Donnerstag, 24. Juli 2014
Ärzte Zeitung, 06.02.2012

TIPP DES TAGES

Hund plus Passivrauchen sind Gift für Kinderbronchien

Passivrauchen plus Hund in der unmittelbaren Nähe sind Gift für kleine Kinder mit erhöhtem Atopierisiko.

So haben kanadische Forscher Auswirkungen der Schadstoff- und Allergenbelastung bei 380 Kindern mit erhöhtem Allergierisiko untersucht (Eur Respir J 2011; 37: 324).

Im ersten Lebensjahr wurde die Belastung durch Passivrauchen anhand der Urin- und Nabelschnur-Kotinin-Spiegel ermittelt; ebenso die Exposition mit dem Hundeallergen Can-f1.

Im Alter von sieben Jahren wurde die Asthmarate sowie die Rate der bronchialen Hyperreaktivität eruiert: Bei Kindern, die vermehrt dem Hundeallergen plus Tabakrauch ausgesetzt waren, war die Asthmarate 2,7-fach höher als bei Kindern ohne diese Belastung. eb

|
Topics
Schlagworte
Tipp des Tages (496)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Herzenssache: Beschichtete Stents boomen

Wird es dem Patienten eng ums Herz, greifen Kardiologen hierzulande immer öfter zum beschichteten Stent. Sie sollen eigentlich Re-Interventionen vermeiden. Doch nach einer Analyse der Barmer GEK ist dem nicht so. mehr »

Schmerzmedizin: Gericht plädiert für Cannabis-Eigenanbau

Weil die Kosten für Cannabis aus der Apotheke zu hoch sind, möchten drei Patienten die Pflanzen anbauen. Vor Gericht haben sie einen Etappensieg errungen. mehr »

Latenz-Reversion: Dänen "kicken" HIV raus

Ein Durchbruch für neue HIV-Therapien? Dänische Forscher haben zumindest einen neuen Ansatz gegen schlummernde HI-Viren erfolgreich getestet. Doch ein Versuch macht noch keine Therapie. mehr »