Freitag, 6. März 2015

Leserkommentare [12231]

[06.03.2015, 10:16:30]
Dr. Klaus Günterberg 
Das Impfen ist nicht fachbezogen, darum kann es auch nicht fachfremd sein! 
Nicht nur Kinderärzte haben da ein Problem. Auch den Frauenärzten wird von der KV Berlin das Impfen der werdenden Väter und der im Haushalt lebenden männlichen Angehörigen, das Impfen der Männer, untersagt. Deswegen läuft auch schon ein Rechtsstret gegen den Vorstand der KV Berlin.

Ja, es gibt Vorschriften, wonach sich Vertragsärzte auf ihr Fach zu beschränken haben. Es gibt jedoch ärztliche Leistungen, wie bspw. Blutentnahmen, Transfusionen, Infusionen und Injektionen, die nicht fachbezogen sind, die jedem Vertragsarzt möglich sind. Dazu gehört auch das Impfen. Und es gibt auch Vorschriften, wonach diese Ärzte alle auch zur Prävention verpflichtet sind.

Das Impfen ist Gegenstand des ärztlichen Studiums; ohne Kenntnisse des Impfens wird in Deutschland niemand Arzt. Wer später seine Kenntnisse vertiefen will, kann sich weiter qualifizieren.
Ärztliche Tätigkeit ist in vielen Vorschriften und Verträgen geregelt. Darin ist aber nirgendwo das Impfen einer ärztlichen Fachgruppe, weder den Hausärzten noch einzelnen Fachgruppen, zugeordnet oder vorbehalten. Darum findet sich weder im EBM, im Kapitel "Hausärztlicher Versorgungsbereich", noch in den Bundesmantelverträgen irgendeine Zuweisung oder eine Einschränkung des Impfens.

Wenn nun der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin, so einer großen Berliner Tageszeitung gegenüber, allen Ärzten das Impfen ermöglichen will, so bedarf es dazu nur der Klarstellung, nicht des Gesetzgebers. Wenn der Vorstand der KV dies aber nicht klarstellen kann oder will, dann sollte hier die Rechtsaufsicht, der Gesundheitssenator, von seinem Weisungsgerecht Gebrauch machen.

Wenn die Vorreiter des Impfens, Robert Koch und Paul Ehrlich, wüssten, dass hier Ärztefunktionäre andere Ärzte, insbesondere Kinder- und Frauenärzte, am Impfen hindern – sie würden sich im Grabe umdrehen.
 zum Beitrag »
[06.03.2015, 10:02:14]
Dr. Richard Barabasch 
Faszinierend 
So, das klappt also - als Selektivvertrag mit der AOK Bayern, die offenbar mitfinanziert. Es IST also MÖGLICH. Mit EINER GEMEINSAMEN, konsentierten technischen Grundlage und es scheint datenschutzrechtlich korrekt. Indes: mit welchem (begeisterten!) Aufwand (der Mitglieder, die offenbar auch ihren Gewinn dieses Aufwandes erkannt haben). Dies aber nun zwangsverordnen für alle Krankenakssenpflichtversicherte betreuenden Vertragsärzt-Innen-schaft in der BRD ??? Wie soll das denn in der Re-Alität gehen ?
Ich begleite wohlwollend das Projekt "Ärztenetz Kinzigtal" SEIT DESSEN Initiierung - vor 25 Jahren. Noch immer sind im Konzigtal nicht alle dorkters Mitglied . . . . Warum wohl ?
frägt
R.B. zum Beitrag »
[06.03.2015, 09:46:49]
Dr. Rüdiger Storm 
SPD Adieu 
Das ausgerechnet die SPD das Einheitsgewerkschaftsmodell der DDR als Vorbild ansieht, dass macht dann schon sprachlos.

Aber offensichtlich möchte sie endgültig das Soziale aus ihrem Parteinamen tilgen, daher ist das Verhalten nur konsequent.

Weiter so Frau Nahles, besorgen sie das Geschäft der Union, diese reibt sich ganz verstohlen die Hände.

Im 20-Prozent-Loch lebt es sich formidabel als "Volkspartei", zumindest wenn man vor hat nie mehr den Kanzler zu stellen.
 zum Beitrag »
[06.03.2015, 08:45:18]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Psychologen werden immer dreister mit der Erfindung von Krankheiten 
[06.03.2015, 08:09:41]
Dr. Hans-Jürgen Kühle 
Wo sind die Kolleginnen, die eine halbe Weiterbildungsstelle suchen? 
Seit mehr als einem halben Jahr suchen wir vergeblich nach einer Weiterbildungsassistentin für halbe Tage für die Weiterbildung in Kinder- und Jugendmedizin und Neuropädiatrie, obwohl wir eine große Praxis in der Unistadt Gießen und damit ganz in der Nähe von Frankfurt haben.
Leider! scheint der Bedarf doch nicht so groß zu sein.
Wer das Gegenteil beweisen will, ist herzlich willkommen! Einen Eindruck können Sie erhalten auf www.dr-kuehle.de. zum Beitrag »
[05.03.2015, 22:06:51]
Dr. Martin P. Wedig 
Nach auf und ab sind Kassen knapp 
Leistung Jahr Ziffer Punkte
Notfallbesuch 2006 1411 1200
Notfallbesuch 2008 1411 1325
Notfallbesuch 2015 1418  778
 zum Beitrag »
[05.03.2015, 18:11:19]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Das wäre nur realistisch in Kombination mit einer Lohnkürzung vom ersten Tag an. 
[05.03.2015, 18:08:34]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Ich bin auch dafür, dass MÄNNER stärker gefördert werden, 
damit es nicht so wie in der Schule wird. zum Beitrag »
[05.03.2015, 11:11:39]
Dr. Wolfgang Bensch 
Vorwärts-Metke 
hat stets die "Nase im Wind" und bei drehenden Winden ist es kaum möglich, festzustellen, wo es denn rückwärts geht ... aber man folge dem "grossen Vorsitzenden", dann wird alles gut!
Oder wie lässt es sich zusammenfassen? zum Beitrag »
[05.03.2015, 10:28:02]
Dr. Peter Lorenz 
Familienpsychiatrie 
Solange Psychiater sich als Komplizen staatlicher Bemühungen aufspielen, Bürgern ihre Freiheitsrechte nehmen zu können und sie mit Fesselungen und therapeutisch nicht begründbaren „präventiven“ Zwangsbehandlungen foltern zu können, wird der Versuch, in die Familien einzudringen, nur Alarmglocken läuten lassen. Wenn schon afrikanische Flüchtlinge den Psychiatern beibringen können, dass „Stimmenhören“ keine Krankheit ist, wäre es ratsam, wenn sie sich Behandlungsmöglichkeiten erschließen würden, die sich aus der Nutzung der neuronalen Plastizität des Gehirns ableiten lassen. zum Beitrag »
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10vor