Samstag, 30. August 2014

Leserkommentare [10778]

[30.08.2014, 13:53:19]
Dr. Ivar Leben 
Einkommenssteigerung 
Also 462 Mill Euro geteilt durch 147.000 Niedergelassene gleich 26 Euro im Monat mehr ?
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[30.08.2014, 12:53:21]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Auf welchem Planeten leben Sie denn? 
Muss ich Sie zu meinem Bedauern ernsthaft fragen, Herr Kollege Dr. Helmut Müller. Denn zufälligerweise weiß ich ziemlich "persistierend" aus eigener Anschauung und Erfahrung, wie Funktionsträger des Marburger Bund (mb) im Mikro- und Makrokosmos der Ärzte-, Gesundheits- und Krankheits-Politik ticken.

mb-Funktionäre/-innen besetzten die entscheidenden Schaltstellen in den Landesärztekammern und der BÄK. Funktionsträger sind in den KVen und der KBV vertreten. Der mb ist keine reine Gewerkschaft, weil er auch beamtete Ärzte o h n e Streikrecht vertritt.

Wenn ich die keineswegs rhetorisch gemeinte Frage stelle: "Aber hat sich der mb jemals auch für die niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen eingesetzt?" heißt das zumindest, dass der mb unsere und meine Berufsgruppe nicht mal gedanklich in seine gesundheitspolitischen Überlegungen mit einbezieht bzw. die von Ihnen beschriebene Aufspaltung der Vertragsärzte für seine Zwecke nutzen kann.

Und wenn es vor Ort darum geht, missliebige Kandidaten aus dem Weg zu räumen, machtpolitische Ziele mit dem Mehrheitswahlrecht o h n e Rücksicht auf zahlenmäßig durchaus bedeutende Minderheiten zu erreichen oder mit absurden Koalitionen taktisch durchaus nachvollziehbare Ziele zu erreichen, ist der mb in der Vergangenheit leider schon allzu oft dabei gewesen.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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[30.08.2014, 12:08:29]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Danke, Herr Kollege Dr. Günter Gleich!  
Eine Auswahl meiner Artikel auf DocCheck®Blog, in "Schätzlers Schafott" auf SpringerMedizin®Online und Kommentare bei Medscape®Deutschland, Deutsches Ärzteblatt, Ärzte Zeitung und MMW sende ich regelmäßig, zuletzt als Newsletter Nr. 101, an Medien, Meinungsbildner, Kolleginnen und Kollegen, Freunde, Wissenschaftler, Vereine, Verbände, BÄK, KBV, KVWL und ÄKWL etc.

Sie werden kaum glauben, wie viele Institutionen meine Rundbriefe gar nicht empfangen und lesen können bzw. wollen, weil sie noch nicht mal in der Lage sind, Ihre E-Mail Postfächer-Eingänge von Altlasten zu befreien, für neue Nachrichten zu öffnen, geschweige denn irgendetwas mit den aktuellen Informationen anfangen können. Über meinen "mailer daemon®"-Dienst wird mit das detailliert aufgelistet.

Ich kann ihnen versichern, der Schwerpunkt dieser organisierten Ahnungslosigkeit liegt bei den zuletzt genannten Körperschaften Öffentlichen Rechts und deren Arbeitsgemeinschaften: Kassenärztliche Bundesvereinigung KBV und Bundesärztekammer BÄK.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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[30.08.2014, 00:05:01]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Die Zahl der "Alten" nimmt nicht zu, sondern ab; 
es fehlt nur der Nachwuchs von "Jungen". Diese etwas korrektere Formulierung könnte hilfreich sein, etwas daran zu ändern.
Anderenfalls könnte man fast die Meinung heraushören, die "Alten" sterben nicht schnell genug :-) zum Beitrag »
[30.08.2014, 00:00:43]
Dr. Günter Gleich 
Überregionale Presse 
Wo bleiben die Presseaussendungen von Hartmannbund, Hausärztebund, Psychotherapeutenbund an die bürgernahen großen Medien? Nicht die, die nur von den Ärzten /Therapeuten selber gelesen werden? Was ist mit Presseaussendungen an die Frankfurter Allgemeine, die Süddeutsche, Spiegel etc.
Es gilt ja den Bürger zu informieren, wir selber wissen ja um das Desaster.
In der Presse liest man nur, was die Profis der GKV und des das G-Ministerium aussenden. Deren Presseabteilungen sind hochaktiv. Das übernehmen die bürgernahen Medien quasi unverändert.
Hey, was ist mit den Presseabteilungen der Ärzte- und Psychotherapeuten-Vereinigungen? Gibt es die vielleicht gar nicht? Das wäre arg! Sehr arg!
Aufwachen!!!!

