Ärzte Zeitung, 28.06.2006

Wenig zu trinken ist keine Lösung bei Blasenschwäche

BONN (eb). Über Ursachen, Formen und Behandlungen bei Inkontinenz informiert die Deutsche Senioren-Liga in der kostenlosen Broschüre "Blasenschwäche ist kein Schicksal", die sie mit dem Unternehmen Dr. R. Pfleger erstellt hat.

Mit der Broschüre sollen alte Menschen ermutigt werden, Blasenschwäche nicht als normale Alterserscheinung hinzunehmen. Besonders wird gewarnt, wegen der Blasenschwäche wenig zu trinken. Denn der dann konzentrierte Urin verstärkt das Gefühl des Harndrangs. Außerdem schadet zuwenig Flüssigkeit der Gesundheit. Das Risiko für Harnwegsinfekte und Nieren- und Blasensteine steigt.

Deutsche Seniorenliga e. V., Gotenstraße 164, 53175 Bonn, www.dsl-blasenschwaeche.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »