Mittwoch, 30. Juli 2014

Leserkommentare [10498]

[30.07.2014, 08:48:19]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Ursache und Wirkung von "Hormonen" 
Testosteron ist bekanntlich mit der Muskelmasse korreliert,
wird diese also gezielt auftrainiert, steigt sogar der Testosteronspiegel, auch im Alter!
Das Umgekehrte, genannt Doping, funktioniert bekanntlich NICHT ohne zusätzliches Muskeltraining.
Die (künstliche) Gabe von Hormonen ist immer ein Spiel mit dem Feuer und selten medizinisch indiziert.
Auch das Östrogen (bei Frauen) hat unbestritten gesundheitlich positive Wirkung bis zur Lebensverlängerung,
was man (statistisch) nachweisen kann, wenn Frauen noch spät Kinder kriegen,
jedoch hat die postmenopausale Gabe mehr Nachteile als Vorteile. zum Beitrag »
[30.07.2014, 08:34:57]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Sehr schöne Übersicht, 
man könnte fast meinen, entspricht dem "gesunden Menschenverstand",
wobei unser Gehirn nicht nur einen gesunden Körper benötigt (Bewegung), sondern das Gehirn selbst auch aktiv benutzt werden muss, was sich wohl unter dem Wort "Bildung" versteckt.
Was nicht "benutzt" wird, verkümmert.
Deshalb sehe ich die "Rollatorgesellschaft" auch etwas nachteilig. zum Beitrag »
[30.07.2014, 07:57:13]
Dipl.-Med Wolfgang Meyer 
Ablenkungsmanöver der Verantwortlichen 
Es kann nicht sein, was nicht sein darf! Was mich nicht wundert, dass sich bestimmte Kreise jetzt gerade die Psychotherapeuten herausgreifen, um über gravierende Mängel in der Gesundheitsversorgung hinwegzutäuschen. Manche Medien machen da mit! Und Wortführer aus dem politischen Lager sowie seitens der Krankenkassenbürokratie gab es ohnehin schon immer! Die Psychotherapeuten helfen Menschen, stabiler und wehrhafter, wieder selbstbewußter zu werden, sich besser abzugrenzen, sich nicht alles gefallen zu lassen. Und dies ohne die Segnungen der pharmazeutischen Industrie, sprich ohne Psychopharmaka! Dies richtet sich natürlich gegen berechtigte Interessen bestimmter Kreise, selbst aus dem eigenen Lager! Dies tut unsere Fachgruppe
mit einer denkbar sparsamen Vergütung! Ich will sagen, wie wenig intelligent muß jemand sein, hier "Abzocke" zu unterstellen! Vielleicht haben die Wartezeiten auch damit zu tun, dass wir Psychotherapeuten auf
wirkliche Qualität bei unserer Arbeit achten und damit beherzigen, was wir auch unseren Patienten beibringen wollen! Und dazu gehört, sich nicht dem Zeitgeist zu beugen und sich gegen Zeitdruck und Überforderung
zur Wehr zu setzen! Dies sei einmal sehr deutlich allen Kontrollierern, Bürokraten und Besserwissern sowie Analysierern gesagt, die unwissend daherschwafeln und vom Leben so gut wie keine Ahnung haben oder davon nichts wissen wollen! Mensch, bin ich zornig!!! zum Beitrag »
[30.07.2014, 07:53:24]
Dr. Matthias Luy 
Schwimm-Gips 
Schon seit Jahren legen wir Gipse komplett aus Kunststoff an, mit denen man ins Wasser gehen kann, was besonders von Kindern geschätzt wird, die in der Badesaison sich das Ärmchen brechen.

gez. Dr. Matthias Luy, Chirurgische Praxis Kehl zum Beitrag »
[29.07.2014, 23:48:42]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Die PACE-Studie: Ein dümmlich-irreführendes Akronym, aber nichts dahinter! 
Bei den Fachinformationen zu Paracetamol 500 mg steht unter 4.1 Anwendungsgebiete
– leichte bis mäßig starke Schmerzen
– Fieber.

Bei den Fachinformationen zu Ibuprofen 400 steht unter 4.1 Anwendungsgebiete
Symptomatische Behandlung von Schmerz und Entzündung bei:
– akuten Arthritiden (einschließlich Gichtanfall)
– chronischen Arthritiden, insbesondere bei rheumatoider Arthritis (chronische Polyarthritis)
– Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew) und anderen entzündlich-rheumatischen Wirbelsäulenerkrankungen
– Reizzuständen bei degenerativen Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen
(Arthrosen und Spondylarthrosen)
– entzündlichen weichteilrheumatischen Erkrankungen
– schmerzhaften Schwellungen und Entzündungen nach Verletzungen.

Wie es bei dieser Ausgangslage in Deutschland zur "Nationalen VersorgungsLeitlinie Kreuzschmerz" kommen konnte, in der "bei leichtem bis moderatem akutem nichtspezifischem Kreuzschmerz ein Behandlungsversuch mit Paracetamol bis zu einer maximalen Tagesdosis von 3 g" empfohlen wird, bleibt unerfindlich. Es ist gerade n i c h t "Medikament der ersten Wahl bei harmlosen akuten Rückenschmerzen", wie sich die Deutsche Schmerzliga auch noch zusammengereimt hat.

