Leserkommentare [16604]

[09.12.2016, 16:25:30]
Thomas Georg Schätzler 
Eine infektionsepidemiologisch-archäologische Reise... 
Wie schön! Die Publikation: "17th Century Variola Virus Reveals the Recent History of Smallpox" heißt die Publikation von Ana T. Duggan et al. in "Current Biology"
http://www.cell.com/current-biology/fulltext/S0960-9822(16)31324-0
nimmt uns mit auf eine Reise zu der Dominikaner-Kirche zum Heiligen Geist in der prächtig restaurierten Stadt Vilnius in Litauen, wo die Mumie eines Kindes in der Krypta gefunden und auf das Jahr 1654 datiert wurde ["Lithuania is shaded in yellow, with the red star indicating the city of Vilnius, the location of the Dominican Church of the Holy Spirit where the VD21 specimen was found and dated to approximately 1654. Dates in black indicate known smallpox outbreaks in nearby countries during the 17th century...The crypt where the child mummy was located."]

Das Autorenteam hebt die einzigartige Position der Pocken in der Medizingeschichte hervor. Es sei die erste Krankheit gewesen, gegen die eine Impfung entwickelt wurde und bleibe die einzige Krankheit der Menschen, die durch Vakzination eradiziert worden sei... ["Smallpox holds a unique position in the history of medicine. It was the first disease for which a vaccine was developed and remains the only human disease eradicated by vaccination. Although there have been claims of smallpox in Egypt, India, and China dating back millennia , the timescale of emergence of the causative agent, variola virus (VARV), and how it evolved in the context of increasingly widespread immunization, have proven controversial. In particular, some molecular-clock-based studies have suggested that key events in VARV evolution only occurred during the last two centuries and hence in apparent conflict with anecdotal historical reports, although it is difficult to distinguish smallpox from other pustular rashes by description alone..."]

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund  zum Beitrag »
[09.12.2016, 16:13:57]
Henning Fischer 
gelobtes Bayern? 

hier in der KVWL wird einiges nur zu 60% ausgezahlt (Geriatrie) und die ohnehin mit 22 Euro miserabel honorierten Hausbesuche bringen nach Budgetausschöpfung nur noch 5 Euro!

(wie das Budget zustande kommt will ich lieber nicht erörtern) zum Beitrag »
[09.12.2016, 15:26:15]
Thomas Georg Schätzler 
Was kommt zu Metformin hinzu? 
Müsste es wohl besser heißen. Denn die EMPA-REG Studie mit Empagliflozin als add-on zur Typ-2 Diabetes mellitus Standardtherapie war so erfolgreich.

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund  zum Beitrag »
[09.12.2016, 12:48:45]
Detlef Bunk 
Angriff auf die Volksgesundheit  
Aus Sicht der Entwicklungspsychopathologie ist nach gegenwärtigem Forschungsstand die Freigabe von THC ein Angriff auf die Volksgesundheit, insbesondere auf die dervheranwachsenden Generationen. THC als Medikament Ja – als Genussmittel Nein! Reichen denn den gewissenlosen und egoistischen Verfechtern der Cannabis-Legalisierung nicht schon die Abhängigkeitsfolgen des kulturanthropologisch gewachsenen (noch) legalen Drogenkonsums?
Ich wiederhole meinen Kommentar von 2014:
Jede Legalisierung von Tetrahydrocannabinol (THC), die unterhalb der juristischen Schwelle eines BtM-Rezeptes liegt, ist ein Verbrechen gegen die Volksgesundheit. Insbesondere bei jugendlichen Konsumenten wurde durch eine Meta-Analyse von 35 Einzeluntersuchungen nachgewiesen, „dass Cannabiskonsumierende ein um 41 Prozent höheres Risiko für eine Psychose haben, als abstinente Personen. Dabei fanden sie zudem eine dosisabhängige Beziehung“ (Zammit et al., 2007). Das bedeutet, je mehr die Personen kiffen, desto höher ist ihr Risiko, schwer psychisch zu erkranken.

Haben wir nicht schon genug Verrückte und Psychotherapiebedürftige in Deutschland?

Lit:
Zammit, S, Lingford-Hughes, A, Barnes, T, Jones, P, Lewis, G, Moore, T & Burke, M (2007). ‘Cannabis use and risk of psychotic or affective mental health outcomes: a systematic review’. The Lancet, Vol. 370 (9584), pp. 319 – 328.

Dr. Detlef Bunk
Psychotherapeut Essen

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[09.12.2016, 10:45:46]
Karlheinz Bayer 
mangelndes Unrechtsbewußtsein 

Eins muß noch nachgetragen werden.
Es ist ärgerlich und verwerflich, wie Herr Nordmann hier daherredet.
Es spricht für ein mangelndes Unrechtsbewußtsein, das erinnert an Aussagen wie, bei der Steuererklärung schummeln doch alle, oder ich halte mich grundsätzlich nicht an Verkehrsregeln.
Nordmann ist einer unserer höchstrangigen Funktionäre.
Von dieser Charge erwarte ich Sauberkeit. zum Beitrag »
[09.12.2016, 07:47:39]
Karlheinz Bayer 
Wendehals hin, Heuchlerei her, der Sch... muß weg! 

Die ICD-Kodierung ist ein Etwas mit Läusen und Flöhen. Viele Diagnosen gibt es nicht, andere sind erkennbar insuffizient. Vom ICD-9 zum ICD-10 ist viel zum Besseren geändert worden. Sonnvoll sind z.B. die Angabemöglichkeiten für links und rechts oder Verdacht auf, Zustand nach und Dauer.
Das ist Doklumentation.
"Upcoding" aber ist eine Erfindung der Kassen(TKK genauso wie AOK), die mit der Dokumentation nur noch marg9nal zu tun haben. In Wahrheit haben die Kassen einen Hebel entdeckt, um den Risikostrukturausgleich zu umgehen. Das ist schofel.
Das Wort "Upcoding" werden Sie übrigens im Websters Standard Englih nicht finden. Es ist eine deutsche Erfindung, so wie Handy und Oldtimer.
Besonders negativ ist jedoch die Masche, namentlich von der AOK in Baden-Württemberg praktiziert, aber sicher auch andernorts, "Beraterinnen" in die Ptraxen zu schicken, die uns Ärzten zeigen sollen, wie man "richtig" kodiert. Natürlich ausnahmslos "up".
Verwerflich ist, daß diese "Beraterinnen" (eres mögen auch Berater sein) Listen mit Patientennamen haben und Diagnosen.
Das geht garnicht!
Das ist ein Eingriff in datenrechtlich geschützte Bereiche. Ich habe eine "Beraterin" aus der Praxis werfen müssen, bevor ich handgreiflich geworden wäre.
So geht das nicht.
Will man den Risikostrukturausgleich kippen, dann über die Politik, und nicht über Manipulationen an uns Ärzten an der Basis.
Letztes Argument, meine ICD-Codes dienen auch als Beweise für mögliche Regresse oder gar Kunstfehlervorwürfe. Ich würde übel dastehen, wenn ich aus einer Lumbalgie einen Bandscheibenschaden machen würde. Oder aus einem "V" ein "G" und eune "DD". Nicht umsonst weist die KV darauf hin, daß allein schon im Hinblick auf Regresse einerückwirkende Kodieränderung verboiten ist.
Fazit: Wer hier der Hauchler ist und was das Nest beschmutzt, liegt auf der Hand, und es ist nicht der Kroinzeuge Baas.

Dr. Karlheinz Bayer, Bad Peterstal

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[08.12.2016, 21:37:59]
Thomas Georg Schätzler 
Wie schon gesagt: "Einen selbsterklärenden Medikationsplan gibt es nicht!" 
Der Medikationsplan wirkt sich an vielen Stellen in den Praxisabläufen aus. Der Allgemeinarzt und Blogger Dr. med. Thomas Schätzler aus Dortmund erläutert, was sich in seiner Praxis ändert und wie die Motivation Medikationspläne zur erstellen sich entwickelt.

In meiner innerstädtischen hausärztlichen Praxis hat der Rentner-Anteil mit Multimorbidität und Mehrfachmedikation seit der Praxisgründung 1992 erheblich zugenommen. Für alle interaktions- und kommunikations-eingeschränkten Patientinnen und Patienten ist meines Erachtens ein alters- und anzahlunabhängiger Medikationsplan erforderlich. Bei Betreuung und Unterstützung durch Dritte sogar regelmäßig.

Circa 60 bis 70 Prozent meiner etwa 1000 Patienten pro Quartal brauchen dringend einen Medikationsplan: Entweder wegen bio-psycho-sozialer Einschränkungen, wegen zu hoher oder unübersichtlicher Anzahl der unterschiedlichen Medikationen oder auch aufgrund ihrer spezifischen Erkrankungen mit besonderem Einnahme-Regime, zum Beispiel bei Parkinson, Schilddrüsenerkrankungen oder Typ-1- und Typ-2-Diabetes.

