Dienstag, 3. März 2015

Leserkommentare [12200]

[02.03.2015, 18:35:16]
Ulrike Behm 
Korrekt !!! 
Der Kollege hat völlig Recht. Als Kinder- und Jugendärztin rede ich täglich über Impfungen und betreibe ausführliche Aufklärung.
Aber gegen Dummheit und Egoismus ist eben kein Kraut gewachsen.

Ich denke, fast alle Kollegen legen sich schon gut ins Zeug.

"Aufklärung" zu verlangen ist ein Hohn gegen unsere tägliche Arbeit.
Das sollen sich Grüne und Linke überlegen, wenn sie mal den Zeitpunkt zum NACHDENKEN finden. zum Beitrag »
[02.03.2015, 16:25:04]
Dr. Jürgen Burkhardt 
Masernwelle 
Eine umfassende und kontinuierliche Aufklärung zum Impfschutz gegen alle relevanten Infektionskrankheiten wurde in den ehemaligen "Ostländern" Deutschlands von der Mehrheit aller Ärzte, v. a. der Pädiater, betrieben. Ich halte es für völlig unverantwortlich, unärztlich und unsozial, auf Grund der gegenwärtigen Masernwelle auf weitere Aufklärung zu hoffen, anstatt durch eine "Impfpflicht" einen schnellstmögliche persönlichen Schutz und eine Eindämmung der Infektionsketten zu erreichen! zum Beitrag »
[02.03.2015, 13:36:50]
Heidemarie Heubach 
"keinen persönlichen Bezug auf der Intensivstation" 
Zu dieser Aussage des Gutachters paßt ja sehr gut das neu erschienene Buch der Medizinhistorikerin Anna Bergmann "Der entseelte Patient - die moderne Medizin". Vielleicht müssen wir auch mal systemische Bedingungen unter die Lupe nehmen, um solche tragischen Fälle zu vermeiden in Zukunft. zum Beitrag »
[02.03.2015, 12:15:16]
Claus F. Dieterle 
Ärzte, die Christen sind... 
...sollten auch auf den Bereich der Seelsorge hinweisen.
Dazu zwei Aussagen der Bibel:

Jesus Christus spricht in Matthäus 11,28:
Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich will euch erquicken.

Psalm 146,8:
Der HERR richtet auf, die niedergeschlagen sind. zum Beitrag »
[02.03.2015, 11:22:52]
Anne C. Leber 
Leserzuschrift von Dr. Walter Bachmann 
Ich pflichte Ihnen voll bei. Insbesondere, wenn ich zum Wochenanfang die Berichte der Notfallambulanzen erhalte(ein Kollege: "Pippifaxfälle" - der Schnupfen kommt demnächst noch per Rettungshubschrauber in die Notfallambulanz - kostet ja nichts!).
Daher bin ich auch für eine pretiale Steuerung dieses Problems.
Dr. med. Walter Bachmann,
Internist aus Neunkirchen
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[02.03.2015, 11:19:13]
Anne C. Leber 
Leserzuschrift von Dr. Mario Tonin 
Ihr Artikel stellt die Problematiken sehr gut dar. Ich wundere mich nur, dass dieses Thema mit einer derartigen Verspätung erkannt wird. Den Beginn dieses Problems kann ich Ihnen punktgenau sagen: Es begann mit der Abschaffung der Praxisgebühr, die größte Fehlleistung der FDP.
Ich habe es genauso kommen sehen, unsere Fallzahl hat sofort um 30 Prozent zugenommen, leider hat der Spaß der Arbeit um diesen Faktor abgenommen, trotz Mehrverdienst. Geld ist eben nicht alles!
Dr. med. Mario Tonin,
Bremen
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[02.03.2015, 10:50:49]
Dr. Wolfgang Bensch 
KV Herrin des Verfahrens für den Notfalldienst 
Nun, das nennt sich dann wohl "Selbstverwaltung" ... und zur Finanzierung erhebt man ungeniert 4-stellige Beträge bei den sowieso schon zwangsweise dienstverpflichteten Kassenärzten.
Zwangsarbeit auch noch selber finanzieren - ein "tolles Geschäftsmodell"!
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[02.03.2015, 10:44:25]
Carsten Windt 
60 unnötige Termine = 60 mal mehr Wartezeit für echte Patienten 
Zwar ist die Situation bei Hausärzten etwas besser als bei Fachärzten. Aber hier wurden unnötig Resourcen verschwendet. Was wäre wenn nur ein Patient mit kritischen Symptomen länger warten musste oder gar auf den Folgetag verwiesen werden musste?

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[02.03.2015, 10:23:46]
Annett Fischer 
Panik? Angstmache! 
"Kein Wunder, dass die Seuchenschützer vor Ort angesichts der Krankheitsfälle in Panik ausbrachen: Die Gesundheitsbehörde im Kreis Jefferson machte zum Beispiel letzte Woche bekannt, dass nicht-geimpfte Kinder 21 Tage vom Unterricht ausgeschlossen würden, sobald der erste Masernfall an ihrer Schule gemeldet werde."
Soweit die Aussage, mir allerdings erscheint es unlogisch warum ungeimpfte Kinder den ganzen Tag in ihren sozialen Verbindungen spielen gehen können, aber nicht zur Schule dürfen. Nach der Schule ist auch Kontakt möglich,öffentliche Einrichtungen, Kinos, Sportveranstaltungen ect werden von allen besucht. Ob Impfung oder nicht , ist, so setzen wir mal voraus, eine wissendliche Entscheidung. Es erklärt sich mir nicht wovor geimpfte Menschen Angst haben. Oder nur in der Schule Angst haben, denn in zB öffendlichen Verkehrsmitteln spielt es offensichtlich keine Rolle.
Ich selbst fahre viel mit Öffis, bin von Berufswegen mit vielen Menschen im Kontakt, warum bekomme ich nicht ständig eine von den vielen Erkrankungen gegen die ich nicht geimpft bin? Monkallüren habe ich auch nicht.
MfG zum Beitrag »
[02.03.2015, 09:24:05]
Horst Walther 
13 Zeichen? Tabelle 
Die Überschrift ist "13 Zeichen ..." welche diese sind muss man sich mühsam und mit teilweise fehlenden Angaben zu Spezifität und rel. Wahrscheinlichkeit (LR+) selbst im Text zusammensuchen.
Eine einfache Tabelle wäre hier schon sehr hilfreich gewesen.
Spezifität LR+
fehlender Puls der Arteria radialis -- --
verminderte Urinproduktion -- --
Cheyne-Stokes-Atmung -- --
Atmung mit Unterkieferbewegung -- --
Rasselatmung -- --
fehlender Pupillenreflex 99% ca.16,9
nicht mehr in der Lage, die Augenlider zu schließen 98% ca.13,9
Grunzende Laute durch Stimmbandvibrationen beim Ausatmen 98% 11,8
schlaffe Nasolabialfalte 34% 8,3
Halsüberstreckung -- 7,3
schwache Reaktion auf verbale Reize -- 8,3
schwache Reaktion auf visuelle Reize -- 6,7
Blutungen im oberen Verdauungstrakt 5% 10,3
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