Ärzte Zeitung, 11.06.2012

Kongressvorschau

Forschung zum Wohl aller Patienten

Forschung zum Wohl aller Patienten

BERLIN. Forschung und Praxis enger verzahnen - das sollen die neuen Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung im Rahmen eines Förderprogramms der Bundesregierung.

Bundesforschungsministerin Annette Schavan hat 2011 nach Empfehlungen international besetzter Gutachtergremien über die Förderung von vier neuen Zentren entschieden.

Sie sollen bis 2015 insgesamt rund 300 Millionen Euro vom Bund erhalten. Neue medizinische Forschungsergebnisse sollen so schneller in die Krankenhäuser und Arztpraxen gebracht werden, zum Wohl aller Patienten.

Die Zentren sind das Herzstück des Rahmenprogramms Gesundheitsforschung der Bundesregierung. Sie sollen sich vor allem um eine verbesserte Vorsorge und Diagnose und individualisierte Therapien kümmern.

Dazu gehören etwa die Zentren für Lungenforschung (DZL), für Infektionsforschung (DZIF) und für Herz-Kreislaufforschung und das Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK).

So kommen Forschungsergebnisse besser in die klinische Praxis. Innovationsforum: Deutsche Zentren für Gesundheitsforschung. 14. Juni, 16.30 bis 18 Uhr

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromissvorschlag wieder zurückgezogen

Kaum verkündet, ist der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Die genauen Gründe sind unklar. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »