Ärzte Zeitung online, 20.11.2008

Prostata-Op jetzt auch ambulant

Mit einem neuen Laser-system lassen sich Patienten mit benigner Prostata-Hyperplasie auch ambulant operieren.

Auch niedergelassene Urologen können den Eingriff vornehmen. "Die transurethrale Laservaporisation kommt für alle Patienten mit benigner Prostata-Hyperplasie (BPH) mit obstruktiven und irritativen Beschwerden in Frage, die auf Medikamente nicht mehr ansprechen", sagt Dr. Wilhelm Jungmann aus Darmstadt. Die Op-Indikationen entsprechen denen bei der transurethralen Prostata-Resektion. Sind die Patienten nicht kardiopulmonal vorbelastet, ist die Lasertherapie mit dem Gerät LIFE von Biolitec auch ambulant möglich.

Besonders die sehr geringe Rate an Blutungen nach der Operation hat Jungmann überzeugt, ebenso der geringe Bedarf an Narkosemitteln. So dauert der eigentliche Eingriff mit dem Laser nur 15 bis 30 Minuten. "In den USA wird die Operation sogar unter Lokalanästhesie vorgenommen", sagt der Urologe. Die Patienten gehen bereits am Tag der Operation nach Hause. Im Einzelfall wird entschieden, ob ein Katheter nötig ist. Für Patienten kostet die Op ohne Anästhesie etwa 600 Euro.

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