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| [17.06.2013, 18:00:23] |
| Thomas Sitte
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| Suizid wegen Schmerzen
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Aus gut 15 Jahren Schmerztherapie habe ich zwei Patienten schmerzlich im Sinn. Einer tötete sich wohl mehr wegen der depressiven Grunderkrankung als wegen des chronischen Schmerzes. Aber wer weiß, der Zweite tötete sich, weil die Spezialisten für sein Malignom sagten, er müsse die Schmerzen ertragen. Man könne nichts tun. Er vertraute seinen Behandlern so sehr, dass er keinen Palliativmediziner und keinen Schmerztherapeuten um Rat fragte. Man hätte etwas tun können.
Wie groß die Dunkelziffer ist, kann ich nicht beurteilen. zum Beitrag »
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| [17.06.2013, 17:10:27] |
| Mortimer Graf zu Eulenburg
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| Ach ja, die Überschrift
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"Der Pflegerat ist in dem 50-köpfigen Fachgremium vertreten, das den Bericht erstellt hat.es keine Vorgaben zur finanziellen Ausstattung der gesetzlichen Pflege"
Es auch keine Grammatikprüfung :) zum Beitrag »
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| [17.06.2013, 15:47:38] |
| Dr. Thomas Georg Schätzler
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| Jeder ist, was er isst, ...
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und ist auch für s e i n Essen mit verantwortlich! Denn bei aller informationellen Selbstbestimmung und dem "informed consent" über das, was in Fertignahrungen, "Convenience-Food", Pizza, Döner & Co bzw. Fast-Food von McDonalds oder B. King an Kalorienbomben stecken könnte, sind Esser und Mit-Esser erst einmal s e l b s t verantwortlich.
Nährwert-, glykämischer Index und Kalorienangaben beim Restaurantbesuch machen nur Sinn, wenn man bereit ist, schon aus optischen, ästhetischen u n d Vernunftgründen auf ein 600-Gramm-T-Bone-Steak zu verzichten. S e l b s t zu kochen, Nahrungsmittel aktiv zubereiten und zu genießen ist allemal besser, als beim "all-you-can-eat" Büffet besinnungslos zuzuschlagen.
Kalorienangaben in Restaurants alleine machen den Kohl nicht fett. Sie können m. E. keinerlei Verhaltensänderungen und Umstellung von Ernährungsgewohnheiten gerade bei denen bewirken, auf die es entscheidend ankommt. Denn wer sich bereits bewusst und Ressourcen sparend ernährt, braucht diese Angaben nicht wirklich. Er oder Sie spüren die Auswirkungen eines übermäßigen Gelages am nächsten Tag.
Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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| [17.06.2013, 14:02:09] |
| Katrin Koelle
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| Eigentlich ist es ganz einfach...
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Ob Parmesan, Mozzarella oder Gorgonzola: Was mit Käse überbacken wurde, ist fett - und kalorienreich - das weiß man eigentlich. Und man sieht es übrigens auch!
Man muss nicht ernährungswissenschaftlich vorgebildet sein, um zu wissen: Wer im Restaurant Wert auf kalorienarmes und fettarmes Essen legt, der meidet am besten grundsätzlich überbackene Gerichte inklusive Pizza, Salate mit "cremigen" Soßen (außer, sie sind aus Joghurt gemixt), Fleisch mit Fettrand, Fleisch in Sahnesoßen, Pommes frites oder Desserts, die nicht zu mindestens 80 Prozent aus Früchten bestehen.
Umgekehrt sagt einem der gesunde Menschenverstand, was hinsichtlich der Nährwerte zu bevorzugen ist. Pasta zum Beispiel geht, wenn sie mit Tomatensoße und wenig Parmesan gegessen wird - sonst nicht. Steak allein macht nicht dick, egal, wie viel es wiegt. Fisch ist (fast) immer eine gute Wahl, gedünstetes Gemüse und gekochte Kartoffeln als Beilage ebenfalls. Und so weiter.
Kurz, es genügt, sich einmal ansatzweise darüber schlau zu machen, in welchen Lebensmitteln sich die meisten Fett- und Kalorienmengen verbergen. Dann braucht man keine Nährwerttabellen als Beilage zur Speisekarte und kann die Verantwortung für das, was man isst, selbst übernehmen statt sie abzugeben.
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| [17.06.2013, 10:06:55] |
| Nina Jungcurt
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| Wie wäre es mit wenigstens ein BISSCHEN Eigenverantwortung?
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... ohne dabei die Restaurants von IHRER Verantwortung freisprechen zu wollen. Es zwingt doch niemand den Gast, das 500 gr-Steak komplett aufzuessen. Oder das halbe Kilo Gorgonzola komplett zu verspeisen, wahlweise sich die 800 gr. Pommes zum Burger komplett einzuverleiben. In anderen Ländern, namentlich Frankreich, gilt es als wohlerzogen, etwas auf dem Teller übrig zu lassen. Nur hierzulande - und scheinbar in den Staaten - bekommen wir von klein auf beigebracht, dass 1. gegessen wird, was auf den Tisch kommt, und 2. der Teller auch leer gegessen wird. Besser wäre vielleicht folgendes Motto: "Es wird niemand zum Essen gezwungen". zum Beitrag »
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| [17.06.2013, 09:53:14] |
| Dr. Cornelia Karopka
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| Grotesk
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Besonders grotesk wird das Ganze, wenn man weiß, dass in Thüringen wieder individuelle Punktzahlvolumina gelten und man als Hausarzt bei steigenden Fallzahlen, respektive höherer Punktzahl bestraft wird durch Abstaffelung. Das Ergebnis sind dann Punktwerte, die deutlich unter dem sogenannten festen Punktwert liegen.
Die Kollegen werden sich sicher voller Begeisterung zwangsverpflichten lassen, um für mehr Arbeit weniger Honorar zu erhalten.
Eine wahrlich "weise Entscheidung" unserer KV. zum Beitrag »
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| [15.06.2013, 11:39:13] |
| Dr. Thomas Georg Schätzler
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| Bei Hochwasser zur Not Behandlung auch unter Wasser?
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Bei Katastrophen und Großschadenereignissen kann die überlastete Berufsfeuerwehr immer auf die Freiwilligen Feuerwehren in Stadt und Land zurückgreifen. Die Kassenärztlichen Vereinigungen haben diese Notfall- und Einsatzreserve bisher verschlafen und sich auf der formalen Erfüllung ihres Sicherstellungsauftrags ausgeruht. Selbst bei überraschender schwerer Erkrankung oder gar plötzlichem Tod von Vertragsärzten/-innen gibt es keine verbindlichen Regelungen, Schutz und Erhalt des Praxissitzes mit den dazu gehörigen Arbeitsplätzen, Absicherung der familiären Existenzbedrohung, Notfallfonds und/oder Einsatzreserven seitens der KVen.
In diesem Zusammenhang auch noch die millionenschwere Werbeaktion "Wir arbeiten für Ihr Leben gern" der Kassenärztlichen Bundesvereinigung(KBV) als Rechtfertigung für eventuelle Dienst- und Zwangsverpflichtungen zu nehmen, ist wohl der Gipfel an Zynismus. Denn die KBV hat damit sicher n i c h t gemeint, dass wir unsere persönliche und berufliche Identität, unsere individuelle Arbeitsweise mit Prozess- und Ergebnisqualität, unsere Lebensqualität, Vitalität und kulturelle Reflexion dafür vollständig aufgeben sollen! Oder etwa doch?
Nur weil unser Beruf dazu dient, bei unseren Patienten deren Leben und die Gesundheit zu schützen bzw. Hilfe und Linderung bei Krankheiten zu bewirken, können wir doch nicht dabei unser e i g e n e s Leben und u n s e r e Gesunderhaltung völlig vernachlässigen. Das Leben "der Anderen" gerne durch unsere Arbeit beschützen und dafür unser Eigenes aufgeben, nur um noch bis zum Umfallen zu arbeiten?
Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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| [14.06.2013, 20:53:56] |
| Dr. Bernhard reiß
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| KV wird falsch wahrgenommen
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Gerade letzte Woche fragt mich ein Patient, wie es eigentlich mir ginge. Wie wie in unserer Praxis den ganzen Patientenansturm eigentlich jeden Tag ertragen können. Und wie die KV, "unsere Interessenvertretung", uns eigentlich unterstützt. Dazu gab es eine Menge zu sagen. Aber aus Zeitgründen habe ich nur gelacht. Jetzt kann man sehen, wie eine KV reagiert, die mit ihren eigenen Fehlern konfrontiert wird. Erst die Arztsitze falsch verteilen und sich anschließend wundern. Herr Schröter will die Bürger mit diesem Prblem nicht alleine lassen. Nachdem er die Ärzte schon länger damit alleine läßt.Und was is das für eine Bemerkung, die Kassen könnten sonst das Salaire kürzen. Nur zu, ihr lieben "Partner" von der Kasse. Dann steigen viele Ärzte ganz aus und die Kassen können sich Ärzte sichen, de ihre Versicherten zu ihren Bedingungen behandeln. Oder eben auch nicht. Das KV-system stößt an seine Grenzen. Die Verträge mit den Kassen sind mehr Knebel als, wie einst, Sicherung eines Preisverfalles. Ich habe noch nie verstanden, zuwas wir solche Verträge brauchen. Der Patient ist krank, er geht zum Arzt, er bezahlt ihn und rechnet dann mit seiner Versicherung ab. Die Preise stehen fest (siehe GOÄ seit x-Jahren). Es liegt dann an der Versicherung so schnell zu bezahlen, daß der Patient nicht vor einem riesigen Schuldenberg steht, wenn die Rechnung mal größer ausfällt. Und schon brauchen wir diesen ganzen Hokuspokus nicht mehr und die Ärzte werden dorthin gehen, wo es viele Patienten und wenig Kollegen gibt. Basta. zum Beitrag »
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| [14.06.2013, 16:50:16] |
| Wolfgang Wannoff
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| Vorreiterrolle?
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Die mangelnde Sprachkompetenz bei vielen ausländischen Bewerbern auf Arztstellen in Deutschland ist absolut unbestritten. Das das Land Rheinland-Pfalz allerdings mit den hier und seit kurzem an vielen Stellen propagierten Qualifizierungs- Prüfungsmaßnahmen eine Vorreiterrolle einnimmt ist wohl eher eine Legende, wenn auch die Maßnahmen selbst begrüßenswert und vernünftig sind.
In diesem Zusammenhang nenne ich die Maßnahmen in Baden-Württemberg die ebenfalls sehr lobenswert sind, wenn auch die Qualität der Durchführung inakzeptabel ist und die gut strukturierten Maßnahmen in NRW. In beiden Bundesländern (NRW bei allen 5 Regierungspräsidien) laufen bereits seit längerer Zeit. Weitere Bundesländer haben ebenfalls unterschiedliche Maßnahmen ergriffen.
Schlecht ist an der ganzen Sache lediglich die föderalismusbedingte heterogene Struktur in Deutschland. Der ausländische Arzt kann sich nur schlecht auf eine Anforderung und Prüfungstruktur vorbereiten. Da er nicht im Vorwege wissen kann wo er letztendlich in Deutschland eine Anstellung erhält. Hier wäre es begrüßenswert wenn die Länder einmal über den Schatten der Föderalismusbarriere springen würden und sich auf eine einheitliche Anforderung einigen könnten.
In diesem Zusammenhang sollte auch einmal erwähnt werden, dass es Kliniken gibt, wie z.B. die MediClin Gruppe die bereits seit vielen Jahren bei der Rekrutierung von Medizinern und Pflegekräften auf eine eigene Qualifizierung setzt und ebenso schon seit Jahren im eigenen Sprachunterricht ein "Medizinisches Sprachmodul" integriert hat, lange bevor wahrscheinlich auch nur ein Politiker oder eine Behörde sich dieser Thematik angenommen hat.
Jedes System ist verbesserungswürdig. Deshalb bin ich selbst, als aktiver Player in diesem System, an einem Dialog mit allen betroffenen interessiert.
Wolfgang Wannoff
ww@panacea4u.de zum Beitrag »
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| [14.06.2013, 16:08:03] |
| Dr. Christian Schulze
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| Letzte Zuckungen...
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Das Thema erledigt sich flächendeckend von alleine! Beispiel RLP: 32% der Allgemeinmediziner über 60 Jahre, 12% über 65, Weniger als 20 kommen pro Jahr über die Facharztprüfung nach! Hier mutet es grotesk an, Ärzte noch zwangszuverpflichten. Vorallem bleibt ja auch noch die physikalische Frage, wie die Patienten überhaupt noch betreut werden sollen und auf welchem Niveau...
Die Gemeindeschwester wird zwangsläufig einspringen müssen, wenn die Ärzte aus gesundheitlichen oder Altersgründen abgesprungen sind...
Hier kann das System der Rechtslage noch ein letztes mal genügen, bevor es zerbricht. Die jahrelange Unterbezahlung der ambulanten Medizin, auf dem drittletzten Platz in der OECD, politisch gesteuert und zu verantworten, haben dann eine umfassende Misere nach sich gezogen. Man darf gespannt warten, welche der vier Regierungsparteien der letzten 20 Jahre, die alle nicht gegengesteuert haben, nach der Wahl schlaue Vorschläge zur Verwaltung des selbstverschuldeten Ärztevakuums machen... zum Beitrag »
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