Ärzte Zeitung, 11.07.2008

TIPP DES TAGES

Praxisgebühr nur bei Erstbehandler fällig

In der Urlaubszeit kann es bei der Praxisvertretung schon mal heiß hergehen. Da tun Praxischefs gut daran, ihre Medizinischen Fachangestellten nochmals darauf hinzuweisen, dass diese von Patienten, die im Quartal bereits in der Praxis ihres Hausarztes waren und die Praxisgebühr entrichtet haben, kein zweites Mal die zehn Euro einziehen dürfen.

Umgekehrt gilt natürlich auch, dass Patienten, die zuerst zu dem Vertreter kommen, um sich nach dem Urlaubsende des Arztes wieder in dessen Praxis einzufinden, die zehn Euro Praxisgebühr beim Vertreter entrichten müssen.

Dafür sollten sie die entsprechende Quittung erhalten, um einen erneuten Einzug zu verhindern. Mit der Quittung können sie ja dann nachweisen, dass sie die Praxisgebühr bereits bezahlt haben.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »