Ein freier Beruf braucht eine Gebührenordnung und keine nach Gusto der KK variierende Honorarordnung, ergo der EBM muß weg, die GOÄ muß zu dem gemacht werden was sie eigentlich sein sollte.
Wo bleibt der Aufschrei der Kammern, oder haben die die Vertretung der Ärzteschaft inzwischen ganz aufgegeben und kassieren nur noch ?
Die schlafen weiter den Schlaf der gerechten wie in den letzten 20 Jahren und mit ihnen die Aufsichtsgremien.
Für die Patientenbetreuung braucht es Ärzte und Pflegende und nicht unzählige KK, die so tun als wären sie privatwirtschaftlich tätig und in Wahrheit für ihre Werbestrategien Beitragsgelder der Pflichtmitglieder zweckentfremden. Solidarsystem und Markt geht in einem System nicht zusammen. Wer Markt will muß auch sagen, dass es zwangsläufig zur Entsolidarisierung kommen muß.
Schafft endlich klare nachvollziehbare Strukturen immer neue Verwaltungen und immer mehr Kontroller werden es nicht richten können.
Das hatten wir übrigens schon mal in Teilen unseres Landes!
Es braucht verlässliche nachvollziehbare Finanzierungsgrundlagen
um nicht noch den letzten Kollegen außer Landes zu treiben.
Der moderne Menschenhandel mit Abwerbung der Fachkräfte aus anderen Ländern wird es auch nicht richten können.
Fragt man sich eigentlich mal wie es durch den Exodus von Fachkräften in den Herkunftsländern aussieht, wie die Familien darunter leiden ?
Auch das hatten wir schon mal in unserem Land, uns hat es damals die Mauer beschert.
Das Wahlkampgeschrei bringt nur eins, weitere Verunsicherung unserer Patienten und Beitragszahler, wo bleibt hier die politische Verantwortung.
Vielleicht wird ja nach Pfingsten in den Entscheidungsgremien ein intelligenter geistiger Zuwachs sichtbar.
Mit den besten Grüßen für ein "geistreiches" erholsames Pfingstfest
B.Bauer
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