Kongress, 22.02.2012

Interdisziplinäre Verfahren gegen Kolorektalkarzinom

Interdisziplinäre Verfahren gegen Kolorektalkarzinom

Bei wenigen Tumoren wird die Bedeutung des interdisziplinären Managements so deutlich wie beim kolorektalen Karzinom.

Systemische Therapien und Operation des Primärtumors werden ergänzt durch lokal-ablative Verfahren und ein immer komplexeres Metastasen-Management.

Alle Erfolge mit systemischen Therapien und neuen "targeted therapies" können nicht darüber hinweg täuschen: Das kolorektale Karzinom lässt sich nur chirurgisch heilen.

Die interessante Frage dabei ist, in welchen Stadien der Chirurg - oder auch der mit "chirurgischer Intention" arbeitende Strahlentherapeut - noch kurativ tätig sein kann.

Diese Grenze wird derzeit deutlich in Richtung fortgeschrittenere Erkrankung verschoben. Auch bei mehr als nur einer Lebermetastase ist heute noch eine Heilung möglich, wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind.

Neoadjuvanten Therapiekonzepten, mit denen primär inoperable Patienten operabel gemacht werden können, und lokal-ablativen Verfahren, mit denen unter Umständen auch Lebermetastasen kurativ angegangen werden können, die nicht chirurgisch resektabel sind, kommt dabei eine Schlüsselrolle zu.

Im Rahmen des DKK-2012-Plenums zum metastasierenden kolorektalen Karzinom werden diese und andere Themen ausführlich zur Sprache kommen. (gvg)

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