Die Zahl von Menschen, die sich mit HIV infizieren, ist in Deutschland wieder gestiegen. 2008 waren es nach Angaben des Robert-Koch-Instituts etwa 3000 neu mit HIV Infizierte. Grund genug, nicht nur am 1. Dezember, dem Welt-Aids-Tag, auf Risiken und Schutzmaßnahmen hinzuweisen.
Auch die Zahl sexuell übertragbarer Krankheiten wie Syphilis oder Gonorrhö nimmt zu. Diese Menschen sind besonders von einer HIV-Infektion gefährdet. Ihnen wird daher zu einem HIV-Test geraten. Denn je früher eine HIV-Infektion erkannt wird, umso besser – für den Betroffenen selbst und seine sexuellen Partner.
Die „Ärzte Zeitung“ stellt hier kostenlose Informationen zum Thema HIV zur Verfügung: exklusiv für Ärzte sowie für Interessierte und Gefährdete (Patienteninformationen zum Ausdrucken).
Und: HIV-Infizierte und Aids-Kranke geraten oft in materielle Not. Die Meisten infizieren sich, wenn sie jung sind und keine oder nur geringe Rentenansprüche haben. Die Folge: finanzieller Abstieg. Ihnen hilft die Deutsche AIDS-Stiftung, dafür benötigt sie Spenden. Unter www.aids-stiftung.de gibt es die Möglichkeit für Online-Spenden.