Samstag, 25. Oktober 2014

Leserkommentare [11154]

[24.10.2014, 23:19:04]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Ruhig Blut, Professor August Stich 
Denken Sie einfach an den artverwandten Vorgänger,
den Marburg-Virus, damals 1967 wurden in Marburg, Frankfurt am Main, Belgrad: 31 Menschen infiziert, wovon 7 starben. Die Übertragung erfolgte wohl durch Affen aus dem Kongo.
Die Sache war deshalb noch spannender, weil man keine Ahnung von dem Erreger hatte.
Trotzdem war die Diskussion in der Öffentlichkeit wesentlich sachlicher und wurde nach außen vermittelt durch einen tatsächlich klinisch tätigen Arzt dem Internisten Ludwig Heilmeyer.
Da die Großmächte dieses Virus offensichtlich als biologischen Kampfstoff missbrauchten, wurde viel damit gebastelt und 2005 auch ein Impfstoff entwickelt.
Deshalb halte ich es für NOTWENDIG, dass wenigstens einige Ebolapatienten in den vielen teuren Zentren in Deutschland behandelt werden,
wofür sind die sonst da???
Und mit dem Impfstoff wird das sicher später auch klappen, ich würde bei der gleichen kanadischen Gruppe nachfragen, ist wohl sowas wie ein Wettrennen,
warum sollen sich unsere deutsche Koryphäen nicht auch daran beteiligen? zum Beitrag »
[24.10.2014, 22:53:34]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
@Von Ingeborg Bördlein, schön, 
dass Sie ihre Meinung geändert haben. zum Beitrag »
[24.10.2014, 22:47:34]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Was haben die Bürokraten nur aus der internationalen Vorzeige-Chirurgie gemacht? 
Ein Trümmerhaufen. zum Beitrag »
[24.10.2014, 21:01:38]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
"Alle Züge stehen still, weil die Zeitumstellung es will"? 
Wenn in der kommenden Nacht von Samstag auf Sonntag der Stundenzeiger um eine Stunde von 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgedreht wird, hält die Deutsche Bahn AG für ihre Güter- und Personenzüge ein alljährliches "Schmankerl" bereit: Alle Züge bleiben in der Zeit von 2 bis 3 Uhr einfach stehen. Warum?

Tja, das wissen wir auch nicht so recht! Denn im EDV-Zeitalter von "Fuzzy-Logik", Tera- und Peta-Bytes, LCD's und LED's, DB-Hotlines und Verspätungs-Infos gibt es für die Bahn statt Verfrühungs-Infos nur e i n e einzige Lösung: Wenn die Uhren am letzten Sonntag im Oktober wieder von 02:59:59 MESZ auf 02:00:00 MEZ zurückgestellt werden und es diese Stunde zwischen 2 und 3 Uhr nachts gleich zweimal gibt, bleiben die Züge einfach stehen.

Sicher, einige Politiker haben in Berlin auch schon ernsthaft darüber nachgedacht, ob das nicht auch für Flugzeuge, Hubschrauber, Schiffe, LKW's und PKW's bzw. nachtschwärmende Fußgänger und ihre Haustiere gelten sollte? Aber diese Idee wurde verworfen, nachdem bei manchen der Groschen erst Stunden später gefallen war. Denn dann hätte man ja auch für eine Stunde Fernsehsender stilllegen bzw. Telefon, "Handy" und Internet abschalten müssen.

Kaum zu glauben ist allerdings, dass unserem Sommer-/Winterzeit-Gesetzgeber bis dato nicht aufgegangen ist, dass im Sommer das Tageslicht auch o h n e Zeitumstellung länger scheint als im Winter. Dass, wenn wir eine Stunde später aufstehen, an Winterabenden es dafür auch früher dunkel wird. Und wir damit nichts, aber auch gar nichts mehr an Helligkeit gewonnen, sondern eher verloren haben! Dass der ganze Quatsch von Energieeinsparung und weniger Straßenbeleuchtungs-Kosten einfach nur saublöde war.

Im Sommer war es auf unserer Erde seit Menschengedenken schon immer länger hell als im Winter; das gilt sogar auf der südlichen Erdhalbkugel entsprechend. Und selbst am Äquator soll es gelegentlich das Dunkel der Nacht geben. Weil wir mit unseren unsinnig-bescheuerten Zeitumstellungen den Neigungswinkel zur Sonne im Jahresverlauf glücklicherweise (noch) nicht manipulieren können, wurde in einem kollektiven Anfall von Debilität diese Zeitumstellung erfunden, um uns s e l b s t an der Nase herumzuführen: Diese Winterzeit gehört abgeschafft!

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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[24.10.2014, 14:56:36]
Dr. Manfred Stapff 
Protokoll für syptomfreie Rückkehrer? 
Eine Frage, die sicher gestellt worden wäre, wenn dieses Interview heute geführt worden wäre:
Wie sieht das Protokoll für medizinisches Hilfspersonal aus, die in ihr Heimatland zurückkehren?
Der New Yorker Arzt hatte noch am Mittwoch, weniger als 24 Stunden vor Ausbruch der Erkrankung und bereits mit ersten Symptomen, Massenverkehrsmittel benutzt und am öffentlichen Leben teilgenommen. Sollten zurückkehrende Mitarbeiter nicht bis 21 Tage nach dem letzten potenziellen Ebola - Kontakt isoliert werden?  zum Beitrag »
[24.10.2014, 01:54:09]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Dr. Horst Grünwoldt, es gibt keinen "ugandischen Migrant", 
bitte etwas genauer lesen!
Und geben Sie ihren Tieren weniger Antibiotika. zum Beitrag »
[23.10.2014, 23:10:38]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Krankenhausplanungen darf man auf keinen Fall den Ökonomen überlassen! 
2007 publizierte die OECD eine Statistik über die durchschnittliche Verweildauer in der Akutversorgung: In Japan betrug sie 19,8 Tage, in Deutschland 8,6, in der Schweiz 8,5 Tage; in den Ländern Tschechische Republik 8, Slowakische Republik und Luxemburg 7,3, Portugal 7,1, Niederlande 6,8, Irland 6,6, Polen 6,5, Ungarn 6,3, Groß-Britannien 6,1, Österreich 5,9, USA 5,6, Island und Frankreich 5,4, Norwegen 5,2, Finnland 4,8, Schweden 4,6, Mexiko 4 und Dänemark 3,5. Der Durchschnitt der letztgenannten Länder betrug 6,8 Tage.

In einer ähnlichen Veröffentlichung von 2010 "scherzten" die Ökonomie-Autoren des OECD-Gutachtens: Sie sprachen davon, das deutsche Gesundheitswesen hätte die finanzielle Kapazität und den 'Appetit', expandieren zu wollen ["the German health care system may have the financial capacity (and appetite)..."]. Im ersten Säulendiagramm war dann Schluss mit lustig: Eine absurd aufgespreizte Häufung von Krankenhausbetten im Ländervergleich von Japan mit 13,6 Betten auf 1.000 Einwohner, Deutschland mit 8,3 Betten, bis zum Schlusslicht Mexiko mit 1,6 Betten auf 1.000 Einwohner sollte reichen ["Figure 1: Hospital beds per 1000 population, 2010 (or latest year available)"]. Quelle http://docs.dpaq.de/3354-oecd_hospital_volumes_germany.pdf

Eine 100%ige Bettenauslastung für jeden einzelnen Tag vorausgesetzt, würde damit j e d e/r Japaner/in im Verlauf nur eines einzigen Jahres 5 Tage in einem Krankenhausbett verbringen. Nach der OECDiLibrary führt die durchschnittliche Lebenserwartung der Japaner aktuell den Spitzenplatz von 83 Jahren im Ländervergleich. Jeder Bewohner Japans hätte von seiner Lebenszeit durchschnittlich knapp 412 Tage, also weit mehr als ein ganzes Jahr (365 Tage) im Krankenhausbett zugebracht. Einzelheiten auf "Schätzlers Schafott"
http://www.springermedizin.de/oecd-lachnummer---mit-oder-ohne-sombrero/4355156.html

Eine wichtige Erkenntnis: Wenn die Gesamtzahl der Kliniken um 1 % auf 1.995 in Deutschland gesunken ist, die Anzahl der Betten jedoch überproportional um knapp 2 % auf nunmehr 501.000 Krankenhausbetten sank. Wenn z u s ä t z l i c h die Verweildauer für stationäre Behandlungen in 2013 von 7,6 auf 7,5 Tage weiter abgesunken ist, bedeutet dies im klinisch-ethischen u n d betriebswirtschaftlichen Klartext, dass die Rationalisierung, Arbeitsverdichtung, Personalbelastung und Fehlerquote g e s t i e g e n sind.

Eine weitere Erkenntnis, verehrte Leserinnen und Leser, für die ethisch bedenkliche Arbeitsverdichtung in Krankenhäusern. Ein Modell-Patient, der von MO bis FR im Krankenhaus war, hat eine "Verweildauer" von nur v i e r Tagen, weil der Entlassungstag k e i n e Anrechnung erfährt (Ausnahme nur 1 Tag stationär zählt als 1 Verweiltag): "Definition der Verweildauer gemäß § 1 Abs. 7 Verordnung zum Fallpauschalensystem für Krankenhäuser (KFPV): Maßgeblich … ist die Zahl der Belegungstage. Belegungstage sind der Aufnahmetag sowie jeder weitere Tag des Krankenhausaufenthalts o h n e den Verlegungs- oder Entlassungstag …; wird ein Patient oder eine Patientin am gleichen Tag aufgenommen und verlegt oder entlassen, gilt dieser Tag als Aufnahmetag.“

Damit zeigt sich das gesamte Ausmaß der Manipulation um die Krankenhaus-, Operations-, Verweildauer und Belegungsstatistik bzw. die Unhaltbarkeit der Position von Irmtraut Gürkan, Kaufmännische Direktorin am Uniklinikum Heidelberg.

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
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[23.10.2014, 23:02:01]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
kein Wunder bei der medialen Panikmache 
Auch die gezeigten Astronautenanzüge wirken nicht besonders beruhigend.
Bei Angst und Panik hilft eigentlich nur Wissen.
Z.B. Wissen über die Infektiosität, Übertragungswege etc. von (behüllten) Ebola-Viren, einer Erkrankund, die man eigentlich schon einige Jahre kennt (1976 Fluss Ebola im Kongo). Die Sporen von Clostridium difficile z.B. sind WESENTLICH schwere durch Desinfektionsmittel zu inaktivieren. (Töten sagt man nicht bei Viren).
An solchen Darmkeimen (Clostridien) stirbt man in deutschen Krankenhäusern.
Beruhigung des Publikums ist aber offensichtlich eher nicht auf dem Programm. zum Beitrag »
[23.10.2014, 22:35:23]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Abtreibung ist nur bei gesunden Embryos erlaubt 
[23.10.2014, 22:26:30]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Man hört auch, in der Klinik der Kaufmännische Direktorin würden verdächtig viele Krebsoperationen durchgeführt. 
Das sollte von einer Ethikkommission überprüft werden.
Natürlich neutral, ich würde Frankfurt vorschlagen,
das ist einfach etwas internationaler,
und eh ich das vergesse,
ein Chirurg darf natürlich nicht in dem Ethikrat sein. zum Beitrag »
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