Kongress, 13.06.2012

Die unendliche Geschichte vom Bürokratieabbau

Die unendliche Geschichte vom Bürokratieabbau

BERLIN (eb). Sie bleibt ein gesundheitspolitischer Dauerbrenner: die ausufernde Bürokratie stößt insbesondere im Bereich der Pflege seit Jahren auf heftige Kritik.

Beklagt werden etwa überbordenden Dokumentationsanforderungen, die die Pflegenden extrem belasten.

Dies hat zur Folge, dass für die eigentliche Tätigkeit, die Pflege der Patienten und Bewohner, immer weniger Zeit bleibt. Eine Entwicklung, die aus Sicht von Experten auch die Pflegebedürftigen immens verunsichert.

Bemängelt werden zum Beispiel Doppeldokumentationen, uneinheitliche Vorgaben des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen oder der Heimaufsicht.

Die Pflegerinnen und Pfleger müssten sich auf einheitliche Vorgaben und Standards verlassen können - sonst gehe zu viel Zeit für die Vorbereitung auf die einzelnen Prüfungen verloren, heißt es.

Klar ist für Experten allerdings auch, dass Entbürokratisierung keinesfalls eine Abkehr von Dokumentation im Rahmen der Qualitätssicherung sein darf.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »