Ärzte Zeitung online, 16.06.2009

Hautärzte wollen Praxen geschlossen lassen

MAINZ(dpa). Aus Protest gegen die neue Gebührenordnung wollen zahlreiche Hautärzte in Rheinland-Pfalz ihre Praxen in der kommenden Woche geschlossen lassen. In einer Urabstimmung hätten sich 76 Prozent der teilnehmenden Vertragsärzte dafür ausgesprochen, teilte der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) am Montag im nordrhein-westfälischen Euskirchen mit.

Auslöser sei der "Verfall" des sogenannten Regelleistungsvolumens, das für die Behandlung von Kassenpatienten ab 1. Juli für drei Monate zur Verfügung steht. Mit 13,23 Euro erhielten die Ärzte nicht einmal mehr den in der Gebührenordnung festgelegten Satz für den Erstbesuch des Patienten, hieß es.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »