Ärzte Zeitung, 17.10.2016

Forderungsmanagement

Mehr Honorar mit richtiger Abrechnung

FRANKFURT / MAIN. Bei der Privatabrechnung zählen nicht nur die richtigen GOÄ-Ziffern, auch an einigen Stellschrauben muss gedreht werden, damit kein Honorar verloren geht. Wie ein gutes Forderungsmanagement aufgebaut ist, erläutert Rechtsanwältin Ina Mofidi beim 3. Tag der Privatmedizin am 29. Oktober in Frankfurt.

"Eine gute Abrechnung bringt einer Praxis im Schnitt zehn Prozent mehr Honorar als eine schlecht organisierte", so Mofidi. Sie denkt dabei nicht nur an vergessene Leistungspositionen oder nicht ausgereizte Multiplikatoren, sondern auch an Absicherungen gegen Forderungsausfälle, eine gute Patientenbetreuung und eine fundierte statistische Auswertung über die Zahlungseingänge.

Eine der wichtigsten Stellschrauben ist für Mofidi das Forderungsmanagement. "Und das fängt nicht erst bei der ersten Mahnung an." Für sie gehören auch die Vertragsgestaltung mit dem Patienten und die Dokumentation im Vorfeld zur Vorsorge gegen Zahlungsausfälle dazu. Dazu komme auch das Thema Verdienstausfall, erscheint ein Patient einmal ohne Absage nicht zum vereinbarten Termin.

Weiteres zum Thema erläutert Mofidi am Tag der Privatmedizin in ihrem Workshop zum Thema "Praktische Hinweise zur Honorarsteigerung" ab 13 Uhr. (mmr)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »