Ärzte Zeitung, 28.04.2011

Kongressvorschau

Gesundheitskarte ganz praxisnah

Gesundheitskarte ganz praxisnah

Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) wird ab Oktober Einzug in Deutschlands Praxen halten. Doch was genau kommt hierbei auf Ärzte zu? Und wie wird das Handling mit der neuen Karte die Praxisabläufe eventuell modifizieren?

Gegner und Befürworter der Karte haben sich einen jahrelangen Schlagabtausch über die Sicherheit der auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeicherten Patientendaten sowie das Notfalldatenmanagement geliefert.

Wie das Notfalldatenmanagement konkret in der Praxis aussehen wird, dazu referiert Dr. Franz-Joseph Bartmann auf dem diesjährigen Hauptstadtkongress. Bartmann ist Präsident der Ärztekammer Schleswig-Holstein, Bad Segeberg; und zugleich Vorsitzender des Ausschusses Telematik in der Bundesärztekammer.

Mit der Arzt-zu-Arzt-Kommunikation im Zeitalter der elektronischen Gesundheitskarte wird sich Dr. Carl-Heinz Müller, seines Zeichens Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Berlin, auseinandersetzen. Auch hier wird es vorrangig um praxisrelevante Aspekte im Umgang mit der eGK gehen.

Der elektronischen Fallakte in der Telematikstruktur nimmt sich Jörg Meister von der Deutschen Krankenhaus-Gesellschaft (DKG) an.

"Ärztliche Anwendungen der eGK und Telematikinfrastruktur", Deutsches Ärzteforum, Mittwoch, 11.05., 16.15 Uhr bis 18 Uhr im Salon 17/18.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »