Sonntag, 1. März 2015
Ärzte Zeitung online, 17.03.2011

Patienteninformationen Allergische Rhinitis

Etwa jeder fünfte Bundesbürger erkrankt im Laufe seines Lebens an einer allergischen Rhinitis. Meist wird sie durch Pollen ("Heuschnupfen") oder Hausstaubmilben ausgelöst, aber auch durch Tierhaare und Schimmelpilze. Es handelt sich um eine Überempfindlichkeitsreaktion der Nase. Induziert wird sie durch Kontakt mit Allergenen wie Pollen und Hausstaubmilben und der dadurch ausgelösten Entzündung der Nasenschleimhaut. Hauptsymptome sind: Niesen, Juckreiz in Nase und Augen, laufende Nase und tränende Augen.

Die einfachste und effektivste Maßnahme ist das Vermeiden von Allergenkontakt. So haben sich bei einer Pollenallergie Pollenschutzfilter am Fenster und häufiges Haarewaschen bewährt. Die Allergenkarenz ist aber oft schwierig. Dann helfen Medikamente zur Linderung der Beschwerden: Antihistaminika und Kortisonnasensprays. Wenn auch das nicht ausreichend hilft, empfehlen Experten die spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung). Dadurch wird eine Toleranz gegen die krankmachenden Allergene aufgebaut.

Für Interessierte Leser

Exklusiv für Ärzte und Apotheker

Die »Ärzte Zeitung« bietet exklusiv für Ärzte und Apotheker einen besonderen Service zum Thema Allergische Rhinitis.

Sie können Informationen für Ihre betroffenen Patienten sowie fürs Wartezimmer oder zur Auslage in der Apotheke ausdrucken, die Sie personalisieren können »

Das Plakat  zum Thema Allergische Rhinitis am 17.03.2011 in der Ärzte Zeitung

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

KBV-VV: Kampf dem Versorgungsgesetz - mit allen Mitteln

Öffentlichkeitswirksam, aber auch hinter verschlossenen Türen will die KBV für Ände­rungen am Versorgungsstärkungsgesetz kämpfen. Die VV bekräftigte ihre Kritik. mehr »

Tag der Seltenen Krankheiten: Allein, allein

7000 Seltene Krankheiten gibt es, für die meisten stehen keine Therapien zur Verfügung. Ganz einsam sind diese "Waisen der Medizin" aber nicht mehr. Eine Zwischenbilanz zum Tag der Seltenen Krankheiten am 28. Februar. mehr »

Interview mit dem Psychiater: "Für Niels H. hatten die Patienten keine Individualität"

Dr. Konstantin Karyofilis ist der Mann, dem der verurteilte einstige Krankenpfleger Niels H. als Erstes gestanden hat, Patienten mit einer Überdosis eines Herzmedikaments ermordet zu haben. Im Interview spricht der forensische Psychiater aus Oldenburg über den Täter, den Fall und warum jeder Mensch zum Mörder werden kann. mehr »