Ärzte Zeitung, 20.12.2011

Zuckerwasser schützt Embryo vor Schäden

HEIDELBERG (eb). Forschern aus Heidelberg ist es gelungen, eine schwere Erbkrankheit, bei der der Zuckerstoffwechsel gestört ist, im Mausmodell erfolgreich zu behandeln.

An den erblich bedingten Erkrankungen der Glykosylierung, CDG (Congenital Disorders of Glycosylation) leiden etwa 1000 Kinder weltweit.

Das Team um Professor Dr. rer. nat. Christian Körner, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, konnte zeigen: Gibt man Mäusen vor der Paarung sowie während der Schwangerschaft mit dem Trinkwasser den Zucker Mannose, so entwickeln sich die Nachkommen normal, obwohl sie die Genveränderung für die Erbkrankheit in sich tragen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »