Donnerstag, 18. September 2014

Leserkommentare [10905]

[18.09.2014, 14:35:12]
Carsten Windt 
Es lebe Religion, Dummheit und Aberglaube 
Mehr braucht man nicht dazu sagen zum Beitrag »
[18.09.2014, 14:31:49]
Carsten Windt 
reiner Populismus 
Nehmen wir an, dass tatsächlich die max.10% Privatversicherten den GKV-Versicherten gleichgestellt wären und der Unterschied abgeschafft formal abgeschafft wäre.
Würden die GKV-Versicherten dann keine oder deutlich geringere Wartezeiten haben? wohl kaum....

Das ist so als wenn alle auf der Titanic die gleichen Überlebenschancen gahbt hätten (Entweder werden alle gerettet oder keiner) zum Beitrag »
[18.09.2014, 14:25:36]
Dirk-Uwe Walter 
Auf der eine Seite Jammern auf der anderen Seite Ablehnung 
Was bedeutet eine Umfrage.
Die Aussagekraft wirkt nach, vor allem beim Nachwuchs, welcher doch bei den Niedergelassenen Arzten so dringend gesucht wird.
Vielleicht ist es wichtig die Herrn auf zu klären, das wir 2014 schreiben mit all seinen Vor- und Nachteilen. zum Beitrag »
[18.09.2014, 08:27:00]
Dr. jens wasserberg 
Das Recht des Stärkeren soll zementiert werden in der KBV 
Es geht hier schlicht um den Fortbestand des Status quo. Hausärzte sollen künftig erst 'alleine' über ihre Themen entscheiden dürfen, wenn sie vorher eine 60%-Mehrheit im Facharztlager ( 8 von 10 Stimmen, 3 von 5 Facharztstimmen )organisiert haben, die diesem Ansinnen zustimmt ?!?

Was bei dieser Fremdbestimmung herauskommen kann, kann man trefflich in Nordrhein beobachten :
Dort wurden bis zum heutigen Tage unter Mithilfe eines gewissen Kollegen Gassen 2/3 aller gewählten Hausarztvertreter aus sämtlichen Satzunggremien entfernt. Die 'hausärztlichen' Vertreter wurden gegen diese 2/3 Mehrheit von den Fachärzten und PT bestimmt. Selbst im Fachausschuss Hausärzte sitzt kein einziger Vertreter dieser 2/3 Hausarztmehrheit ! Man benötigt wohl kaum ein extra Gremium, um z.B. festzulegen, dass die Versorgungsbereiche ihre Vertreter gänzlich autonom und ohne Mitsprache der jeweils anderen Fachgruppe benennen können. Dies wäre eigentlich ohnehin eine demokratische Selbstverständlichkeit, zu dem die KV-Welt allerdings erst noch gezwungen werden muss. Dies sagt alles über den demokratischen Verfall dieser Institution, in der eben nur das Recht des Stärkeren gilt. zum Beitrag »
[17.09.2014, 19:10:13]
Dr. Herbert Billich 
Honi soit qui mal y pense 
Herr Dr. Reinhardt,
ich gratuliere Ihnen unter die zehn Besten gekommen zu sein. Mit Bio-Markern die Risikoprofile aufzuspüren: Hut ab. Zum Diabetes, den Sie besonders hervorheben, muss es Ihnen offenbar gelungen sein die Anzahl der insulinpflichtigen Diabetiker mit Hilfe Ihrer Biomarker soweit zu senken, dass sie in Ihrer Praxis (1300-1500 Behandlungsfälle) nur noch kaum auftauchen. Sie heben das im Artikel hervor. Gleichzeitig keine Budgetbelastung. Leisten Sie soviel an verbaler Intervention, dass Sie die Risikopatienten überzeugen Ihre Lebensführung so zu ändern, dass sich sich Ihre BZ-Werte so ändern, dass es gar nicht mehr zu Insulinpflichtigkeit kommtoder ignorieren Sie die Werte oder tauchen diese beim Diabetologen auf? Ist das eine Igel-Leistung?
Ich gratuliere nochmals zu unserer nahezu insulinfreien Gesellschaft mit Hilfe Ihrer Bio-Marker und ihrem Engagement. 13.5 Milliarden Euro Ersparnis in Deutschland ist doch was! Nur mit Gruß H. Billich zum Beitrag »
[17.09.2014, 09:28:00]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Sekundärprävention nach Schlaganfällen - zu kurz oder daneben gesprungen! 
1. Nachdem wir Hausärzte jahrzehntelang bar jeglicher neurologisch-hypertensiologischer Selbstreflexion vorgebetet bekommen haben, den Blutdruck auf Teufel komm 'raus zu senken bis zum geht nicht mehr, gilt nun o h n e jeden Ansatz von Selbstkritik die Devise: "Es gilt ein Zielblutdruck von 150/90 mmHg in einem Alter von über 60 Jahren, bei jüngeren Patienten 140/90 mmHg" (JAMA 2014; 311(5): 507) - frei nach dem Motto: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?

2. Bei den Statinen werden die auch in den USA umstrittenen neuen AHA/ACC-Leitlinien unkritisch nachgeahmt: U n a b b h ä n g i g vom persönlichen Risiko-Score in einer Art "ent-individualisierten" Medizin mit Simvastatin-Hochdosis bzw. Atorvastatin-Megadosis zu operieren, bevor prospektive, doppelblind randomisierte RCT-Studien "evidence-based-medicine" liefern können, ist m. E. grob fahrlässig. Vgl. "Leitlinien - Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie zu den neuen US-Leitlinien zur Verminderung des Atheroskleroserisikos mittels lipidsenkender Therapie" und Kommentar
http://www.springermedizin.de/stellungnahme-der-deutschen-gesellschaft-fuer-kardiologie-zu-derung-des-atheroskleroserisikos-mittels-lipidsenkender-therapie/4981102.html


3. Undifferenziert ASS und ggf. duale Plättchenhemmung zu empfehlen, übersieht die damit verbundenen Nebenwirkungen, Risiken und ggf. erhöhte intrakranielle Blutungsbereitschaft.

4. Die Antikoagulation bei Vorhofflimmern (VHF) mit DOAK/NOAK wird einerseits im "Schnellsch(l)uss"-Verfahren betrachtet, andererseits wird ein höchst i n d i v i d u a l i s i e r t e s Procedere im Zusammenhang mit den noch konkurrierenden Vitamin-K-Antagonisten (VKA) angemahnt. Zugleich wird eine Metaanalyse unter Einschluss des noch n i c h t zugelassenen neuen oralen Antikoagulans (NOAC) Edoxaban, sozusagen "off-label" angeführt (Lancet 2014; 383: 955).

5. Die Indikationsstellung bei symptomatischer Karotisstenose mit OP vs. Stentung ist bei immer noch unübersichtlicher Studienlage nicht mal Leitlinien-fähig. Daraus Sekundärpräventionsregeln ableiten zu wollen ist unlogisch.

6. Solange die interaktionsaufwendige (z. B. "motivational interviewing") Raucherentwöhnung und Ernährungsberatung mit wenig Alkohol, viel Obst, Gemüse, Salat, Magermilch- und Vollkornprodukten, wenig gesättigten Fetten und Salz nicht allgemein anerkannter, respektierter u n d extra-budgetär h o n o r i e r t e r integraler Bestandteil der vertragsärztlichen Tätigkeit ist, verpuffen klinisch weitgehend abstrakte Empfehlungen zur Sekundärprävention. Überzeugender ist übrigens auch, wenn auf j e d e r neurologischen Akut-Station ein Fitness-Raum eingerichtet wäre, wo spezielle Programme und Geräte nach Schlaganfall vorgestellt, dem Patienten vertraut und für geeignete Patienten mit praktischen Übungen verfügbar gemacht würden.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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[16.09.2014, 16:52:47]
Dr. Jürgen Friedrich 
Therapeutisches Team nur mit "Psychologen"? 
Liebe KollegInnen,
seit nun etlichen Jahren haben wir in Deutschland dank des Psychotherapeutengesetzes den gesetzlich geregelten Heilberuf "Psychologischer Psychotherapeut". Immer wenn anstelle dieser Berufsbezeichnung "Psychologen" therapeutisch eingespannt werden, ahnen Kundige, dass der Kontext des ganzen "Teams" rein ärztlich und stationär dominiert sein dürfte. Die meiste leitliniengerechte ambulante Versorgung psychischer Störungen bietet seit längerem die Berufsgruppe der psychologischen PsychotherapeutInnen. Haben die PsychiaterInnen diese hier mal wieder links liegen lassen? Dann dürfte das Ziel einer optimalen sektorübergreifenden Versorgung von vorneherein zum Scheitern verurteilt sein. zum Beitrag »
[16.09.2014, 13:22:59]
Albrecht Ihrig 
Fett- und Zuckersteuer; BLL contra Deutsche Diabetes Gesellschaft 
1.)Der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL); der BLL ist der Spitzenverband der Lebensmittelwirtschaft.
... Übergewicht und Adipositas bei deutschen Erstklässlern rückläufig ...
2.)Er (BLL) beruft sich auf die Deutsche Gesellschaft für Ernährung und den Ernährungsbericht 2012, wonach die in Deutschland zur Prävention von Übergewicht auf kommunaler, regionaler und nationaler Ebene durchgeführten Initiativen wie zum Beispiel "InForm" zu dieser Entwicklung beigetragen hätten.
3.) BLL beruft sich auf: Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. ist ein eingetragener Verein gegründet von der Lebensmittelindustrie - heute Nahrungsmittelindustrie.
Solange der "Bock zum Gärtner gemacht wird", kann sich hinsichtlich der Zahlen von täglich über 850 Neudiagnosen Diabetes Typ 2 alleine in Deutschland nichts ändern.  zum Beitrag »
[16.09.2014, 10:23:44]
Dr. Joachim Malinowski 
Super Engagement! 
Mittlerweile bedarf es in unserer Welt solcher privater Spenden, um die Gesundheitssysteme in manchen Ländern zu unterstützen. Unumstritten ist das eine super Sache.
Hoffentlich nehmen sich bald auch endlich andere Super-Reiche so etwas vor, anstatt ihr Geld für Konsum oder anderen Blödsinn auszugeben.

Hier kann man als Einzelner noch richtig viel bewegen und sich einen guten Ruf erwerben, was sich die meist korrupten und maroden Regierungen dieser Länder offensichtlich nicht leisten können oder wollen.

Vielen Dank Mr. Gates!! zum Beitrag »
[16.09.2014, 10:23:22]
Dr. Joachim Malinowski 
Es gibt soviel Widersprüchliches in unserer Welt. 
Wer blickt da noch durch, wo Geld verschwendet und wo damit Vernünftiges getan wird.

Ich denke, jedem ist klar, dass wir helfen müssen. Aber wovon oder auch wie?
Ich erwarte von den Seuchenexperten der Tropeninstitute klarere und öffentliche Worte, denn sie sind es ja doch, die von der Materie das größte Wissen haben.

Und meinetwegen sollten wir dafür gerne auf Militärausgaben (Dronen, Roboter, Waffen usw.) verzichten. Die Bekämpfung von Seuchen und Umweltkatastrophen erscheint mir in unserer Welt wichtiger als dieses "Säbelrasseln" mancher "testosteron-gesteuerten" Politiker bei uns und in der Welt.

Ebola ist tödlich. Es kann jeden unverhofft treffen.
PS: schade, dass es nicht selektiv die Verbrecher der Welt trifft.

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