Donnerstag, 28. Mai 2015

Leserkommentare [12954]

[27.05.2015, 20:14:49]
Claus F. Dieterle 
Ein sinnvolles Ziel erforderlich! 
Als einer der Gründe für die Internetabhängigkeit stelle ich in der Psychotherapie immer wieder fest, dass meine Patienten kein sinnvolles Ziel in ihrem Leben haben.
Psalm 39,5: HERR lehre mich doch, dass...mein Leben ein Ziel hat... zum Beitrag »
[27.05.2015, 18:23:09]
Gabriele Lorenz 
Impfung als Schutz vor Borreliose? 
Grundsätzlich ist Borreliose eine erstzunehmende Krankheit. Ich zweifel aber an der Notwendigkeit der Impfung, denn dieser Satz unter ihrem veröffentlichen Bild macht mich stutzig.

"Geimpfte brauchen den Hinweis, dass die FSME-Impfung nicht vor Borreliose schützt."

Wiedereinmal wird nur die Pharmaindustrie der Gewinner sein. In allen Impfungen sind toxische Giftstoffe und Chemikalien enthalten, die neurologische Schäden verursachen können. Da die Wirksamkeit noch nicht wissenschaftlich untersucht wurde und nur durch die Pharmaindustrie durchgeführte Studien gestützt wird, muss sich jeder wohl überlegen, ob er vor allem Kinder impfen läßt. Langzeitnebenwirkungen wurden im Bereich von Infektionen, Ohrinfektionen, Autismus, ADHS, Allergien etc. gemacht
Quelle: Fallon Morell(The nourishing Tradition) Fachzeitschrift für Neurobiologie zum Beitrag »
[27.05.2015, 17:09:52]
Dr. Joseph Walenta 
Und wo bleibt der Geheimnisschutz? 
Toll, dass die große Koalition sich fest entschlossen gibt, telemedizinische Anwendungen in Deutschland breit verfügbar zu machen. Weniger toll finde ich, dass sie offensichtlich den Überblick über die Gesetzeslage verloren hat, wie auch die anderen Protagonisten der Telemedizin.

Woran man das erkennt? Nun, im Referentenentwurf des von vielen herbeigesehnten E-Health-Gesetzes taucht nirgends der Begriff Geheimnisschutz auf. An keiner Stelle ist definiert, unter welchen Bedingungen die Nutzung der Telematik-Infrastruktur, der Mehrwertdienste und der Telemedizin für Ärzte überhaupt straffrei möglich wäre. Und besonders enttäuschend ist, dass selbst die Bundesregierung ignoriert, dass es neben dem Bundesdatenschutzgesetz auch noch das Strefrecht gibt, die beide nichts miteinander zu tun haben.

Und so kann die Telematik-Infrastruktur noch so datenschutzrechtlich sicher sein, die mit ihrer Unterstützung betriebene Offenbarung von Patientengeheimnissen, was soll Fernüberwachung denn auch anderes sein, wird durch § 203 StGB unter Strafe gestellt. Denn offenbart ist ein Berufsgeheimnis bereits dann, wenn es einem unbefugten Dritten verfügbar gemacht wird. Dabei ist es völlig egal, ob dieser Dritte tatsächlich Kenntnis von diesem Geheimnis erlangt. Und "unbefugter Dritter" ist jeder Dienstleister, der die Telematik am Laufen hält.

Die große Koalition hätte sich zuallererst der Reform des § 203 StGB zuwenden sollen. Das wäre professionell gewesen.

