Sonntag, 21. Dezember 2014
Ärzte Zeitung online, 17.03.2011

Patienteninformationen Allergische Rhinitis

Etwa jeder fünfte Bundesbürger erkrankt im Laufe seines Lebens an einer allergischen Rhinitis. Meist wird sie durch Pollen ("Heuschnupfen") oder Hausstaubmilben ausgelöst, aber auch durch Tierhaare und Schimmelpilze. Es handelt sich um eine Überempfindlichkeitsreaktion der Nase. Induziert wird sie durch Kontakt mit Allergenen wie Pollen und Hausstaubmilben und der dadurch ausgelösten Entzündung der Nasenschleimhaut. Hauptsymptome sind: Niesen, Juckreiz in Nase und Augen, laufende Nase und tränende Augen.

Die einfachste und effektivste Maßnahme ist das Vermeiden von Allergenkontakt. So haben sich bei einer Pollenallergie Pollenschutzfilter am Fenster und häufiges Haarewaschen bewährt. Die Allergenkarenz ist aber oft schwierig. Dann helfen Medikamente zur Linderung der Beschwerden: Antihistaminika und Kortisonnasensprays. Wenn auch das nicht ausreichend hilft, empfehlen Experten die spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung). Dadurch wird eine Toleranz gegen die krankmachenden Allergene aufgebaut.

Für Interessierte Leser

Exklusiv für Ärzte und Apotheker

Die »Ärzte Zeitung« bietet exklusiv für Ärzte und Apotheker einen besonderen Service zum Thema Allergische Rhinitis.

Sie können Informationen für Ihre betroffenen Patienten sowie fürs Wartezimmer oder zur Auslage in der Apotheke ausdrucken, die Sie personalisieren können »

Das Plakat  zum Thema Allergische Rhinitis am 17.03.2011 in der Ärzte Zeitung

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Vertretungsfall und Notfallversorgung: Honorar-Neuerungen beschlossen

Kurz vor Weihnachten haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung und die Krankenkassen auf einige Honorar-Änderungen geeinigt. So gibt es eine Neuregelung für Vertretungsfälle und drei neue EBM-Ziffern bei der Notfallversorgung. mehr »

Assistierter Suizid: Ethikrat warnt vor Gefahren eines "Sterbehilfegesetzes"

Der Deutsche Ethikrat hat heute Stellung zur Sterbehilfe bezogen. In Fragen des ärztlichen Berufsrechts hat das Gremium eine gänzlich andere Haltung als die Ärztekammern. mehr »

Leitartikel: Das Masernproblem wird ausgesessen

In Deutschland erkranken zu viele Menschen an Masern. Das Ziel, die Infektionskrankheit hierzulande bis 2015 auszurotten, wird verfehlt. Eine Kommission deckt auf, warum es nicht klappt. mehr »