Ärzte Zeitung, 10.02.2011

TIPP DES TAGES

Hoher GOÄ-Faktor nur mit Zustimmung

Wichtig für die Abrechnung von Leistungen bei IGeL- und Privatpatienten: Der Steigerungsfaktor der GOÄ-Ziffern darf nicht niedriger als 1 sein. Nach oben gibt es indes im Prinzip keine Deckelung.

So ist es sogar möglich, sich eine Leistung mit dem Steigerungsfaktor 10 vergüten zu lassen, falls nur ein solches Honorar der Leistung angemessen wäre.

Wichtig ist jedoch, bei einem Steigerungsfaktor oberhalb des 3,5-fachen Satzes eine schriftliche Honorarvereinbarung abzuschließen, in der der Patient diesem Faktor zustimmt.

In dieser Abdingungserklärung erkennt der Patient mit seiner Unterschrift den erhöhten Satz an und verpflichtet sich zur Rechnungsbegleichung.

Topics
Schlagworte
Tipp des Tages (496)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »