Donnerstag, 30. Oktober 2014
Ärzte Zeitung, 06.02.2012

TIPP DES TAGES

Hund plus Passivrauchen sind Gift für Kinderbronchien

Passivrauchen plus Hund in der unmittelbaren Nähe sind Gift für kleine Kinder mit erhöhtem Atopierisiko.

So haben kanadische Forscher Auswirkungen der Schadstoff- und Allergenbelastung bei 380 Kindern mit erhöhtem Allergierisiko untersucht (Eur Respir J 2011; 37: 324).

Im ersten Lebensjahr wurde die Belastung durch Passivrauchen anhand der Urin- und Nabelschnur-Kotinin-Spiegel ermittelt; ebenso die Exposition mit dem Hundeallergen Can-f1.

Im Alter von sieben Jahren wurde die Asthmarate sowie die Rate der bronchialen Hyperreaktivität eruiert: Bei Kindern, die vermehrt dem Hundeallergen plus Tabakrauch ausgesetzt waren, war die Asthmarate 2,7-fach höher als bei Kindern ohne diese Belastung. eb

|
Topics
Schlagworte
Tipp des Tages (496)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Demenz-Forschung: Herpes kann Alzheimer begünstigen

Senioren mit Herpes-Infektion erkranken doppelt so häufig an Alzheimer wie ältere Menschen ohne Antikörper. Das haben schwedische Forscher herausgefunden. mehr »

WHO: Ausmaß der Ebola-Epidemie lässt erstmals nach

In Liberia gibt es Erfolge im Kampf gegen den Ebola-Erreger: Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen geht laut WHO erstmals zurück. Dennoch bleibt die Lage in Liberia und den Nachbarländern angespannt. mehr »

Schlaganfall: Zu frühe Blutdrucksenkung kann schädlich sein

Ärzte können bei Schlaganfallpatienten mit der Blutdrucksenkung warten, bis diese wieder stabil sind. Eine Drucksenkung in der Akutphase verbessert die Prognose nämlich kaum, erhöht aber die Gefahr von Komplikationen. mehr »