Ärzte Zeitung, 01.02.2012

TIPP DES TAGES

Arbeitsvertrag ist unverzichtbar

Ärzte, die Familienangehörige in der Praxis beschäftigen, sollten dafür nicht auf einen Arbeitsvertrag verzichten. Hintergrund ist, dass das Finanzamt Arbeitsverhältnisse mit Familienangehörigen nur anerkennt, wenn so vorgegangen wird wie bei Fremd-Angestellten.

Das heißt für Praxischefs: Abmachungen, etwa mit der Ehefrau oder den Kindern, sollten schriftlich fixiert werden, auch wenn dazu grundsätzlich keine Pflicht besteht.

Als sozialversicherungspflichtig anerkannt wird die Beschäftigung nur, wenn eine leistungsgerechte Entlohnung vertraglich vorgesehen ist. Zudem muss die Beschäftigung auch tatsächlich im vereinbarten Umfang ausgeübt werden.

Topics
Schlagworte
Tipp des Tages (496)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »