Ärzte Zeitung, 15.07.2004

Unternehmen unterstützt Register zur Lebendspende

In Deutschland warten mehr als 14 000 schwer kranke Patienten auf ein Spenderorgan. Dem gegenüber stehen nur knapp 4000 Transplantationen pro Jahr. Mit der niedrigen Organspendebereitschaft, den steigenden Wartezeiten und den guten Erfolgsaussichten kommt der Lebendspende von Organen eine wachsende Bedeutung zu.

Der Holzkirchener Arzneimittel-Hersteller Hexal AG will den Aufbau eines Lebendspenderegisters fördern und hat 5000 Euro für die Stiftung Lebendspende bereit gestellt, die sich zum Ziel gesetzt hat, Infos über Lebendspender zu dokumentieren und die Spender medizinisch zu betreuen. (ag)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »