Kongress, 20.04.2009

Fortbildungs-Tipps für Montag

Sorgfältige Diagnostik trotz Normwerten

Was bei Schilddrüsenerkrankungen zum diagnostischen Standard gehört, das wird Professor Petra-Maria Schumm-Draeger aus München-Bogenhausen erläutern. Bereits bei Serum-TSH im unteren Normbereich ist eine erweiterte Diagnostik - und eventuell Intervention - angezeigt, besonders bei Patienten über 50 Jahre und mit Begleiterkrankungen wie Diabetes, Hypertonie, Adipositas oder KHK. Denn nach der aktuellen Rotterdam-Studie ist schon zwischen 0,4 und 1 mU/l das Risiko für Vorhofflimmern erhöht. Solche erniedrigten TSH-Werte können eine noch kompensierte Schilddrüsenautonomie in einer Knotenstruma signalisieren.

Update Schilddrüse
Montag, 20. April, 14.30 Uhr, Halle 4/1,
Leitung: K. Mann, M. Schott

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