Ärzte Zeitung, 27.10.2004

Schonende Myomtherapie

Ultraschall zerstört von außen gutartige Tumoren

BERLIN (eb). Frauen mit Uterus-Myomen können jetzt mit einer neuen Methode sehr schonend behandelt werden. Das Verfahren ist nicht-medikamentös, aber dennoch nicht-invasiv.

Und: Es kann ambulant gemacht werden. Die Rede ist von hochenergetischem Ultraschall, der unter kernspintomographischer Kontrolle die Myome von außen zerstört. Die Schallwellen werden dabei wiederholt durch die Bauchdecke jeweils auf einen Punkt im Myom gerichtet, wo sich in wenigen Sekunden die Temperatur auf 60 °C bis 80 °C erhöht.

Mit dem System der Firma InSightec, das jetzt die US-Behörde FDA zugelassen und in Europa die CE-Kennzeichnung hat, wurden an der Charité in Berlin bereits 50 Frauen behandelt. Den ersten Daten zufolge wird die Behandlung gut vertragen.

Topics
Schlagworte
Gynäkologie (5456)
Organisationen
Charité Berlin (2882)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »