Dienstag, 31. März 2015
Ärzte Zeitung, 06.02.2012

TIPP DES TAGES

Hund plus Passivrauchen sind Gift für Kinderbronchien

Passivrauchen plus Hund in der unmittelbaren Nähe sind Gift für kleine Kinder mit erhöhtem Atopierisiko.

So haben kanadische Forscher Auswirkungen der Schadstoff- und Allergenbelastung bei 380 Kindern mit erhöhtem Allergierisiko untersucht (Eur Respir J 2011; 37: 324).

Im ersten Lebensjahr wurde die Belastung durch Passivrauchen anhand der Urin- und Nabelschnur-Kotinin-Spiegel ermittelt; ebenso die Exposition mit dem Hundeallergen Can-f1.

Im Alter von sieben Jahren wurde die Asthmarate sowie die Rate der bronchialen Hyperreaktivität eruiert: Bei Kindern, die vermehrt dem Hundeallergen plus Tabakrauch ausgesetzt waren, war die Asthmarate 2,7-fach höher als bei Kindern ohne diese Belastung. eb

|
Topics
Schlagworte
Tipp des Tages (496)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Gefahrenquelle Patient: Wann Ärzte ihre Schweigepflicht brechen müssen

Hätten die behandelnden Ärzte von Andreas L. das Gefahrenpotenzial erkennen können und die Behörden darüber informieren müssen? Die ärztliche Schweigepflicht verbietet es, sich Dritten zu offenbaren - in der Regel, denn es gibt Ausnahmen. mehr »

Abrechnungstipp: Labor-IGeL richtig abrechnen

Bei der Abrechnung von Laborleistungen, die auf Patienten-Wunsch veranlasst werden, lauern Stolperfallen. Ein Abrechnungsexperte gibt Tipps, worauf Ärzte achten müssen. mehr »

Aortenstenose: TAVI-Herzklappe überzeugt

Aktuelle Studiendaten zur Effektivität und Sicherheit der neuen Transkatheter-Aortenklappe machen Hoffnung: Das Schlag­anfallrisiko sinkt offenbar deutlich. mehr »