Mit freundlichen Grüßen

J. Walenta zum Beitrag »
[27.05.2015, 14:02:42]
Dr. Horst Grünwoldt 
Flüchtlings- health care 
Zu den fünf menschlichen Grundbedürfnissen (housing, nutrition, clothing, education, health care) gehört bekanntlich auch -und nicht zuletzt- die Gesundheitsfürsorge.
Das hat sich nach meiner E-Helfer-Erfahrung bis in den letzten Winkel Afrikas als Attraktion herumgesprochen, daß auch die Gesundheitskarte ohne eigenes Zutun zur kostenlosen Rundumversorgung bei den deutschen Gutmenschen aus humanitären Gründen gehört, wenn man die Migration in das ferne Wohlstandsland und den Status "Flüchtling" oder Schutzbedürftiger erreicht hat.
Da die meisten der illegalen Einwanderer ohne Papiere von der Bundespolizei Aufgegriffenen sofort sich nicht als Immigranten zu erkennen geben, sondern als Asylsuchende deklarieren, werden die bei uns i.d.R. unverzüglich in eine Erstaufnahmestelle der Länder überführt.
Daß diese Personen, nur selten im tatsächlichen Herkunftsland Verfolgten oder Vertriebenen gemäß UNHCR-Definition für "Flüchtlinge", oftmals nicht nur eine ausgelöschte Herkunfts- und neue Personen- Identität neben der Fluchtlegende mitbringen, sondern auch keine nachweisbaren Gesundheits-/oder Krankendaten vorweisen können, ist doch klar.
Da sollten schon die örtlich zuständigen Gesundheitsämter -nicht nur aus Kostengründen- im öffentlichen Interesse tätig werden. Und natürlich ganz besonders im Vollzug des Infektions-Schutzgesetzes!
Schließlich gibt alleine die Fluchtlegende und das vermeintliche Herkunfts-E-Land Anlaß, anamnestisch relevante Untersuchungen durchzuführen.
Die werden natürlich bei der in 2015 zu erwartenden (Im-)"Migranten"-Zahl von der Einwohnerschaft der Großstadt Dresden, neben sonstigen steuerfinanzierten Sozialleistungen (s. die o.g. menschlichen "Grundbedürfnisse"), auch die Gesundheitskosten für die authochton Versicherten nicht nur geringfügig in die Höhe treiben; vermutlich sogar "nachhaltig", weil für die Mehrheit der Zuwanderer erst noch längerdauernde "Integrations"-Maßnahmen erforderlich sind.

Außerdem erfinden die fürsorglichen Pro-Asyl-Helfer und Migrations- Guides aus den zahlreichen, steuerbefreiten Geldsammel- E.V. in das deutsche Sozialsystem auch noch selbst als Parallel-Sozialhilfe-Industrie, Krisengewinnler und mittelbare Schlepper (als Vermieter, Berater, Übersetzer, Anwälte, Ärzte u.i.a. Funktion), immer wieder "humanitäre" Gründe für die Nicht-Abschiebung bei abgelehnten Asylbewerbern.
Damit wird sogar das Aufenthaltsgesetz -mangels deutschen EinwanderungsG- in seinem Vollzug lahmgelegt.
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt, Rostock zum Beitrag »
[27.05.2015, 11:51:43]
Dr. Ursula Kramer 
Testübersicht mit Schmerz-Apps für Verbraucher 
Die Initiative Präventionspartner hat insgesamt 22 Apps für Schmerzpatienten getestet. Testberichte können über die größte Datenbank für deutschsprachige Gesundheits-Apps auf www.Healthon.de kostenlos eingesehen werden. Der Opioid-Rechner, der sich an Ärzte richtet, ist noch nicht dabei.
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[27.05.2015, 11:42:14]
Dr. Ursula Kramer 
Wer bisher nicht dokumentiert, wird dies auch nicht mit App tun.. 
Über den Nutzen einer App entscheidet letztlich der Nutzer selbst. Wer bisher seine Blutzuckermesswerte mit Tagebuch dokumentiert und damit gut klar kommt, sieht möglicherweise keinen Nutzen, wer die Werte bisher nicht dokumentiert, den wird auch eine App nicht dazu motivieren. Würde man die genannte Studie mit einem homgeneren Patientekollektiv durchführen, dann könnte man möglicherweise besser herausarbeiten, welche Vorteile App-Nutzer im Vergleich zu Diabetikern haben, die bisher konventionelle Tagebücher nutzen.
Eine aktuelle Übersicht getesteter deutschsprachiger Diabetes-Apps (n= 24) mit deren Funktionen und deren Qualitäts-, Transparenz- und Sicherheitsprofil bietet die Initiative Präventionspartner auf www.healthon.de  zum Beitrag »
[27.05.2015, 07:44:10]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
K. O. für die Hausarzt-EBM-Ziffer GOP 03230? 
Zum K.O.-Katalog der letzten Hausarzt-EBM-Reform gehören auch die neuen EBM GOP 03230 bzw. 04230 (Problemorientiertes ärztliches Gespräch). Sie sind n i c h t als Einzelleistung abrechenbar, denn sie sind budgetiert und pro Patient pro Quartal nur h ä l f t i g abrechenbar. Sie betragen 90 Punkte (9,24 Euro); das Gesprächskontingent bei 1.000 Scheinen im Quartal beträgt 4,12 Euro (45 Punkte) vgl. www.kbv.de/honorar . Abrechnungen über dieses Kontingent hinaus werden unabhängig von Multimorbidität, Mehrfachinanspruchnahme und Mehrbedarf ersatzlos gestrichen.

