Kongress, 22.04.2009

Infos im Web zur sicheren Arzneitherapie bei Schwangeren

Im vergangenen Jahr startete der Aktionsplan zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit. Umgesetzt wurde das Internetprojekt "Embryotox".

Infos im Web zur sicheren Arzneitherapie bei Schwangeren

Die Arzneimitteleinnahme in der Schwangerschaft ist ein heikles Thema - für die Patientin wie den behandelnden Arzt. "Es gibt kaum Informationsquellen zum tatsächlichen Risiko", so Dr. Christof Schäfer aus Berlin. Dass bestätige auch die zunehmende Zahl an Anfragen beim Berliner Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie. Allein im Jahr 2008 seien es 14 000 gewesen, berichtete Schäfer. Die Daten aus den Anfragen würden teilweise auch zur Follow-up-Dokumentation genutzt. Eine aktuelle Auswertung habe etwa ergeben, dass das Schwangerschaftsverhütungsprogramm bei der Therapie mit Isotretinoin offenbar nicht konsequent befolgt wird. Um die Arzneimitteltherapiesicherheit bei Schwangeren weiter zu verbessern, sei zudem ein Internet-Projekt umgesetzt worden, das sich speziell an Ärzte und Apotheker richtet. Dabei würden zum einen Meldungen zu Gefährdungen erfasst, zum anderen könnten Infos zur Arzneiauswahl und Therapie bei bestimmten Erkrankungen abgerufen werden. (run)

www.embryotox.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »