Ärzte Zeitung, 18.10.2004

Inkontinenz genetisch bedingt

BERGEN (ddp). Frauen mit Harn-Inkontinenz in der Familie haben ein höheres Risiko, selber daran zu erkranken. Dies belegt eine Studie von Forschern der Uni Bergen (BMJ 329, 2004, 889). Danach besteht für eine Frau ein 1,3fach höheres Erkrankungs-Risiko, wenn ihre Mutter bereits eine Inkontinenz hat, wie das Team um Professor Steinar Hunskaar herausgefunden hat.

Es untersuchte das Harn-Inkontinenz-Risiko der Töchter, Enkel und Schwestern von fast 2000 Patientinnen. Vergleichsgruppe waren 6000 Frauen ohne Harn-Inkontinenz in der Familie.

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Gynäkologie (5412)

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