Ärzte Zeitung, 20.09.2006

Blutpräparate sind sicher

Bei 30 Millionen Übertragungen nur eine Infektion

FRANKFURT AM MAIN (ple). Die Gefahr, sich durch eine Bluttransfusion mit Viren wie HIV-1, HBV und HCV zu infizieren, ist in Deutschland extrem gering. Das geht aus den Ergebnissen einer Studie des Deutschen Roten Kreuzes hervor, denen zufolge bei 30 Millionen Transfusionen nur einmal HIV-1 übertragen wurde.

Darauf hat Professor Erhard Seifried, Präsident der 39. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie, gestern in Frankfurt /Main hingewiesen. "Das Sicherheitsprofil der Blutpräparate ist inzwischen so hoch wie nie zuvor", so Seifried bei der Tagung.

Und mit den beiden Hepatitis-Viren sei in der Studie kein einziger Transfusionsempfänger infiziert worden. Seifried erinnerte daran, daß ohne Blutspenden 30 Prozent der Therapien, etwa bei Leukämie und Polytrauma, nicht möglich wären.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »