INTER Versicherungsgruppe
Ärzte Zeitung, 01.06.2016

Mitarbeiterbindung via Altersvorsorge

Haben Praxischefs gute Medizinische Fachangestellte oder Praxismanager für sich gewonnen, so wollen sie diese gerne an die Praxis binden. Attraktiv wird das für beide Seiten über die betriebliche Altersvorsorge.

Mitarbeiterbindung_AH.jpg

Zufriedene Medizinische Fachangestellte: Praxischefs können gerade bei ihnen mit Angeboten zur betrieblichen Altersvorsorge punkten.

© PICTURE-FACTORY / FOTOLIA.COM

NEU-ISENBURG. Eine gut funktionierende und wirtschaftlich florierende Praxis ist nicht nur Verdienst des Praxischefs. Denn Medizinische Fachangestellte (MFA) und Praxismanager stellen das belastbare Rückgrat des Teams dar. Nur: Gute Fachkräfte werden überall gerne genommen. So stellt sich für den Praxisinhaber die Frage, wie er sein eingespieltes Team auch langfristig an die eigene Praxis binden kann - und das in einem finanziell vertretbaren Rahmen, der auch für die Angestellten attraktiv ist und Vorteile verspricht.

Steuervorteil bietet Anreiz

Eine attraktive Option stellt die betriebliche Altersvorsorge (bAV) dar. Seit dem 1. Januar 2002 haben Arbeitnehmer in Deutschland einen Rechtsanspruch auf die bAV im Zuge einer Entgeltumwandlung. In der Praxis verzichtet somit die betreffende MFA zum Beispiel monatlich auf einen gewissen Betrag oder einmal jährlich auf das Weihnachtsgeld. Der Praxischef spart so bei den Lohnnebenkosten und zahlt den einbehaltenen Betrag als Vertragsnehmer dann in den entsprechenden Altersversorgungsvertrag des Mitarbeiters ein - und zwar steuer- und sozialabgabenfrei.

Dies gilt zumindest so lange, wie die Beiträge zur bAV vier Prozent der Bemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung West nicht übersteigen. Für dieses Jahr sind das bis zu 2976 Euro (248 Euro monatlich), denn die Bemessungsgrenze 2016 beträgt 74.400 Euro. Der Arbeitnehmer verzichtet zwar aktuell auf einen Teil seines Gehaltes. Für diesen Teil werden aber erst in der Auszahlungsphase im Rentenalter die in der Regel im Vergleich zum Verzichtszeitraum niedrigeren Steuern und Abgaben fällig.

Beim Modell der bAV fungiert der Praxischef grundsätzlich als Versicherungsnehmer und der Arbeitnehmer immer als Begünstigter. Sind sich Praxischef und MFA einig in puncto bAV, stellt sich nur noch die Frage der konkreten Ausgestaltung, denn dafür kommen eine Reihe verschiedener Produkte in Betracht. "Wir empfehlen im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge die Direktversicherung, weil diese eine transparente Form der Entgeltumwandlung ist und vom Staat gefördert wird", erläutert Michael Schillinger, Vorstandsmitglied der INTER Versicherungsgruppe.

Wenn kein pauschal versteuerter Vertrag (nach § 40b Einkommensteuergesetz) vor 2005 abgeschlossen wurde, können die Angestellten noch zusätzlich 1800 Euro pro Jahr steuerfrei in den bAV-Vertrag einzahlen.

Absicherung gegen drohende Risiken

Im Rahmen der bAV können sich MFA neben der zu erwartenden niedrigen gesetzlichen Rente und der privaten Vorsorge nicht nur das wichtige dritte arbeitgeberfinanzierte Standbein für den Ruhestand aufbauen. Vielmehr können sie sich - zum Beispiel bei Abschluss einer INTER Direktversicherung - zusätzlich auch gegen drohende Risiken wie eine Berufsunfähigkeit finanziell absichern. Für den Ernstfall ist ein Schutz ihrer Hinterbliebenen integriert.

Ein weiteres Plus: Sollte es doch irgendwann einmal dazu kommen, dass MFA und Praxis getrennte Wege gehen, so entpuppt sich die bAV keineswegs als Einbahnstraße. Denn die Direktpolice ist portabel. Im Umkehrschluss heißt das: Bringt eine neue MFA einen bAV-Vertrag mit, so entstehen ihr auch keine Verluste. Die Praxis bleibt als Arbeitgeber attraktiv. (maw)


Kontaktdaten
Tel.:06 21 / 427 - 427
E-Mail:Heilwesenservice@inter.de
Weitere Informationen finden Sie direkt auf den Seiten der INTER Versicherung.