Ab drei Medikamenten kann es schon kritisch werden, wenn noch Selbstmedikationen hinzukommen. Einen sich selbst erklärenden Medikationsplan gibt es nicht. Fünf Minuten pro Patient pro Quartal sind das Minimum für Erläuterungen sowie Hinweise auf mögliche Interaktionen und Nebenwirkungen. Das sind 20 Minuten pro Jahr, wobei sich der Aufwand durch ständig wechselnde Namen, Logos, Verpackungen und Generika-Produktwechsel auf der Jagd nach minimalen Einspar-Rabatten in den Apotheken doch spürbar verschärft.

Mindestens in 60 Prozent aller Patienten, die eine Medikamentenverordnung erhalten, benötigen den Medikationsplan. Bei uns in der Praxis seit 1992 manuell, seit 1995 mit EDV-Unterstützung. Ein großes Manko ist, dass den Patienten ihr Kassenrezept alternativlos in den Apotheken weggenommen wird, obwohl es als essenzieller Bestandteil der Arzt-Patienten-Kommunikation gilt.

Meine Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe konterkariert die Übersichtlichkeit der Medikation noch dadurch, dass beispielsweise in Zeiten der international anerkannten "Single-pill"-Hochdrucktherapie zur Verbesserung von Compliance und Adhärenz aus rein taktisch-ökonomischen und nicht-medizinischen Gründen nur noch Einzelsubstanzen in der Hochdrucktherapie verordnet und in der Offizin abgegeben werden sollen. Damit verdreifachen sich Einnahme-Fehler und -Risiken bei Dreier-Kombinationen.

Die Resonanz unserer Patienten auf den Medikationsplan, und damit schließe ich meine MFA als Mitarbeiterin ein, ist sehr positiv. Oft beklagen sie sich, dass Privatpatienten mit gleicher Medikation in der Apotheke das Rezept zurückerhalten und nachkontrollieren können, was ihnen ausgehändigt und beschriftet wurde.

Wesentlich bei der Compliance ist, dass auf jedem Rezept, das meine Praxis verlässt, eine exakte Dosierungsempfehlung und Anwendungsempfehlung steht (Dokumentationspflicht). Ein Medikationsplan erhöht die Arzneimittelsicherheit, insbesondere wenn eine intelligente, zielführend-indikationsgerechte Medikation darauf steht.

Aber das ist keineswegs selbstverständlich: Auf dem ersten von der Initiative Arzneimittelsicherheit veröffentlichten Modell-Medikationsplan findet sich ein unterdosiertes Antibiotikum und 3x2 (!) Sekretolytikum täglich. Der 2. Modell-Medikationsplan war auch nicht besser. Als Honorar einen Praxisumsatz von 94 Cent bis zu einem Euro im Quartal seitens der Kassenärztlichen Bundesvereinigung anzubieten, ist indiskutabel, demotivierend und verantwortungslos. Da muss nachgebessert und der individuelle hausärztliche Mehraufwand abgebildet werden.

Nach
http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/special-arzt-patient/article/920301/interview-selbsterklaerenden-medikationsplan-gibt-nicht.html

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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[08.12.2016, 19:31:41]
Christoph Luyken 
Hautkrebs-Screening: Nicht nachlassen! 
Wenn auch die Statistiker keinen Rückgang der Melanommortalität feststellen konnten, so ist doch schon allein erfreulich, daß das Bewußtsein bzw. die Sensibilisierung für das Thema Hautkrebs sowohl in der Bevölkerung als auch bei Ärzten gestiegen ist.

Und noch etwas: Das Screening erfaßt ja nicht nur malige Melanome!
Die Früherkennung von Basaliomen und Plattenepithelkarzinomen ist mit Sicherheit gestiegen (so meine Erfahrung als Hausarzt), und auch das ist ein Erfolg! Wenn die Frühdiagnose dieser Erkrankungen auch nicht die Mortalität meßbar senkt, so erspart sie den Betroffenen doch viel Leiden und den Krankenkassen hohe Therapiekosten.  zum Beitrag »
[08.12.2016, 17:52:01]
Henning Fischer 
jeder Pädagoge weiß: mit Zwang erreicht man garnichts 

Politiker dagegen setzen voll auf Zwang:

- Kassenarztgefängnis mit kompletter Entrechtung einschließlich Streikverbot
- Zwangsfortbildungen
- Zwangsqualitätssicherung
usw. usf.

positive Motivation: NULL

und nun Zwangsverordnungspläne für 4 Euro/Jahr! Nur Zwang, keinerlei Motivation.

Deutsche Gesundheitspolitik: ein nicht endender Alptraum.
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[08.12.2016, 16:16:58]
Thomas Georg Schätzler 
"WELTFLUCHT" n i c h t Kinder- und Jugend-spezifisch! 
Der DAK-Report und seine multimedialen Aufgeregtheiten bzw. sozialpolitischen Entrüstungen zeugen von weitgehender Unkenntnis kindlicher, jugendlicher und adoleszenter Entwichlungs-, Reifungs-, Ablösungs- und Distanzierungs-Prozesse.

Was ganz früher die Entdeckung des Sexuellen (Selbstbefriedigungsverbot), das oft verpönte erotische Erwachen und die Rebellion gegen das traditionelle "Establishment", das Eintauchen in die Welt von Karl May, das Sammeln von Briefmarken/Münzen, die Welt von "Heidi", "Sissi", "Pony", Lego,  Playmobil, Reiterhof, Pokemon, Tamagochi usw. usf. waren, sind heute die "Neuen Medien", die Unterhaltungselektronik und jederzeit abrufbare Wiederholungsschleifen.

Ich brauche wohl nicht betonen, dass erwachsene Spielhallen-Daddel-Besucher, Gamer, Glücksspieler, Zocker usw. unter dieselbe Kategorie des angeblich nur bei jungen Leuten zu pathologisierenden Verhaltens fallen: Einschließlich der weit über 2 Millionen, die als Fußballfans verkleidet, jedes Wochenende geradezu zwanghaft höchst alkoholisiert durch die großen und kleinen Stadien  dieser Republik ziehen.

Doch kaum hocken einige Jugendliche vor dem Rechner, um ganz im Sinne der Rock'n Roll und 68-er Revolte anders als die Erwachsenen sein zu wollen, ist es den etablierten, widerspruchslosen "Schluckspechten" in Deutschland auch nicht recht: Sie machen aus einzelnen Jugendlichen, die aus der Welt der EDV-, Internet- und  Gamer-Foren am liebsten gar nicht mehr auftauchen wollen, angeblich süchtig-perverse "peer-groups", die andere Altersgenossen mit ins Verderben ziehen wollen. Wohlwissend, dass Süchte, Sehnsüchte und Abhängigkeitskranheiten potenziell in jedem von uns stecken können. 

"Grundlage für die Suchteinstufung war eine von Wissenschaftlern in den USA ent­wickelte Systematik namens „Internet Gaming Disorder Scale“.
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/71767

Basis für diese "Grundlagen-Forschungen" waren u. a. eine Publikation in "Computers in Human Behavior" vom April 2015, Vol.45:137–143, doi:10.1016/j.chb.2014.12.006 mit dem Titel
"Measuring DSM-5 internet gaming disorder: Development and validation of a short psychometric scale" von
Halley M. Pontes und Mark D. Griffiths.
http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0747563214007213

Dort wird behauptet, dass man eine angeblich repräsentative Stichprobe von 1.060 teilnehmenden Spielern (85,1% männlich, Durchschnitts-Alter 27 Jahre) als Teilnehmer von Online-Game-Foren rekrutiert hätte. Eine zur Validierung zwingend notwendige Vergleichsgruppe von vergleichbaren N i c h t-Spielern hatte man sicherheitshalber gar nicht erst ausgewählt! Das hätte die Einseitigkeit, Willkürlichkeit und Irrelevanz der frei erfundenen Untersuchungs-Ergebnisse ja nur entlarven können ["The aim of this study was to develop a new nine-item short-form scale to assess Internet Gaming Disorder (IGDS-SF9) and to further explore its psychometric properties. A sample of 1060 gamers (85.1% males, mean age 27 years) recruited via online gaming forums participated. Exploratory factor analysis [EFA], confirmatory factor analysis [CFA], analyses of the criterion-related and concurrent validity, reliability, standard error of measurement [SEM], population cross-validity, and floor and ceiling effects were performed to assess the instrument’s psychometric properties. The results from the EFA revealed a single-factor structure for IGD that was also confirmed by the CFA. The nine items of the IGDS-SF9 are valid, reliable, and proved to be highly suitable for measuring IGD. It is envisaged that the IGDS-SF9 will help facilitate unified research in the field"].

Wissenschafts- und ekennnistheoretisch ist es völlig unangemessen, wie das Forsa-Institut, die GKV-Krankenkasse DAK Gesundheit, Marlene Mortler (CSU) als Drogenbeauftrag­te der Bundesregierung, der an der Studie beteiligte Suchtexperte Rainer Thomasius vom Deutschen Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und viele Andere unreflektierte bzw. invalide, für Deutschland gar nicht validierte Untersuchungs- und Test-Ergebnisse verwenden. Diese werden m. E. nur zum Pathologisieren, Medizinalisieren, Medikalisieren und Politisieren von Alltagsproblematiken postindustrieller Gesellschaften instrumentalisiert.

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund zum Beitrag »
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