4. Folge: Herzinsuffizienz
... verbessern die bei Herzinsuffizienz empfohlenen Therapien auch im Praxisalltag die Überlebenschancen der Patienten. Mit jedem „leitliniengerechten“ Therapie-Baustein wuchs dabei der prognostische Nutzen, ergab die Analyse von Daten aus einem großen Herzinsuffizienz-Register (IMPROVE-HF).
... senkt eine Langzeit-Supplementierung von Vitamin E bei gesunden Frauen nicht das Risiko für die Entwicklung einer Herzinsuffizienz. Das ergab eine 2012 publizierte Analyse von Daten der Women’s Health Study (WHS).
... ist nicht nur mit körperlichen, sondern auch mit mentalen Leistungseinschränkungen bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz zu rechnen. Forscher konnten jüngst in einer Studie erstmals per Magnetresonanzuntersuchung des Gehirns einen Verlust an grauer Hirnsubstanz objektivieren.
...bietet eine orale Antikoagulation bei Patienten mit Herzinsuffizienz und systolischer Dysfunktion keinen besseren Schutz vor Todesfällen und Schlaganfällen als eine Behandlung mit Acetylsalicylsäure (ASS). Zu diesem Ergebnis kamen Forscher in der kürzlich veröffentlichten WARFCEF-Studie, an der ausschließlich Patienten mit Herzschwäche und normalem Sinusrhythmus beteiligt waren.
Die neuen europäischen Leitlinien zur Herzinsuffizienz sind auf der ESC-Website
www.escardio.org zu finden.
Aktuelle Informationen zu kardiologischen Themen bietet das Onlineportal
www.kardiologie.org, das von der DGK mit Springer Medizin als Partner betrieben wird.