Ärzte Zeitung, 18.10.2004

Inkontinenz genetisch bedingt

BERGEN (ddp). Frauen mit Harn-Inkontinenz in der Familie haben ein höheres Risiko, selber daran zu erkranken. Dies belegt eine Studie von Forschern der Uni Bergen (BMJ 329, 2004, 889). Danach besteht für eine Frau ein 1,3fach höheres Erkrankungs-Risiko, wenn ihre Mutter bereits eine Inkontinenz hat, wie das Team um Professor Steinar Hunskaar herausgefunden hat.

Es untersuchte das Harn-Inkontinenz-Risiko der Töchter, Enkel und Schwestern von fast 2000 Patientinnen. Vergleichsgruppe waren 6000 Frauen ohne Harn-Inkontinenz in der Familie.

Topics
Schlagworte
Gynäkologie (5464)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Psychotherapie-Richtlinie steht vor holprigem Start

16:10 Der Start der neuen Psychotherapie-Richtlinie am 1. April löst bei den Beteiligten keine Begeisterung aus. Die Kritik überwiegt. Lesen Sie die aktuellen EBM-Ziffern. mehr »