Mittwoch, 20. August 2014

Leserkommentare [10692]

[20.08.2014, 08:13:28]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Eine "Provokation" ist im Gegenteil das Ignorieren von Fakten 
spricht die BEOBACHTUNG = Fakten gegen eine Theorie, so sind nicht die Fakten falsch, sondern die Theorie. Da hilft kein Lamentieren.
@Prof. Dr. Dieter Klaus Sie sollten sich mit den Folgen einer Hyponatriämie beschäftigen.
Man kann nicht wegen einer rel. kleinen Gruppe an NaCl-sensiven Hypertonikern die ganze gesunde Bevölkerung zur Salzrestriktion anhalten.
Das nennt man das Kind mit dem Bade ausschütten. Gilt auch für Diuretika.
Am J Med. 2006 Jul;119(7 Suppl 1):S79-82.
Is asymptomatic hyponatremia really asymptomatic?
Am J Med. 2006 Jan;119(1):71.e1-8.
Mild chronic hyponatremia is associated with falls, unsteadiness, and attention deficits.

aus der bekannten Uni-Klinik in Brüssel zum Beitrag »
[20.08.2014, 07:45:13]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Wie wird man denn so ein "Ethik"-Mensch, der über Leben und Tod entscheiden darf? 
Wird man vom Volk dazu gewählt?
Darf man als so ein Ethiker zu wahrheitswidrigen Aussagen der Politiker Schweigen? Oder muss man sogar schweigen, oder schweigen zur Kriegsreklame?
Frage an Professor Christiane Woopen muss man nicht zwischen einer befruchteten Eizelle und einem Embryo unterscheiden?
Wenn es "Embryonen-Schutz" heißt, warum muss man sie dann töten?
Ist die Abtreibung auch ein Embryonen-Schutz?
Oder muss man bei der verbotenen Diagnostik erst warten, dass eine befruchtete Eizelle (=kein Embryo) durch erfolgreiche Implantation ein Embryo geworden ist, bis man es töten darf?

Also wenn ich das alles richtig verstehe, sind diese von wen auch immer privilegierte Ethiker Spezialisten für Tötungsbefehle ohne Einspruchsmöglichkeit. Wer oder was wird da also genau geschützt? Das Töten, nicht das Leben. zum Beitrag »
[19.08.2014, 22:45:12]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Ich weis nicht warum die Jungs so an dem Ausdauersport hängen. 
Das ist doch eigentlich schon etwas überholt. Auch ein Goldmedaillen-Läufer Nurmi ist nicht alt geworden,
zu mager!

Zweifellos sterben wir alle, wenn nicht gewaltsam, letztlich einen "Stoffwechseltod". Hier ist auch das "Gehirn" von der "Peripherie" abhängig und das ist quantitativ die Muskulatur. Ausdauer ist sicher gut für die Muskulatur, kann sie aber in der Regel nicht vermehren, im Gegensatz zum Krafttraining.
Ganz davon abgesehen, dass die gar nicht so seltenen Übergewichtigen "gelenkmäßig" geschont werden müssen. Ich habe daher einem leicht Übergewichtigen mal als Alternative zu medikamentösen Cholesterinsenkern etwas Krafttraining verordnet, und siehe da, nach 6 Monaten war der Cholesterinwert normal. Kraftrainig ist auch deshalb "ökonomischer" weil der Erfolg (Kraft) wesentlich länger erhalten bleibt als "Kondition" (Ausdauer), die im nu wieder verschwindet. Ohne Muskulatur kein belastbarer Stoffwechsel. Auch Triathleten machen heute Krafttraining. zum Beitrag »
[19.08.2014, 20:20:38]
Dr. Christoph Luyken 
Modell "Amazon" 
Aha, "das Preisniveau" soll sich also nach Ansicht der krankenKassen "an den wirtschaftlichsten Praxen und nicht an der Durchschnittspraxis orientieren"!

Ergo ist es völlig richtig, daß sich das Preisniveau von Büchern u.a. an Amazon orientiert und nicht an Buchhandlungen und Fachhändlern.... oder??

Da fährt also der Zug hin: Das Ende des Hausarztes, der sich auch mal nach der Familie, dem Hobby oder dem Hund erkundigt! Fachärzte, die wie am Fließband Reihenuntersuchungen und -operationen machen! Freie Arztwahl gibt es dann auch nicht mehr, wenn in einer Gruppenpraxis immer gerade jemand anderes Dienst hat... zum Beitrag »
[19.08.2014, 19:23:50]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
"Die spinnen, die Bremer!"  
"Nach der berufsrechtlichen Regelung des § 31 der Muster-Berufsordnung für die deutschen Ärzte (MBO-Ä) ist es Ärzten verboten, sich für die Zuweisung von Patenten oder Untersuchungsmaterial an andere Ärzte oder nicht-ärztliche Leistungserbringer ein Entgelt oder andere Vorteile versprechen oder gewähren zu lassen bzw. selbst zu versprechen oder zu gewähren. Der § 31 MBO-Ä wurde in allen Berufsordnungen der Landesärztekammern übernommen und besitzt so mit Bindungswirkung für alle Ärzte."
Quelle: Unzulässige Zusammenarbeit im Gesundheitswesen durch „Zuweisung gegen Entgelt“ Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse einer empirischen Studie im Auftrag des GKV-Spitzenverbandes.
http://www.gkv-spitzenverband.de/media/dokumente/presse/pressekonferenzen_gespraeche/2012_2/120522_zuweisungen_gegen_entgelt/PK_Studie_Fehlverhalten_20120522_Kurzfassung_19733.pdf

Vielleicht hätte die Kassenärztliche Vereinigung Bremen (KVHB) v o r Abschluss dieser Vereinbarung zur Überweisungssteuerung im Hausarzvertrag mit der AOK Bremen/Bremerhaven, der hkk und der IKKgesund plus ab dem 1. Juli 2014 einmal in ihren e i g e n e n §31 der gültigen Muster-Berufsordnung MBO-Ä) geschaut, um sich nicht am Nasenring in der Öffentlichkeit vorführen zu lassen?

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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[19.08.2014, 18:32:44]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Heiße Luft aus dem Heißluftballon 
Ein Heißluftballon muss notlanden und stürzt auf freiem Feld ab: Der Ballon-Pilot steht unter Schock, mehrere Verletze liegen und krümmen sich, sitzen herum und stöhnen vor Schmerzen. Zufällig kommen in ihren Dienstwagen verschiedene Minister vorbei.

Der Bundes-Justizminister, typisch Jurist, herrscht den kaum ansprechbaren Ballonfahrer vorwurfsvoll an: "Wie konnten Sie hier überhaupt landen, Sie wissen doch, dass das hier streng verboten ist!"

Der Bundes-Gesundheitsminister murmelt etwas von der dringenden Notwendigkeit, hier eine "Terminvergabe-Stelle" für bevorzugt ambulante Facharzt-Behandlungen einzurichten, um problemloser Krankenhausbetten einsparen zu können.

Der Bundes-Außenminister beruft einen Krisenstab und eine Hotline für Journalisten ein, weil möglicherweise internationale Lufthohheits-Interessen verletzt worden seien, und er sich als erfolgreicher Krisenmanager bestätigt wissen will.

Der Bundes-Innenminister schließt vorschnell einen terroristischen oder ausländerfeindlichen Hintergrund aus, obwohl der Ballonkorb aus sibirischer Weide geflochten bzw. die Ballonhülle aus chinesischer Ballonseide gefertigt sind.

Die Bundesverteidigungsministerin spricht mit ernster Miene von einem möglichen Militärschlag einer ihr noch völlig unbekannten Splittergruppe, die damit die Ballonhülle aufgeschlitzt haben könnte.

Die Bundesarbeitsministerin ruft zur Beachtung des Mindestlohns bei der Bezahlung der freiwilligen Helfer auf.

Und während noch zahlreiche Ärztinnen und Ärzte in ihren Oberklasse-Limousinen (kleiner als die Minister-Fahrzeuge) heraneilen, die ihre Praxistätigkeit wegen des Katastrophenfalls unterbrechen und ihre Patienten mit Zivilisationskrankheiten völlig unzumutbar lange warten lassen, um Erste Hilfe zu leisten. Während Feuerwehren, Rettungsdienste und das THW aus der nahen Stadt mit Blaulicht und Martinshorn anrücken und ein improvisiertes Feldlazarett aufgebaut wird, kommt - welch ein Zufall - der Chef der derzeitigen außerparlamentarischen Opposition, FDP-Vorsitzender Christian Lindner, hinzu und gewährt der Ärzte Zeitung ein Interview:

Er erklärt, dass hier im Gegensatz zu liberalen Parteigrundsätzen, die „Freie Arztwahl“ in völlig unangemessener Weise eingeschränkt oder gar aufgehoben sei, die Einholung einer Zweitmeinung unterdrückt und die Zwangsbewirtschaftung von fachärztlichen Terminen initiiert werde. Dass das aber alles angesichts der Vertragsarzthonorare mit Budgetierung und Regressrisiko nur der heißen Luft entspricht, die kurz zuvor dem Heißluftballon entwichen ist, darüber wird kein Wort verloren.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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[19.08.2014, 14:51:35]
Dr. Horst Grünwoldt 
Ärztliche Ethik 
Was zeigt uns sogar der gespenstige Anti-Ebola-Kampf in Westafrika?
Der Mediziner möge sich vor jeder diagnostischen oder operativen Maßnahme fragen:
Welche angemessenen hygienische Maßnahmen verhindern die Übertragung einer ansteckenden Krankheit und welche schonende Therapie bietet den größten (Selbst-)Heilungserfolg?
Der Hygieniker dagegen fragt sich ständig, welche gesundheitsfördernden Lebensbedingungen vermeiden die Krankheit und die belastende Behandlung des Leidenden.
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt, Rostock
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[19.08.2014, 12:22:20]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
pardon, cerebral Wirkung von Hyponatriämie natürlich  
[19.08.2014, 12:13:51]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Die PURE-Analyse sagt: 7,5 bis 15 g Kochsalz pro Tag, 
... damit kann man leben. Ich hab mich schon im Supermarkt beschwert über das geschmacklose salzarme Brot,
früher hab ich Brot weggeschmissen, bei dem man das Salz vergessen hatte.
Zum Durst löschen trinke ich auch lieber "Sprudelwasser", aber auch hier heist es heute aufpassen:
Ich habe vorletztes Wochenende einem Krankenhaus im Bereitschaftsdienst wegen lokalen "Festival" ausgeholfen, sehr stressig bis tief in die Nacht in der Notaufnahme
und dabei gedankenlos einen "natürlichen" Sprudel getrunken mindestens 4 Flaschen in 3 Nächten
und erst am Ende mal auf den Inhalt gesehen: Da war tatsächlich KEIN Natrium drinnen, nur Kalium, Magnesium etc. Das dicke Ende kam zuhause, nach minimalem üblichen Training bekam ich generalisierte Muskelkrämpfe beider Beine.
Ich hab darauf einen ganzen Teelöffel voll simples Kochsalz mit zwei Glas Wasser runter gewürgt und nach ein Paar Stunden war alles wieder normal.
Der renommierte Internist und Wissenschaftler Prof Guy Decaux und seine Truppe aus dem Hopital Erasme, der freien Universität Brüssel (ULB) hat sich eingehend mit der chronisch unterschätzten Hyponatriämie befasst, bei der auch die Grundregel gilt dass schnelle Veränderungen des Natriumspiegel rel. schnell therapiert werden müssen, chronische, dagegen sehr vorsichtig und langsam.
Insbesondere hat er die negative CERABRALE Wirkung der Hyponatriämie gezeigt.
Am J Med. 2006 Jul;119(7 Suppl 1):S79-82.
Is asymptomatic hyponatremia really asymptomatic?

Am J Med. 2006 Jan;119(1):71.e1-8.
Mild chronic hyponatremia is associated with falls, unsteadiness, and attention deficits.


http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?cmd=search&term=DECAUX%20G%5Bau%5D&dispmax=50 zum Beitrag »
[19.08.2014, 11:13:47]
Dr. Helmut Müller 
Undifferenzierte, pauschalierte Vorwürfe der KV Bremen 
Die KV Bremen begibt sich mit ihren undifferenzierten und pauschalierten Vorwürfen auf das Diskussionsniveau der Krankenkassen. Im Sinne einer guten Patientenversorgung sollte hier die KV Bremen Roß und Reiter nennen und die so substantiierten Vorwürfe der Ärztekammer zur Prüfung zuleiten, diese ist für die geschilderten Sachverhalte die zuständige Institution. Allerdings lässt die Tatsache, dass hier von der KV der Weg an die Öffentlichkeit gewählt wurde vermuten, dass ganz andere Intentionen als die Qualität der Patientenversorgung eine Rolle spielten. Schade, wieder einmal eine völlig unnötige Konfrontation zwischen niedergelassenen und Klinik-Ärzten! Wen wundert es unter diesen Umständen, dass die verfasste Ärzteschaft immer weniger Rückhalt in der Politik hat.  zum Beitrag »
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