Ärzte Zeitung, 08.04.2009

Stammzellen bei Hirnschaden

LEIPZIG (ars). Erstmals wurde in Deutschland ein Kind mit einem Hirnschaden, einer zerebralen spastischen Lähmung, mit Stammzellen aus eigenem Nabelschnurblut behandelt. Die Eltern hatten das Blut bei seiner Geburt einlagern lassen, teilt die Nabelschnurblutbank Vita 34 mit.

Ärzte aus Bochum übertrugen dem Jungen die Zellen, nachdem er mit zwei Jahren durch Herzversagen ins Wachkoma gefallen war. Jetzt könne er wieder sitzen und habe keine Krämpfe mehr. Offenbar fördern die Zellen die Hirnregeneration, der langfristige Erfolg ist noch fraglich.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »