Freitag, 25. Juli 2014
Ärzte Zeitung online, 17.03.2011

Patienteninformationen Allergische Rhinitis

Etwa jeder fünfte Bundesbürger erkrankt im Laufe seines Lebens an einer allergischen Rhinitis. Meist wird sie durch Pollen ("Heuschnupfen") oder Hausstaubmilben ausgelöst, aber auch durch Tierhaare und Schimmelpilze. Es handelt sich um eine Überempfindlichkeitsreaktion der Nase. Induziert wird sie durch Kontakt mit Allergenen wie Pollen und Hausstaubmilben und der dadurch ausgelösten Entzündung der Nasenschleimhaut. Hauptsymptome sind: Niesen, Juckreiz in Nase und Augen, laufende Nase und tränende Augen.

Die einfachste und effektivste Maßnahme ist das Vermeiden von Allergenkontakt. So haben sich bei einer Pollenallergie Pollenschutzfilter am Fenster und häufiges Haarewaschen bewährt. Die Allergenkarenz ist aber oft schwierig. Dann helfen Medikamente zur Linderung der Beschwerden: Antihistaminika und Kortisonnasensprays. Wenn auch das nicht ausreichend hilft, empfehlen Experten die spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung). Dadurch wird eine Toleranz gegen die krankmachenden Allergene aufgebaut.

Für Interessierte Leser

Exklusiv für Ärzte und Apotheker

Die »Ärzte Zeitung« bietet exklusiv für Ärzte und Apotheker einen besonderen Service zum Thema Allergische Rhinitis.

Sie können Informationen für Ihre betroffenen Patienten sowie fürs Wartezimmer oder zur Auslage in der Apotheke ausdrucken, die Sie personalisieren können »

Das Plakat  zum Thema Allergische Rhinitis am 17.03.2011 in der Ärzte Zeitung

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Überversorgung: Praxisaufkauf als neue Drohkulisse

Ordenlich Sprengstoff haben die Gesundheitsweisen in ihr Gutachten gesteckt: Ab 200 Prozent Versorgungsgrad sollen KVen Arztsitze aufkaufen, wird dort empfohlen. Werden Praxen bald zwangsweise dichtgemacht? mehr »

Daniel Bahr: "Hier werde ich als Sozialist bezeichnet"

Seit sechs Monaten berät Ex-Gesundheitsminister Daniel Bahr einen unparteiischen Think Tank in den USA. Im Gespräch mit der "Ärzte Zeitung" erzählt er, warum viele US-Amerikaner Deutschland für sozialistisch halten. mehr »

Pflegeheime: Influenza-Prävention mangelhaft

Influenza-Erkrankungen in Alten- und Pflegeheimen sind oft lebensgefährlich. Bei der Prävention und beim Management von Ausbrüchen liegt aber vieles im Argen, heißt es in einer neuen Analyse. mehr »