Ärzte Zeitung, 17.10.2007

Impfungsrate gegen Influenza ist zu gering

DRESDEN (ddp). Die Durchimpfungsrate gegen Influenza ist in Deutschland noch immer viel zu gering. Das hat Professor Peter Wutzler, Verbandspräsident der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten, angemahnt.

Wichtig sei insbesondere die Impfung für Risikogruppen. Und: Statt erst mit 65 Jahren sollten bereits Ältere ab 50 Jahren geimpft werden. Auch für Kinder müsste es eine generelle Impfempfehlung geben. Der Bedarf an Impfstoffen und die Aufmerksamkeit für Influenza in der Bevölkerung seien in den vergangenen Jahren gestiegen, so Wutzler. Grund: Die Angst vor einer möglichen Pandemie durch den Vogelgrippe-Erreger H5N1.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »