Dienstag, 1. September 2015

Leserkommentare [13762]

[01.09.2015, 18:10:03]
Hauke Gerlof 
Überzogene Wachstumsprognosen 
Zur Platow-Empfehlung für den Flughafenbetreiber FRAPORT hat ein Leser kritisch Stellung genommen. Wir veröffentlichen den Brief leicht gekürzt.
Hauke Gerlof, Ressortleiter Wirtschaft

FRAPORT ist durch seine Lage in der bevölkerungsreichen Rhein-Main- Region seit Jahrzehnten als umweltunverträglich eingestuft. FRAPORT ist der größte Luftschadstoff Produzent und bei weitem der größte gesundheitsschädliche Lärmproduzent. Ich brauche Sie nicht mit den unzähligen Fachpublikationen aus WHO, EU , UBA und diversen Universitäten aufhalten, die alle die Einschränkung der Lebensqualität, der Lernfähigkeit unserer Kinder und der höheren Morbidität im Umfeld der Flughäfen dokumentieren. Deshalb ist schon ein Umsteuern aus medizinischer Sicht erforderlich und nicht der Ausbauwahn zur Verdoppelung der Flugfrequenzen in der Region zu unterstützen.
Fraport verzeichnet schon heute über 54 % Umsteiger, die gar nicht in das Rhein–Main-Gebiet wollen, die kann man auch in anderen Airports umladen, die nicht 12 Km von der Stadtmitte entfernt gelegen sind.

FRAPORT als Infrastrukturtitel (http://www.onvista.de/aktien/Fraport-Aktie-DE0005773303) hat mir als FRAPORT Aktionär in den letzten Jahren keine besonders gute Performance gezeigt. Bei etwas Recherche fällt das jedem ins Auge.
Die Wachstumsprognosen des FRAPORT AG Vorstandes sind seit dem Börsengang 2001 überzogen. „S.98: Wenn sich das allgemeine Verkehrsaufkommen wie vorhergesagt entwickelt, rechnet Fraport damit,
dass die Nachfrage am Flughafen Frankfurt Main bis zum Jahr 2015 auf ca. 660.000 Flugbewegungen im Jahr anwachsen wird.“ Mit ca. 467.000 Flbw Ende 2014 sehen wir überdeutlich, dass FRAPORT mit Durchschnittswerten aus Entwicklungsländern den Bedarf für Ihre Zukunftsinvestitionen überhöht angibt. Somit treibt sie Ihre Mehrheitsgesellschafter (früher Bundesrepublik D nach Börsengang verkauft) Land Hessen, Stadt Frankfurt und Lufthansa mit ca 60 % der Anteile in weitere Ausbaurunden mit ca. 5 Mrd. € Investment für Landebahn Nordwest und Terminal 3.

Das T3 in zwei Ausbaustufen für 2,5-3,0 Mrd. € geplant, wird frühestens mit der ersten Ausbaustufe im Jahr 2021 in Betrieb gehen, damit auch bis dahin nur zusätzliche Kosten produzieren. Wann das Terminal 3 Geld verdienen wird, bleibt deshalb Fraport ihren Aktionären als Aussage schuldig. Die Risiken tragen wir als Steuerzahler ebenso unübersehbar.

Die ohnehin vage Platow Aussage „ Da der Flugverkehr in den kommenden Jahren deutlich anziehen wird, sind wir davon überzeugt, dass auch das neue Terminal schnell voll ausgelastet sein wird“, steht auf Basis der letzten vier rückläufigen Jahren der Flugbewegungen auf unsicherer Prognose.
Die Wettbewerbssituation für FRAPORT und Lufthansa und damit die Wachstumsraten haben sich im letzten Jahrzehnt wesentlich verändert. Lufthansa hat durch Akquisition in Zürich und Wien neben München und Berlin zukünftig andere Airports auszulasten und wird aus Konkurrenzgründen nicht mehr alle Verkehre über Frankfurt leiten. Internationale Hubs in vorderen Orient und deren Carrier haben die internationalen Verkehrsströme wegen kostengünstiger Angebote umgelenkt. Istanbul baut derzeit den größten europäischen Hub vor London, Paris und Amsterdam. Billigflug Airlines bieten im Point to Point Verkehr wachsende Angebote, ohne über teure Hubs wie Frankfurt zu fliegen.
Mittelgroße Langstreckenflugzeugen lassen sich auch von anderen Airports wirtschaftlich betreiben.

Die einzige Aussage die auf den Monopolbetrieb unserer öffentlich rechtlichen Gesellschafter zutrifft „da die Markteintrittsbarrieren für Wettbewerber an vielen Standorten sehr hoch sind, stufen wir das Risiko als gering ein".

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Rehnig
Nansenring 25, 60598 Frankfurt
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[01.09.2015, 15:10:57]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Einen einheitlichen Auszahlungsschein für Krankengeld (Formular 17) hat es nie gegeben! 
Alle derzeit 122 GKV-Krankenkassen haben besonders liebevoll und individuell gestaltete Formulare für ihre Auszahlungen von Krankengeld entwickelt, um Vertragsärztinnen und -ärzte zu piesacken: Handschriftlich soll stupide wiederholt werden, was in jedem EDV-AU-Formulargenerator gespeichert ist. Gespickt mit Fragen, die die ärztliche Schweigepflicht brechen sollen ("Wann ist der nächste Termin? Behandlungspflichtig ja/nein? Wiedervorstellung? Haupt- und Nebendiagnosen? etc.). Gipfel waren die wiederholten Fragen nach der Kontoverbindung des Patienten; ein Verstoß gegen die informationelle Selbstbestimmung des Patienten gegenüber dem Arzt.

Die "Krankengeldfalle" haben die GKV-Kassen jahrelang ignoriert und nie kommuniziert, um nicht gegenüber ihren Versicherten für Fehlinformationen haften zu müssen.

Eine Vereinfachung und Entbürokratisierung der Problematik habe ich selbst schon am 2. Januar 2012 unter dem Titel: "Sankt Bürokratius, der Erfinder des Amtsschimmels!" kommentiert und den österreichischen Schauspieler und Autor Johann Nestroy (19. Jahrhundert) zitiert: "Von der Wiege bis zur Bahre – Formulare, Formulare" http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/krankenkassen/article/800060/lebt-buerokratie-monster-gkv.html?sh=13&h=-248648855

Jetzt ist es endlich vollbracht: Die äußerst bürokratisch redundanten Vordrucke zum Bezug von Krankengeld nach Ablauf der Lohnfortzahlung mit der AU-Bescheinigung bei derzeit noch über 100 verschieden GKV-Krankenkassen werden abgeschafft und durch die normalen (Muster 1a) AU-Bescheinigungen e r s e t z t! Weitere ärztliche Informationen sind nicht erforderlich und für die GKV-Kassen gar nicht zulässig.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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[01.09.2015, 12:51:16]
Dr. Michael-Detlef Schäfer 
Kein Wunder 
Es ist nicht überraschend, dass den Fachärzten ein Patient in der Regel ohne Überweisung lieber ist als mit, da er dann in der Regel keine Berichte schreiben muss. Er ist dann auch der vorrangig behandelnde Arzt. Ob es einen Hausarzt gibt oder nicht muss ihn nicht kümmern. Jeden Tag kommen dann Patienten in die Praxis mit der Bemerkung, dass sie kürzlich beim Fachkollegen gewesen seien und wir sollen dann das und jenes machen. Wir wissen dann meist von nichts. Tolles System, wo der Hausarzt nur noch der Trottel am Ende der ärztlichen Nahrungskette ist, wenn überhaupt! zum Beitrag »
[01.09.2015, 10:51:11]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
@ Dr. rer. nat. Karl-Adolf Zech "Geprüfter Präventologe®" !? 
Die Ärzte Zeitung veröffentlichte im print- und online-Verfahren bereits am 13.03.2015 zum Thema Demenzforschung mit dem Titel: "Geistiger Abbau lässt sich bremsen" einen detaillierten Beitrag des Medizinjournalisten Thomas Müller über die FINGER-Studie.
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/article/881370/demenzforschung-geistiger-abbau-laesst-bremsen.html

"Es könnte ein Meilenstein in der Demenzprävention sein: Der geistige Abbau lässt sich dank einer Lebensstiländerung gut in Schach halten, wie eine Studie zeigt...Was lässt sich nun aus diesem bisher einzigartigen Experiment schließen?
Erstaunlich ist zunächst, dass sich die kognitive Leistung in beiden Gruppen im Schnitt verbessert hat - möglicherweise haben sich die Teilnehmer in der Kontrollgruppe tatsächlich etwas an die Lebensstilempfehlungen gehalten, die auch sie bekommen haben. Allerdings waren die absoluten Veränderungen in beiden Gruppen doch recht gering, und auch die Effektstärke der Intervention wird mit einem Cohen's-d-Wert von 0,13 als relativ niedrig angegeben - sie ist also kaum klinisch relevant. Über die Jahre hinweg könnten jedoch auch die absoluten Unterschiede zwischen beiden Gruppen beträchtlich anwachsen und möglicherweise eine Demenz hinauszögern. Man darf also auf die geplante erneute Auswertung der Studie nach sieben Jahren gespannt sein. Vielleicht ist das erstaunlichste Ergebnis, dass es nach zwei Jahren überhaupt gut messbare und signifikante Unterschiede zwischen den beiden Studiengruppen gab.
*FINGER: Finnish Geriatric Intervention Study to Prevent Cognitive Impairment and Disability".

Die Ärzte Zeitung online hat oben rechts einen Button mit "Suche": Dort hätten Sie nur "FINGER" eingeben müssen und hätten sofort gewusst, dass Ihre abwegigen Vorhaltungen gegenüber der ÄZ-Redaktion völlig haltlos sind.

Ihr "Präventologe®" oder gar "Geprüfter Präventologe®" ist übrigens k e i n eingetragenes Warenzeichen, wie Sie der Leserschaft suggerieren möchten.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund

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[01.09.2015, 10:48:13]
Dr. Henning Fischer 
"Chronisch kranke Menschen und Patienten mit geringem Bildungsgrad" 

bekommen KEINE Termine beim Facharzt. Das wäre vielleicht eine Schlagzeile!

Nein, sie haben "Schwierigkeiten, zügig Termine beim Facharzt zu bekommen."

Und? Sind ZÜGIGE Termine entscheidend wichtig? Oder ist das ganze nur ein Popanz? Ist es überhaupt machbar, daß alle Patienten überall den gleichen Zugang zum Facharzt bekommen, egal oB Dorf, Großstadt, oB Rentner oder Schulkind, oB beim Rheumatologen oder Radiologen?

Soll der Facharzt alle Patienten gleich lieb haben, auch die, die sein Budget massiv überschreiten (chronisch Kranke)

Gröhes Terminservicestellen sind absoluter Quatsch, wie das meiste, was er bisher gemacht hat.

Auf jeden Fall unterscheidet sich die Einschätzung der Wichtigkeit eines Termines meist ganz erheblich zwischen Hausarzt und Patient. Daher muß die telefonische Terminanforderung absolute Ausnahme bleiben.


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[01.09.2015, 10:43:18]
Thomas Müller 
@Dr. Zech, FINGER-Studie, LIFE-Studie 
Über die in der Tat bemerkenswerte FINGER-Studie haben wir nicht erst jetzt, sondern unmittelbar nach deren Publikation am 12. März im „Lancet“ berichtet:
http://bit.ly/1JIY8iu

Dass die LIFE-Studie sicher keinen Meilenstein in der Demenzforschung darstellt, sollte aus dem Artikel hervorgehen. Wie Herr Dr. Schätzler bereits hervorgehoben hat, dürfte es auch schwer fallen, nach sieben Jahrzehnten kardiometabolisch ungesundem Leben über ein paar Stunden Bewegung pro Woche in punkto Demenzprävention noch etwas zu bewegen.
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[01.09.2015, 09:23:08]
Anne C. Leber 
Leserzuschrift von Dr.Karl-Adolf Zech 
Die Aussage der Überschrift ist definitiv falsch. Sie haben sich hier anscheinend der Süddeutschen Z. online (27.8.15) angeschlossen.

Zum Inhalt: auf die zweitgenannte Studie gehe ich nicht ein, weil hinsichtlich der Wirkung einzelner Nahrungsergänzungen ständig solche widersprüchliche Ergebnisse diskutiert werden und die Schwächen klar sind.
Die zuerst besprochene Studie LIFE war entworfen worden, um herauszufinden, wie man Ältere vor Mobilitätsverlust schützen kann. Die Ergebnisse waren positiv und wurden schon vor über einem Jahr publiziert.
Zu den sekundären (!) Zielen gehörte die Wirkung der Interventionen auf die geistigen Fähigkeiten. Dafür war die Studie allerdings nicht angelegt! Die bekannte Altersforscherin Prof. Maria Fiatarone meint dazu, das sei, "als wenn man ein Medikament, das nicht für eine Depressionsbehandlung entwickelt wurde, nicht-depressiven Menschen verabreichte, um dann herauszufinden, dass deren depressive Symptome sich damit nicht verbessert hätten, um zu schlussfolgern, dass eine medikamentöse Depressionsbehandlung nicht wirkt." Maria Fiatarone hat jüngst selbst sehr erfolgreiche Studien zur Wirkung von Krafttraining (also nicht irgendein Wischiwaschi mit Fußgewichten!) auf die Kognition entworfen, durchgeführt und veröffentlicht. Es wäre im Interesse des Themas Demenzprävention außerordentlich verdienstvoll, darüber auch mal in Deutschland zu berichten.
Die Interventionen in LIFE waren für diesen Zweck also viel zu lasch; die für den Alltag wichtigen "exekutiven Funktionen" wurden nicht betrachtet. Darauf weist z.B. auch die bekannte Alternsforscherin Terese Liu-Ambrose hin.

Allgemein zu fragen ist, warum die wirklichen Erfolgsgeschichten hier in Deutschland kaum zur Sprache kommen: sogar die deutsche Fachwelt erfuhr z.B. erst ein dreiviertel Jahr nach dem großen Alzheimerkongress in Kopenhagen, AAIC14, von den dort vorgestellten, epochemachenden Ergebnissen der skandinavischen FINGER-Studie (multimodale Lebensstil-Interventionen). In der Ärzte Zeitung kommen diese Erfolge in o.g. Beitrag wohl erstmals zur Sprache, über ein Jahr nach Bekanntwerden!
Von den kleinen, aber feinen therapeutischen Ergebnissen des US-amerikanischen Alzheimerforschers Prof. Dale Bredesen, die in Deutschland einfach verschwiegen werden, ganz zu schweigen!

Dr.rer.nat. Karl-Adolf Zech
Geprüfter Präventologe®

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[31.08.2015, 23:44:48]
Dr. Horst Grünwoldt 
Levantiner 
Der Libanon ist für uns Europäer ein Phänomen. Die Nachfahren der Phönizier, ehedem Korsaren und Kolonisatoren des Mitelmeer-Raumes, sind inzwischen in aller Herren Länder in der Diaspora anzutreffen; ähnlich wie die Juden, und weltweit als die cleversten Geschäftemacher bekannt.
So fließt wohl auch viel Geld zurück zu den Statthaltern eines eigentlich kaputten Staates an der schönen, aber armen vorderasiatischen Levanteküste.
Die eher pyknischen Männertypen und ihre dunkelhaarigen, manchmal auch blond gefärbten Schönheiten, haben wohl gelegentlich plastische Nasen- Operationen nötig, wenn sie vorzugsweise zwischen Beirut und Paris pendeln. Ein Libanese wartet aber normalerweise nicht, bis das Geschäft zu ihm kommt, sondern er geht ihm folgend nach. So zum Beispiel auch in die reichen Golfstaaten, wie das kürzlich ein Ketten-Gastronom im Fernsehen offenbarte. Warum nicht auch als "Schönheits"-Chirurg nach dem Besuch der amerikanischen Universität in Beirut?
Nicht die wohlhabenden Libanesen, sondern die UNO nimmt die palästinensischen und syrischen Dauerflüchtlinge in riesigen Lagern auf. Dort sind augenscheinlich die resident gewordenen Nomaden als "Flüchtlinge" noch besser versorgt, als auf der heimatlosen Wanderschaft.
Es lockt aber das ferne D und S als "Asylland" mit seinem high-standard-Sozialsystem. Und somit begeben sich Tausende auf die Migration dorthin;
notgedrungen allesamt als "Syrien-Flüchtlinge", obwohl der Großteil nicht verfolgte Palästinenser sein dürften.
Das hat mir jedenfalls kürzlich ein Korvetten-Kapitän der Bundesmarine anvertraut, der auch in der deutschen Botschaft in Beirut dienstlich ein und aus geht.
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt, Rostock
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[31.08.2015, 23:36:33]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Vorsicht: Keine voreiligen Schlussfolgerungen! 3.0 
Neben der bereits beschriebenen Schwachstelle, dass das RKI von aerogenen Übertragungsmöglichkeiten der Noro-Viren berichtet, gibt es ein weiteres Manko in der Berichterstattung über die Virology-Studie von Grant Hansman et al.

Denn es handelte sich mitnichten um vielleicht sogar frisch gepressten Zitronensaft aus unbehandelten Bio-Zitronen, wie auch die ELSEVIER-Medizin-Redaktion ebenso spekulativ ["Citrate from lemon juice binds to the norovirus capsid"] wie irreführend glauben machen möchte. In der Virology-Publikation selbst wurde dagegen ausschließlich über standardisierten Zitrat-Puffer publiziert ["...norovirus virus-like particles (VLPs) treated with citrate buffer..."]. Zitronensäure-Monohydrat ["Citric acid monohydrate, C6H8O7 • H2O"] wird als "Citrate Buffer" z. B. von der Firma Merck-Millipore für den Laborbedarf produziert und angeboten.

Ein Zitrat-Puffer-/Zitronensaft-Raumspray wurde n i c h t gegen Noroviren getestet. Die hier zitierte Virology-Untersuchung erlaubt allenfalls Rückschlüsse auf Kontaminations-, Scheuer-Wisch- oder Flächendesinfektion, vernachlässigt aber völlig die aerogenen Übertragungsmöglichkeiten von Noro-Viren.

Die C. H. S.-Nachwuchsgruppe Noroviren am DKFZ und der Universität Heidelberg ["CHS Foundation, University of Heidelberg, and DKFZ. Norovirus Study Group, Im Neuenheimer Feld 242, Heidelberg 69120, Germany"] weist methodologische Lücken auf.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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[31.08.2015, 23:17:45]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
@ Tobias Mittmann - stellvertretender Vorstand - energie-BKK 
Sie haben natürlich recht, dass der an der Technischen Universität Dortmund (TUDO) lehrende Finanzwissenschaftler und WiSo-VWL (Öffentliche Finanzen) Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Wolfram F. Richter dieses Problem erkannt hatte, als er den Gesundheitsfonds inaugurierte.

Aber Sie stimmen mir sicherlich zu, dass die monatlichen Abschlagszahlungen des Gesundheitsfonds, die an die GKV-Kassen gehen, jederzeit modifiziert und angepasst werden können, wenn es die Kassenlage erfordert, und die GKV-Beitragseinnahmen bei unvorhersehbaren Konjunkturaufschwüngen, Tariferhöhungen und Sonderzahlungen im 2. Halbjahr ansteigen.

Als Puffer sind dafür nicht nur die Rücklagen des Gesundheitsfonds von 9,8 Milliarden Euro (Stand Ende März 2015), sondern auch die milliardenschweren Reserven der GKV-Kassen von rund 15,5 Milliarden Euro (Stand Ende März 2015) vorgesehen.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund  zum Beitrag »
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