Ärzte Zeitung, 29.01.2007

Ausländer spenden zu wenig Knochenmark

TÜBINGEN (dpa). Die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) beklagt einen Mangel an ausländischen Spendern. "Es ist wichtig, dass auch Ausländer in Deutschland sich in Spenderdateien registrieren lassen", sagte DKMS-Geschäftsführerin Claudia Rutt. Denn die Verträglichkeit von Knochenmarkspenden hänge mit der Herkunft der Spender zusammen.

Die DKMS mit der Zentrale in Tübingen sucht zurzeit nach Stammzellenspendern für zwei türkischstämmige Kinder in Berlin. "Türken haben Gewebemerkmale, die selten bei Deutschen vorkommen", sagte Rutt. Von den bundesweit etwa 1,5 Millionen registrierten Spendern sind nach DKMS-Angaben nur rund 30 000 türkischstämmig. Gleichzeitig stellten die Türken den größten Ausländeranteil in der Bundesrepublik.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »