Ärzte Zeitung online, 16.04.2009

"Octomom" handelt TV-Show für Achtlinge aus

LOS ANGELES (dpa). Die kalifornische Achtlingsmutter Nadya Suleman hat mit einer TV-Produktionsfirma eine eigene Show für ihre insgesamt vierzehn Kinder ausgehandelt.

"Ja, es ist offiziell", sagte die 33-Jährige am Mittwoch der Zeitschrift "Life & Style". Sie wolle allerdings keine Reality-Show, sondern eine Dokumentation drehen lassen. Die Kamerateams würden die Achtlinge sechsmal pro Jahr filmen und sie auf diese Weise bis zu ihrem 18. Lebensjahr begleiten. "Sie werden vorbeikommen, ein bisschen Material drehen und dann wieder gehen. Sie werden weder mein Leben noch das der Kinder stören", sagte die Mutter.

Suleman zufolge will die britische Produktionsfirma die Filme zunächst in England ausstrahlen und bei Interesse auch in den USA zeigen. Über die finanzielle Vereinbarung wurde nichts bekannt. Die arbeitslose Mutter bezieht für ihre große Kinderschar staatliche Fürsorge.

Die Achtlingsmutter will zudem ihren Spitznamen "Octomom" schützen lassen und darunter künftig Babyartikel verkaufen. Dem Internetdienst "E!Online" zufolge plant Suleman den Verkauf von Windeln und Babykleidung. Die allein erziehende Mutter hatte am Montag den kleinsten und schwächsten der Ende Januar geborenen Achtlinge aus dem Krankenhaus abgeholt. Sie lebt nun mit ihren vierzehn durch künstliche Befruchtung gezeugten Kindern in La Habra, einem Vorort von Los Angeles.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »