Sonntag, 19. Mai 2013

1. Endoskopie ermöglicht differenzierte Reflux-Therapie

[28.10.2005] Für Patienten mit vermuteter oder auch endoskopisch gesicherter gastroösophagealer Refluxkrankheit (GERD) sind Protonenpumpenhemmer (PPI) die Mittel der Wahl. Dosierung und Dauer der Akuttherapie sollten sich bei bekanntem endoskopischem Befund nach dem Ausmaß der Schleimhauterosionen richten. mehr»

2. TNF-α-Blocker greift gezielt in den Entzündungsprozeß bei Morbus Crohn ein

[28.10.2005] Für Patienten mit Morbus Crohn steht vermutlich in absehbarer Zeit eine weitere Therapieoption zur Verfügung: der neu entwickelte TNF-a-Blocker Certolizumab pegol (CDP-870). mehr»

3. Rauchen oder nicht - das ist die Frage bei CED

[28.10.2005] Was Männern mit Colitis ulcerosa anscheinend gut tut - Rauchen nämlich - verschlechtert den Zustand von Frauen mit Morbus Crohn. Darauf wies in Köln Privatdozent Dr. Ulrich Böcker aus Mannheim hin und empfahl seinen Kollegen, vor allem Crohn-Patienten eindringlich vom Rauchen abzuraten. mehr»

4. Reflux äußert sich bei älteren Patienten anders

[28.10.2005] Bei alten Patienten verläuft die gastroösophageale Refluxerkrankung (GERD) anders als bei jüngeren. Die Unterschiede betreffen sowohl die Symptome als auch den Schweregrad. Darauf wies in Köln Dr. Jürgen M. L. Bauer von der Universität Erlangen-Nürnberg hin. mehr»

5. Bei hepatischer Enzephalopathie ist die Suche nach den Auslösern am wichtigsten

[28.10.2005] Bei hepatischer Enzephalopathie (HE) können zu 80 Prozent die auslösenden Faktoren identifiziert werden. An deren Bekämpfung sollte sich die Therapie vorrangig orientieren, empfiehlt Professor Ulrich Spengler von der Universitätsklinik Bonn. mehr»

6. Hepatitis C - Adipösen nutzt gewichtsadaptierte Therapie

[28.10.2005] Die Kombination aus pegyliertem Interferon alfa-2b plus Ribavirin (RBV) führt bei Patienten mit Hepatitis C in einer körpergewichtsadaptierten Dosierung zu höheren anhaltenden Ansprechraten als PegInterferon alfa-2a / RBV. Und dies vor allem bei übergewichtigen Patienten. mehr»

7. Nukleotidanalogon bewährt sich in der Langzeittherapie von Hepatitis-B-Kranken

[28.10.2005] Bei Patienten mit HBe-Antigen-negativer Hepatitis B hat sich die Therapie mit dem Nukleotidanalogon Adefovir bislang als gut wirksam erwiesen. mehr»

8. Bei Hepatitis B sind Koinfektionen mit zweitem Hepatitisvirus-Typ häufig

[28.10.2005] Bei Patienten mit Hepatitis B kommen Koinfektionen mit Hepatitis-C- (HCV) und Hepatitis-D-Viren (HDV) viel häufiger vor als bisher angenommen. Dies sollte unbedingt überprüft werden, mahnte in Köln Privatdozent Dr. Heiner Wedemeyer aus Hannover. mehr»

9. Star in Stockholm: Helicobacter pylori

[28.10.2005] Manchmal ist es Kollege Zufall oder ein Versehen, daß Forscher zu neuen Erkenntnissen kommen. So auch bei den Australiern Barry Marshall und Robin Warren, den diesjährigen Nobelpreisträgern für Medizin. Lange Zeit wurden sie verlacht und nicht ernst genommen, wegen ihrer Theorie, daß Magengeschwüre mehr»

10. Überarbeitete H.-pylori-Leitlinien erweitern Indikationsspektrum für Eradikation

[28.10.2005] Die von internationalen Helicobacter-pylori-Spezialisten erarbeiteten Leitlinien zu Diagnose und Therapie bei H.-pylori-Infektion, auch bekannt als Maastricht-Konsensus-Leitlinien, sind im März dieses Jahres aktualisiert worden. mehr»