13. Folge: Osteoporose
...hat der CHMP der EMA eine Zulassungserweiterung für Strontium empfohlen, und zwar zur Osteoporosetherapie von Männern mit erhöhtem Frakturrisiko, teilt Servier mit. Die Empfehlung stützt sich auf eine Placebo-kontrollierte Studie (Osteoporos Int. 2012; 23 (Suppl. 2): S260 (Poster P459).
...verdoppelt ein früher Beginn der Wechseljahre das OsteoporoseRisiko. Das hat eine prospektive Langzeitstudie über 34 Jahre ergeben (BJOG 2012; 119: 810-816). Als früher Eintritt in die Menopause wurde der Beginn vor dem 47. Lebensjahr definiert.
...bestätigen neue Studien: Rheumatoide Arthritis (RA) ist mit einer erhöhten Frakturrate verknüpft. Eine der Studien ist die WHI-Studie (J Rheumatol 2011; 38: 1680). Im Vergleich zu Arthritis-freien Patientinnen sei zum Beispiel das Risiko für eine Hüftfraktur bei Frauen mit RA um den Faktor 3,03 erhöht gewesen.
...beträgt das lebenslange Risiko einer Osteoporose-bedingten Fraktur bei Männern 13 bis 22 Prozent, davon sind in elf Prozent die Wirbelkörper und in vier Prozent der Schenkelhals betroffen (DKFZ 2012; 3/4: 81-84). Im Gegensatz zu Frauen ist bei Männern die Mortalität nach einem solchen Knochenbruch höher.
Die aktuelle Leitlinie des Dachverbandes Osteologie (DVO) zu Osteoporose bei Frauen nach der Menopause und Männern ab dem 60. Lebensjahr sowie auch die Empfehlungen zu Glukokortikoidinduzierter Osteoporose stehen unter: www.dv-osteologie.org
Aktuelle Informationen zu Diagnostik, Therapie und Reha bei Osteoporose gibt es vom Kuratorium Knochengesundheit unter: www.osteoporose.org
Viele praktische Tipps zur Diagnostik und Therapie bei Osteoporose findet man außerdem auf der Homepage des Bundesselbsthilfeverbandes für Osteoporose. Die Adresse im Web lautet: www.osteoporose-deutschland.de