Ärzte Zeitung, 10.05.2006

Maschine für Herz-Lunge im Kleinstformat

REGENSBURG (eb). Eine tragbare Herz-Lungen-Maschine hat ein Spezialistenteam der Uniklinik Regensburg entwickelt. Die Maschine sei im Gegensatz zu den konventionellen, bis 200 Kilogramm schweren Geräten kompakt, leicht und könne von einer Person getragen werden, teilt die Uni mit.

Durch die geringe Größe ist es möglich, die Miniatur-Herz-Lungen-Maschine im Rettungshubschrauber einzusetzen. Das Gerät kam bereits zu einem erfolgreichen ersten Lufteinsatz: Eine 50jährige Patientin - nach Hirnblutung in kreislauf-instabilem Zustand und bei herkömmlichen Bedingungen nicht transportfähig - konnte ans Uniklinikum verlegt, stabilisiert und gerettet werden.

Die Entwickler hoffen auf einen breiteren Einsatz ihrer Maschine in Rettungshubschraubern, so daß mehr sonst nicht transportfähige Patienten in Kliniken der Maximalversorgung verlegt werden können. Die Mini-Herz-Lungen-Maschine (Minimal-Extracorporal Circulation, MECC®) wird in Regensburg inzwischen auch routinemäßig bei Bypass-Op eingesetzt.

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