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| [24.05.2013, 08:18:02] |
| Luisa Drehsen
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| Vorschriften gelten nicht nur für alle Betriebe
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In Deutschland gibt es verschiedene Vorschriften § 4 BGV A1, § 12 Arbeitsschutzgesetz, § 9 Betriebssicherheitsverordnung, wonach Arbeitnehmer in einer Sprache regelmäßig, mindestens jährlich, arbeitsplatzmäßig ein- und unterwiesen sein müssen in einer Sprache die die Arbeitnehmer versteht. Versteht der Unterweisende nicht die Muttersprache des zu Unterweisenden, so ist ein Dolmetscher hinzu zu ziehen. Das Gleiche gilt für Betriebsanweisungen, Gefährdungsbeurteilungen, Bedienungsanleitungen,Tätigkeiten u.s.w. Daraus folgt, dass falls kein Übersetzer anwesend ist, der nicht sprachkundige Arbeitnehmer nicht, ohne Übersetzer, im Unternehmen tätig sein darf..... Falls ein Unternehmen einen nicht der deutschen Sprache kundigen Mitarbeiter ohne Übersetzer einstellt macht er sich strafbar...... Diese Gesetze, Vorschriften kommen von der Industrie bzw. Bau und gelten für alle Firmen und Unternehmen, also auch für Krankenhäuser, Kliniken und sonstige Stellen an denen mit kranken Menschen gearbeitet wird. zum Beitrag »
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| [23.05.2013, 21:45:48] |
| Dr. Horst Grünwoldt
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| Landessprache
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Die klassischen Einwanderungs-Länder USA, Kanada und Australien unterziehen Immigranten grundsätzlich einen Sprachtest schon vor Erteilung der "green card". Schließlich ist die leidliche Beherrschung der Amtssprache das erste Kriterium für die Integration in das fremde Aufnahmeland.
Daneben wird natürlich stets auch die eigene Existenz-Fähigkeit, sei es durch berufliche Qualifikation oder Einbringung von Eigenkapital zur Selbstversorung verlangt. Jedenfalls steht die für arme Einheimische bestimmte "welfare" den Zugewanderten i.d. Regel nicht zur Vefügung für ihre Grundbedürfnisse.
Deutschland ist als "Migrations"-Land" für Zuwanderer -besonders aus der Dritten Welt- deshalb so beliebt, weil es relativ großzügig Sozialleistungen auch für Fremde gewährt, obwohl seine kurze koloniale Epoche lange zurückliegt und sich auf wenige Länder Afrikas und Ozeaniens beschränkte.
Ausgenommen hiervon sind tatsächliche Asylanten, die in einem anderen Land der Welt als Dissidenten aus politischen oder religiösen Gründen verfolgt wurden. Das muß wenigstens nach Plausibilität nachgewiesen werden, bevor ein Aufnahme - und Bleiberecht im Gastland erteilt wird.
Warum können unsere Goethe-Institute in den jeweiligen Herkunfts-Ländern nicht ihrem Bildungsauftrag für die qualifiziert Immigrations-Willigen entsprechen? Das würde gewiß im beiderseitigen Interesse geschehen.
Es ist nach m.E. skandalös, wenn mit sprachunkundigen Ärzten Kliniken Einstellungsverträge abschließen! Schließlich ist das vertrauliche und verständliche Arztgespräch wesentlicher Teil jeder medizinischen Untersuchung und Therapie, und schließlich der bewußten Einwilligung des Patienten dazu.
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt, Rostock zum Beitrag »
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| [23.05.2013, 18:11:53] |
| Dieter Döring
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| Manchmal ist "heiß" zu heiß - auch für Ärzte
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Es wird nun mal im gesamten Gesundheitswesen gelogen ohne Ende. Einfach nur noch schlimm. zum Beitrag »
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| [23.05.2013, 15:59:42] |
| Dr. Birgit Schilling-Maßmann
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| ZÄHLEN WIRKLICH NUR KILOS? Paradigmenwechsel erforderlich
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Adipositas ist eine chronische, progressive und letztlich vielfach unheilbare Krankheit. So definiert dies u.a. Prof. Arya Sharma,einer der weltweit renommiertesten Adipositas-Forscher und -Therapeuten aus Kanada. Wer an Adipositas leidet, benötigt in der Regel eine lebenslange Behandlung. Solange man weiterhin nur auf die Pfunde schaut, so Sharma,werden Patienten und Kostenträger am Ende immer enttäuscht werden. Ziel ist vielmehr die dauerhafte Verbesserung der Lebensqualität und des Allgemeinzustands der Patienten. Folglich
wertet er einen Gewichtsstillstand und das Aufhalten der Progression als echten Behandlungserfolg. Es darf nicht länger der reine Gewichtsverlust,sondern die Lebensqualität der Betroffenen im Mittelpunkt stehen.
Programme wie M.O.B.I.L.I.S. oder DOC WEIGHT leisten hier einen entscheidenden Beitrag. Denn lange nicht für jeden Adipösen kommt eine OP in Frage.
Nähere Informationen zur praktischen Adipositastherapie in Deutschland unter www.deutsches-netzwerk-adipositas.de
Dr. B. Schilling-Maßmann
Vizepräsidentin des Bundesverband Deutscher Ernährungsmediziner e.V.
info@bdem.de zum Beitrag »
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| [23.05.2013, 11:52:08] |
| Dr. Michael Kröger
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| 900 Mitarbeiter
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"Den Umzug der rund 900 Mitarbeiter... "
Da bleibe ich sprachlos, schier unglaublich, wie sich Verwaltungsstrukturen in Deutschland ausbreiten, wie ein Albtraum fast .... vom Service dieser Strukturen will ich gar nicht erst reden und von deren Sinnhaftigkeit auch nicht ... allein die Zahl spricht Bände (wenn es kein Druckfehler ist!)
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| [23.05.2013, 09:27:21] |
| Petra Steinmetz
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| Deutschunterricht für ausländische Ärzte
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Als Betroffene (Patientin) und als Ausbilderin für medizinische Schreibkräfte würde ich es sehr begrüßen, wenn alle Bundesländer sich ein Beispiel an Rheinland-Pfalz nehmen würden.
Als Betroffene hatte ich unlängst mal die Möglichkeit, an der Telemedizinischen EKG-Überwachung teilzunehmen. Als es meinerseits zu (gesundheitlichen) Beschwerden kam, habe ich mich umgehend telefonisch mit der telemedizinischen Einrichtung in Verbindung gesetzt. Die dafür eingesetzte Ärztin war Ausländerin, die ich kaum verstand (möglicherweise hätte ich sie in einem persönlichen Gespräch vor Ort besser verstehen können). Ich finde es ein Unding, dass man als Patientin – besonders wenn man sich wirklich gesundheitlich „bedroht“ fühlt – nicht verständlich kommunizieren kann!
Als Ausbilderin für Medizinische Schreibkräfte (und auch als solche weiterhin tätig), stellen meine Kolleginnen und ich entnervt fest, dass es immer mehr ärztliche Diktanten gibt, die Nichtmuttersprachler sind und die deutsche Sprache nicht beherrschen. Es ist eine Zumutung, vor allem auch unter dem Gesichtspunkt, dass die Kliniken, die immer mehr ihre Schreibarbeiten outsourcen, gerade die Diktate von jenen Diktanten an uns in Homeoffice-Tätigkeit besonders gerne „abschieben“. Wenn man diese Diktate in der Klinik bearbeitet, hat man doch eher die Chance, nachzufragen. Aber am effektivsten wäre natürlich ein gut gesprochenes Diktat.
Zur Verdeutlichung: Für ein gut gesprochenes Diktat benötigt man durchschnittlich die vier- bis fünffache Aufnahmezeit, das heißt, für ein 5-minütiges Diktat benötigt die Schreibkraft max. 25 Minuten zum Schreiben. Bei einem Nichtmuttersprachler kann man für dasselbe Diktat gut mit der doppelten bis dreifachen Zeit rechnen. Schreibt man nun in der Klinik, mus man meistens nicht so genau auf die Uhr schauen. Man hat ja sein festes Gehalt. Bekommt man nun – vornehmlich – diese schlecht verständlichen Diktate ins Homeoffice, wo es wirklich nach dem Motto „Time is money“ geht, kann man schon verzweifeln.
Abgesehen von dem Zeitdruck, gibt es mitunter so viele inhaltliche Fehler bei den schlecht diktierten Aufnahmen; wenn man da nicht aufpasst, dann kann das schon auch mal schwerwiegende Folgen haben …
In diesem Sinne bitte ich die Verantwortlichen, schnellstmöglich dem Beispiel von Rheinland-Pfalz zu folgen!
Petra Steinmetz
E-Mail: steinmetz@scriptum-et-al.de
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| [22.05.2013, 22:53:00] |
| Dr. Thomas Georg Schätzler
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| Kollegen Montgomery, Köhler und Feldmann, übernehmen Sie!
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J e t z t wären eigentlich die Ärztekammern und nach SGB V auch die Kassenärztlichen Vereinigungen am Zug. Denn berufsrechtliche Vorgaben sind eindeutig. In meiner ÄKWL gilt die BERUFSORDNUNG DER ÄRZTEKAMMER WESTFALEN-LIPPE, beschlossen von der Kammerversammlung am 24. März 2007,
§ 32 Annahme von Geschenken und anderen Vorteilen
§ 33 Ärzteschaft und Industrie
§ 34 Verordnungen, Empfehlungen und Begutachtung von Arznei-, Heil- und Hilfsmitteln
§ 35 Fortbildungsveranstaltungen und Sponsoring
Dort heißt es u. a.
§ 33 Ärzteschaft und Industrie
(1) Soweit ärztliche Leistungen für die Hersteller von Arznei-, Heil- und Hilfsmitteln oder Medizinprodukten erbracht werden (zum Beispiel bei der Entwicklung, Erprobung und Begutachtung), muss die hierfür bestimmte Vergütung der erbrachten Leistung entsprechen...
(3) Ärztinnen und Ärzten ist es nicht gestattet, für den Bezug der in Absatz 1 genannten Produkte Geschenke oder andere Vorteile für sich oder einen Dritten zu fordern. Diese darf die Ärztin bzw. der Arzt auch nicht sich oder Dritten versprechen lassen oder annehmen, es sei denn, der Wert ist geringfügig...
§ 34 Verordnungen, Empfehlungen und Begutachtung von Arznei, Heil und Hilfsmitteln
(1) Es ist nicht gestattet, für die Verordnung von Arznei-, Heil-und Hilfsmitteln oder Medizinprodukten eine Vergütung oder andere Vorteile für sich oder Dritte zu fordern, sich oder Dritten versprechen zu lassen oder anzunehmen...
(4) Einer missbräuchlichen Anwendung ärztlicher Verschreibung darf kein Vorschub geleistet werden...
Der Bundesgerichtshof hatte 2012 entschieden, dass Strafvorschriften wg. Bestechung, Bestechlichkeit und Vorteilnahme für a l l e Freiberufler und Selbstständigen n i c h t gelten können, weil die bestehenden Strafvorschriften diesen gesamten Personenkreis, also auch Architekten, Apotheker, Tierärzte, Rechtsanwälte, Notare, selbständige Handwerksmeister Handelsvertreter und Kaufleute, Handelsagenturen, Makler etc. a u s s c h l i e ß e n.
Die Winkeladvokaten der GKV-Kassen hatten es sich einfach gemacht: Sie wollten alle Vertragsärzte flugs zu Amtsträgern und Beauftragten der Kassen ernennen und haben dabei nicht bedacht, dass die gesetzlichen Krankenkassen dann a l l e Investitions-, Personal- und Sachkosten der Praxen vorfinanzieren müssten. Da lacht der BGH-Jurist!
Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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| [22.05.2013, 17:02:05] |
| Dr. Thomas Georg Schätzler
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| Frischer Seefisch durch Fischöl-Kapseln nicht zu ersetzen!
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Für die Hersteller von Fischöl-Kapseln und für Patienten, die sie in gutem Glauben massenweise eingenommen haben, sind die jüngsten Studien eine Ernüchterung. Wie gut das m o d e r a t e r Weinkonsum sowohl bei KHK als auch bei Demenz und Krebserkrankungen eine gewisse präventive Wirkung hat. Am besten kombiniert mit mediterraner Ernährung, Nüssen, Olivenöl, wenig Fleisch, kaum Wurst, viel Obst, Salat und Gemüse. Den teuren Kaviar kann man sich getrost schenken. Das wäre doch nur eine Stör-endende Angelegenheit.
Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund zum Beitrag »
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| [22.05.2013, 14:27:10] |
| Dr. Thomas Georg Schätzler
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| Aus für Fischöl-Kapseln
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Bei dieser Gruppe von kardiovaskulären Hochrisikopatienten aus Italien waren vermutlich wegen der primär mediterranen Ernährungsweise die Ereignisraten der primären Endpunkten (kumulative Sterberate, nicht-tödliche Myokardinfarkte und Schlaganfälle) niedriger als erwartet. Deshalb erweiterte man nach dem ersten Beobachtungsjahr die primären Endpunkte verallgemeinernd auf den Zeitraum bis zum Tod an kardiovaskulärer Krankheit oder Krankenhausaufnahme wegen kardiovaskulärer Ursachen ["The initially specified primary end point was the cumulative rate of death, nonfatal myocardial infarction, and nonfatal stroke. At 1 year, after the event rate was found to be lower than anticipated, the primary end point was revised as time to death from cardiovascular causes or admission to the hospital for cardiovascular causes."].
Dies stimmt überein mit der signifikanten Senkung des kardiovaskulären Risikos bei der Primärprävention von spanischen Patienten mit weniger ausgeprägten Grundkrankheiten und mediterraner Ernährungsweise, verstärkt durch Olivenöl und Nüsse gegenüber allgemein fettarmer Ernährung. Bis zu 30 Prozent niedrigere Risikoprofile wurden erreicht: Estruch R, Ros E, Salas-Salvadó J, et al. Primary prevention of cardiovascular disease with a Mediterranean diet. N Engl J Med 2013. http://www.springermedizin.de/mittelmeer-kueche-schlaegt-fettarme-kost/4038316.html
Omega-3-Fischölkapsel-Einnahme ist jedoch n i c h t identisch mit dem Essen von fettem See-Fisch. Langkettige mehrfach ungesättigte (O-3-FS) Omega-3-Fettsäuren, auch "n-3 LCPUFA = n-3 long chain polyunsaturated fatty acid" genannt, werden in industrialisierten Ländern mit hohem Risiko von Adipositas, Hyperlipidämie, Hypertonie, KHK, Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz und invasiven Herzoperationen pharmazeutisch meist als Ethylester von O-3-FS verkauft. Bei uns in Deutschland enthalten Omacor®/Zodin® Kapseln je 840 mg veresterte O-3-FS. Atlantischer Lachs besteht dagegen zu 1,8 %, Sardellen 1,7 %, pazifische Sardinen 1,4 %, atlantischer Hering 1,2 % und die Makrele zu 1 % aus unveresterten O-3-FS = n-3 LCPUFA. 300 g Lachs als einmalige Großportion bringt etwa 5400 mg und 300 g Makrele 3000 mg Omega-3-Fettsäuren. Leinöl (Linum usitatissimum) hat 56–71 % O-3-FS-Gehalt bzw. Walnussöl 13 %. In einer omega3-loges® Kapsel werden 504 mg O-3-FS, davon 420 mg unveresterte Eicosapentaen- + Docosahexaensäure angegeben. Selbst wenn diese Substanzmenge bei den teuren Fischölkapseln v e r d o p p e l t würde, hätte man immer noch im Verhältnis zu frischem See-Fisch eine viel zu geringe Menge an Wirksubstanz.
Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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| [22.05.2013, 14:17:49] |
| Dr. Thomas Georg Schätzler
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| Das trifft sich gut!
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Denn mediterrane Ernährung schützt auch vor kardiovaskulären Erkrankungen. In "The Risk and Prevention Study Collaborative Group. N-3 Fatty Acids in Patients with Multiple Cardiovascular Risk Factors" - N Engl J Med doi:10.1056/NEJMoa1205409 -
hatten Fischöl-Kapseln in galenischer Zubereitung gegenüber Olivenöl-Kapseln bei 12.500 italienischen Patienten/-innen keinerlei Chancen, kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität zu beeinflussen. Im Gegenteil, die Endpunkte mussten sogar nach 12 Monaten erweitert werden, um überhaupt unter italienischen Ernährungsgewohnheiten zu einer ausreichend hohen Ereignisrate zu kommen.
Dies stimmt überein mit der signifikanten Senkung des kardiovaskulären Risikos bei der Primärprävention von spanischen Patienten mit weniger ausgeprägten Grundkrankheiten und mediterraner Ernährungsweise, verstärkt durch Olivenöl und Nüsse gegenüber allgemein fettarmer Ernährung. Bis zu 30 Prozent niedrigere Risikoprofile wurden erreicht: Estruch R, Ros E, Salas-Salvadó J, et al. Primary prevention of cardiovascular disease with a Mediterranean diet. N Engl J Med 2013 oder http://www.springermedizin.de/mittelmeer-kueche-schlaegt-fettarme-kost/4038316.html
Das hohe Risiko, in industrialisierten Ländern bei fett-, zucker- und salzreicher Überernährung bzw. Bewegungsmangel mit großem Kohlehydrat-, Fleisch- und Wurstanteil an Adipositas, metabolischem Syndrom und Hyperlipidämie zu leiden, um Folgeerkrankungen wie Hypertonie, Diabetes, KHK, Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz und degenerative Gelenkerkrankungen zu entwickeln, trifft bedauerlicherweise auf ein z u s ä t z l i c h erhöhtes Demenzrisiko.
Olivenöl, Nüsse zusammen mit fischreicher und fleischarmer mediterraner Frischekost scheinen größte kardiovaskuläre Vorteile und geringstes Demenzrisiko zu bieten. Wenn dann noch moderater Weinkonsum hinzukommt, verbessern sich im Sinne des „French Paradoxon“ sowohl Lebensqualität als auch kardiovaskuläres bzw. demenzielles „Outcome“. Schutz vor Krebserkrankungen sind bei dieser komplexen Ernährungsform auch beschrieben worden.
Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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