Ärzte Zeitung, 29.03.2007

Neugeborenes mit Hepatozyten behandelt

HANNOVER (eb). An der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben Ärzte erstmals einem Neugeborenen mit angeborenem Harnstoffzyklus-Defekt fremde Hepatozyten über einen Nabelvenen-Katheter in die Lebervene gespritzt. "Maximilians Körper hat die fremden Zellen gut angenommen.

Er ist inzwischen zwei Monate alt und entwickelt sich altersentsprechend", so der Pädiater Professor Anibh Martin Das. Die Leberzellen stammen aus Spenderorganen, die zur Transplantation ungeeignet sind. Nach Angaben der MHH entwickelte die Methode zur Zellisolation das Unternehmen Cytonet in Kooperation mit der MHH. Das Unternehmen wurde dafür im Januar mit dem Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft geehrt.

Topics
Schlagworte
Medizin (76371)
Organisationen
MHH (737)
Krankheiten
Transplantation (2175)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »