Freitag, 31. Juli 2015

Leserkommentare [13495]

[31.07.2015, 16:38:48]
Dr. Horst Grünwoldt 
Was ist guter Sex? 
Bravo, kluger Dr. Schätzler! Sie treffen -wie fast immer- argumentativ den Nagel auf den Kopf; natürlich als erfahrener, belesener und kritischer Doktor; vor allem auch bez. "Studien", die der Produktion von "papers" dienen (bes. solchen aus den USA).
Nach einem viele Jahre abwechslungsreichen Berufs- und Liebesleben, habe ich ein paar Jahre (seit dem 65.ten) im (coitalen) "Ruhestand" gelebt-. Jetzt aber meine Libido mit fitten 70 wieder entdeckt. Dazu hat mir allerdings nicht die clevere TV- Psycho-Sexologin Ann-M. -die erst mal alle Probleme wegkichert- verholfen, sondern eine neue aufgeschlossene Freundin (Mitte 40).
Schon ein paar Jahre vorher (nach einer sexuell wilden Kopulations-Zeit in Afrika) wurde ich in einer intimen Beziehung zu einer Vietnamesin endlich über die intimen Wünsche einer Frau aufgeklärt.
Das war mir bis dahin in einer früheren Ehe mit einer Deutschen in den "revolutionären 68er/70er" Jahren nicht beschert!
Kürzlich habe ich -bei erstaunlicher organischer Gesundheit- im Liebesspiel -oder beim "Sex"- erstmalig meine impotentia coeundi festgestellt. Das hat mich zunächst traurig gemacht, und natürlich auch schon an blue pills denken lassen. Das hat sich aber rasch relativiert, nachdem mir meine Venus durch ihre ganze weibliche Erscheinung und erotische Erfahrung eine wunderbare Libido besorgt hat! Und darauf habe ich ihr anderweitig zum intensiven Orgasmus verholfen und mich damit bedankt.
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt, Rostock
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[31.07.2015, 15:48:24]
Dr. Horst Grünwoldt 
Bleeching 
In Westafrika ist die "claire peau" mindestens bei Frauen so beliebt, wie in Asien. Wenn die Weiblichkeit Vietnams sich auf dem Moped im Tropenklima lange, dünne Handschuhe überzieht und einen breiten Mund- und Nasenschutz trägt, dann sind die alleine als Bräunungs-Schutz gedacht. Schließlich wird man dann nicht mit einer Reisbäuerin verwechselt! Jedenfall bleibt so der natürliche helle Teint als Schönheitssymbol weitgehend erhalten.
Obwohl nach meinen langjährigen Beobachtungen als E- Helfer in Westafrika die Frauen von Natur her (hormonell bedingt?) eine weniger dunkle Haut als Männer aufweisen, habe ich schon vor 35 Jahren als Hygienedoktor mit Schrecken auf den Märkten die schädlichen Quecksilber-Seifen, Chinolin- und Cortison-Salben als Bleichungsmittel für die Haut vorgefunden; neben überlagerten Hoechster "Pennicillin"-Injektions-Ampullen (Pulver) in der Tropensonne zur oralen Aufnahme mit Wasser...
Danach habe ich meiner damaligen togoischen Freundin gesagt, daß ihre schöne Elfenbein-Haut für einen Yowo (Ewe-Sprache: weißer Mann) viel attraktiver als die kakaofarbene, fleckig gebleichte aussieht!
Aber noch schlimmer: Die gleichen "Kosmetika" finden sich auch bei uns in D in den sog. Afro-Shops!
In Frankfurt am Main habe ich natürlich schon in den 80er Jahren als Amtstierarzt meine Lebensmittel-Kontrolleure, die auch für den Vollzug der Kosmetik-Verordnung zuständig sind, auf das gesundheitlich-toxikologische Problem angesetzt und die Mittel außer Verkehr ziehen lassen mit Bußgeld-Androhungen.
Ein weiteres Problem der öffentlichen Hygiene in unserer Zivilisation ist für mich seit einiger Zeit - das "Aufblühen" der orientalischen "Shischa"- Salons. Da sollten mal die Veterinär- und Gesundheits-Ämter den gesundheitlich höchst bedenklichen "Bedarfs-und Genuß-Gegenstand" Wasserpfeife in´s Visier nehmen.
Es kommt dabei zu allerletzt auf den individuellen Wechsel des Mundstücks an, sondern vielmehr auf den ständigen Wasseraustauch im Behälter; und erst recht des massiv kontaminierten "Atemschlauches".
Darin dürften sich ansonsten jede Menge Mikroorganismen schleimig anreichern, die dem Speichel-Reflux der vorherigen Raucher in den unhygienischen Riffel-Schlauch entstammen; und dann als Rauch/Wasser-Aerosol wieder vom Nachfolger inhaliert werden. So hatte ich mir mal in Instanbul eine sechsmonatige Bronchitis "eingefangen".
Wer dennoch auf die entspannende Prozedur des Shischa-Rauchens in einer Salon-Atmosphäre auf einem Diwan mit dem Apfel- oder Pflaumen-Aroma nicht verzichten möchte, der sollte aus hygienischen Gründen wenigstens sein eigenes Mundstück und den Inhalations-Schlauch mitbringen; und natürlich jedesmal auf den einfachen H2O- Wechsel im Tank achten.
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt, Rostock
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[31.07.2015, 15:48:03]
Dr. Jürgen Sobtzick 
"Das Problem ist die Wissensüberflutung", Überversorgung der Schwangeren in Deutschland. 
Bei der in Deutschland europaweit geringsten Geburtenrate haben Kinder einen enormen hohen Wert bekommen. Sie sind so kostbar, dass wir alles tun sollten, um sie vor Schäden zu bewahren. Die Mutterschaftsrichtlinien stammen aus einer Zeit,in der die technischen Möglichkeiten noch nicht so gut entwickelt waren.Oft mussten die Schwangeren an entsprechend ausgestattete Kollegen überwiesen werden.Eine optimale Versorgung von angehenden Müttern ist angesichts des demographischen Wandels in unserem Land kein Luxus !
Dr.Jürgen Sobtzick Euerdorf zum Beitrag »
[31.07.2015, 11:18:53]
Heidemarie Heubach 
"Juristische" und organische Leichen - wie schön eingefädelt ! 
Sehr geehrte Frau Dr.Klein, meine von Ihnen vermuteten Angstzustände teilen allerdings immer mehr Ärzte! Z.B. hat Dr. Gero Winkelmann aus München eine Ärztliche Ad-Hoc-Arbeitsgruppe Hirntod-Organspende ins Leben gerufen, dem sich immer mehr Mediziner aus Deutschland - und diese wiederum den Kritikern aus aller Welt - anschließen. Sicher wissen Sie genauso gut wie ich, daß die Politik sich auf den "medizinischen Sachverstand von Neurologen" berief bei der Schaffung des Transplantationsgesetzes und der erste Neurologe, der den "zerebralen Tod" definierte der - später hochdekorierte - Deutsche Wilhelm Tönnis war, der in die Machenschaften der NS-Medizin involviert war. Vor solcherlei Leuten sollten wir alle wirklich Angst haben, denn die wäre nicht unbegründet !
Mit Menschenrechten oder -würde hat das alles nämlich nicht viel zu tun.
Außerdem kommen bei Ihrer so `niedlich` wirkenden Rechnung doch stattliche Summen zusammen bei Multiorgan- und Gewebeentnahmen von ca. 15-20 Einzelteilen á 10.000,- Euro (mindestens) Transplantations- (und Folge-OP-) Einnahmen für die Kliniken und leblangen teuren Immunsupressiva-Einnahmen der Pharmazie pro Empfänger.............
Um mich sollten Sie sich da weniger sorgen, trotzdem vielen Dank dafür. zum Beitrag »
[31.07.2015, 10:24:32]
Dipl.-Med Wolfgang Meyer 
Lobbyarbeit für noch mehr Ausbeutung! 
Es ist gut, dass der MB zur Wachsamkeit mahnt. Ein Dementi von dieser Arbeitsministerin, die kleine Gewerkschaften zum Schweigen bringen will, noch dazu so schnell, erscheint wenig glaubwürdig. Vom Arbeitgeberverband erwartet man ohnehin nichts, was im Interesse der Werktätigen sein könnte! Noch mehr Profit durch noch intensivere Auspressung der Arbeitenden, da sind auch die "richtigen" Argumente schnell bei der Hand. Und hinzu kommen Arbeiter und Angestellte, die sich von diesen Argumenten nur zu bereit-willig "überzeugen" lassen, weil sie sich ohnehin am liebsten selbst aus-
beuten. Wir Mediziner sind ja schon seit Jahrzehnten beredtes Beispiel dafür. So sind wir von den Alten erzogen, weil es uns ja eines Tages, wenn wir die Karrierehöhen erklommen haben, dann endlich besser geht! zum Beitrag »
