Leserkommentare [16227]

[24.09.2016, 10:56:20]
Dr. Henning Fischer 
immer die selbe Schmierenkomödie 

seit Seehofer gibt es Budgets. Über die kann die KBV nicht verhandeln. Sondern nur über die Verteilung des Mangels (KVWL: die Kassen bezahlen 62% der erbrachten Leistungen).

Diese "Verhandlungen" sind ein reines Affentheater, das nur dazu dient, die Kassenärzteschaft einzulullen (es wird verhandelt! naja, das Ergebnis war erwartungsgemäß schlecht). Und das funktioniert. Keine Proteste, schon gar keine Streiks. Erzähl mal einem Metaller was von 0,9%!

Es gibt zwei Dinge, die unendlich sind: das Weltall und die Leidensfähigkeit (oder Dummheit?) der Kassenärzte.

Hallo Nachwuchs, wollt Ihr Euch das antun?
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[24.09.2016, 10:33:39]
Thomas Georg Schätzler 
"Haste mal 'nen Euro?" 
Fragt der Arzt seine Kassenärztliche Vereinigung in Absurdistan. "Nö" sagt die, "aber 94 Cent hab' ich noch als Kleingeld übrig. Und das muss aber auch für ein Quartal, also 3 Monate reichen, Du Beutelschneider!"

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund  zum Beitrag »
[24.09.2016, 10:07:03]
Dr. Henning Fischer 
@Bernhard Fries: " Solch eine Dreistigkeit gab es in 15 Jahren Kassenmedizin noch nicht" 

doch gab es. Auch davor z.B. EBM 2000, 2000 plus ect. Alles nur Konstrukte, um uns zu betrügen.

Verantwortlich: KBV, insbesondere deren Vorsitzende Köhler und Gassen.

Hallo Nachwuchs, aufgepaßt: die Ausbeutung der (Haus-)Ärzteschaft hat einen neuen Höhepunkt erreicht: tut Euch das nicht an!
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[23.09.2016, 21:34:10]
Bernhard Fries 
Veralbern können wir uns selbst 
Es wäre fast zum Lachen, eine Satire, wüssten wir als Hausärzte nicht, dass dies ernst gemeint ist. Jedes Wort dazu ist zuviel, der Bundeseinheitliche Medikationsplan damit schon vor Inkrafttreten gescheitert.
Sich von seiner Standesvertretung auch noch veralbern und für dumm verkaufen lassen zu müssen ist unsäglich und schürt Frust, Resignation.

Danke für Nichts, freuen wir uns auf sicher fürstlich honorierte z.B. Online - Anwendungen, Stammdatenabgleich etc.  zum Beitrag »
[23.09.2016, 16:24:49]
Bernhard Fries 
Eine bodenlose Frechheit 
Es ist eingetreten was zu befürchten war - quasi zum Nulltarif müssen Hausärzte neue erhebliche Pflichten erfüllen. Und was hieß es nicht im Vorfeld - den Mediplan gibt es nicht zum Nulltarif, er erfordert eine adäquate Vergütung ...
IST DAS ADÄQUAT ???? Auch mehrmals pro Quartal Medikamente erfassen, eingeben, ausdrucken, erklären, für einen !! Euro ???? Ein Unding.

Hinzu kam heute das Schreiben der Softwarefirma, das Modul Mediplan muß demnach nach 8 Wochen Probezeit käuflich erworben werden. Kosten ca. 400 Euro für 2 Ärzte.

Spätestens heute habe ich jeglichen Glauben an die KBV und deren Vertreter verloren. Für dieses Angebot von 1 ! Euro darf die Quartalsbelastung keine volle Minute betragen !!! Das ist einfach betriebswirtschaftlich nicht darstellbar und grenzt an Verdummung der gesamten Hausärzteschaft. Dazu die unsäglichen Worthülsen "adäquate Vergütung muss gewährleistet sein" - was soll denn das ?

Das weist wohl auch darauf hin, wieviel Entlohnung wir für das Handling der E-Card werden erwarten können ....


Ich bin sprachlos. Fassungslos. Ungläubig. Solch eine Dreistigkeit gab es in 15 Jahren Kassenmedizin noch nicht.


Glauben die KBV und die Kassen wirklich, dass wir Hausärzte zu diesen Konditionen das Projekt Mediplan aktiv betreiben werden? Na ja....

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[23.09.2016, 08:24:19]
Frank Sabisch 
Forscher abseits der Realität 
Das Problem ist sehr einfach erklärt. Schrittzähler zählen nämlich keine Schritte, sondern - mehr oder weniger ungenau - Bewegungen. Wenn der Nutzer eines solchen Zählers am Tagesende erfreut 10.000 "Schritte" abliest und seine Nahrungszufuhr auf diesen falschen Verbrauch einstellt, ist die Gewichtszunahme vorprogrammiert. Die Abweichungen der Zähler sind teilweise enorm. Fünf Stunden Autofahren hatten bei mir kürzlich 9.000 "Schritte" gezählt, Zähneputzen 400 und die Arbeit an der PC-Tastatur bringt am Tag auch noch mal einige tausend "Schritte". Die Probleme haben die meisten Tracker, ich habe/hatte drei davon in Verwendung. Leider wird das Problem in den Medien flächendeckend ignoriert. Abhilfe schafft das Tracking über das Handy, die Messungen sind hier wesentlich realistischer. Das muss man dann aber ständig körpernah tragen.  zum Beitrag »
[23.09.2016, 07:00:33]
Franz-Josef Wittstamm 
Selbst schuld oder selbstverantwortlich 
Die WHO spricht mit der Formulierung "chronische Krankheit" die Dicken doch nicht von der Selbstverantwortung für Ihren Lebenstil frei - wenn halt Schicksal ist, dann kann man die Armen ja auch nur bedauern. zum Beitrag »
[23.09.2016, 05:31:23]
Thomas Georg Schätzler 
Blamage für die Kassenärztliche Bundesvereinigung ( KBV )?  
KBV-Chef Dr. Andreas Gassen hat sich m. E. beim Nachfinanzierungsbedarf des "Orientierungs-Wertes" 2017 für die Niedergelassenen mit einer Umsatz-Steigerung von sage und schreibe 0,9 Prozent mal wieder bis auf die Knochen blamiert. Denn bei ca. 50 Prozent Kosten steigt der Orientierungswert nur um 0,45 Prozent in den Einnahmen-Ausgaben-Überschuss-Berechnungen. Gehaltszahlungen steigern dagegen direkt in voller Höhe das zu versteuernde Einkommen.

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund  zum Beitrag »
[23.09.2016, 05:20:25]
Thomas Georg Schätzler 
Im gleichen Atemzug... 
fordert die Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) gegenüber der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber (VKA) in ihren Tarifverhandlungen für die 55.000 Ärztinnen und Ärzte an kommunalen Kliniken 5,9 Prozent mehr Gehalt!

Zwar weist die Arbeitgeberseite eine diesjährige Forderung des Marburger Bundes noch zurück. Doch die letzte Tarifeinigung lag immerhin bei einem Plus von 4,1 Prozent.

KBV-Chef Dr. Andreas Gassen hat sich m. E. beim Nachfinanzierungsbedarf des "Orientierungs-Wertes" 2017 für die Niedergelassenen mal wieder bis auf die Knochen blamiert.

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund  zum Beitrag »
[22.09.2016, 22:31:12]
Dr. Henning Fischer 
"... halten 93 Prozent der Ärzte das Gesundheitssystem für gut oder sehr gut..." 

entweder man hat die Vorzeichen verwechselt oder das Ergebnis ist sehr teuer gewesen.

In meinem Universum ist es komplett umgekehrt.

(z.B.: laut Umfrage halten 85% der Assistenzärzte die Versorgung der Patienten für gefährdet. In einem guten oder sehr guten Gesundheitssystem?)
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