Leserkommentare [15713]

[30.06.2016, 16:10:21]
Dr. Henning Fischer 
Update: 30.06.16 16.00 Uhr: immer noch kein Internet 

am Privatanschluß.

Die Abhängigkeit von der Technik wird uns eines Tage noch leidtun.
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[30.06.2016, 14:47:24]
Thomas Georg Schätzler 
Mehr Willkommenskultur für Neugeborene! 
Jetzt müssten nur noch zu jeder Geburt in Deutschland die zuständigen Standesbeamtinnen und -Beamte ausrücken, den Kindergeldantrag und alle Meldeformulare unterschriftsreif unterm Arm, um damit aus der elterlichen, privaten Holschuld eine Bringschuld des Staates zu machen:

Dann wären 2016, 2017 und all die folgenden Jahre Rekordjahre für Deutschland - zumindest was die Anzahl der neu geborenen Kinder und die Entlastung der frischgebackenen Eltern angeht!

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund zum Beitrag »
[30.06.2016, 09:57:07]
Dr. Henning Fischer 
war bei mir auch mal so: "Doktortitel mit Stolz führen". Das war 1978 

nach experimenteller Arbeit in der Lärmforschung.

Sofort Briefpapier drucken und überall mit Doktor anreden lassen.

Dann kam ich 1985 in die Niederlassung. Anfangs ging es noch, dann kam unaufhaltsam der Untergang der Ärzteschaft:

ständiges intensives Bashing durch die gesamte deutsche Presse stempelte die Ärzte als Abzocker, Betrüger und Pfuscher, die Arbeitsbedingungen und das Honorar wurden von Jahr zu Jahr immer schlechter, und irgendwann war es bei mir vorbei mit dem Stolz.

Jetzt benutze ich meinen Doktortitel nur noch und ausschließlich im Berufsumfeld. An meiner Haustür steht "Fischer" und im privaten Bereich gibt es keinen Doktor mehr, auch kein Arztschild im Auto.

Ich schäme mich täglich dafür, daß sich die Ärzteschaft ständig in den Hintern treten und sich von unfähigen Funktionären veräppeln läßt.

Bald gehe ich in den Ruhestand. Dann werde ich wahrscheinlich auch meine Approbation zurückgeben.

p.s.: der Beruf des Allgemeinarztes wäre unter anderen Umständen wirklich super.
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[30.06.2016, 07:49:33]
Marcella Kühnel 
Mutige Aussage! 
Gern hätte ich bei manchen Doktoren gewusst, was der Inhalt ihrer Doktorarbeit gewesen ist, ähnlich wie man oftmals erfährt, welch ein
Meisterstück ein Handwerksmeister für seine Meisterprüfung hergestellt hat.
Wäre m. E. so eine Art "Aushängeschild", was Frau oder Herr Doktor in seiner Forschungsarbeit explizit untersucht hat und welchen wissenschaftlichen Beitrag sie/er geleistet hat?
Insider werden das sicher in Erfahrung bringen, aber ob die Doktorarbeit wirklichen einen wissenschaftlichen Wert für die Allgemeinheit hat und welche Konsequenzen daraus weiter abgeleitet werden konnten und wer sich weiterführend mit der aufgeworfenen Thematik beschäftigt hat, bleibt doch eher unbekannt. Insofern gebe ich Frau Mosthaf recht, wenn sie meint: "Doch in einem Jahr kann man nicht nachhaltig forschen, eigene Ideen entwickeln und ausreichend umsetzen. Ein Jahr ist zu wenig Zeit, um valide und signifikante Ergebnisse zu erzielen."
Bleibt eigentlich nur auf vorhandene Forschungsergebnisse zurückzugreifen und diese zu "modifizieren".
Schade eigentlich!; dabei wäre es gar nicht so schwer die wissenschaftliche Qualität und Vergleichbarkeit von Doktorabeiten zu eruieren. Vielleicht ein Thema für eine Doktorarbeit?

Eine gute Zeit & maximale Erfolge!
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[30.06.2016, 07:38:11]
Stefan Graf 
keine Vegleichbarkeit 
Sicher ist eine Mediziner-Doktorarbeit bezüglich Umfang und Aufwand in keiner Weise mit einer experimentellen Dissertation in den reinen naturwissenschaftlichen Fächern wie Chemie, Physik, Biologie vergleichbar. Aber das Medizinstudium ist ein so aufwendiges und mit dermaßen vielen Inhalten gefülltes Studium, dass eine mindestens dreijährige wissenschaftliche Forschungsarbeit kaum möglich ist. Insofern ist ein "Dr. med." nicht mit einem "Dr. rer. nat." vergleichbar. Dafür muss man Verständnis aufbringen. Merkwürdig ist nur, dass in der Allgemeinbevölkerung Ärzte/Ärztinnen prinzipiell als Doktoren/Doktorinnen angesehen und auch so angesprochen werden. Andere mit viel Arbeit und Entbehrungen erworbene Doktortitel erfahren nicht annähernd die gleiche Anerkennung wie ein "Dr. med." oder ein ärztlicher "Doktor ohne Doktortitel" - kürzlich vernommener O-Ton: "Doktoren sind für mich nur Ärzte".
Als Naturwissenschaftler mit ehrlich erarbeitetem Dr.rer.nat.-Titel, der diesen auch voller Stolz führt (anderes halte ich für Koketterie), kann ich sehr gut mit dem hohen Renommee des "Dr. med." leben. Mögen ärztlichen Doktorabreiten nicht mit naturwissenschaftlichen vergleichbar sein - die Anforderungen im Medizinstudium und späteren Beruf sind es ganz bestimmt.
Dr. rer. nat. Stefan Graf - Berlin zum Beitrag »
[30.06.2016, 07:04:46]
Christian Knaup 
Bescheidenheit 
... ich führe einen Doktortitel und habe 3 Facharztprüfungen (nicht fakultative Weiterbildungen und Zusatzbezeichnungen sind gemeint) abgelegt. Daneben führe ich auch noch mehrere Zusatzbezeichnungen.
UND DOCH bin ich in erste Linie ein ordentlicher Arzt! STOLZ ist da fehl am Platze und auch nicht mein Bild.
Sehr geehrte Frau Mosthaf, fangen Sie einmal mit einer besonders guten Doktorarbeit an, sind dann aber NICHT STOLZ darauf, sondern widmen sich in BESCHEIDENHEID Ihrer ärztlichen Entwicklung und Haltung. zum Beitrag »
[29.06.2016, 18:17:22]
Thomas Georg Schätzler 
Hat es solche Fragestellungen... 
je bei Handwerks-, Industrie- und Handelskammern bzw. Rechtsanwälten, Notaren, Architekten, Ingenieuren, Selbstständigen und Freien Berufen, Journalisten, Profisportlern und sonstigen Gewerbetreibenden gegeben?

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund  zum Beitrag »
[29.06.2016, 18:04:07]
Stefan Graf 
längst überfällig 
Bei der Fußball-EM präsentieren wieder massenhaft großflächig tätowierte Profisportler einem Milliardenpublikum ihre "Häute" - bei Olympia wird es ähnlich sein. Sportler gelten in Sache Gesundheit als Vorbilder. Für mich ist es unerklärlich, dass sich Profisportvereine um so ziemlich alles kümmern, um die Arbeitskraft - sprich Gesundheit- und Leistungsfähigkeit - ihrer Athleten zu erhalten, aber über die von Tätowierungen ausgehenden potenziellen Gefahren (cancerogene PAKs, Azopigmente, Schwermetalle u.a.) scheint sich niemand Gedanken zu machen. Bunt, in allen Tattoofarben schillernde Lymphknoten sollten genug Grund zur Sorge sein. In der Haut verbleiben die Pigmante nicht. Der aktuelle DFB-Tross bei der EM in Frankreich umfasst eine riesige medizinische Abteilung mit vier Ärzten, mehrenen Physiotherapeuten, Fitnesstrainern Psychologen Ernährungsberatern, eigenem Koch. An jede Kleinigkeit ist gedacht - nur an die auffälligste Gefahr denkt offenbar niemand.
Dr. Stefan Graf - Berlin zum Beitrag »
[29.06.2016, 15:29:58]
Thomas Georg Schätzler 
"NGO"? Wer will, dass man ihn versteht, erklärt seine Abkürzungen!  
Non Governmental Organization (NGO) heißt übersetzt Nichtregierungsorganisation (NRO). Gemeint sind damit Organisationen, die wichtige gesellschaftliche Interessen vertreten, aber nicht dem Staat oder der Regierung unterstellt sind.

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund  zum Beitrag »
[29.06.2016, 12:46:08]
Peter Friemelt 
viel zu viele NGOs?? 
@ Dr. Bayerl:

welche NGOs machen welche Geschäfte? Mit Flüchtlingen?, oder wie ist das gemeint? Bitte teilen Sie der interessierten Öffentlichkeit die Quellen für Ihre Aussage mit.

Mit freundlichen Grüßen
Peter Friemelt zum Beitrag »
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