Die PACE-Studie hat mit Paracetamol das falsche Medikament gewählt. Und auch ein Placebo gegen "Doktor, ich hab' Rücken", wie es im Ruhrgebiet so treffend heißt, ist genauso wenig wirksam wie unwirksam. Insbesondere wenn alle Studienteilnehmer außer der Medikation Empfehlungen erhalten, die Beweglichkeit auch mit n i c h t medikamentösen Maßnahmen wieder zu erlangen. Dem eindeutigen Kommentar von Peter Leiner kann man nur zustimmen.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund (z.Zt. Reykjavik/Iceland)

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[29.07.2014, 23:21:48]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Falsche Studie am falschen Objekt: Falsche Schlussfolgerungen! 
Bei den Fachinformation zu Paracetamol steht unter 4.1 Anwendungsgebiete
– leichte bis mäßig starke Schmerzen
– Fieber.

Es ist also n i c h t "Medikament der ersten Wahl bei harmlosen akuten Rückenschmerzen", wie sich die Deutsche Schmerzliga zusammengereimt hat. Und auch die PACE-Studie hat mit Paracetamol das falsche Medikament gewählt.

Ebenso ist ein Placebo gegen "Doktor, ich hab' Rücken" wie es im Ruhrgebiet so treffend heißt, genauso wenig wirksam oder unwirksam. Insbesondere wenn alle Studienteilnehmer außer der Medikation Empfehlungen erhalten, die Beweglichkeit auch nicht medikamentös wieder zu erlangen.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund (z.Zt. Reykjavik/Iceland)
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[29.07.2014, 22:54:08]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Lange Leitung? 
Wenn man genau hinschaut, hat Ihre Antwort, Herr Steffen Jurisch, über ein Jahr vom 12. 7. 2013 bis 29. 7. 2014 gedauert. Wann hatten Sie denn in Ihrer Heilpraktiker-Praxis das letzte Mal "notfall- und intensivmedizinische Entscheidungskonflikte bzw. psychiatrische Extremsituationen" zu bewältigen?

Und mit dem "Fall Mollath", wie Sie es zu formulieren pflegen, haben weder Sie noch ich jemals etwas zu tun gehabt. Auch kennen Sie "chemotherapeutische Mass(ß)nahmen bei Minderjährigen" allenfalls vom Hörensagen: Die Fälle, wo das Sorgerecht der Eltern durch r i c h t e r l i c h e n Beschluss aufgehoben werden musste, um bei einer vital bedrohlichen Tumorerkrankung medizinisch abgewogene Maßnahmen zum Schutz des Kindes gegen völlig uneinsichtige Eltern durchzusetzen, lassen sich an einer Hand abzählen. Die absolut überwiegende Mehrheit der Eltern handelt verantwortungsvoll im Sinne ihres Kindes. Es bleibt unerfindlich, was aus Heilpraktiker-Sicht dagegen spräche?

Eine wie auch immer geartete "Ernährungspflicht" gibt es nicht. Die Folgen dieser grundgesetzlich garantierten Freiheit müssen Ärzte und sicher auch manche Heilpraktiker ausbaden, wenn sie zu vernünftigen Lebensstilen raten wollen.

Sie unterliegen übrigens einem folgenschweren Irrtum: Kein Arzt in Deutschland vermag, "eine Zwangsbehandlung anzuordnen". Dies kann nur durch einen ordentlichen Gerichtsbeschluss und ggf. durch ein richterliches Eilverfahren bei 'Gefahr im Verzug' geschehen.

Was nun wirklich nervt, ist Ihre Meinung zum ärztlichen Misserfolg: "Dann sollte ihm eine empfindliche Strafe treffen" schreiben Sie wörtlich. Aber das muss man ja auch bei Ihrem Satz "dass Heilpraktiker keine Ahnung von nichts haben" überdenken.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund (z.Zt. Reykjavik/Iceland)
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[29.07.2014, 20:37:52]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
nicht nur Ärzte! 
unsere ehrwürdige Rita Süßmuth hat mit dafür gekämpft KEINEN AIDS-Test machen zu dürfen.
Soweit sind wir gesunken.
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[29.07.2014, 14:02:25]
Steffen Jurisch 
Überdenken 
Sehr geehrter Herr Kollege Dr. med. Schätzer,

ich darf mich schon wundern, woher immer wieder die selbstsichere Annahme herrührt, dass Heilpraktiker keine Ahnung von nichts haben. Ich glaube, dass es in jeder Berufsgruppe dieser Welt sowohl Experten als auch Ausübende gibt, die mehr Schein als Sein verkörpern.

Eine medizinische Entscheidung in einer Notsituation, in welcher das Einverständnis des Patienten nicht eingeholt werden kann (aus objektiven Gründen die aus einer Verletzung oder Schädigung des Organismus herrühren, wie z.B. einem schweren Verkehrsunfall, einer Herzattake oder ähnlichem) stellt in kleinster Weise eine Zwangsbehandlung dar, denn im Normalfall darf davon ausgegangen werden, dass der Patient den gleichen Überlebens- oder Weiterlebenswillen hat wie jeder andere Mensch.

Es gibt jedoch genug Fälle in der Vergangenheit in welcher eine Zwangsbehandlung angeordnet wurde, wo kein Notfall im eigentlichen Sinn gegeben ist. Als Beispiel darf ich hier den Fall Mollath anführen oder die oft gegen den Willen durchgeführten chemotherapeutischen Massnahmen bei Minderjährigen, bei denen das Sorgerecht der Eltern einfach ausser Kraft gesetzt wird. Diese Beispiele waren bei meiner generellen Meinungsäusserung in meinem Hinterkopf. Und gerade bei letzterem, glauben Sie mir ruhig, habe ich mehr Erfahrungen als Sie es je haben werden. Gott möge Ihnen helfen, dass Sie niemals diese Erfahrung machen müssen.

Noch ein Wort zur "apodiktisch vegane Ernährungspflicht als Nonplusultra und Endlösung für und gegen alle Krankheitszustände dieser Welt". Apodiktische Lösungen gibt es nicht!
Ich kenne auch keinen Menschen der eine vegane Ernährungspflicht je gefordert hat, ich kenne aber im Gegenzug genug Beispiele für eine Omnivore Ernährungspflicht.
Allerdings bin ich der tatsächlichen Ansicht, dass eine gesunde vegane Ernährung ein wichtiger Baustein bei der generellen Gesundheitsprävention ist - denn eine gesunde vegane Ernährung umfasst weit mehr als nur das weglassen sämtlicher tierischer Produkte. In der Diskussion um Ernährung sind es in der Regel nicht die Heilpraktiker die mit Nichtwissen oder Halbwissen sich disqualifizieren - auch wenn es unter diesen noch eine Menge Vertreter gibt, die kein Wissen über eine gesunde Ernährung haben. ;-)

Fazit:
Wenn Sie sich als Arzt bei jeder Entscheidung in erster Linie von Ihrem Herzen, Ihrem menschlichen Verstand, geleitet von Ihrer Berufung als Arzt, leiten lassen - dann ist meine und die Welt der anderen Menschen in Ordnung und wird es bleiben, denn dann können Anwälte oder Institutionen entscheiden was diese wollen, es wird immer Ihre Arztmeinung das ausschlaggebende Moment sein, zum Wohle des Menschen!

Hochachtungsvoll und ebenfalls mit kollegialem Gruß
Steffen Jurisch, Heilpraktiker zum Beitrag »
[29.07.2014, 10:28:47]
Monika Skibicki 
Unheilige Allianz 
Sehr geehrte Redaktion,
falsche Argumente werden nicht richtiger ,indem man sie stereotyp wiederholt.
Die Kampangnen vom bpa und ver.di zielen auf Punkte in der Kammerdiskussion, die die Befürworter gar nicht bearbeiten wollen und aus gesetzlichen Gründen auch nicht dürfen.
Es scheint die Vorstellungskraft einiger Sprecher dieser Organisatoren
zu überfordern, die tatsächlichen Hintergründe einer Kammergründng zu erfassen.Wie froh wären wir,hätte ver.di eine bessere Bezhlung für die Pflegenden erreichen können, wie gut wäre es, würden die Arbeitgeber des bpa Verbandes die Arbeitsbedingungen ihrer Beschäftigten verbessern.
Wir fordern eine Selbstverwaltung, damit sich endlich einige fremde Professionen nicht meht Gedanken über die Entwicklungen der Pflege machen und dabei vergessen, dass sie für die Rahmenbedingungen zuständig sind.Das Anliegen der Befürworter, die Berufsinhalte zu defininieren,die internen Angelegenheiten der Weiterentwicklung des professionellen Handels,ein mandatierter Verhandlungspartner bei der Neuverteilung der Aufgaben im Gesundheitswesen( Zitat Dr.Leffmann,Ärztekammer S-H )zu sein,eine Entwicklung der Fort- und Weiterbildungsangebote usw.zu bearbeiten, dass sind unsere Vorstellungen.
Als Vorsitzende des Fördervereines in Niedersachsen halte ich viele Vorträge in Krankenhäusern, amb. Pflegediensten und einigen Altenheimen.
Die große Nähe der Beschäftigten in Altenpflegeeinrichtungen zu ihren Arbeitgebern verhindert unserer Meinung nach, eine objektive Beschäftigng vieler Altenpflegerinnen mit dem Thema.
Das keine AltenpflegerIn im Vorstand des Fördervereines ist, ist sehr zu bedauern, dabei muss allerdings berücksichtigt werden, dass die Zahl der Gesundheits- und KrankenpflegerInnen zur Altenpflege ca. 50 : 30 % beträgt.Nach unserem Verständnis gibt es nur ein professionelles Handeln in der Pflege,dass Schwerpunkte nach Lebensalter und Bedürfnissen der Menschen, die pflegerische Leistungen in Anspruch nehmen müssen ,bestimmt wird.
Pflegerisches Handeln ist nicht nach Orten ,an denen gepflegt wird, aufzuteilen.

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