Samstag, 25. Oktober 2014

1. Diagnose-Tips bei Verdacht auf Lungenhochdruck

[28.02.2006] HIV-Infizierte haben ein im Vergleich zur übrigen Bevölkerung stark erhöhtes Risiko für eine pulmonale arterielle Hypertonie (PAH). Besonders bei Patienten mit unklarer Dyspnoe bei Belastung solle man hellhörig werden und nach einer PAH fahnden. mehr»

2. Atazanavir gegen HIV bewährt sich langfristig

[21.02.2006] Bei HIV-Patienten, die mit herkömmlichen Protease-Hemmer-haltigen Kombinationstherapien nicht mehr zufriedenstellend behandelbar sind, gilt die Einbeziehung von mit Ritonavir verstärktem Lopinavir als ein Goldstandard. In einer Langzeitstudie über 96 Wochen wurde nun festgestellt, daß in der mehr»

3. HIV-Kranke mit Lungenhochdruck profitieren von Bosentan

[13.02.2006] Bei HIV-Infizierten mit pulmonaler arterieller Hypertonie in den NYHA-Stadien III und IV reduziert die Therapie mit Bosentan die Symptomatik deutlich. Sie wirkt offenbar auch progressionshemmend. Bei Patienten, die auf eine Bosentan-Monotherapie nicht ausreichend ansprechen, lohnt der Versuch mit mehr»

4. HIV-Infizierten hilft eine neue Dreifach-Therapie

[13.02.2006] Eine neue Dreifach-Kombinationstherapie für HIV-Patienten hat sich in einer Studie über fast ein Jahr dem bisherigen Goldstandard - ebenfalls mit drei antiretroviralen Medikamenten - als überlegen erwiesen. Um die Therapie zu vereinfachen, ist geplant, die neue Dreifach-Kombination als mehr»

5. HIV: Vorsicht mit Therapiepausen!

[10.02.2006] Hausärzte sind für HIV-Infizierte - vor allem außerhalb der Großstädte - oft erste Ansprechpartner. Dem Wunsch der Patienten nach Therapiepausen sollten Hausärzte aktuellen Studienergebnissen zufolge nur bei engmaschiger Überwachung innerhalb von Studien entsprechen. mehr»

6. Ist eine befristete frühe HIV-Therapie nutzlos?

[10.02.2006] Mit einer befristeten hochaktiven antiretroviralen Therapie (HAART) die Virusmenge im frühen Stadium der akuten HIV-Infektion möglichst niedrig zu halten bringt offenbar nichts. Allerdings stehen Langzeitresultate mit harten Endpunkten noch aus. mehr»

7. Netz für die Betreuung HIV-Infizierter

[09.02.2006] Die Versorgung der etwa 49 000 HIV-Infizierten in Deutschland findet überwiegend in Schwerpunktpraxen statt. Viele der Praxisinhaber arbeiten in der hausärztlichen Versorgung. mehr»

8. HIV-Therapie sollte nicht komplett unterbrochen werden

[09.02.2006] Bei HIV-Infizierten mit multiresistenten Viren und nur noch eingeschränkten Therapie-Optionen sind Therapiepausen obsolet. Mehreren Studien zufolge ist für die Prognose unter diesen Bedingungen die Fortführung einer virologisch zunächst unbefriedigenden Kombinationstherapie besser als das mehr»

9. Erste Studien zu Monotherapie bei HIV-Infektion

[09.02.2006] Um HIV-Infizierte durch eine HIV-Behandlung weniger als bisher zu belasten, wird in Studien auch die Wirksamkeit einer Monotherapie mit einem Protease-Hemmer geprüft. Standard ist derzeit die Dreifach-Kombination aus geboostertem Lopinavir oder Efavirenz mit zwei nukleosidartigen Reverse mehr»

10. Zahl der älteren Menschen mit HIV steigt

[08.02.2006] Der Anteil von Patienten über 50 Jahre mit einer neudiagnostizierten HIV-Infektion steigt. Dank der antiretroviralen Therapie nimmt aber auch die Lebenserwartung HIV-Positiver zu, so daß es insgesamt immer mehr ältere Menschen mit HIV und Aids gibt. mehr»