Ärzte Zeitung online, 02.11.2011

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Update zum Vulvakarzinom

Update zum Vulvakarzinom

DÜSSELDORF (eb). Das Vulvakarzinom wurde bislang zu den seltenen Tumorerkrankungen der Frau gerechnet mit einer Gesamtinzidenz von 2,5 pro 100.000 Frauen pro Jahr und 1600 Neuerkrankungen und zirka 700 Todesfällen im Jahre 2004 in Deutschland.

In den letzten Jahren zeigt sich jedoch ein Anstieg der Inzidenz der prämalignen Veränderungen der Vulva und des Vulvakarzinoms, besonders bei jüngeren Frauen, so Professor Monika Hampl aus Düsseldorf. Sie spricht auf der MEDICA zum Vulvakarzinom.

Die Karzinogenese des Vulvakarzinoms ist bis heute noch nicht ganz geklärt. Die Standardtherapie des Vulvakarzinoms besteht in der Resektion des Tumors in sano / partielle / komplette Vulvektomie und Entfernung der regionären Lymphknoten (ggf. Sentinel LK Entfernung).

Um die ästhetischen und funktionellen Ergebnisse vor allem für sexuell aktive Frauen zu verbessern, können lokale Lappenplastiken zur Rekonstruktion der Vulva eingesetzt werden. Die verschiedenen Techniken werden vorgestellt.

Professor Monika Hampl hält ihren Vortrag zum Vulvakarzinom am Donnerstag, den 17. 11., zwischen 10 und 13 Uhr im Raum 6, 1. OG des CCD-Süd

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