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[29.08.2014, 23:55:40]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
man darf Kalium nicht isoliert sehen; so schwer ist das doch nicht. 
Abgesehen von dem selteneren direkten Verlust enteral, Diarrhoe,
ist es der Aldosteronismus, entweder durch Leberinsuffizienz (verminderter Abbau), oder reaktiv durch Hyponatriämie, z.B. durch Diuretika oder zu strenger Salzrestriktion, oder auch bekanntermaßen (vorübergehend) posttraumatisch, oder postoperativ. Kalium ist sozusagen antagonistisch zu Natrium.
Hyponatriämie ist daher immer mit im Spiel und sicher ebenso vital erheblich,
das weis jeder Intensivmediziner. zum Beitrag »
[29.08.2014, 22:24:03]
Dr. Wolfgang Bensch 
Wer vertritt die Interessen des "Freiberuflers Kassenarzt"? 
Vielleicht sollte man diese Frage einmal erörtern, wenn hier der Vergleich zur Vereinigung Cockpit bei den Piloten gezogen wird.
In anderen geschlossenen Ärzteforen wird dieses Thema immer wieder diskutiert, wobei bedacht werden sollte, was unlängst ein Kollege schrieb:
"Cockpit" macht nicht auf "Ehrenamt" oder "low budget", der Verband arbeitet PROFESSIONELL, dort verstehen die Leute ihr Handwerk und werden dafür auch ordentlich bezahlt.
Die finanzielle Grundlage dafür bilden Mitgliedsbeiträge. 1% eines Piloteneinkommens gibt schätzungsweise etwa 1000 € Jahresbeitrag pro Mitglied. Damit lässt sich wirtschaften.
Welcher unserer Verbände hat Geld und einen "Apparat"...?
Mindestens die KBV(KVen)und die BÄK (Ärztekammern).
Also was hindert uns daran, einen PARADIGMENWECHSEL zu vollziehen und die Satzungen der KBV bzw. der Kammern darauf abzuklopfen, ob
wir sie in dem Sinne verändern, daß die Interessen der MITGLIEDER im Vordergrund stehen und nicht staatliche im Sinne einer allgemeinen Daseinsvorsorge." zum Beitrag »
[29.08.2014, 18:41:43]
Julius Augustin Hansen 
Dasselbe Bild zeigt sich in KÖLN 
Solange die Politik der GKV keine anderen Vorgaben macht, ist kaum zu erwarten, dass Eltern, insbesondere in monatär benachteiligten Gruppen, die Kosten dieser beiden Früherkennungsuntersuchungen aus eigener Tasche bestreiten. Vielmehr noch empfinde ich den Anteil von 36 bzw. 43% eher ermutigend.  zum Beitrag »
[29.08.2014, 15:56:53]
Dr. Helmut Müller 
Persistierender Irrtum 
Wieder mal den Marburger Bund in der Diskussion um Honorare für niedergelassene Ärzte zu bemühen, hat ja schon einen ellenlangen Bart. Es ist nicht Aufgabe des MB, sich für niedergelassene Ärzte "einzusetzen". Der MB ist gemäß seiner Satzung eine Gewerkschaft der angestellten Ärzte, er würde diesen Status riskieren, übernähme er andere Aufgaben. Aber der Marburger Bund hat natürlich einen deutlichen Vorteil: Er vertritt eine weitgehend homogene und unzerstrittene Klientel. Solange unverändert niedergelassene Hausärzte gegen niedergelassene Fachärzte kämpfen, die verschiedenen Facharztverbände gegeneinander taktieren, werden Kassen und Politik weiterhin ein leichtes Spiel haben, besonders eben auch bei Honorarverhandlungen!  zum Beitrag »
[29.08.2014, 14:32:19]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Selber schuld ist, ... 
wer immer nur Däumchen dreht, BÄK und KBV ganz alleine machen lässt und dann den Daumen senkt. Denn schlussendlich bekommt jede/r die GKV/PKV-Honorarabrechnung, die er/sie verdient.

Eine alljährliche Honorarrunde muss man taktisch vorbereiten, den Vertragspartner beobachten, reagieren, aber auch vorausschauend agieren, eigene Ideen und Konzepte entwickeln bzw. sich mit Gleichgesinnten, von ähnlichen Interessen geleiteten, zusammenschließen.

Genau dies gelingt dem Präsidenten des Berufsverbandes Deutscher Internisten (BDI) n i c h t. Er kann nicht mal die widerstreitenden Interessenlagen von haus- und fachärztlichen Internisten ausgleichen.

Da hilft auch nach 10 Jahren Amtszeit des Kollegen Dr. Wolfgang Wesiack dieser Rundumschlag gegen KBV und BÄK nichts. Die GOÄ ist seit 1978 gültig; 14 Prozent Honorarsteigerung in 36 Jahren sagt eigentlich schon alles. Die jüngste GKV-Verhandlungsrunde wurde überhaupt nicht kritisch-konstruktiv begleitet, die konträren GKV-Kassen-Positionen nicht mal ansatzweise analysiert.

Der Marburger Bund (mb) ist in diesem ganzen Scherbenhaufen lachender "Dritte". Seine Tarifabschlüsse können sich sehen lassen, die Mitglieder sind befriedet. Aber hat sich der mb jemals auch für die niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen eingesetzt?

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund zum Beitrag »
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