Donnerstag, 29. Januar 2015

Leserkommentare [11869]

[29.01.2015, 19:04:40]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Dürfen jetzt die Krankenhäuser Rabatte aushandeln, die Niedergelassenen nicht? 
Das ist übrigens einer der Gründe, weshalb der arme Praktiker die lange Medikamentenlatte aus dem Krankenhaus so weit wie möglich zu reduzieren versucht, weil es nicht den Patienten, sondern ihn selbst belastet,
das gibt es auch in keinem einzigen anderen Beruf! Eher skandalös.
Das reicht den Politikern aber nicht.

Für mich ebenso wie für Kollegen Schätzler eindeutig verfassungswidrig,
das müsste schon für alle selbständige Berufe gelten,
ich denke da auch an Architekten, bei denen wesentlich mehr (fremdes) Geld durch das Büro fließt.

mfG zum Beitrag »
[29.01.2015, 18:55:30]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
damit jeder besser an an die Daten ran kann, den das interessiert :-) 
Ärzte sind ja sooo dooof zum Beitrag »
[29.01.2015, 18:50:14]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Wer ruft da schon wieder? Verehrte Frau @Von Birgitta von Gyldenfeldt, auch für Sie ist es möglich, 
einen Blick in die Todestatistik unseres Landes zu werfen um zu erkennen, dass da nicht ausreichen Platz ist für solche "Schätzungen".
Das erinnert an Fukushima, bei dem über 0 Todesfälle durch radioaktive Strahlung permanent berichtet wird, aber nicht über die fast 20.000 Tote durch andere Ursachen. zum Beitrag »
[29.01.2015, 18:44:03]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
müssen die einzelnen Tiere (Rinder, Schweine, Geflügel) mit MRSA auch namentlich gemeldet werden? 
Für Krankenhäuser ist das geltende IfSG völlig ausreichend.
Im ambulanten Bereich ist das eher überflüssig.
Es müssten allerdings Patienten, die so etwas mitbringen verpflichtet werden, dem Dr. das unaufgefordert zu sagen, damit der seine Praxis schützen kann.
Es fragt sich auch, ob z.B. alle Landwirte getestet werden müssen und wer das bezahlt, denn krank sind die ja nicht. zum Beitrag »
[29.01.2015, 18:36:10]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Dringender Einwände @ Dr. Christoph Luyken und @ Dr. Richard Barabasch ! 
es ist k e i n e s f a l l s "Eine Schande für unseren Staat": Wir können offen und konstruktiv über die möglichen Fehlentscheidungen einer 'Krankengeldfalle' nach dem Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) in Kassel (BSG, Az.: B1 KR 31/14) diskutieren bzw. nach Alternativen suchen. Die 'heute-show' mit Oliver Welke könnte darüber eine Satire senden; selbst Karikaturen dürften gezeichnet werden.

Der ÄZ-Journalist und Kenner des Sozialrechts, Martin Wortmann, ist auch k e i n "Kommentator", der "nur nachplapperte, was die offiziell verlautbarten 'politischen' Statements vorgaukelten und vorgaukeln". Sondern Martin Wortmann hat unter seinem Ärzte-Zeitung-Titel "Recht - Wirrwarr um die 'Krankengeldfalle' - Weil Patienten ihren Arzt einen Tag zu spät aufgesucht haben,..." einen außerordentlich komplizierten Sachverhalt umfassend dargestellt. Und die möglichen Negativ-Folgen für unsere Patientinnen und Patienten, die als GKV-versicherte Arbeitnehmer Krankengeld beziehen, ebenso kenntnisreich wie empathisch ausgeführt.

Das Sozialversicherungsrecht in Deutschland ist derart kompliziert, dass es einen Fachanwalt für Sozialrecht gibt. Am BSG in Kassel den entsprechenden Sachverstand zu verorten, fällt nach seiner realitätsfernen Entscheidung schwer. Aber das gesamte Gerichtspersonal hat als Beamte auf Lebenszeit mit Anspruch auf u n b e g r e n z t e Lohnfortzahlung im Krankheitsfall von Krankengeld-Auszahlungen bzw. den dafür notwendigen Bescheinigungen auch nicht mal im Traum jemals etwas gehört.

Eine Vereinfachung und Entbürokratisierung der Problematik habe ich bereits mehrfach vorgeschlagen: Die weit über hundert verschiedenen Auszahlungsscheine der GKV-Kassen durch die normale AU-Bescheinigung nach Muster 1a zu e r s e t z e n. Weitere ärztliche Informationen sind nicht erforderlich und auch seitens der GKV-Kassen gar nicht vorgesehen.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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[29.01.2015, 14:19:20]
Dr. Christoph Luyken 
Vertrauensschutz?? 
Hier wird doch der Rechtsgrundsatz des Vertrauensschutzes zu Lasten der Samenspender verletzt! Wie ist so etwas möglich? Meines Erachtens darf so eine Regelung nicht rückwirkend erlassen werden.
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[29.01.2015, 14:17:11]
Dr. Christoph Luyken 
auch ambulant?! 
Infektionsschutz ist ein Problem von (inter-) nationaler Bedeutung. Es ist daher richtig, eine hohe Priorität einzuräumen.
Nach meiner Beobachtung sind Betroffene, Angehörige und auch die Praxen niedergelassener Ärzte oft überfordert, was das Handling angeht, teilweise auch auch Kostengründen.
Wäre es von daher nicht auch sinnvoll, die erforderlichen Hygienemaßnahmen im ambulanten Bereich, also bei betroffenen Patienten zuhause, von Gesundheitspflegern der Gesundheitsämter, und damit unabhängig von den Krankenversicherungen, durchführen zu lassen? zum Beitrag »
[29.01.2015, 14:15:20]
Dr. Ulrich Hänsel 
Junge Dicke 
Hier in Schleswig-Holstein gibt es das AHA-Programm dafür(ab heute anders),
leider machen nur die AOK, Barmer-GEK und die DAK. Es tut sich also schon was. Leider waren einige, die wir dafür vorsahen, nicht in den "richtigen" Kassen. Aber als langjähriger Landarzt mit bestens bekanntem Familienwissen spreche ich die Jugendlichen mit Diabetes/Hypertonie-Eltern schon seit langem an, aber jetzt gibt es wenigstens ein bißchen Geld extra. zum Beitrag »
[29.01.2015, 13:46:38]
Dr. Christoph Luyken 
Eine Schande für unseren Staat 
Man muß sich fremdschämen, daß ein Bundesgericht zu einen Unsinn verzapft.
Frau Fuchs und Dr.Barabasch ist zuzustimmen.
Natürlich ist "die Forderung des LSG Essen, nach seiner erstmaligen Feststellung müsse der Krankengeldanspruch "so lange bestehen, wie die durch dieselbe Krankheit verursachte Arbeitsunfähigkeit objektiv vorliegt", nicht "überzogen, sondern die einzig logische Folgerung!

Die jetzt neue Auslegung widerspricht dem gesunden Menschenverstand ebenso wie der gewohnten ärztlichen Praxis und dem Vertrauensschutz der Versicherten. Es ist im Übrigen nicht zumutbar, daß bei der ärztlichen Terminplanung solchen büroktratischen Spitzfindigkeiten eine höhere Priorität eingeräumt werden muß als medizinischen Notwendigkeiten bei anderen Patienten! zum Beitrag »
[29.01.2015, 12:44:15]
Dr. Richard Barabasch 
Wer eben nur nachplappert . . . . 
Frau Fuchs liegt in ihrer Argumentation durchaus völlig im Recht, wohingegen der Kommentator nur nachplapperte, was die offiziell verlautbarten "politischen" Statements vorgaukelten und vorgaukeln. Aber so ist es mit der Logik. Sie ist nicht jedrmanns Sache, zumal wenn das Thema nicht gerade offenbar ist - wie in diesem Fall der logisch eindeutig nachfolgenden überdauernden Erkrankung (um es nochmal in logischer Formulierung zu fassen). Das Thema ist hochproblematisiert worden durch eine Behörde (Bundessozialgericht) , die sich innerhalb der Gerichtsbarkeit anmaßt (weil ein Kammerpräsident die Kammer wechselte) die höhere Weisheit GEGEN Patienten-Bedürfnisse zu besitzen, als mehrere LSG's, die zuvor mit eindeutiger logischer Klarheit urteilten und das für Kranke,
meint
R.B. zum Beitrag »
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