Samstag, 1. November 2014
Ärzte Zeitung online, 17.03.2011

Patienteninformationen Allergische Rhinitis

Etwa jeder fünfte Bundesbürger erkrankt im Laufe seines Lebens an einer allergischen Rhinitis. Meist wird sie durch Pollen ("Heuschnupfen") oder Hausstaubmilben ausgelöst, aber auch durch Tierhaare und Schimmelpilze. Es handelt sich um eine Überempfindlichkeitsreaktion der Nase. Induziert wird sie durch Kontakt mit Allergenen wie Pollen und Hausstaubmilben und der dadurch ausgelösten Entzündung der Nasenschleimhaut. Hauptsymptome sind: Niesen, Juckreiz in Nase und Augen, laufende Nase und tränende Augen.

Die einfachste und effektivste Maßnahme ist das Vermeiden von Allergenkontakt. So haben sich bei einer Pollenallergie Pollenschutzfilter am Fenster und häufiges Haarewaschen bewährt. Die Allergenkarenz ist aber oft schwierig. Dann helfen Medikamente zur Linderung der Beschwerden: Antihistaminika und Kortisonnasensprays. Wenn auch das nicht ausreichend hilft, empfehlen Experten die spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung). Dadurch wird eine Toleranz gegen die krankmachenden Allergene aufgebaut.

Für Interessierte Leser

Exklusiv für Ärzte und Apotheker

Die »Ärzte Zeitung« bietet exklusiv für Ärzte und Apotheker einen besonderen Service zum Thema Allergische Rhinitis.

Sie können Informationen für Ihre betroffenen Patienten sowie fürs Wartezimmer oder zur Auslage in der Apotheke ausdrucken, die Sie personalisieren können »

Das Plakat  zum Thema Allergische Rhinitis am 17.03.2011 in der Ärzte Zeitung

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Kampf gegen Ebola: Impfstoffe sollen in einem halben Jahr verfügbar sein

Was sonst Jahre dauert, soll angesichts der Ebola-Epidemie nun in wenigen Monaten passieren: Die Tests zweier Impfstoffe gehen in die heiße Phase. mehr »

Neue IT-Schnittstelle: Schneller Datenaustausch bleibt Illusion

In Kürze soll es eine einheitliche IT-Schnittstelle für den Transfer von Praxisdaten von einer Arztsoftware zur anderen geben. Den großen Wunsch nach mehr Interoperabilität wird die neue Schnittstelle aber wohl nicht erfüllen. mehr »

50 Jahre Rettungswagen: Das "Rendezvous-System" erobert die Welt

Ein Oberarzt an der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg hatte vor 50 Jahren eine Idee, die die Notfallmedizin revolutionierte. Heute stehen die Notärzte der Region wieder am Scheideweg. mehr »