Ärzte Zeitung, 26.07.2007

Rohmilch kann zu Infektion mit FSME führen

BERLIN (hub). Eine FSME-Infektion kann auch durch Lebensmittel erfolgen. Solche über Rohmilch oder Rohmilchprodukte erworbenen Infektionen wurden für das Baltikum beschrieben (Epidemiol Bull 16, 2005, 141).

So waren in Lettland von insgesamt fast 3700 FSME-Erkrankungen der Jahre 1997 bis 2003 bei Kindern 5,3 Prozent und bei Erwachsenen 3,1 Prozent alimentär bedingt. Besonders bei Urlaub auf dem Bauernhof sei in Hochrisiko-Ländern daher Vorsicht geboten.

Der beste Schutz vor einer FSME-Infektion ist die Impfung. Wegen des knappen FSME-Impfstoffs können Kollegen ihre Patienten nur auf allgemeine Schutzmaßnahmen vor einem Zeckenstich hinweisen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »