Dienstag, 2. September 2014

Leserkommentare [10797]

[02.09.2014, 15:10:01]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Kollege Dr. Peter Köhler, die (ernährungsbiol.) Vernunft spricht gegen einen Zusammenhang: 
ein bischen Gemüse dazu, und schon ist der Unterschied nicht mehr nachweisbar.
Es sind daher andere Faktoren, die dem Fleisch von den Vegetariern gerne untergeschoben werden.
In USA hat man auch untersuchungen gemacht, die die unterschiedliche Zubereitung betreffen.
Und tatsächlich, je stärker "verbrannt" desto ungesunder.
Der Hauptnachteil von gutem Fleisch ist global:
es ist nicht eben billig.
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[02.09.2014, 14:48:52]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Kein Alkohol ist auch keine Lösung! 
Ein Ärgernis vorweg: Die "European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition" (EPIC) Studie mit knapp 450.000 europäischen Teilnehmern ist ein krankheitsepidemiologischer Euphemismus. EPIC war und ist nie und nimmer prospektiv. Es handelt sich in Wahrheit um eine simple "Follow-up"-Studie im "wait and see"-Design mit ex-post Befragung von Ernährungs- und Lebensgewohnheiten. Im zeitlichen Verlauf wurden von verschiedenen Studiengruppen höchst unterschiedliche, spekulative Hypothesen vorformuliert, um sie an Hand von invalidem Datenmaterial verifizieren zu wollen. Denn niemand kann im Voraus p r o s p e k t i v definieren, was er die nächste Zeit essen und trinken bzw. wie er sich verhalten wird.

Die Arbeit von Kuanrong Li, Anika Hüsing und Rudolf Kaaks: "Lifestyle risk factors and residual life expectancy at age 40: a German cohort study" entspricht in den Kernaussagen bereits in ihrem Abstract der oben erläuterten, irritierenden EPIC-Verwirrung:
Als Hintergrund ihrer Studie geben die Autoren für "westliche Populationen" (was immer das sein mag?) die Assoziation von Rauchen, Adipositas, ungesunder Ernährungsweise, schwerwiegendem Alkoholkonsum und körperlicher Inaktivität als Ursache für etwa die Hälfte aller vorzeitigen Sterbefälle an. ["Background - Cigarette smoking, adiposity, unhealthy diet, heavy alcohol drinking and physical inactivity together are associated with about half of premature deaths in Western populations. The aim of this study was to estimate their individual and combined impacts on residual life expectancy (RLE)."].

Schlussfolgerungen lesen sich dann aber folgendermaßen: Förderung gesunder Lebensstile, speziell keine Zigaretten zu rauchen und ein gesundes Körpergewicht beizubehalten sollte die Kernkomponente öffentlicher Gesundheitsempfehlungen sein, um vorzeitige Todesfälle in Deutschland und vergleichbaren Wohlstandsgesellschaften zu reduzieren ["Conclusions
Promoting healthy lifestyles, particularly no cigarette smoking and maintaining healthy body weight, should be the core component of public health approaches to reducing premature deaths in Germany and similar affluent societies."].

Das ist so banal und schlicht gestrickt, dass den Autoren doch glatt entfallen ist, m o d e r a t e n Alkoholkonsum (und damit verbundenes Genussverhalten im Lebensstil) als eine Komponente der Verlängerung der Lebenserwartung und der Lebensqualität zu würdigen.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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[02.09.2014, 11:32:51]
Dr. Peter Köhler 
Rotes Fleisch = ? 
Wie ist die Verringerung der Lebenserwartung wissenschaftlich einwandfrei belegt? Es ist doch eher durch das Blut/Eisenangebot eine Verbesserung zu erwarten. zum Beitrag »
[02.09.2014, 09:14:43]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Männer rauchen weniger, Frauen rauchen mehr 
das ist der Trend.
political correct = Lüge zum Beitrag »
[02.09.2014, 08:10:32]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
sehr geehrter Herr Tobias Effertz,  
ihre Anti-Raucher- und Anti-Kinder-Marketing-Analysen sind doch ganz hervorragend.
Sie zeigen, was verführerisches Marketing bewirkt. Wenn Sie ehrlich sind, müssen Sie zugeben, dass die Steuererhöhung für die Opfer dagegen nicht viel ausgerichtet hat.
Dagegen sind die Gewinne der Tabakkonzerne weiter gestiegen.
Es geht auch anders, wie das Beispiel Australien zeigt.
Machen Sie erstmal hier Druck auf den Staat und nicht nur bei den Opfern. zum Beitrag »
[02.09.2014, 07:55:11]
Dr. Hans-Jürgen Schrörs 
Polio Stand der Eliminierung weltweit 2014 
Im Jahr 2013 und 1. HJ 2014 gab es nach angaben der WHO nicht drei sondern acht Endemieländer: Nigeria, Kenia, Äthiopien, Kamerun, Somalia, Pakistan, Syrien, Afghanistan und Irak. In den Ländern Tschad und Niger wird WPV (Poliowildvirus) vermutet, die Behäörden machten aber gegenüber der WHO keine Angaben. Siehe auch Übersichtstabelle im Impfbrief-online: http://www.impfbrief.de/index.php?nav=30&uunav=999
Dr.med. Hans-Jürgen Schrörs, Herausgeber Impfrief-online zum Beitrag »
[02.09.2014, 07:13:45]
Dr. Christian Schulze 
Exklusivität dahin... 
Wieder ein teures neues Medikament, dass letztlich nicht wirklich einen Zusatznutzen bringt. Vielleicht ist altbewährt und tausendfach überprüft doch besser und sicherer im Einsatz. Vorteil ist auf jeden Fall, dass man die Substanzen kennt und längerfristig gut damit arbeiten kann im Vergleich zu den neueren Dingen, die man wie Eintagsfliegen empfindet... zum Beitrag »
[02.09.2014, 06:31:48]
Dr. Hartmut Rodina 
Zu wenig Landärzte? 
Seit nun 21 Jahren Arbeit unter Budget- und Regressdruck? Das weiß inzwischen jeder Medizinstudent. Aber noch pfeifen es nicht die Spatzen von den Dächern der Politiker! Direktabrechnung in Euro für die Ärzte und moderate Zuzahlung für die Patienten wären ehrlicher.

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[01.09.2014, 14:04:56]
Andreas Geißinger 
Es muss nicht immer die Keule sein 
Negative Bewertungen sind ärgerlich für jeden Arzt. Mit einfachen Tricks lassen sich jedoch oft die Auswirkungen reduzieren. Einige gute Tipps wurden bereits in dem Artikel genannt. Ergänzend dazu gibt es in diesem <a href="http://autofokus-marketing.de/arzteportale-3-tipps-wie-sie-negative-kritik-vermeiden/">Artikel zum Praxismarketing</a> weitere Ratschläge.

Wichtig ist auch die Vorteile zu sehen, die solche Plattformen Ärzten bieten. Sie dienen als alternatives Aushängeschild neben der Praxiswebseite. Wird dieses Aushängeschild gut gepflegt so bieten diese Portale das Potential neue Patienten für die Praxis zu gewinnen. zum Beitrag »
[01.09.2014, 13:42:44]
Rudolf Hege 
Wen wundert es? 
Da hat man sich durch jahrelange Selektion (1er-Abi) und Physikum Medizinwissenschaftler herangezogen - und nun wundert man sich, dass die mehrheitlich keine Lust haben, sich anzuhören, wo Frau Müller oder Herrn Meier der Schuh drückt. Und das womöglich auch noch am Wochenende... zum Beitrag »
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