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| [21.05.2013, 17:33:08] |
| Denis Nößler
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| Per E-Mail erreichte uns folgender Leserbrief
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„Ich bin Hausarzt. Ich arbeite für Ihr Leben gern.“ Haben wir diese erniedrigende, ja anbiedernde Kampagne nötig? – Bei unseren Patienten bestimmt nicht, bei denen genießen wir eben (trotz alle Diffamierungen) nach wie vor hohes Ansehen. Auf die Stellen, auf die es ankommt, Politiker, Krankenkassen, Medien, Gesetzgeber macht dies gar keinen Eindruck! Im Gegenteil, die lachen sich in´s Fäustchen über dieses instinktlose Eigentor der Ärzteschaft! Qui s´excuse s´accuse. Und sie werden sich ebenso wie die Bürger und Patienten sagen: Die verdienen halt zuviel Geld, diese Ärzte. – Millionen für eine Werbekampagne zur besten Sendezeit über Jahre! – Wie wird das bald abgestanden sein, man kann es nicht mehr hören, Widerwillen wird geweckt.
Dazu zementiert dieser Slogan „Ich arbeite für Ihr Leben gern“ geradezu das Image, von dem wir Hausärzte („echte“ Ärzte, wie Herr Laschet persiflierend in der ÄZ vom 26./ 27.04.2013 schreibt) endlich runterkommen müssen, von der Aufopferungsrolle bis hin zur Selbstaufgabe und Hintanstellung aller privater Interessen. Diese Zeiten müssen jetzt endlich vorbei sein! – Gerade dies ist doch auch ein wichtiger Grund, weshalb der Nachwuchs weg bleibt.
Alle sagen sich, die scheinen es nötig zu haben, die Ärzte. Da muss was dran sein an dem, was immer wieder über die Ärzte verbreitet wird. Diese kontraproduktive Verschwendung unserer Beitragsgelder muss schleunigst gestoppt werden! Diese unseelige Kampagne ist peinlich. Marktschreierisch geben wir uns der Lächerlichkeit preis!
Dres. med. Welf und Heike Dieterich zum Beitrag »
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| [21.05.2013, 08:50:27] |
| Dr. Michael D. Lütgemeier
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| Soso, der Vorstand kann den Ärger nachvollziehen ....
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Wie wäre es denn, wenn der Vorstand mal in Amtshaftung und private Haftung gehen würde? Für michist die Sache sehr einfach: Kein Geld, KEINE LEISTUNG. Jedenfalls nicht auf Kasse. Die Ärzte sind einfach unfähig Fórderungen durchzusetzen- die (faktische) Umsonstarbeit sollte verboten und die Anleitung hierzu unter Strafe gestellt werden. zum Beitrag »
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| [21.05.2013, 08:07:56] |
| Dr. Thomas Georg Schätzler
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| Demografiebedingte Medikalisierung und Pathologisierung?
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Die Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) ist keineswegs so dramatisch, wie es den Anschein hat: Die extrem verbreitete "low-dose"-Prophylaxe mit ASS 50-100 mg täglich, ein Antihypertensivum für die 50 Prozent der Gesamtbevölkerung jenseits des 50. Lebensjahres, die unter Hypertonie und hypertensiver Herzerkrankung leiden, bzw. die Senkung hohen Cholesterins mit CSE-Hemmern ergeben schon drei Medikamenteneinnahmen pro Tag.
Dieses für hochentwickelte postindustrielle Länder typische Bild wird noch ergänzt durch z u s ä t z l i c h e medikamentöse Maßnahmen als Folge von Distress, Bewegungsmangel, Überernährung, metabolischem Syndrom und Diabetes mellitus. Von Systemerkrankungen wie Neoplasien, Rheuma, multipler Sklerose (MS), chronisch-entzündlichen Darmkrankheiten (CED), Epilepsie, M. Parkinson, M. Alzheimer, Kollagenosen usw. ganz zu schweigen.
Viel interessanter als das ambulante medikamentöse "Grundrauschen" wäre allerdings eine WIdO-Studie zur Anzahl der täglich verabreichten Medikamente im s t a t i o n ä r e n Bereich. Tägliche Medikamentengaben von weniger als 10 verschiedenen Präparaten sind in den Krankenhäusern eher exotische Ausnahmefälle. Medikalisierung und Pathologisierung im Alltag schreiten voran.
Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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| [21.05.2013, 07:41:57] |
| Dr. Gerhard Heinsch
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| Flatratemedizin auf Wunsch der Bundes-KV
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Die Grippewelle hat den Hausärzten unzweifelhaft Mehrarbeit im Sinne von deutlich mehr Patientenkontakten gebracht. Nicht nur die Fallzahlen sind angestiegen, sondern auch die Mehrfachkontakte mit den einzelnen Patienten (bis zu 6,7,8,10x im "Grippequartal") sind sprunghaft gestiegen.
Selbst ein Erfassen der Fallzahlen ergibt hier kein realistisches Bild und dieses scheint auch ganz im Sinne unserer Vertreter , insbesondere der Bundes-KV , zu sein.
Auf meine Anfrage hin, wie denn der Leistungsnachweis der Hausärzte im kommenden Hausärzte-EBM abgebildete werden soll, wenn es keine Möglichkeit der Dokumentation der Arzt/Patientenkontakte durch eine dafür vorgesehene Abrechnungsziffer gibt, bekam ich lediglich die Antwort, dass das so von der Vertretervollversammlung beschlossen sei.
Offensichtlich ist die Erfassung des tatsächlichen Aufwandes zum Nachweis für die Krankenkassen nicht unbedingt erwünscht, so dass die Hausärzte brav weiter im Rahmen der Flatrate die Patientenversorgung sicherstellen.
Ich kann den Kollegen nur empfehlen bis zum 25.5.2013 schnellsten hier noch einmal Anfragen an die KVen und KBV im Vorfeld der Beschlussfassung des "Hausärzte-EBM" zu stellen (am 25.5.13 findet die beschlussfassende Sitzung der Bundes-KV statt).
Weiterhin frohes Schaffen an alle Kollegen,
Dr.med.G.Heinsch
Hausärztlich tätiger Internist
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| [18.05.2013, 14:30:31] |
| Dr. Jürgen Groß
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| Sachsen-Anhalts Regierung dient dem Mammon
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Jesus sagte einmal (Luk. 16, 13): „Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon“. Die sich christlich nennende Regierung will ein außerordentlich traditionsreiches Uni-Klinikum, das eng mit der Leopoldina verbunden ist, schließen. Lieber Gott, was ist das für ein Land?!
Dr. med. Jürgen Groß, aufgewachsen am MLU-Uni-Klinikum zum Beitrag »
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| [18.05.2013, 14:15:56] |
| Dr. Jürgen Groß
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| Sachsen-Anhalts Regierung dient dem Mammon
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Jesus sagte einmal (Luk. 16, 13): „Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon“. Und da macht man die Uni-Klinik Halle an der traditionsreichen Martin-Luther-Universität, eng verbunden mit der Leopoldina, zunichte?! Die Regierung hat ihren Namen nicht verdient!
Dr. med. Jürgen Groß, aufgewachsen an der Uni-Klinik Halle zum Beitrag »
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| [17.05.2013, 23:28:28] |
| Dr. Horst Grünwoldt
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| Hackfleisch-Esser
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Das liebste Schichtarbeiter- und Maurerfrühstück besteht in Deutschland (das ist als Verzehrsgewohnheit einmalig in der EU) aus frischem Schweine-Mett auf "Schrippen" oder als Brotaufstrich.
Dabei handelt es sich um fein zerkleinertes (gewolftes), rohes Schweinefleisch mit einem hohen Wassergehalt, das auch noch mit (bakteriell kontaminierten) Zwiebeln, Pfeffer und Salz abgeschmeckt wurde.
Die Oberflächen- und Schmutzkeime eines gewachsenen Stück Bauchfleisches mit ca. 50%igen Fettgehalt und geschälten Zwiebeln wurden auf die große, innere Oberfläche beim zerkleinern und vermengen des Ganzen fein verteilt und können beim "Inkubieren" unter mangelnden Kühlbedingungen (größer + 4 Grad Celsius) natürlich zum massiven Keimbefall in wenigen Stunden auswachsen. Dazu zählen gewiß auch Salmonellen spp. als Umweltkeim und als potentieller Durchfall-Erreger.
Die frühere Gefahr, sich dabei noch eine Trichinellose einzufangen, scheint gebannt zu sein, seit in D sämtliche Schlachtkörper von Schweinen an den Prädilektionsstellen von Trichinellen-Befall im Tierkörper (Zwerchfellmuskel-Proben) der Trichinoskopie unterzogen werden.
Im übrigen schützt auch die verrufene "Massentier"-Haltung unter einem abgeschlossenen Dach hygienisch besser vor trichinellen-übertragenden Ratten - im Gegensatz zu im Freiland lebenden Bio-Schweinen!
Das zeigen eklatant die Trichinellen-Befunde bei Wildschweinen.
Danach solte eigentlich niemand einen rohen Wildschwein-Schinken verzehren, der nicht auch von einem erlegten Wildbret stammt, das zuverlässig auf Trichinellose untersucht worden ist.
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt, Rostock zum Beitrag »
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| [17.05.2013, 22:28:15] |
| Dr. Niki Zuka
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| Hohn
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Es gibt genügend Berichte über Nebenwirkungen mit Todesfolge.... Den Rest möge sich jeder selbst denken so er mag... zum Beitrag »
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| [17.05.2013, 17:43:19] |
| Sebastian Grude
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| kurativ oder präventiv?
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Die Frage ist aus monetärer Sicht eines forschenden Pharmaherstellers eindeutig zu beantworten. Warum also am Almosenbaum rütteln, wenn man auch eine Gelddruckmaschine bauen kann? zum Beitrag »
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| [17.05.2013, 12:00:29] |
| Dr. Birgit Bauer
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| Der Irrweg geht weiter !
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Ein freier Beruf braucht eine Gebührenordnung und keine nach Gusto der KK variierende Honorarordnung, ergo der EBM muß weg, die GOÄ muß zu dem gemacht werden was sie eigentlich sein sollte.
Wo bleibt der Aufschrei der Kammern, oder haben die die Vertretung der Ärzteschaft inzwischen ganz aufgegeben und kassieren nur noch ?
Die schlafen weiter den Schlaf der gerechten wie in den letzten 20 Jahren und mit ihnen die Aufsichtsgremien.
Für die Patientenbetreuung braucht es Ärzte und Pflegende und nicht unzählige KK, die so tun als wären sie privatwirtschaftlich tätig und in Wahrheit für ihre Werbestrategien Beitragsgelder der Pflichtmitglieder zweckentfremden. Solidarsystem und Markt geht in einem System nicht zusammen. Wer Markt will muß auch sagen, dass es zwangsläufig zur Entsolidarisierung kommen muß.
Schafft endlich klare nachvollziehbare Strukturen immer neue Verwaltungen und immer mehr Kontroller werden es nicht richten können.
Das hatten wir übrigens schon mal in Teilen unseres Landes!
Es braucht verlässliche nachvollziehbare Finanzierungsgrundlagen
um nicht noch den letzten Kollegen außer Landes zu treiben.
Der moderne Menschenhandel mit Abwerbung der Fachkräfte aus anderen Ländern wird es auch nicht richten können.
Fragt man sich eigentlich mal wie es durch den Exodus von Fachkräften in den Herkunftsländern aussieht, wie die Familien darunter leiden ?
Auch das hatten wir schon mal in unserem Land, uns hat es damals die Mauer beschert.
Das Wahlkampgeschrei bringt nur eins, weitere Verunsicherung unserer Patienten und Beitragszahler, wo bleibt hier die politische Verantwortung.
Vielleicht wird ja nach Pfingsten in den Entscheidungsgremien ein intelligenter geistiger Zuwachs sichtbar.
Mit den besten Grüßen für ein "geistreiches" erholsames Pfingstfest
B.Bauer zum Beitrag »
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