Ärzte Zeitung online, 02.01.2009

Bundesregierung gibt weitere Million Euro gegen Cholera in Simbabwe

BERLIN (dpa). Die Bundesregierung hat gegen die um sich greifende Cholera im afrikanischen Krisenstaat Simbabwe dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz eine Million Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt.

Die Regierung sei höchst besorgt über die alarmierende Entwicklung, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts am Freitag in Berlin. Die Verantwortlichen seien aufgefordert, die siegreiche Oppositionspartei endlich in Regierungsverantwortung einzubinden und so einen wirtschaftlichen und politischen Neuanfang zu ermöglichen. Besonders Witwen und Waisen in ländlichen Gebieten seien auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen, so eine Sprecherin des Ministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit. Bisher sind in dem Land mehr als 1600 Menschen an der Cholera gestorben, 30 000 sind erkrankt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Epidemiologische Kaffeesatzleserei?

Verursacht oder verhindert der Konsum von Kaffee Krankheiten? Die Klärung solcher Fragen zur Ernährung ist methodisch ein richtiges Problem. mehr »

Trotz Budgetierung gute Chancen auf Mehrumsatz

Seit vier Jahren steht das hausärztliche Gespräch als eigene Leistung im EBM (03230) . Immer wieder ist daran herumgeschraubt worden. mehr »

Erstmals bekommt ein Kind zwei Hände verpflanzt

Ein achtjähriger Junge mit einer tragischen Krankheitsgeschichte bekommt zwei neue Hände. Die Op ist ein voller Erfolg: Anderthalb Jahre später kann er schreiben, essen und sich selbstständig anziehen. mehr »