Ärzte Zeitung, 23.11.2007

TIPP DES TAGES

Kein kaltes Wasser bei schwerer Verbrennung

Hat ein Patient eine schwere Verbrennung erlitten, soll diese nicht mehr als Erste-Hilfe-Maßnahme mit Wasser gekühlt werden.

Darauf weist der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Notärzte, Professor Peter Sefrin, hin.

Der Grund für das Unterlassen der Kühlungsmaßnahme: Viele Patienten sind mit Untertemperatur bis zu 32 Grad in die Spezialkliniken gekommen. Mittlerweile wird daher geraten, die Wärme zu erhalten, da die Haut durch die Verbrennung ihre schützende Funktion verloren hat.

Topics
Schlagworte
Tipp des Tages (496)
Personen
Peter Sefrin (48)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »