Ärzte Zeitung, 24.10.2005

DRK will 50 000 Erdbeben-Opfer versorgen

BERLIN (ag). Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) will 500 000 Menschen in Pakistan versorgen. 70 000 Menschen warteten noch immer auf medizinische Hilfe.

"Tausende Menschen harren verletzt in den entlegenen Bergregionen aus. Der Winter kommt immer näher, nachts wird es bereits unter Nullgrad. Es ist ein Wettlauf mit der Zeit," so Dr. Erhard Bauer, DRK-Leiter in Pakistan. Um helfen zu können benötigt das DRK dringend weitere Spenden.

Von den bis zu 70 000 verletzten Menschen konnten bislang erst 11 000 Menschen durch lokale Helfer des Roten Kreuzes behandelt werden. Besonders Kinder und Alte sind in Gefahr.

Viele Überlebende in den entlegenen Bergregionen haben noch immer kein Dach über dem Kopf und keinen Zugang zu frischem Wasser. Aufgrund der anhaltenden dramatischen Lage im Erdbebengebiet, hat das DRK in den letzten Tagen seine Hilfen erheblich ausgeweitet.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »