt, dürfte es doch auch einen Bund der Hanf-Nutznießer geben. Und ebenso wie Weintrinker, welche das hohe Lied eines edlen Tropfens anstimmen, oder den kardioprotektiven Wert des roten Weins besingen, müßte es doch möglich sein, daß Hanfnutzer die analgetische Wirkung des Hanfs oder den positiven Effekt auf die motorischen Fähigkeiten bei MS-Patienten in hohen Tönen würdigen.
Und ganz nebenbei saufen sich die einen einen Schwips an und turnen sich die anderen einen ab.
Die Dosis macht das Gift.
Ich werde an dieser Stelle nicht bekennen, daß mir ein Pfeifchen oder ein Tee mit Cannabis immer schon lieber war als ein Jim Beam oder Kümmerling. Wenn es aber den Politikern mal wirklich Ernst sein könnte, den Hanf aus dem Bereich der Illegalität in den Bereich der - auch medizinisch - wertvollen Droge zu heben, dann könnte ich.

Es lebe der Deutsche Hanfverband! zum Beitrag »
[25.11.2014, 21:09:33]
Vera Schilling 
Ja und ja politisch gewollt.!  
Wie habe ich gerade im vorherigen Kommentar gelesen..... Natürlich ist die Vernichtung von Menschlichkeit im Kranken-
hausalltag "gewollt".. Ja und genau das ist es, was mich persönlich sehr belastet... Ich arbeite als Krankenschwester auf einer nephrologischen Station.. Habe davor auch in der Onkologie gearbeitet. Ich versuche immer mir Zeit zu nehmen,nicht für meine Kunden, sondern meine Patienten. Vor kurzem jedoch, habe ich es nicht geschafft. Ich hatte 7 Nachtdienste, da meine Kollegin krank würde. Die Station war voll belegt. Zu den pflegerische voll zu versorgenden Patienten (6) eine präfinale Patientin, sich selbstversorgende Patienten und 4 Patienten mit der Nebendiagnose Demenz. Ich bin 7 Nächte wirklich nur gerannt. Habe mir 2 Patienten mit dem Bett in den Flur geschoben um klingeln im Minutentakt ständiges klopfen usw. zu vermeiden. Andere Patienten. brauchen ja auch Ruhe. 2 Nächte habe ich es geschafft, zu meiner sterbenden Patientin zu gehen, ihr kurz die Hand zuhalten. Oder ihr übers Gesicht zu streicheln. Nur in einer Nacht habe ich es nicht geschafft. Obwohl ich mein bestes gegeben habe. Als ich dann ins Zimmer kam war sie tot.. Ja sie durfte gehen.. Aber was ist das für ein sterben. :( Zufällig kam eine Anästhesisten und ich erzählte ihr mein konflikt.. Da meinte sie.. Es ist nicht ihre Aufgabe eine Hand zuhalten, dafür sind Angehörige da.. Hm, ja aber meine Patientin hatte niemanden mehr. Und ich sage es hier sehr ehrlich darüber musste ich weinen.. Aber es scheint egal zu sein.. Unseren Ökonomen.. Ich frage mich ob diese Ökonomen oder ein Politiker so sterben möchte.. Ob ich weiter so arbeiten kann, weiß ich nicht. Ich weiß, dass mein Beitrag sehr emotional ist. Und vielleicht sollte ich sachlicher schreiben, aber das kann ich nicht. Dafür liebe ich meinen Beruf zu sehr und meine Patienten liegen mir am Herzen
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[25.11.2014, 17:37:42]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
"HAST'E MAL 'NEN EURO?" 
Der gesamte Gesundheitshaushalt des Bundes und der Etat des Bundesgesundheitsministeriums (BGM) für das Jahr 2015 sind eine einzige "Märchenstunde":

• Der Gesundheitshaushalt von Ressortchef Hermann Gröhe (CDU) umfasst 12,07 Milliarden Euro.
• Davon gehen allein 11,5 Milliarden Euro als Steuerzuschuss an die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV).
• Zieht man noch Personal- und Sachkosten für die Bundesbehörden im Umfeld des Bundesgesundheitsministerums wie IQWiG (1), BfArM (2), RKI (3), PEI (4), FLI (5) usw. ab, bleibt im Haushalt des BGM eine "Portokasse" von rund 78 Millionen Euro übrig.