[31.07.2015, 09:51:48]
Eric Boule 
Frei uebersetzt in USA werden europaeische Gesetzesentwuerfe gebilligt oder abgewiesen 
WikiLeaks enthüllt Details zu TISA – dem größten und geheimsten Abkommen für den Handel mit Dienstleistungen
Wikileaks hat heute (Juli 2015) den Inhalt des Kerntextes des internationalen Abkommens über den Handel mit Dienstleistungen (TISA), das von fünfzig Ländern im Geheimen verhandelt wird, veröffentlicht.
Dieser Geheimvertrag schreibt allen Unterzeichnern Klauseln vor, die vor allem großen multinationalen Unternehmen nützen und auf Kosten der Souveränität und des öffentlichen Interesses der einzelnen Länder geht.Dieser Vertrag zielt unter anderem darauf ab, das Gesundheitswesen, Wasser, Finanzwesen, Telekommunikation+Verkehr zu regulieren.Es fordert auch „Transparenz“,was tatsächlich einer Verpflichtung der Länder gleichkommt,interne Gesetzesentwürfe vorzulegen,bevor sie genehmigt werden dürfen,berichtet das Portal Wiki-Leaks.Frei uebersetzt in USA werden europaeische Gesetzesentwuerfe gebilligt oder abgewiesen
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[31.07.2015, 09:42:44]
Eric Boule 
Die Verwaltungen bzw. die Politiker werden völlig entmachtet 
Verfassungsbeschwerde gegen CETA/TTIP Prof. Dr. Andreas Fisahn meint dass die Demokratie zur reinen Fassade verkommt,was unser Grundgesetz unmissverständlich ausschließt.CETA verstößt mehrfach gegen Völkerrecht, Unionsrecht+deutsches Grundgesetz.
1. EU-Kommission=gar nicht befugt,Abkommen CETA+TTIP verbindlich für EU-Staaten auszuhandeln.Handelspolitik,betrifft ausschließlich ausländische Direktinvestitionen,nicht Finanzdienstleistungen.
2. Institutionell=das Recht auf kommunale Selbstverwaltung durch einen „Ausschuss der Regionen“ in Artikel 307 des Vertrages über die Arbeitsweise der EU abgesichert.Das Recht auf kommunale Selbstverwaltung beinhaltet die Anerkennung regionaler Selbstbestimmungsmöglichkeiten.CETA+TTIP greifen in die geschützten gemeindlichen Selbstverwaltungsrechte(z.B. mit der Negativliste oder sog. Ratchet-Klausel) ein.
3. Private Schiedsgerichte in Freihandelsabkommen CETA+TTIP verstoßen gegen Verfassungsrecht. Deutschland+EU dürfen diese Abkommen nicht abschließen.Diese Klauseln verstoßen gegen deutsches Verfassungsrecht,Recht der EU+bedeuten einen Systembruch des Völkerrechts.
4. CETA hätte grundgesetzkonform zustande kommen müssen.Grundgesetz spiegelt in Art. 23 den unionsrechtlichen Grundsatz der „begrenzten Einzelermächtigung“ wider.Für Handels+Investitionsschutz bedeutet dies,dass eine völkervertragliche Einbeziehung des nationalen Gesetzgebers notwendig ist. 5. Auch das Wahlrecht der Bürger/innen wird durch CETA verletzt.Durch die Freihandelsabkommen CETA, TTIP+TiSA erhalten Investoren solche enormen Rechte,dass der Staat seine Schutzfunktion verliert. Der Bürger kann zwar wählen,wen er will,aber er kann keine Veränderungen mehr mit seinem Wahlrecht herbeiführen.Die Verwaltungen bzw. die Politiker werden völlig entmachtet
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[31.07.2015, 08:13:34]
Brigitte Wussow 
Glyphosat - Monsanto 
Aus dem Internetportal „Zentrum der Gesundheit“:
„Glyphosathaltige Unkrautvernichter werden tonnenweise eingesetzt – nicht nur in der Landwirtschaft, auch vom Hobbygärtner. Sie heissen Roundup oder Glyfos und werden vom berüchtigten Gentech-Konzern Monsanto hergestellt. Die schädlichen Auswirkungen auf Natur und Mensch werden verharmlost oder gar geleugnet. Wer Roundup eine Schädlichkeit nachweisen kann, wird von Monsantos Anwälten zum Schweigen gebracht. Nun hat sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eingeschaltet. Ihre Untersuchungen haben ergeben, dass Glyphosat sehr wohl schädlich ist und auch Krebs auslösen kann.“

Meine Anmerkung:
Ich hoffe sehr, dass es nun endlich verboten wird.
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[30.07.2015, 19:28:18]
Dr. Patricia Klein 
sachlich oder emotional? 
Liebe Frau Heubach,
ich habe tiefes Verständnis für jeden, der seine Organe nicht freigeben möchte, aus welchen Gründen auch immer.
Aber den irreversiblen Hirnfunktionsausfall fachlich-medizinisch tatsächlich als Tod des Menschen anzuzweifeln, und das womöglich noch als Ärztin, da bin ich sprachlos. Ein Mensch mit einem irreversiblen Hirnfunktionsausfall ist in Deutschland juristisch eine Leiche, egal wie gut alle anderen Organe durchblutet sind.
Wir haben mehr als 15 Mio. stationäre KH-Fälle in Deutschland jedes Jahr und nicht einmal 900 Organspendefälle ind ganz Deutschland im Jahr, wie kommen Sie da auf Geschäftemacherei?

"Angst essen Seelen auf!", ja, und für Angst habe ich tiefes und aufrichtiges Verständnis, egal wovor und warum man Angst hat. Aber für Ihre Ängste müssen Sie in diesem Falle wirklich keine Sachgründe suchen, die dann auch noch einfach falsch sind. Stehen Sie einfach dazu, fertig!  zum Beitrag »
[30.07.2015, 18:07:53]
Dr. Henning Fischer 
@ Frau Dr. Rowe: ein Patient legt einen 500-Euro-Schein auf den Tresen am Empfang 

und sagt, er habe es schon bei 10 Hausarztpraxen versucht, keiner habe ihn angenommen.

Wir haben ihn auf Kasse behandelt.

Der Mist, den die Politik seit 20 Jahren im Gesundheitswesen verzapft, wird dazu führen, daß früher oder später nur noch Leute mit Geld und Zuzahlungsbereitschaft eine vernünftige Behandlung bekommen werden.

Gröhe ist die konsequente Weiterentwicklung der/des absolut rücksichtslosen Gesundheitsministerin/Ministers, der in erster Linie mal die Ärzte platt machen soll.

Doch die Patienten sind am Ende die Leidtragenden.
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