INTER Versicherungsgruppe
Ärzte Zeitung, 01.06.2016

Praxisausfall

Policen begrenzen Schaden

Fällt der Praxischef krankheitsbedingt aus, können die Finanzen ins Wanken geraten. Krankentagegeldpolice und Praxisausfallversicherung decken diese Risiken und federn die finanziellen Folgen ab.

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NEU-ISENBURG. Was passiert, wenn der Praxischef selbst zum Patienten wird und der Praxisbetrieb krankheits- oder unfallbedingt für eine gewisse Zeit ruhen muss - die Praxiskosten aber weiter laufen? Nicht jeder niedergelassene Arzt macht sich darüber Gedanken, versteht er sich doch in erster Linie als Versorger seiner Patienten.

Risikomanagement ist Chefsache

Diese Gedanken sollte er sich aber machen, da das Risikomanagement integraler Bestandteil der Praxisführung ist. Tritt der Ernstfall ein, so muss der Praxischef nicht nur Einnahmeausfälle verkraften, sondern auch für die fortlaufenden Posten wie Personalkosten, Miete und Leasingraten für Medizingeräte in der Praxis aufkommen. Das zehrt schnell am Geldbeutel - schlimmstenfalls sogar dem eigenen.

Absichern gegen das Risiko eines krankheitsbedingten Ausfalls des Praxisbetriebes können sich Praxischefs mit zwei ergänzenden Versicherungspolicen, wie Michael Schillinger, Vorstandsmitglied der INTER Versicherungsgruppe, erläutert. Zum einen sichert eine Krankentagegeldversicherung das Netto-Einkommen des Praxischefs ab, also den Praxisgewinn.

Die Praxisausfallversicherung (PAV) hingegen übernimmt die fortlaufenden Kosten - bei der INTER zum Beispiel für einen Zeitraum von bis zu 18 Monaten. Die PAV greift im Übrigen auch, wenn der Praxischef in Quarantäne geschickt wird. Stirbt er gar, bietet die INTER zum Beispiel eine Nachhaftung für sechs Monate an.

Die Police greift ebenso für den Fall einer Zerstörung, Beschädigung oder dem Abhandenkommen einer dem Praxisbetrieb dienenden Sache durch Brand, Blitzschlag, Ex- oder Implosion, Einbruchdiebstahl, Vandalismus nach einem Einbruch oder auch Leitungswasser. Die Versicherung kompensiert den Unterbrechungsschaden ab einem Zeitraum von 48 Stunden.

Wichtig dabei ist, dass das Praxisinventar wie Medizintechnik und Möbel kein Bestandteil der PAV sind und nur über eine Praxisinhalts- oder Elektropolice versicherbar sind.

Wechsel der Betriebsstätte gedeckt

Der finanzielle Aufwand für die Absicherung des Praxisausfalls hält sich für Praxischefs in Grenzen. So zahlt ein bei Vertragsbeginn 1. Oktober dieses Jahres 45 Jahre alter Praxisinhaber in einer Einzelpraxis für eine Krankentagegeldversicherung mit einem Tagessatz von 420 Euro monatlich 156,66 Euro.

Für die Praxisausfallversicherung mit einer Jahresversicherungssumme von 150.000 Euro und einer maximalen Ersatzleistung von 416 Euro je Tag müsste der Versicherungsnehmer abhängig von der Karenzzeit und dem Umfang der Deckung mit einer Jahresprämie zwischen 1295,43 Euro und 2248,74 Euro rechnen.

Die günstigste Jahresprämie ginge dabei von einer Standard-Deckung (höchstens zwölf Monate) und einer Karenzzeit von 21 Tagen stationär sowie 28 Tagen ambulant exklusive Sachgefahren aus.

Der höchste Jahresbeitrag beinhaltet einen erweiterten Deckungsumfang (maximal 18 Monate) sowie eine Karenzzeit von 14 Tagen stationär und 21 Tagen ambulant - inklusive Sachgefahren.

Tritt der Praxisausfall während des Betriebsstättenwechsels ein, so genießt der Praxischef bei der INTER für zwei Monaten nach Umzugsbeginn Schutz für beide Betriebsstätten. (maw)


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