Das ist bei 80 Millionen Bundesbürgern nur knapp 1 Euro pro Person pro Jahr. Pro Tag sind demnach dem Deutschen Bundestag bzw. der Bundesregierung die Gesundheit und Krankheit aller Bürgerinnen und Bürger nur 0,267 C e n t oder 0,00267 Euro wert.

11,5 Milliarden Euro als gesetzlicher Steuerzuschuss für die Finanzierung "versicherungsfremder Leistungen" (6) in der Gesetzliche Krankenversicherung bedeuten gegenüber den tatsächlichen Kosten von ca. 29 Milliarden Euro eine jährlich U n t e r d e c k u n g von 17,5 Milliarden Euro, welche Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) weder bezahlen will noch kann, weil er sonst mit seinem gesamten Bundeshaushalt in Höhe von 299,5 Milliarden Euro einfach p l e i t e gehen würde! Stattdessen werden die 53,03 Millionen z a h l e n d e n GKV-Mitglieder (Quelle: Amtliche Statistik KM 1, August 2014) und deren Arbeitgeber einseitig zur Kasse gebeten, weil dagegen die Zahl der beitragsfrei Mit-Versicherten mittlerweile 17,33 Millionen Menschen beträgt.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund

Glossar:
1) IQWiG Institut für Qualitätssicherung und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen
2) BfArM Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinalprodukte
3) RKI Robert-Koch-Institut
4) PEI Paul-Ehrlich-Institut Bundes­institut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel
5) FLI Friedrich-Loeffler-Institut Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit
6) Gesetzlicher Steuerzuschuss für die Finanzierung "versicherungsfremder Leistungen" sind GKV-Beitragsfreiheit für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Geburtstag, Ehepartner-Mitversicherung bzw. Ausgleich bei geringfügigen GKV-Beiträgen (prekäre Arbeitsverhältnisse, Minijobs, geringe Renten, ALG-I und ALG-II), Befreiung von Verordnungsgebühren, Zuzahlungen, Eigenbeteiligungen bzw. Kosten für sonstige familienpolitische Hilfen....
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[25.11.2014, 17:37:13]
Sabine Jacob 
Kochen als Lehrfach 
Wie sollen Kinder kochen lernen und sich gesund ernähren, wenn die Stundenpläne Lebensfeindlich sind, die Mensa nur ihr Mittagessen verteilt und die Kinder bis zum späten Nachmittag in der Schule betreut werden?

Wenn die Eltern abends nichts mehr kochen, wird auch ihr Filius nicht in die Töpfe gucken sondern sich später Pizza in den Ofen schieben oder bei einer Fastfood Kette sein Essen besorgen.
Aber Hauptsache das Kind hat Abitur, kann aber weder Wurzeln von Rüben unterscheiden!

Gekocht wird im TV, wo innerhalb von 20 Minuten ein 3-Gang-Menü entsteht. Dass Kochen auch Einkaufen bedeutet, Vorbereitung, Hygiene sehr wichtig ist, und das Kochen selbst nicht in 5 Minuten getan ist, Küche aufräumen und säubern dazu kommen, sieht der Zuschauer nicht.

Fette Kinder werden nicht geboren, sie werden herangezogen! Wurzelziehen ist nicht alles, liebe Lehrer. Lasst die Kinder lieber richtige Wurzeln ziehen und zubereiten!

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[25.11.2014, 17:34:44]
Sabine Jacob 
Kochen als Lehrfach 
Wie sollen Kinder kochen lernen und sich gesund ernähren, wenn die Stundenpläne Lebensfeindlich sind, die Mensa nur ihr Mittagessen verteilt und die Kinder bis zum späten Nachmittag in der Schule betreut werden?

Wenn die Eltern abends nichts mehr kochen, wird auch ihr Filius nicht in die Töpfe gucken sondern sich später Pizza in den Ofen schieben oder bei einer Fastfood Kette sein Essen besorgen.
Aber Hauptsache das Kind hat Abitur, kann aber weder Wurzeln von Rüben unterscheiden!

Gekocht wird im TV, wo innerhalb von 20 Minuten ein 3-Gang-Menü entsteht. Dass Kochen auch Einkaufen bedeutet, Vorbereitung, Hygiene sehr wichtig ist, und das Kochen selbst nicht in 5 Minuten getan ist, Küche aufräumen und säubern dazu kommen, sieht der Zuschauer nicht.

Fette Kinder werden nicht geboren, sie werden herangezogen! Wurzelziehen ist nicht alles, liebe Lehrer. Lasst die Kinder lieber richtige Wurzeln ziehen und zubereiten!


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