Ärzte Zeitung, 23.08.2006

Medizinische Hilfe im Südlibanon dringend nötig

BERLIN (ddp.vwd). Im Vorfeld der Geberkonferenz für den Libanon fordern deutsche Hilfsorganisationen die internationale Gemeinschaft auf, durch eine diplomatische Lösung für Stabilität im Nahen Osten zu sorgen.

"Nur vor dem Hintergrund einer langfristig tragfähigen Friedenslösung machen unsere Hilfsmaßnahmen Sinn", sagte die Geschäftsführerin der Aktion Deutschland Hilft (ADH), Manuela Roßbach, gestern in Berlin.

Dringender Bedarf bestehe nach Aussagen von Augenzeugen im Südlibanon vor allem an medizinischer Hilfe, Hygienemaßnahmen, Trinkwasserversorgung sowie an der Wiederherstellung der Infrastruktur. Experten schätzten, daß die Minenräumung im Südlibanon bis zu zwölf Monate dauern könne.

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