Colitis ulcerosa

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Ärzte Zeitung, 22.07.2016

Abrechnungs-Tipp

Ohne Schwerpunkt ist die Grundpauschale nicht möglich

Die Colitis ulcerosa gehört zu den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Die Diagnose erfolgt unter anderem über den Nachweis von Entzündungsparametern: Erhöhung von BKS (EBM: GOP 32042, GOÄ: GOP 3501), Leukozyten (EBM: GOP 32036, GOÄ: GOP 3505), CRP (EBM: GOP 32460 bzw. 32128 bei qualitativem Nachweis, GOÄ: GOP 3524 oder 3741 je nach Verfahren) und ASL (EBM: GOP 32130, GOÄ: GOP 3523).

Wichtigste Untersuchung ist die Koloskopie in Verbindung mit der histologischen Diagnostik. Im gastroenterologischen Versorgungsbereich ist die Koloskopie über die GOP 13421 (EBM) zu berechnen. Nach GOÄ ist die Nummer 687 bzw. 688 berechnungsfähig. Dabei setzt die Berechnung der Koloskopie im EBM auch im fachinternistischen Schwerpunkt Gastroenterologie die Genehmigung der zuständigen KV voraus.

Von Facharztinternisten ohne Schwerpunkt sind die GOP 13421, 13422, 13423 und 13424 zwar ebenfalls ansetzbar. Sie dürfen auch die Zusatzpauschale (GOP 13250 ) abrechnen. Die Grundpauschale können jedoch nur Fachinternisten mit Schwerpunkt neben der Koloskopie ansetzen. Dafür müssen sie auf die Berechnung der fachinternistischen Zusatzpauschale verzichten. Nicht zuletzt ist im Rahmen der Diagnostik auch die Oberbauchsonographie durchzuführen (EBM: GOP 33042; GOÄ: GOP 410 für das erste untersuchte Organ und die GOP 420 für bis zu maximal drei weitere Organe). (pes)

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