Bei einem Prüfzeitraum von 10 Minuten für die EBM-Gebührenordnungsposition (GOP) 03230/04230 liegt der kalkulatorische Arzt-Stundenlohn als Praxisumsatz weit unterhalb von 55,44 Euro. Denn zwischen den theoretisch möglichen 6 Patienten pro Stunde sind Wechsel-, Dokumentations-, Verordnungs-, Therapie- und Rüstzeiten notwendig.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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[27.05.2015, 07:39:37]
Carl Scherer 
Deshalb über die HZV abrechnen 
Einfacher geht's nicht . 3 Ziffern ( 0000+0003+03240 ) und fertig is.
Und dafür noch 40% mehr verdienen als bei der KV .
Wer da nicht mitmacht ist selber schuld . zum Beitrag »
[26.05.2015, 22:21:09]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Lieber Kollege H. Grünwoldt! 
Die Bevölkerung der Irischen Republik hat klar für die Gleichstellung von Homo-Ehen votiert. Mit "Gleichschaltung", wie Sie es formulieren, hat das meines Erachtens wenig zu tun, wenn eine Volksabstimmung mit 62 zu 38 Prozent f ü r die "Homo-Ehe" ausgeht.

Die Republik Irland hat neben der katholisch geprägten Stammbevölkerung der Provinz Ulster (Nordirland-GB) eine der höchsten Geburtenraten in ganz Europa. Als ich früher oft 2 x jährlich in Westport/Clew Bay und später bei Sneem/Ring of Kerry war (unser Sohn und seine Freundin studierten in Dublin und Galway), fiel der Kindersegen im Vergleich zu Deutschland immer wieder auf.

Sozialpsychologisch ist das vielleicht der Grund, weshalb sich das Blatt auf einer so katholisch geprägten Insel (striktes Abtreibungsverbot - mit entsprechendem Tourismus nach GB) gewendet hat: Etwa jeder 10. Mensch outet sich irgendwann in seinem Leben in homosexueller Orientierung; die Transsexualität ("wrong body syndrome") ist wesentlich seltener. Aus meiner allgemeinmedizinisch-hausärztlichen Praxis kann ich das nur bestätigen.

Wenn nur 2 Nachbarfamilien jeweils 5 Kinder haben (in Irland durchaus typisch), dann teilen alle diese 14 Menschen die persönliche Erfahrung von Homosexualität, egal ob männlich oder weiblich, in ihrem unmittelbaren sozialen Nahbereich. Und dort kann sich im G e g e n s a t z zu Vereinzelungs- und Vereinsamungstendenzen (!) reproduktionsmäßig gestörter post-industrieller Gesellschaften eine unmittelbare Erfahrung von Toleranz, Offenheit, Legalisierungswunsch und Menschenrechts-Bewusstsein entwickeln, der a l l e n Menschen unabhängig von Rasse, Klasse, Herkunft, sexueller, emotionaler, ethisch-sozialer oder religiöser Orientierung die Möglichkeit einer gleichberechtigten eingetragenen Partnerschaft gibt. So einfach ist das!

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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[26.05.2015, 21:33:54]
Dipl.-Med Henrik Dolling 
Körpertransplantation ist korrekt und ethisch eher akzeptabel!! 
Was will ich mit dem Kopf eines anderen? Doch nur, wenn das Back up meines Gehirns ins neue Gehirn käme, sonst macht es ja keinen Sinn. Also sollte man nicht immer von Kopftransplantation sprechen. Körpertransplantation schon eher. Dies ist technisch dasselbe aber ethisch schon ein Unterschied. Die Peritonelakarzinose meines Pankreaskopfkarzinoms könnte ich mir im Austausch mit dem Körper von Michael Schumacher vorstellen. Oder steckt die Seele im Darm?-Lassen wir uns überraschen. zum Beitrag »
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