Freitag, 25. Juli 2014

Leserkommentare [10463]

[25.07.2014, 17:53:53]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
von Juristen ist noch nie was gutes gekommen, 
wenn es um Medizin geht.
Vermute da so was wie einen berufsbedingten Neidkomplex.
Das schließt nicht aus,
dass es im Einzelfall auch ganz exzellente Richter geben kann.
Man darf die Hoffnung auf Gerechtigkeit nie aufgeben. zum Beitrag »
[25.07.2014, 17:32:56]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
eigentlich nichts neues! 
USA ist gegenüber Deutschland sozialpolitisch ein "Entwicklungsland, zudem zu teuer!
Deshalb verstehe ich die etwas blinde Orientierung an USA überhaupt nicht.
Die ersten Sozialgesetze auf der Welt gab es nun mal nicht in Frankreich (Revolution), nicht in England, nicht in Russland (noch mehr Revolution) oder weiter östlich, schon gar nicht in USA,
sondern im "konservativen" Deutschland (Bismarck, 1883/84).
Was "die USA" darüber denkt, ist völlig Wurscht. zum Beitrag »
[25.07.2014, 11:00:08]
Dr. Tilo Freudenberger 
Was soll bei den RLV-Höhen beim "Ärztebetrug" schon groß rumkommen? 
Logischerweise liegen wir Ärzte da weit hinten, denn erstens "betrügen" wir weit weniger, als uns gerne unterstellt wird (Ulla Schmidt's Mißtrauens-Politik läßt grüßen, leider noch deutlich am nachhallen) und zweitens sind die Beträge, um die es geht, lächerlich gering. Wie oft muß denn für €15 pro Fall "betrogen" werden, damit's relevant wird? Die tk hat doch schon seit Jahren eine Untersuchungsgruppe, die regelmäßig geringste Summen findet, aber natürlich Mordswelle damit macht.
Aber Polizisten, Staatsanwälte und Juristen tun sich halt gerne wichtig und -ja- Ärzte als Respektspersonen über Jahrzehnte sind für bashing sehr lohnende Ziele. Da wird absichtlich nicht weiter differenziert. zum Beitrag »
[25.07.2014, 10:09:13]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Aufkauf von Praxen der "Gesundheitsweisen" in Absurdistan 
Der Sachverständigenrat von "Absurdistan" hat in seinem im Juni vorgelegten Gutachten empfohlen, statt von der dortigen lila-blauen Regierungs-Koalition geplante Soll-Regelungen beim Aufkauf frei werdender Praxissitze von "Gesundheitsweisen" in Muss-Regelungen zu überführen. So könne die "Perpetuierung ausgeprägter ambulanter Überkapazitäten und abwegiger Ratschläge von selbsternannten Gesundheits-System-Forschern vermieden werden", schlägt der Rat vor.

Bei der Analyse von Überkapazitäten, die in einigen Planungsregionen einen Versorgungsgrad von bis zu 275 Prozent erreichen, wurde durch verdeckte Ermittlungen des absurdischen Gesundheitsministeriums festgestellt, dass sich "Gesundheitsweise" nicht nur in diesem Land in grob irreführender und betrügerischer Absicht gar nicht mit Gesundheit, sondern nur und ausschließlich mit Krankheiten beschäftigen. Unter Vorspiegelung falscher Tatsachen würden sie nur so tun, als würden sie Ratsuchende gesund machen können.

Im Gegenteil: Absurdische "Gesundheitsforscher" würden ständig neue Krankheiten, Versorgungsdefizite und Redundanzen erfinden, um sich selbst möglichst unentbehrlich zu machen. Wie viele von ihnen gar nicht die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde besitzen, lässt sich nicht mehr exakt feststellen. Amtliche Nachfragen zu diesem Thema werden i. d. R. mit einem unverständlich ungesunden Redeschwall beantwortet.

Ein Vorschlag zur Lösung der Überversorgung mit der Verpflichtung zum Aufkauf überschüssiger Institutionen von "Gesundheitsweisen" durch die "Kassenärztliche Vereinigung der Gesundheitsweisen in Absurdistan" (KVdGiA) wurde vom Vorsitzenden der KVdGiA empört zurückgewiesen. "Dieses Ansinnen sei nun wirklich völlig absurd und würde der absurdischen Verfassung völlig zuwider laufen", hieß es aus gewöhnlich gut informierten Gesundheits- und Krankheitskreisen.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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[24.07.2014, 22:13:56]
Dr. Wolfgang Knüll 
Elend und keine Ende 
Wieder ist Krieg. Es sind die Unbelehrbaren auf beiden Seiten, die nicht verstehen wollen. Hamas denkt nur an sich und nicht an das Volk, will Israel ausrotten mit Raketenbeschuss. Von Anerkennung keine Rede, dabei wäre das der Schlüssel. Der Preis wird wieder und wieder durch neue Opfer gezahlt. Auf beiden Seiten erreicht die Radikalisierung ungeahnte Höhen oder soll man besser sagen: Untiefen. Jetzt wurde nach der Ermordung von drei jungen Israelis ein junger Palästinenser brutal hingerichtet. Unterschied: Dort werden die Mörder als Helden gefeiert, hier fasst man die Täter. Dennoch, solches glaubte man bislang nur der Gegenseite vorbehalten und es erschütterte Israel. Aber seit 1967 besteht ein Kriegszustand. Das hat längst die Gehirne der Eigenen erreicht, bis es eben zu einer Implosion kommt. Unsinnig auch, mit der Bibel in der Hand feststellen, wo Gott vor ein paar tausend Jahren Land zugewiesen hat, welches einem selbstredend auch heute noch gehört. Wer inzwischen dort lebt, wird hinausgeworfen. Nicht ohne Grund bemerkte der bedeutende Philosoph Jeshajahu Leibowitz, dass Israel das Land gemäß der Prophezeiung ja erhalten und dann – eben im Jahre 70n. Chr. - verlassen musste, wie andere Völker ihr Land auch. Von einer zweiten Prophezeiung in unserer Zeit sei ihm nichts bekannt. Er führte auch aus, dass Israel den Sechs-Tage Krieg am siebten Tage verloren habe, als man sich nur Besetzung erschloss. Dan Shiftan, ehemaliger Berater der israelischen Regierung, wird nicht müde zu erklären, das Beste sei ein Rückzug aus allen besetzten Gebieten unter Aufgabe der Siedlungen. Man passe einfach nicht zusammen. Als Realist sähe er allerdings für diese Option im Moment keine Chance. Was tun also? Willi Brandt läutete in den 60-ger Jahren mit der Anerkennung aller Realitäten das Ende des kalten Krieges ein. Die Feindbilder zerbrachen. Was wäre, wenn die arabische Welt, Hamas, Hisbollah aufhörte Israel vernichten zu wollen, die Existenz Israels anerkennen würde, das Feindbild also verschwände, statt irrwitzige Tun nel zu bauen und unwirksame Raketen zu verschießen? Die Ultras in Israel hätten einen schweren Stand und es gäbe endlich eine Chance auf Frieden. Auch Siedlungen wären dann erledigt. Dazu müsste allerdings die ganze Welt mithelfen und Garantien geben, auch Amerika. Ist das üerhaupt zu denken? Wohl allenfalls zu hoffen. Bis dahin aber werden wir weiter mit der Situation zu leben haben, mit Mord und Totschlag und Krieg. Und dann kommen noch die Deppen hinzu, die Juden in Deutschland für Israels Politik verantwortlich machen. Sowas nennt man Antisemitismus oder ? zum Beitrag »
[24.07.2014, 21:10:30]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Neue Laufsohlen senken auch den Blutdruck? 
Wenn ich das schon höre: Die aktuell präsentierte Meta-Analyse legt nahe, dass der Verbrauch von Probiotika den Blutdruck geringgradig verbessern k ö n n t e ... ["The present meta-analysis suggests that consuming probiotics may improve BP by a modest degree, with a potentially greater effect when baseline BP is elevated, multiple species of probiotics are consumed, the duration of intervention is >/=8 weeks, or daily consumption dose is >/=1011 colony-forming units."]

Da ist den Autoren S. Khalesi, J. Sun, N. Buys und R. Jayasinghe mit ihrer Publikation: "Effect of Probiotics on Blood Pressure - A Systematic Review and Meta-Analysis of Randomized, Controlled Trials" wohl gar nicht aufgefallen, das 2 von ihren 9 Studien gar kein Doppelblind-Design hatten und damit als RCT-Studien wertlos waren? Aber wenn die Griffith University an der australischen Gold Coast in Queensland (AUS) eher mit der idealen Kombination von Sonne, Strand und Surfin' wirbt, als mit seriöser Ausbildung, Forschung und Wissenschaft, kann einem das schon mal die Sinne vernebeln.

Denn auch die Häufigkeit der Besohlung von Straßenschuhen als Surrogat-Parameter für die persönliche Laufleistung bzw. die Kauf-Frequenz von sportlich designten Laufschuhen könnte durchaus in der Lage sein, metaanalytisch maxi- oder minimale blutdrucksenkende Effekte gegenüber eher lauf-faulen Couch-Potatoes nachweisen zu können. Insbesondere, wenn die Läuferinnen und Läufer ihr Schuhwerk verstärkt abnutzen, um mit großen Mengen Probiotika beladen und beschwert nach Hause zu traben. Doch für ein derartiges Studiendesign hätten Probiotika-Hersteller wohl keinen Pfifferling gegeben. Und die Schuhmacher-Zunft hätte gleich gewusst, dass das alles nur ein Riesen-Schmarrn ist!

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund

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[24.07.2014, 20:12:37]
Daniela Neye 
Das freut mich sehr 
Von einem ausgeglichenen Geschlechterverhältnis kann nun wirklich noch lange keine Rede sein, war doch die Chirurgie seit jeher eine Männerdomäne.Wie schön, dass sich das ändert. zum Beitrag »
[24.07.2014, 16:49:40]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Vorsicht! BKA-Statistik undifferenziert 
Auch die jüngste Statistik des Bundeskriminalamts (BKA) differenziert bei strafbaren Betrügereien im Gesundheitswesen n i c h t zwischen ärztlichen und nicht-ärztlichen Verursachern eines Schadens in zweistelliger Millionenhöhe. Der Leistungs- und Ausgaben-Umfang allein innerhalb der GKV umfasst dagegen 180 Milliarden Euro jährlich.

Bei allen bisherigen Schadensstatistiken der Gesetzlichen Krankenkassen lagen Vertragsärztinnen und -Ärzte erst an 4. Stelle bei Schadenhöhe und -Häufigkeit h i n t e r anderen Leistungserbringern im Gesundheitswesen. Das wird jedoch ein allgemeines "Ärzte-Bashing" nicht verhindern können, so lange nicht auch vom BKA Ross und Reiter genannt werden.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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[24.07.2014, 16:19:42]
Prof. Dr. Hans Meffert 
Die Anzahl getöteter Radfahrer war auch im letzten Jahr angestiegen 
... wenn ich mich nicht irre. Das wurde in vielen Meldungen - siehe oben - unwissentlich oder geschickt verschleiert.
Mit freundlichem Gruß
Hans Meffert zum Beitrag »
[24.07.2014, 14:46:49]
Carsten Windt 
Das ist letztlich eine Geldfrage. 
Wenn der Bund eine barrierefrei Praxis möchte, so muss er sich beteiligen. Die Alternative ist doch, dass Neugründungen geringer ausfallen, weil entweder teuere Objekte angemietet oder umfangreiche Baumaßnahmen durchgeführt werden müssen. Nicht jeder der eine Praxis neu gründet kann diese Kosten auch noch finanzieren. Aber in der heutigen Zeit müsste es doch möglich sein die Kosten als Kredit der KFW (ohne Zinsen) zu decken. zum Beitrag »
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