Samstag, 5. September 2015

Leserkommentare [13800]

[04.09.2015, 18:34:34]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
GKV-Kassen jammern auf hohem Niveau! 
Wer bei einem GKV-Gesamtetat von circa 300 Milliarden Euro pro Jahr über knapp 500 Millionen Euro Defizit im 1. Halbjahr 2015 klagt, braucht doch nur den Gesundheitsfonds bitten, im 2. Halbjahr etwas mehr auszuschütten. Denn der Gesundheitsfonds, der an die Kassen monatlich gleiche Zahlungen ausschüttet, nimmt aufgrund der Verbeitragung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld in der zweiten Jahreshälfte deutlich mehr ein, als im ersten Halbjahr.

Ansonsten ein brillanter Bericht von Helmut Laschet!

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund  zum Beitrag »
[04.09.2015, 18:07:07]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Nur zur Info  
Gynäkologen, Orthopäden, Urologen, Dermatologen und Augenärzte nennt man intern »GOUDA-Ärzte« … diese Fachrichtungen rechnen besonders viele IGeL-Leistungen ab … MfG  zum Beitrag »
[04.09.2015, 17:11:49]
Dr. Fritz Gorzny 
Auch bei KIndern sind Augenprobleme häufige Ursache von Kopfschmerzen 
Bei Vielen tausend Fällen von Kindern mit LRS/AD(H)S und chronischen Kopfschmerzen erwiesen sich eine optimale Korrektion von Fehl/Stabsichtigkeiten vor allem Störungen des Binokurlasehens im Sinne einer assoziierten Heterophorie mit Brillen als nützliche Helfer. Mit Tragen der richtigen Brille verschwanden als erstes regelmässig die Chronischen Kopfschmerzen. Automatisch besserten sich auch Konzentration und Leistungsbereitschaft. Eine sorfältige Analyse des Binokularsehens und der Sehschärfe notfalls unter Cycloplegie durch einen Experten ist vorher allerdings unerläßlich  zum Beitrag »
[04.09.2015, 16:57:32]
Dr. Fritz Gorzny 
Auch an die Augen denken 
In unzähligen Fällen von Migräne von Kindern und Erwachsenen erweisen sich eine latente Hyperopie/ Anisometropie vor allem aber eine nicht korrigierte assiziierte Heterophorie vulgo "Winkelfehlsichtigkeit" als Ursache dieser außerordentlich belastenden Störung. In diesen Fällen verschwinden die Schmerzanfälle prompt mit dem Tragen der korrekten Brille. Es lohnt sich also bei MIgräne eine Analyse des Sehens und Binokularsehens zu veranlassen, benötigt dafür aber auch einen kompetenten Untersucher.Infos unter IVBS.org.
Dr. Fritz Gorzny, Augenarzt Koblenz , Vizepräsident der Internationalen Vereinigung für binokuares Sehen zum Beitrag »
[04.09.2015, 15:15:24]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Der aktuelle UPD-Jahresbericht steht seit dem 1. Juli 2015 aus! 
Der aktuelle Jahresbericht der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) steht seit dem 1.7.2015 aus und ist bis heute nicht im Internet zu finden. Der letzte verfügbare Jahresbericht von 2014 ist ein Trauerspiel für die deutsche Versorgungsforschung.

"Sie [80.008 Beratungsgespräche] basieren aber auf der Idee, dass die Themen und Anliegen der Patientinnen und Patienten aus der Vielzahl der Beratungsgespräche einen Erkenntnisschatz beinhalten, der es wert ist, geborgen zu werden."

Das ist in der empirischen Sozial- und Versorgungsforschung als 'Schatzsuche' magisch-mystisch-naiver Empirismus auf unterster Stufe der Erkenntnistheorie.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund  zum Beitrag »
[04.09.2015, 14:56:03]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Vorwürfe der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) müssen auch belegbar sein! 
Ich habe mir die UPD-Selbstdarstellungen im Internet angeschaut: Dort wird ausschließlich auf den "Monitor - Patientenberatung | 2014" mit "Berichtszeitraum 01.04.2013 – 31.03.2014" und "Berlin, 1. Juli 2014" als Publikationsdatum verwiesen.

Der seit 1.7.2015 ausstehende Jahresbericht mit Berichtszeitraum vom 1.4.2014 bis 31.3.2015 ist somit von der UPD s e l b s t noch n i c h t öffentlich gemacht und ins Netz gestellt worden.

I n h a l t l i c h ist der UPD-Bericht von 2014 eine Katastrophe: Selbst die Zusammenfassung liest sich bemerkenswert vage und ungenau. Ross und Reiter werden nie benannt, es fehlen fast überall belegbare Zahlen, Tabellen und Daten. Textbeispiele:

1. "Sie basieren aber auf der Idee, dass die Themen und Anliegen der Patientinnen und Patienten aus der Vielzahl der Beratungsgespräche einen Erkenntnisschatz beinhalten, der es wert ist, geborgen zu werden."

2. "...leistungsrechtliche Fragen, gefolgt von Beratungen zu Patientenrechten, zu Fragen der Krankheits- und Lebensbewältigung..."

3. "...rechtlichen Themen wie bereits im Vorjahr am häufigsten nachgefragt..."

4. "Im Berichtszeitraum vom 1. April 2013 bis zum 31. März 2014 wurden 80.008 Beratungsgespräche anonym erfasst...Insgesamt äußerten die Ratsuchenden in 13.225 Beratungsgesprächen eine Beschwerde über Akteure des Gesundheitswesens."

5. "In 5.423 Fällen sind die Beraterinnen und Berater dabei zu der Einschätzung gelangt, dass die Ratsuchenden zuvor falsch oder unvollständig informiert und beraten worden waren."

6. "4.129 Mal erfassten sie Hinweise auf Probleme, bei denen Zugangsbarrieren die Inanspruchnahme notwendiger Versorgungsangebote behinderten."

7. "In 7.132 Beratungsgesprächen hat die UPD zum Thema Behandlungsfehler beraten."

Nirgendwo werden Zahlen, Daten, Fakten genannt:
zu 1. Das Wort "Erfahrungsschatz" verrät, dass die UPD nicht mal bei der empirischen Sozial- und Versorgungsforschung angekommen ist. Sie verharrt in ihrer 'Schatzsuche' als mystisch-naivem Empirismus auf der untersten Stufe der Erkenntnistheorie.
zu 2. Fragen der "Lebensbewältigung" gehören zur professionellen Ehe-, Lebens- und Konfliktberatung.
zu 3. Zu "rechtlichen Themen" zu beraten ist ohne juristische Ausbildung unzulässige Rechtsberatung.
zu 4. Bei "80.008 Beratungsgesprächen" nur 13.225 Beschwerden "über Akteure des Gesundheitswesens" entgegen zunehmen bedeutet, dass nur in 16,53 Prozent darüber gesprochen wurde. In 83,47 Prozent wurde offenkundig über ganz andere Themen gesprochen. Welche diese waren, darüber schweigt sich die UPD aus.
zu 5. Und wie viel von dieser "Einschätzung" können die Berater auch belegen?
zu 6. Insbesondere Haus-Ärztinnen und -Ärzte bzw. die GKV selbst bieten über die Versichertenkarte niedrig-schwellige, kostenfreie Beratungs- und Hilfsangebote. Wo liegen da die "Zugangsbarrieren"?
zu 7. Sind für die UPD "Behandlungsfehler" etwa keine "Beschwerde über Akteure des Gesundheitswesens"?

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund



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[04.09.2015, 13:54:24]
Cordula Mühr 
Verdacht 
Der Verdacht drängt sich auf, dass diese Vergabeentscheidung zugunsten von Sanvartis von Seiten des GKV-SV auch unter dem Eindruck der kritischen Rückmelde-Berichte der UPD erfolgt ist (siehe Artikel in der Ärzte Zeitung: "UPD-Bericht: Ärzte und Kassen verletzen Patientenrechte")....  zum Beitrag »
[04.09.2015, 12:04:12]
Doris Schmitt 
Kommentar Dr. Thomas G. Schätzler zur Studie Cao et al. Alkohol und Brustkrebs 
Vielen Dank für diesen wichtigen Kommentar zu diesen unsinnigen, verunsichernden und Panik erzeugenden Studiendaten. Studien dieser Art fördern das negative Image von Studien im allgemeinen und geben Kritikern weiteren Zündstoff.
Doris C. Schmitt
Konstanz zum Beitrag »
[04.09.2015, 09:19:24]
Dr. Robert Siebel 
Gebetsmühlenartig immer wieder der gleiche Unsinn 
5946 Euro netto im Monat- natürlich wieder im Durchschnitt versenkt, die armen armen Ärzte!!
Konservative Goudah Ärzte in Nordrhein können nur davon träumen- viele erwirtschaften mit den KV-Bezügen noch nicht einmal ihre Betriebskosten!

Es lebe das Zi-Panel hoch zum Beitrag »
[03.09.2015, 23:24:27]
Sandro Taumer 
E-Card für Asylbewerber 
Eine E-Card steht ausschließlich Versicherten zu, die dafür (als gesetzlich Versicherte gemeinsam mit ihrem Arbeitgeber!) auch Versicherungsbeitrag entrichten!!!
Für andere Bedürftige ist mit dem Sozialamt abzurechnen!
Schon vor dem Hintergrund, daß sich derzeit gerade bei den gesetzlichen Krankenkassen eine kommende Beitragserhöhung für die Mitglieder/ Versicherten abzeichnet, scheint ganz sicher eine beitragsfreie Mitversicherung von Asylbewerbern/ FLüchtlingen (zweifellos auch zu Lasten der Beitragszahler!) nicht der richtige Weg zu sein, und schon gar nicht, um Solidarität mit Flüchtlingen zu erreichen! zum Beitrag »
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